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Der Wahnsinn liegt auf dem Platz

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31. März 2006Druckversion
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[size=-2]RASSISMUS[/size]
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[size=-2]Der Wahnsinn liegt auf dem Platz
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Von Eva Lodde




Jedes zweite Spiel ist ein Martyrium: Der Leipziger Stürmer Adebowale Ogungbure wird angespuckt, als "Nigger" beschimpft, Zuschauer imitieren Affenlaute. Dann riss ihm einmal der Geduldsfaden, er hob den Arm zum Hitlergruß. Bei SPIEGEL ONLINE spricht er über Fußball im Feindesland.





Leipzig - "Mein Mund ist so trocken", sagt er. Adebowale Ogungbure findet die Worte auf deutsch nicht mehr. Er hat den Blick gesenkt, versteckt seine Augen unter der beigen Schiebermütze. In seinen Gedanken spielt sich das Drama vom vergangenen Samstag ab. In einem Hinterzimmer seines Vereins sitzt der Mittelfeldspieler und starrt auf den Zahnstocher in seinen Händen. Seine Finger drehen, knicken und zerfasern ihn.










SPIEGEL ONLINE

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Adebowale Ogungbure: "Deutschland ist meine Schule."



Als er ins Englische wechselt, bricht es aus ihm heraus: "Ich war so wütend. Mir war alles egal. Ich hätte auch sterben können. Aber ich musste etwas tun. Ich dachte: 'Was kann ich machen, damit die Leute die gleiche Wut fühlen wie ich? Damit sie mich verstehen?' Und als ich den Arm gehoben hatte, sah ich, dass sie auch wütend werden konnten. Da habe ich gelacht."

Aber dieses Lachen blieb dem Nigerianer im Halse stecken. Als er verzweifelt den Arm zum Hitlergruß gehoben hatte und mit einem Moment der Genugtuung belohnt wurde - dann kam schon ein Fan des Halleschen FC von hinten und attackierte ihn mit einer Eckfahne. Von vorne kam ein anderer und würgte ihn. Ogungbure schubste die Gegner weg. Am Ende war es nicht die Polizei und auch nicht der Sicherheitsdienst, der ihn vom Platz rettete. Ein Mannschaftskollege zog ihn in den Tunnel zu den Umkleidekabinen.



Den Skandal kleinhalten

Es ist nicht verwunderlich, dass Adebowale Ogungbure ausgerastet ist. Denn es war nicht das erste Mal, dass er 90 Minuten lang beschimpft wurde, mit Ausdrücken wie "Bimbo" oder "Neger". Oder dass gegnerische Fans Affenlaute nachgeahmt haben, sobald er in die Nähe des Balls kam. 23 Spiele hat er bislang absolviert. "Bei fast jedem zweiten Spiel bin ich irgendwie rassistisch beleidigt worden", erzählt er. Dieses Mal ist er auch angespuckt worden. "Noch nie habe ich in Deutschland jemanden gesehen, der auf Hunde oder Katzen spuckt - warum auf mich?"

Was folgte, war grotesk: Der 24-Jährige bekam eine Anzeige nach Paragraph 86a, weil er ein verfassungsfeindliches Symbol in der Öffentlichkeit gezeigt hatte. Einen Tag später stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren wieder ein. In den ersten Debatten ging es darum, wie Adebowale Ogungbure so etwas nur tun konnte. Was die Aggressionen und Beleidigungen jedoch anging - da hieß und heißt die Parole der beteiligten Offiziellen: Bloß nicht aufblähen! Keine Überdramatisierung! Den Skandal kleinhalten!

Der Polizeisprecher Siegfried Koch sagte, dass 450 Beamte vor Ort waren, um das Spitzenspiel der beiden Klubs abzusichern. Eine Schlägerei habe es nicht gegeben. "Geschubst und gestoßen - das wurde der Spieler schon. Aber keiner hat ihn tätlich angegriffen", meint Koch. Der Hallesche FC hat sich erst am Mittwoch, vier Tage später, von den Vorfällen im Stadion distanziert. Es gab kein Wort der Entschuldigung. Niemand hat Adebowale Ogungbure angerufen und wenigstens sein Mitleid ausgedrückt.

