Kassel ist nach den Frankfurt Lions bereits der zweite hessische Club, der von der Eishockey-Landkarte verschwindet. "Die Kassel Huskies sind faktisch tot", sagte Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle nach der Verhandlung. Wie bereits in München hatte auch das Kölner Gericht die beiden Parteien zu einem Kompromiss aufgefordert. Der Vorschlag sah vor, dass die Huskies in der DEL antreten und zu Beginn der Saison 2011 nochmals eine Lizenzgebühr entrichten sollten. Dieser von der DEL abgelehnte Vorschlag hätte Kassel die Chance gegeben, ein Jahr lang Geld zu verdienen und die Sponsoren zu befriedigen. Das Gegenangebot der DEL, dass die Huskies alle ausstehenden Schulden von rund zwei Millionen Euro sofort zahlen sollen, lehnte der Club ab. Man könne nicht zahlen, weil man nichts habe.