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Deutschland droht Elend und raues soziales Klima

Mika

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Köln (dpa) - Massenarbeitslosigkeit, Verelendung von Teilen der Bevölkerung und ein raues soziales Klima in Deutschland erwartet der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge als Folge der Wirtschaftskrise.



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Ein Politikwissenschaftler prophezeit Verarmung in Deutschland.

© dpa






quelle: hier gehts weiter....
 
Warum postest du das?



Man könnte meinen, du fändest es nicht gut, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Das würde sich allerdings dann mit deiner politischen Präferenz beißen, da die FDP eher auf liberale Marktwirtschaft setzt und die für dieses Problem nötigen Konzepte eher Teile einer staatlichen Umverteilunsind, was eher die von dir verachteten "linken" Parteien anstreben.
 
ähm, kann man sowas net einfach mal posten, weils einem diskussionswürdig vorkommt, ohne da gleich wieder irgendwas hinein interpretiert zu bekommen ?
 
Zum Artikel: Nichts Neues, polemisch düster. Dass rechte Parteien von einem solchen möglichen Szenario profitieren glaube ich nicht.



Und auch wenn der Artikel über die dpa läuft, halte ich web.de-"Nachrichten" jetzt auch nicht für ne geeignete Diskussionsgrundlage.
 
@ mika:

Vielleicht stellst du nächstes mal gleich eine Diskussionsfrage mit in den Eingangspost. Ich find dazu grad nicht wirklich einen Zugang, außer einem polemischen: "Jo Scheiße! Danke scheiß Banker und Politiker, die ihr den Bankern die falschen Grenzen aufgezeigt habt!"










halte ich web.de-"Nachrichten" jetzt auch nicht für ne geeignete Diskussionsgrundlage.


nana...so ein schönes Foto weiß der herr nicht zu würdigen?





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Gut, das Foto zeigt, dass mindestens ein Arbeitsplatz geschaffen werden könnte, indem man einen Fensterputzer einstellt, ist ja völlig verdreckt, die Scheibe.
 
Mika,



ist doch nichts neues dabei.

Also bin ich davon ausgegangen, dass du einen Diskussionsthread öffnen wolltest.

Für einen reinen Info-Thread ohne wirkliche Info ist das etwas mau.



Aber ich finde es gut, dass du dich für die Thematik interessierst.



Vor diesem Hintergrund kann man die staatlichen Eingriffe (bei Opel beispielsweise) auch sehr kritisch sehen. Natürlich ist es eine Tragödie für jeden einzelnen Menschen, der seine Arbeit verliert, aber durch die hohen Ausgaben des Staates sinken auf der Gegenseite die Möglichkeiten, Geld für Soziales auszugeben. Dazu zählen sowohl Transferleistungen (Hartz IV), als auch Renten und sonstiges (Bildung, Erzieher im Staatsdienst, die momentan demonstrieren).



Die Neoliberale Politik der letzten rund zwei Jahrzehnte (in Deutschland von CDU und SPD mitgetragen) fordert jetzt ihren Tribut. Jahrelang wurde privatisiert und Märkte "befreit", MNC's (multi-national corporates - international tätige Konzerne) haben wirtschaftliche und politische Macht angehäuft und jede Menge Geld gescheffelt. Die Zeche zahlen die Staaten und somit die Bürger.



Meiner Ansicht nach hat die Neoliberale Theorie des Positiv-Summen-Spiels dadurch sehr viel Glaubwürdigkeit verloren und die Realistischen, Marxistischen und anderen Theorien mit der Idee des Null-Summen-Spiels gehen als Gewinner hervor.



Dazu kommt, dass der Niedergang der angelsächsischen Marktwirtschaft mit einem relativen Machtverlust der USA als Hegemon einhergeht.



In meinen Augen werden die nächsten 10 Jahre von einem globalpolitischen und -wirtschaftlichen Übergang zu einer Hegemonie Chinas und zu einer "staatlich gelenkten Marktwirtschaft" geprägt sein.



Die westlichen Staaten werden sich bemühen müssen, mit kluger Sozialpolitik die inneren Anspannungen zu lösen - diese Aufgabe fordert sehr viele Kapazitäten, die ihnen daraufhin für internationale Sicherheitspolitik fehlen, wodurch wiederrum sowieso schon überforderte Staaten (Kongo, Somalia, Afghanistan) auf sich gestellt sind... usw. usw.



Langer Rede, kurzer Sinn: Alles hängt mit allem zusammen. Soziale Missstände in Deutschland kann man nicht einfach so abstellen und momentan sehe ich bei den verantwortlichen und baldigen Regierungsparteien (v.a. CDU und FDP) keinerlei Ansätze, dies überhaupt versuchen zu wollen. Eher im Gegenteil.
 
In meinen Augen werden die nächsten 10 Jahre von einem globalpolitischen und -wirtschaftlichen Übergang zu einer Hegemonie Chinas und zu einer "staatlich gelenkten Marktwirtschaft" geprägt sein.


Das hängt natürlich auch davon ab, wie die aktuelle Lage in China ausgeht. Neben den Uguren und Tibetern gibt es ja noch ein paar unterdrückte Volksgruppen in China, da muss Peking darauf hoffen, dass es nicht eskaliert. Sonst haben wir ne zweite Sowjetunion. Aber das nur am Rande.
 
Wir hatten kürzlich eine Politikwissenschaftlerin der Nanking-Uni zu Gast, die offen und kritisch das politische System Chinas erläutert hat.



In China gibt es 56 Nationalitäten - davon 92% Han-Chinesen (laut ihr). Der Anteil der anderen Nationen ist also verschwindend gering. Gleichwohl zeigt uns ja die Geschichte, dass Minderheiten Staaten vor große Probleme stellen kann.
 
Naja, aber China hat 1,3 Mrd. Einwohner, 8% davon sind immer noch ne verdammt hohe Zahl, jetzt lass sich da mal ein paar Minderheiten verbinden und man hat durchaus ne große Gruppe an Menschen, die sich gegen die Han-Chinesen erheben.
 
Staatsschulden



Die Last für die nächste Generation wächst stark



Von Manfred Schäfers



08. Juli 2009



Die Verbindlichkeiten des Staates schnellen in die Höhe, nicht nur in absoluten Werten, sondern auch bezogen auf die gesamtwirtschaftliche Leistung. Lag die Staatsschuld 2008 noch bei 65,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so springt sie dieses Jahr auf 74 Prozent. Das geht aus der Tischvorlage des Bundesfinanzministeriums für den Finanzplanungsrat hervor, der am Mittwoch in Berlin zusammenkam. Danach wird sich die Staatsschuld im Jahr 2010 weiter auf 79 Prozent erhöhen. Bis 2013 soll sie sich nach dem Tableau bei 82 Prozent stabilisieren.

...

http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E12FFF3A8F1534733911ADE7A55D7BCDC~ATpl~Ecommon~Scontent.html
 
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