Auch Rolf Heller, der Präsident des FC Sachsen Leipzig, behauptet, der Vorfall sei eine Ausnahme. Eindringlich bittet er die Journalisten, bloß nicht zu negativ zu schreiben. "Das hat nichts mit Rechtsradikalismus zu tun, das ist fehlgeleitete Vereinsempathie", meint er. Dabei sagt Adebowale Ogungbure, dass er dem Präsidenten immer erzählt habe, wie er angefeindet worden sei. Die Antwort: "Die wollen dich nur provozieren." Er selbst glaubt es mittlerweile: "Die warten doch nur darauf, dass ich eine Anzeige erstatte. Aber das muss von ganz oben kommen, nicht von mir." Konsequenzen hätte es bis zum letzten Wochenende nie gegeben; auch nicht als er von einem gegnerischen Spieler "Nigger" genannt wurde.



"Dumm gelaufen. Passiert eben."

Der Mann hinterm Tresen des Vereinsheims war beim Spiel dabei, hat die Rüpeleien aus der Ferne gesehen. Die Beleidigungen aus der gegenüberliegenden Kurve der Gegner konnte er nicht hören, sagt er. Die Fangesänge waren um ihn herum zu laut. Ob er glaubt, dass ein Spieler 90 Minuten lang so runtergemacht werden kann? Ohne dass jemand einschreitet? Er zuckt die Schultern. "Dumm gelaufen. Passiert eben", sagt der Mann, "ein paar Rechte gibt es überall." Die vermeintliche Toleranz geht sogar so weit, dass vor ein paar Wochen Fans - angeblich von Lok Leipzig - bei einem unbedeutenden Jugendturnier neben dem Spielfeldrand ein menschliches Hakenkreuz bilden konnten.

Adebowale Ogungbure hat sich immer geduckt. Er hat nie aufhebens um seine Person machen wollen. Nur Fußball spielen, das zählt. Seine Stollenschuhe hat er schon als Kind heimlich in den Schulranzen gepackt. Mit 17 Jahren bekam er die große Chance: Einen Vertrag in Deutschland beim 1. FC Nürnberg. "Das war eine schwere, aber tolle Zeit", schwärmt er, "mit Augenthalter, Littbarski."

Er wusste nicht viel von seiner neuen Heimat. "Mmmh, ich hatte vom Karneval gehört", murmelt er und grinst ganz breit. Das macht er eigentlich sehr oft, wenn er nicht gerade über Rassismus redet. "Mir gefiel der deutsche Fußball: Das waren Kämpfer, die hatten Disziplin", sagt er. Die musste er zwar erst lernen. Jetzt allerdings sei er immer fünf Minuten vor jedem Termin da. "Deutschland ist meine Schule. Ich mache gerade meinen Master", gluckst er.

Adebowale Ogungbure hat zwischendurch auch bei Energie Cottbus gespielt: Ein Verein, der für sein rechtes Fanpotenzial bekannt ist. Dort sei er aber nie angegriffen worden. "Nur einmal war mein Auto nach der Meisterschaft demoliert. Manchmal glaube ich, dass die Menschen auch gerne so leben würden wie ich", sagt er. Auf dem Tisch liegt der Schlüssel seines Mercedes.



Beleidigungen ignorieren - das ist professionell

Als Adebowale Ogungbure in seinem schicken Anzug und den passend beigen Schuhen durch das Vereinshaus schlendert, tönt es aus allen Ecken. "Hey Ade!", "Na, wie geht's Ade?", "Alles ok, Ade?" Schulterklopfen, Händeschütteln. An den Wänden hängen die Fotos von der Anti-Rassismuskampagne, die der Verein noch in der letzten Woche organisiert hatte. "Wir sind alle Ade", steht dort. "Ich bin so stolz auf den Verein und die Fans, dass sie hinter mir stehen", erklärt er. "Ich will ja nur, dass alle fröhlich sind."

