Nerlinger bleibt die Seuche treu
--------------------------------------------------------------------------Der 1. FC Kaiserslautern muss für mehrere Wochen auf seinen Mittelfeldspieler Christian Nerlinger verzichten. Der Ex-Nationalspieler zog sich am Dienstag im Training einen Teilabriss des Innenbandes im linken Knie zu.
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Seine Zweikampfstärke wird den Pfälzern fehlen: Christian Nerlinger (hier im Duell gegen Ellery Cairo).Somit bleibt dem 32-Jährigen das Verletzungspech treu. Laut Mitteilung des Vereins läuft die nach einer Kernspintomografie getroffene Prognose auf eine rund vierwöchige Trainingspause hinaus. Voraussichtlich wird Nerlinger damit für den Rest der Bundesliga-Vorrunde ausfallen.
Nach zwei komplizierten Operationen am Zehengrundgelenk des rechten Fußes und zuvor zahlreichen verletzungsbedingten Rückschlägen bei Glasgow Rangers lag ein vorzeitiger Abgang des Mittelfeldakteurs aus der Pfalz nahe - trotz eines bis 2007 laufenden Vertrages. Doch dann kam für den Ex-Bayern plötzlich der Neuanfang, in einer Schlüsselrolle zentral vor der Abwehr. Im Rautensystem, auf das Trainer Michael Henke in der Krise umstellte, übernahm Nerlinger den Job, den der ausgemusterte Ciriaco Sforza vergeblich für sich beansprucht hatte.
Von Nerlingers Entwicklung wird es mit abhängen, ob der 1. FCK im Winter in eine neue Nummer 6 (Javad Nekounam/Pas Club Teheran) oder, was notwendiger scheint, in einen erstklassigen Innenverteidiger mit Führungsqualitäten investiert. Der sechsfache A-Nationalspieler bestritt in dieser Spielzeit vier Bundesligaspiele für den Tabellenvorletzten (kicker-Durchschnittsnote 4,50).
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