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Die Heuschrecken lauern schon...

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Kind sucht Investor



Hannover-Boss Martin Kind (63) will die 50+1-Regel der DFL kippen und seinen Klub durch den Einstieg von Großinvestoren in die Bundesligaspitze führen. Kind zur „Welt“: „Die derzeit bestehenden Limitationen sind nicht mehr tragfähig.“







Hier heisst es wachsam sein, wenn die Mitglieder entmachtet werden, können sich die Heuschrecken ausleben, danach sind die Vereine kaputt! Darum dürfen wir in unserem Verein keinesfalls eine AG zulassen. Bei der Ausgliederung der Fussballabteilung muss die Rechtsform festgelegt werden. Eine Änderung darf nur durch die Mitgliederversammlung vorgenommen werden.



Ansonsten ist unser Verein FCK ganz schnell weg vom Fenster. Ich bitte unsere Juristen im Forum hierzu was sinnvolles auszuarbeiten, dass wir zum Schutz einsetzen können! Gebt den Heuschrecken keine Chance oder!!
 
Versuche mal, den Begriff zu erläutern:



Ducrh eine GEsetztesänderung der damaligen rot-grünen Regierung wurde der Verkauf eines Unternehmens steuerlich begünstigt.Dies führte dazu,dass viele Unternehmen verkauft wurden.

Die neuen Besitzer,häufig Investoren aus dem Ausland, haben ein "gesundes" Unternehmen nicht gekauft, um damit langfristig einen Gewinn zu erzielen (durch jährliche Gewinne=Ausschüttungen),sondern wolten das investierte Kapital,dass oft zu über 90 % aus einem Kredit stammte,so schnell wie möglich wieder reinbekommen.

Wie erreicht man das am besten?

Personalabbau,Einnahmen drastisch erhöhen,der Aktienkurs steigt,dann teuer verkaufen.



Überspitzt: auspressen wie ne Zitrone,dann mit Gewinn verkaufen.



Beim FCK würde das bedeuten: Kaufen,investieren,Personalabbau,Eintrittspreise erhöhen,verkaufen.

Geht meiner Meinung nach aber nicht so einfach !

Heuschrecken kaufen gesunde Unternehmen,aus denen man Geld herauspressen kann,ist beim FCK nicht der Fall,da man hier langfristig denken muss.

Eintrittspreise erhöhen geht schwer,dann bleiben die Zuschauer aus,damit sinken auch Sponsoreneinnahmen,TV-Übertragungen werden unattraktiver.

Personal entlassen ist auch net so einfach,höchstens in der Verwaltung.



Teile des Vereins verkaufen geht auch net.



Was man allerdings beachten muss, und das ist hier wohl auch das Thema:



Was passiert,wenn ein Investor Anteile kauft?



Hängt von den Zielen des Investors ab. Wird sein eingesetztes Kapital durch jährlich GEwinnausschüttungen zurückgezahlt,oder in der Zukunft mit grosser Abschlusszahlung ?

Dies kann so aussehen: Plan ist es,in 4 Jahren UEFA-Cup zu erreichen.

Dann kann man mit hohen Einnahmen aus TV,Sponsoren,Prämien mehrere Millionen zurückzahlen.
 
Übrigens soll bei Hannover die AWD Investment Group, die eben in Hannover ansässig ist und nach der auch schon das Stadion benannt ist, einsteigen, wenn die Regel gekippt wird. Bei nem lokal verankerten Investor, dürfte die Gefahr des Ausstiegs nicht so hoch sein, wie bei ausländischen Investoren.
 
Warum sollte der FCK eine AG werden? Dass es uns so geht, wie dem erfolgreichen BVB, dessen Aktien jetzt bald in den negativen Bereich rutschen werden?
 
Heuschrecken kaufen gesunde Unternehmen,aus denen man Geld herauspressen kann,


Sorry, Naheteufelchen, aber hier muss ich widersprechen!



Welches gesunde Unternehmen verkauft ich schon, um eventuell so zu enden?





Die hier gemeinten Hedgefonds kaufen sich in marode Unternehmen ein (Leveraged Buy-out) und ersetzen das bisherige Management.

Dies ist häufig die letzte Chance der Unternehmen vor der Insolvenz.



Durch das Know-How der Private-Equity Gesellschaft soll das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden.