Er war es die letzten Tage nicht. Er schämt sich für das, was er getan hat. "Ich bin doch ein Vorbild für die Fans", sagt Ogungbure. Trotzdem weiß er, dass seine dramatische Geste eigentlich das Beste war, was er tun konnte: "Hätte ich das nicht gemacht, wäre es so weiter gegangen wie immer." Dann hätte er sich wieder Kopfhörer aufgesetzt, Musik gehört und versucht abzuschalten, bevor er aufs Feld geht. Beleidigungen zu ignorieren - das nennt er "professionell sein".

Jetzt zumindest kümmert sich der DFB: Der Fall geht vors Sportgericht. Die Fifa drängt: Geldstrafe oder Punktabzug sollen auch in der Oberliga möglich sein, wenn ein Verein seine Fans nicht unter Kontrolle hat. Bundesweite Stadionverbote sollen auf die Oberliga ausgeweitet werden - so wie es in den höheren Ligen Gang und Gäbe ist.

"Ich bin jetzt 24 Jahre alt, die besten drei Fußballjahre habe ich noch vor mir", sagt Adebowale Ogungbure. Im Juni läuft sein Vertrag beim FC Sachsen Leipzig aus. "Ich mag die Stadt sehr, die Leute sind toll, auch die Fans", sagt er. Aber angeblich habe er Angebote aus Erstligaklubs in Italien und Frankreich, von Zweitligavereinen in Deutschland. Jedenfalls ist er vorbereitet. "Ich habe natürlich einen Plan B und C", sagt er stolz, "das habe ich hier so gelernt."



http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,408914,00.html
 
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<span>[font=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif]30. März 2006[/font]
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[size=-2]RASSISTISCHE ÜBERGRIFFE[/size]
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[size=-2]Fifa droht mit Zwangsabstieg
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Die rassistischen Anfeindungen gegen den Fußballspieler Adebowale Ogungbure ziehen weitere Kreise. Heute hat sich der Fußball-Weltverband zu den Vorkommnissen geäußert und harte Sanktionen angekündigt, sollten die Vereine nichts gegen fremdenfeindliche Vorfälle unternehmen.



Leipzig - Fifa-Generalsekretär Urs Linsi verwies im Zusammenhang mit den Übergriffen auf den Spieler des Oberligisten Sachsen Leipzig auf den neuen Strafenkatalog des Verbandes hin, der auch in den unteren Spielklassen gilt. Danach drohen Vereinen Punktabzug, Platzsperren oder sogar der Zwangsabstieg.

Linsi hat in dieser Woche einen Brief an alle Verbände verschickt, in dem er die Umsetzung der neuen Regel fordert. Als Zeitvorgabe gilt der 1. Juli. Anlass der Regelverschärfung waren vor allem rassistische Vorfälle in Spanien und Italien. "Aber natürlich werden wir auch darauf achten, dass so etwas in der vierten deutschen Liga bestraft wird", sagte Linsi dem "Tagesspiegel". Bislang waren Sanktionen gegen Rassismus von der Oberliga abwärts Sache der Landesverbände und nicht des DFB.

Der nigerianische Stürmer Ogungbure war am vergangenen Samstag bei der Oberliga-Begegnung beim Halleschen FC von der Tribüne rassistisch beleidigt worden und hatte auf die permanenten Provokationen mit dem Hitlergruß reagiert. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Spieler wegen des Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole wurde inzwischen von der Staatsanwaltschaft Halle eingestellt, weil Ogungbures Verhalten als Protest und nicht als Verherrlichung einer verbotenen Organisation gewertet wurde.

"Es war nicht das erste Mal, dass ich beschimpft wurde. Doch bislang habe ich mich auf mein Spiel konzentriert. So schlimm wie in Halle war es aber noch nie. Das tut weh", sagte Ogungbure. Furcht vor weiteren Übergriffen hat der 24-Jährige vor dem Heimspiel der Leipziger am Sonntag gegen Plauen nicht. "Ich kenne keine Angst. Ich habe immer versucht, gegen Rassismus zu kämpfen, und werde das auch weiterhin machen. Ich bin stolz, dass der Verein und unsere Fans dabei hinter mir stehen. Hier habe ich eine Familie gefunden", sagte der Nigerianer.

mig/dpa/ddp/sid



http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,408888,00.html
 
also ich kann die wut von ogungbure wirklich verstehen.90 minuten lang beleidigt zu werden ist einfach assozial...



es ist wirklich traurig was sich heutzutage alles abspielt...
 
finds gut, dass der Spieler als Opfer dargestellt wird und nicht als Täter, wegen dem Gruß.



