Hessenteufel
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Stuttgart: Armin Vehs Schicksal hängt eng mit Mainz zusammen - 13.04.2006 11:01
Ostern steht vor der Tür. Demnächst auch sein Trainerstuhl? Der kommende Spieltag wird Aufschluss über die Zukunft von Armin Veh bringen. Nach der Partie in Hannover will die VfB-Führung entscheiden, ob der Coach über den Sommer hinaus in Stuttgart bleiben darf.
Armin Vehs Nachfolger? Der VfB hat Kontakt zu Jürgen Klopp aufgenommen.
Die Gelehrten debattieren noch. Teammanager Horst Heldt votiert dafür, VfB-Präsident Erwin Staudt und auch Aufsichtsratschef Dieter Hundt haben große Bedenken. Geteilte Meinungen gibt’s auch bei anderen Kandidaten; wie zum Beispiel Ralf Rangnick, dem Ressentiments aus seiner früheren Wirkungszeit (1999 bis 2001) beim VfB entgegengebracht werden. Nur bei einem Trainer fänden alle Parteien zu einer einmütigen Einigung: Jürgen Klopp (38).
Der Mainzer Übungsleiter - von Horst Heldt bereits kontaktiert - ist Stuttgarts Favorit auf den Posten. Ein Geheimplan, denn die Personalie birgt höchste Brisanz. Klopp verlängerte erst vor kurzem bis Ende Juni 2008 beim FSV, Mainz steckt im Abstiegskampf und tritt am Samstag auch noch zum Derby in Frankfurt an. Die Unruhe, die diese Konstellation auszulösen droht, könnte fatale Folgen haben. Der 38-Jährige, der in Stuttgart geboren wurde und schon des Öfteren offen über den Reiz seines "Lieblingsvereins" sprach, ist allerdings nicht so leicht zu haben. Sollte Mainz absteigen, dürfte der VfB wohl den Zuschlag erhalten.
Nur sehr schwer kommt Klopp allerdings aus seinem Kontrakt heraus, wenn er mit den Rheinhessen die Klasse erhält. In diesem Fall müssten die Stuttgarter - sollte Klopp sein bisher lediglich eingeschränkt erklärtes Interesse untermauern - mit einer happigen Entschädigungsforderung rechnen. Einigung zwischen den Klubs herrscht dagegen im Fall Antonio da Silva, der im Sommer zum VfB kommen soll. Doch mit dem Spieler sind die Stuttgarter weiterhin nicht klar. Das erste Vertragsangebot über drei Jahre wurde vom 27-jährigen Brasilianer abgelehnt, weil es nicht seinen Gehaltsvorstellungen entsprach. Jetzt wartet der Mainzer, dass der VfB nachbessert. Vielleicht als Ostergeschenk verpackt.
www.kicker.de
Ostern steht vor der Tür. Demnächst auch sein Trainerstuhl? Der kommende Spieltag wird Aufschluss über die Zukunft von Armin Veh bringen. Nach der Partie in Hannover will die VfB-Führung entscheiden, ob der Coach über den Sommer hinaus in Stuttgart bleiben darf.
Armin Vehs Nachfolger? Der VfB hat Kontakt zu Jürgen Klopp aufgenommen.
Die Gelehrten debattieren noch. Teammanager Horst Heldt votiert dafür, VfB-Präsident Erwin Staudt und auch Aufsichtsratschef Dieter Hundt haben große Bedenken. Geteilte Meinungen gibt’s auch bei anderen Kandidaten; wie zum Beispiel Ralf Rangnick, dem Ressentiments aus seiner früheren Wirkungszeit (1999 bis 2001) beim VfB entgegengebracht werden. Nur bei einem Trainer fänden alle Parteien zu einer einmütigen Einigung: Jürgen Klopp (38).
Der Mainzer Übungsleiter - von Horst Heldt bereits kontaktiert - ist Stuttgarts Favorit auf den Posten. Ein Geheimplan, denn die Personalie birgt höchste Brisanz. Klopp verlängerte erst vor kurzem bis Ende Juni 2008 beim FSV, Mainz steckt im Abstiegskampf und tritt am Samstag auch noch zum Derby in Frankfurt an. Die Unruhe, die diese Konstellation auszulösen droht, könnte fatale Folgen haben. Der 38-Jährige, der in Stuttgart geboren wurde und schon des Öfteren offen über den Reiz seines "Lieblingsvereins" sprach, ist allerdings nicht so leicht zu haben. Sollte Mainz absteigen, dürfte der VfB wohl den Zuschlag erhalten.
Nur sehr schwer kommt Klopp allerdings aus seinem Kontrakt heraus, wenn er mit den Rheinhessen die Klasse erhält. In diesem Fall müssten die Stuttgarter - sollte Klopp sein bisher lediglich eingeschränkt erklärtes Interesse untermauern - mit einer happigen Entschädigungsforderung rechnen. Einigung zwischen den Klubs herrscht dagegen im Fall Antonio da Silva, der im Sommer zum VfB kommen soll. Doch mit dem Spieler sind die Stuttgarter weiterhin nicht klar. Das erste Vertragsangebot über drei Jahre wurde vom 27-jährigen Brasilianer abgelehnt, weil es nicht seinen Gehaltsvorstellungen entsprach. Jetzt wartet der Mainzer, dass der VfB nachbessert. Vielleicht als Ostergeschenk verpackt.
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