Der schwarze Tod kam am Karfreitag
Es war eines der schlimmsten Umweltdesaster aller Zeiten. Vor 20 Jahren lief der Supertanker "Exxon Valdez" vor Alaska auf Grund. 40 Millionen Liter Öl ergossen sich ins Meer, Millionen Tiere starben qualvoll, bis heute ist die Küste belastet. Schuld hatte der Kapitän - er war betrunken. Von Sven Stillich
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a3823/l17/l0/F.html#featuredEntryhttp://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a3823/l17/l0/F.html#featuredEntry
Wenn man sich noch weiter mit dem Thema beschäftigt sieht man auch die Verwicklungen in der Politik, die diese Katastrophe noch ausweiteten.
Beim Bau der Transalaska Pipeline, die in Valdez endet musste ein Notfallplan der Betreiberfirma vorgelegt werden. Dass dieser völlig unzureichend war hatte sich bereits einige Jahre vorher gezeigt, als im Hafen von Valdez einige hunderttausend Liter Rohöl aus einem Tanker ausliefen und man mehrere Wochen brauchte um diese vergleichsweise kleine Menge in einer für einen solchen Einsatz perfekten Umgebung zu beseitigen. Es heisst der für die Genehmigung verantwortliche Politiker hätte den Plan nicht mal gelesen.
Trotzdem wurde nichts daran geändert.
Nach dem Unglück und der langen Zeit, in der nichts passierte, weil eben dieser Unfallplan völlig unzureichend war, die Ausrüstung aus Kostengründen nie getestet wurde und die Notfallmannschaft somit völlig untrainiert war und in den letzten Jahren von 40 auf 8 Mann reduziert wurde, schoben sich Exxon, die Betreiberfirma, die lokale und die nationale Politik die Verantwortung zu, so dass weiterhin nichts passierte. Erst nach einer Woche schickte die Regierung Bush senior, ein "Expertenteam" in die Kastastrophenregion, um danach zu verkünden dass Exxon alles unter Kontrolle hätte und man der ölindustrie voll vertrauen würde. Ein Schelm wer bei der Verbindung Bush und Ölindustrie etwas böses denkt....
Die Fischer der Region, die sich bekanntlicht im Sund am Besten auskannten, baten von Beginn an ihre Hilfe an, um die Pest einzudämmen, aber Exxon hörte ihnen nicht zu, da man eine solche Katastrophe nicht "Amateuren" überlassen wollte...
Insgesamt zeigte sich mal wieder, wie sehr Geld einfluss in der amerikanischen Politik hat und wieviel die kleinen Leute und die Umwelt zählen...
Es war eines der schlimmsten Umweltdesaster aller Zeiten. Vor 20 Jahren lief der Supertanker "Exxon Valdez" vor Alaska auf Grund. 40 Millionen Liter Öl ergossen sich ins Meer, Millionen Tiere starben qualvoll, bis heute ist die Küste belastet. Schuld hatte der Kapitän - er war betrunken. Von Sven Stillich
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a3823/l17/l0/F.html#featuredEntryhttp://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a3823/l17/l0/F.html#featuredEntry
Wenn man sich noch weiter mit dem Thema beschäftigt sieht man auch die Verwicklungen in der Politik, die diese Katastrophe noch ausweiteten.
Beim Bau der Transalaska Pipeline, die in Valdez endet musste ein Notfallplan der Betreiberfirma vorgelegt werden. Dass dieser völlig unzureichend war hatte sich bereits einige Jahre vorher gezeigt, als im Hafen von Valdez einige hunderttausend Liter Rohöl aus einem Tanker ausliefen und man mehrere Wochen brauchte um diese vergleichsweise kleine Menge in einer für einen solchen Einsatz perfekten Umgebung zu beseitigen. Es heisst der für die Genehmigung verantwortliche Politiker hätte den Plan nicht mal gelesen.
Trotzdem wurde nichts daran geändert.
Nach dem Unglück und der langen Zeit, in der nichts passierte, weil eben dieser Unfallplan völlig unzureichend war, die Ausrüstung aus Kostengründen nie getestet wurde und die Notfallmannschaft somit völlig untrainiert war und in den letzten Jahren von 40 auf 8 Mann reduziert wurde, schoben sich Exxon, die Betreiberfirma, die lokale und die nationale Politik die Verantwortung zu, so dass weiterhin nichts passierte. Erst nach einer Woche schickte die Regierung Bush senior, ein "Expertenteam" in die Kastastrophenregion, um danach zu verkünden dass Exxon alles unter Kontrolle hätte und man der ölindustrie voll vertrauen würde. Ein Schelm wer bei der Verbindung Bush und Ölindustrie etwas böses denkt....
Die Fischer der Region, die sich bekanntlicht im Sund am Besten auskannten, baten von Beginn an ihre Hilfe an, um die Pest einzudämmen, aber Exxon hörte ihnen nicht zu, da man eine solche Katastrophe nicht "Amateuren" überlassen wollte...
Insgesamt zeigte sich mal wieder, wie sehr Geld einfluss in der amerikanischen Politik hat und wieviel die kleinen Leute und die Umwelt zählen...