Das ist echt unfaßbar. In jedem 2. Spiel, wie hohl müssen diese Leute eigentlich sein. Die gehen doch nur zum pöbeln zum Spiel. echte fans würden die eigene Manschaft anfeuern.

Seine Reaktion war zwar krass, aber so hat er wenigstens mal Aufmerksamkeit erregt und sogar der DFB / die FIFA mischt sich ein.

Wenn Zwangsabstieg droht müssen die Vereine auch mal was gegen diese "Fans" unternehmen und können das nicht mehr einfach totschweigen.
 
gerade diese knallharten bestrafungen sind der richtige weg ,da dies leider kein rein deutsches problem ist .man muss sich nur ab un zu die barca-spiela auf premiere anschauen ,wie da der eto´o beleidigt wird ,ist nich mehr feierlich.

punktstrafen ,zwangsabstieg,stadionverbot,leider geht´s nur damit .

sollte auch für die OL gelten ,immerhin sind das alles halb-profis
 
Noch nie habe ich in Deutschland jemanden gesehen, der auf Hunde oder Katzen spuckt - warum auf mich?
Ich find den Satz krass. Das zeigt wie hohl die sind. Wieso ist das mit dem rassismus eigentlich nur im Osten so extrem oder täuscht das nur?
Gut das die FIFA da eingreift und so Sachen endlich aus dem Fußball verbannen will.
 
Wieso ist das mit dem rassismus eigentlich nur im Osten so extrem oder täuscht das nur?


Hab ich mich auch gefragt. Kommt momentan so rüber...







http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,409316,00.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,409316,00.html

NPD hetzt gegen Nationalspieler



Der Rassismus in Deutschland nimmt immer unerträglichere Formen an: Jetzt hetzt die NPD mit einem WM-Planer gegen den Nationalspieler Patrick Owomoyela. Neonazis wollen die Fußball-WM als Propagandaplattform nutzen.







Hamburg - Die rechtsradikale NPD hat einen eigenen WM-Planer veröffentlicht, der mit dem Motto "Weiß - nicht nur eine Trikotfarbe - Für eine echte NATIONAL-Mannschaft" beworben wird. Der Schriftzug zieht sich über das Foto eines Trikots mit der Nummer 25 - die Nummer des Nationalspielers Owomoyela (anders als zuvor berichtet zeigt der Planer nicht Owomoyela selbst). Die Herausgeber spielen damit in provokanter Weise auf die deutsch-afrikanische Abstammung des Nationalspielers an.



DDP

Nationalspieler Owomoyela: Provokante Anspielung auf deutsch-afrikanische Abstammung



Harald Stenger, Komminikationsdirektor beim DFB, bestätigte SPIEGEL ONLINE, dass "markante Auszüge des Dokumentes dem DFB vorliegen". Darüber hinaus werden derzeit rechtliche Schritte gegen die Partei geprüft. Auch Owomoyelas Arbeitgeber, Werder Bremen, will gegen die Kampagne vorgehen.



Owomoyela ist nicht der erste deutsche Nationalspieler, der ins Kreuzfeuer der Neonazis geraten ist. Auch der Schalker Profi Gerald Asamoah war bereits Ziel rechtsradikaler Hasstiraden. Der "Schutzbund Deutschland" aus Halle an der Saale und Pritzwalk hatte ein Plakat geklebt, auf dem ein Foto des gebürtigen Ghanaers und eine fremdenfeindliche Parole gedruckt waren. Nach Androhung juristischer Konsequenzen wurde das Foto Asamoahs durch eine Karikatur des Stürmers ersetzt.



