schnokes
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Ach wenn wir doch auch einen glücklichen König hätten ...
Quelle. SWR1
Link: http://www.swr.de/swr1/rp/programm/anstoesse/-/id=446570/nid=446570/did=6235014/6lduqa/index.htmlhttp://www.swr.de/swr1/rp/programm/anstoesse/-/id=446570/nid=446570/did=6235014/6lduqa/index.html
Das Bruttosozialglück
Wie wäre es, wenn wir das "gemeinschaftliche Glück" als oberstes Verfassungsziel bestimmen würden?
„Bruttosozialglück“ - ein schönes Wort, finde ich. Über dieses Wort bin ich gestolpert, als ich über das Land Bhutan gelesen habe. Bhutan liegt am Himalaja zwischen Indien und Tibet und ist etwa zweimal so groß wie Rheinland-Pfalz. Gut 700000 Menschen, meist Buddhisten, leben hier. In Bhutan gibt es einen sehr glücklichen König. Der setzt jetzt ganz auf das Glück seiner Bürger. Drum führte er im März 2008 die Demokratie im Land ein und die neue Staatsidee vom „Bruttosozialglück“.
„Wirtschaftliches Wachstum sei kein Selbstzweck“, meint jetzt das neu gewählte Parlament dort. „Wirtschaftliches Wachstum ist nur ein Mittel, um wichtigere Dinge zu erreichen.“ So steht es in der Verfassung: „Der Staat wird sich darum bemühen, diejenigen Bedingungen zu fördern, die das Streben nach gemeinschaftlichem Glück ermöglichen“
Die Bürger von Bhutan achten seitdem auf eine behutsame und nachhaltige Entwicklung, geistiges Wohlergehen und Bewahrung kultureller Identität. Deshalb hat das Parlament jetzt zuerst einmal dem Massentourismus eine klare Absage erteilt. Denn Glück braucht Ruhe. Die Einwohner Bhutans möchten keinen Tourismus, der nur ins Land kommt, um ihre Kultur mit Fotoapparaten abzulichten. Sie möchten lieber das eigene Glück bewahren und pflegen, immer neu finden und darin leben.
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Quelle. SWR1
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