Die Rechtsradikalen nutzen den Fußball im WM-Jahr verstärkt als Plattform. Offenbar sind während der WM in Deutschland große Aufmärsche geplant, um die internationale Aufmerksamkeit zu nutzen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat bereits angekündigt, rechtextreme Auswüche "mit allen Mitteln" zu bekämpfen.



Der Weltverband Fifa hat den Kampf gegen Rassismus im Fußball bereits verstärkt. Seit Samstag ist der abgeänderte Artikel 55 des Fifa-Disziplinarreglements in Kraft, der härtere Strafen bei rassistischen und diskriminierenden Vorfällen ermöglicht. Als Sanktionen gegen Vereine sind nunmehr Punktabzüge oder auch ein Zwangsabstieg möglich.



kob/sid
 
Der Weltverband Fifa hat den Kampf gegen Rassismus im Fußball bereits verstärkt. Seit Samstag ist der abgeänderte Artikel 55 des Fifa-Disziplinarreglements in Kraft, der härtere Strafen bei rassistischen und diskriminierenden Vorfällen ermöglicht. Als Sanktionen gegen Vereine sind nunmehr Punktabzüge oder auch ein Zwangsabstieg möglich.
Bin mal gespannt, wann die ersten Punkte abgezogen werden oder eine Mannschaft den Zwangsabstieg bekommt, wegen Rassismus
 
Zum dem zweiten Thema:



Wenn wirklich hunderte Neonazis auf die Straße gehen, dann sollte jeder Fussballfan mindestens einen Tag auf eine Gegendemonstration gehen und einmal den Fernseher nicht einschalten! DAMIT könnte man der Welt zeigen, dass Deutschland diese Verbrecher nicht toleriert! Geht also auf eine friedliche Gegendemonstration und leistet damit Widerstand.



Hoffentlich lesen das hier noch möglichst viele.
 
Zum dem zweiten Thema:


Wenn wirklich hunderte Neonazis auf die Straße gehen, dann sollte jeder Fussballfan mindestens einen Tag auf eine Gegendemonstration gehen und einmal den Fernseher nicht einschalten! DAMIT könnte man der Welt zeigen, dass Deutschland diese Verbrecher nicht toleriert! Geht also auf eine friedliche Gegendemonstration und leistet damit Widerstand.



Hoffentlich lesen das hier noch möglichst viele.








Genauso seh ich das auch.....mann muss was gegen die machen,so kann es nicht weiter gehn. Das WM Motto heißt ja auch ,,Die welt zu Gast bei freunden"
 
da fehlen einem echt die Worte.

da müssen doch die Verein von sich aus was gegen machen. Das kann denen doch nicht egal sein.

Gut, bei Amateurspielen gibt es keinen Polizeieinsatz, und diese Pöbler treten ja immer in Gruppen auf, damit sie sich stark fühlen, da ist es nicht einfach was gegen die zusagen, oder die aus dem Stadion zu werfen. Und private Sicherheitsleute kosten Geld.

Da müßte der DFB den Vereinen irgendwie helfen.



Die Androhung von Punktabzug oder Zwangsabstieg hilft da wenig. Die Pöbler interessiert das wenig. Die hängen doch nicht am Verein, sondern wollen nur rumpöbeln. Die Vereine müssen also selber was gegen diese Leute unternehmen, wenn sie nicht bestraft werden wollen. Und das ist halt nicht einfach, wenn man Angst haben muss, dann am nächsten Tag überfallen zu werden, wenn man sie nicht ins Stadion/ aufs Fußballgelände gelassen hat.
 
Kein Polizeieinsatz=? Wenn hier in der Oberliga Solingen gegen Wuppertal spielt, dann stehen da aber mehr Polizisten als in Leverkusen .
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Wuuuppertal - asozial!
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Ich bin auf die WM echt mal gespannt, ob da unsere Faschos mit den polnischen Hools Kaffee trinken gehen...
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Zum Fall Ogungbure: Es ist eine Frechheit ohnesgleichen, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, wegen "zeigens verfassungsfeindlicher Gesten", oder so und die scheiß Nazis mit ihren dummen Sprüchen anscheinen Narrenfreiheit bei der Polizei genießen!
 
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