Die Entlassung von Mitarbeitern aus betriebsbedingten Gründen ist hier der wohl effizienteste Ansatz um Ausgaben zu senken - aber diesen Weg gehen Unternehmen in solchen Fällen auch ohne eine Übernahme durch einen Hedgefond. Oftmals werden Mitarbeiter entlassen und dann nach der Konsolidierungsphase wieder eingestellt.



In der Regel wird versucht, solche Unternehmen ca. 2 Jahre zu halten und anschließend mit Gewinn zu verkaufen.

Um dies zu erreichen, muss das Unternehmen logischerweise am Ende mehr Wert sein, als am Anfang - das erreicht man nur, indem man es wieder handlungsfähig macht und vor allem auch auf Nachhaltigkeit geachtet wurde.



Dies ist der (von der Öffentlichkeit/den Medien) unbeachtete Regelfall.







In wenigen, aber umso mehr beachteten Fällen, verdienen Private-Equity Gesellschaften durchaus den Namen "Heuschrecke".



Sie kaufen ein Unternehmen in einer Krisenphase, zergliedern es in seine einzelnen Einheiten, bringen die gewinnbringenden Einheiten auf Vordermann um sie dann an Interessentenzu verscherbeln - für den Großteil der Mitarbeiter bedeutet dies tatsächlich die Arbeitslosigkeit, da wenige Einheiten des Unternehmens von anderen Unternehmen gekauft wurden (hauptsächlich geht es ihnen mehr um technisches know-how, oder die Kundenlisten als um die Mitarbeiter) werden diese Arbeitsplätze ausgelagert - die restlichen fallen einfach weg.
 
Warum sollte der FCK eine AG werden? Dass es uns so geht, wie dem erfolgreichen BVB, dessen Aktien jetzt bald in den negativen Bereich rutschen werden?
man kann ja auch ne AG werden, ohne an der Börse gehandelt zu werde...
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(zudem ist der Vergleich auch nicht so passend, da der BVB keine AG, sondern eine GmbH & Co. KGaA ist
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)



die Möglichkeit der Ausgliederung der Profiabteilung in explizit eine AG (also nicht nur allgemein in eine Kapitalgeselschaft) ist aber doch schon lange durch die Mitgliederversammlung beschlossen, oder?
 
Sorry, Naheteufelchen, aber hier muss ich widersprechen!


Welches gesunde Unternehmen verkauft ich schon, um eventuell so zu enden?





Die hier gemeinten Hedgefonds kaufen sich in marode Unternehmen ein (Leveraged Buy-out) und ersetzen das bisherige Management.

Dies ist häufig die letzte Chance der Unternehmen vor der Insolvenz.



Durch das Know-How der Private-Equity Gesellschaft soll das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden.

Die Entlassung von Mitarbeitern aus betriebsbedingten Gründen ist hier der wohl effizienteste Ansatz um Ausgaben zu senken - aber diesen Weg gehen Unternehmen in solchen Fällen auch ohne eine Übernahme durch einen Hedgefond. Oftmals werden Mitarbeiter entlassen und dann nach der Konsolidierungsphase wieder eingestellt.



In der Regel wird versucht, solche Unternehmen ca. 2 Jahre zu halten und anschließend mit Gewinn zu verkaufen.

Um dies zu erreichen, muss das Unternehmen logischerweise am Ende mehr Wert sein, als am Anfang - das erreicht man nur, indem man es wieder handlungsfähig macht und vor allem auch auf Nachhaltigkeit geachtet wurde.



Dies ist der (von der Öffentlichkeit/den Medien) unbeachtete Regelfall.







In wenigen, aber umso mehr beachteten Fällen, verdienen Private-Equity Gesellschaften durchaus den Namen "Heuschrecke".



Sie kaufen ein Unternehmen in einer Krisenphase, zergliedern es in seine einzelnen Einheiten, bringen die gewinnbringenden Einheiten auf Vordermann um sie dann an Interessentenzu verscherbeln - für den Großteil der Mitarbeiter bedeutet dies tatsächlich die Arbeitslosigkeit, da wenige Einheiten des Unternehmens von anderen Unternehmen gekauft wurden (hauptsächlich geht es ihnen mehr um technisches know-how, oder die Kundenlisten als um die Mitarbeiter) werden diese Arbeitsplätze ausgelagert - die restlichen fallen einfach weg.


Da bin ich anderer Meinung !

"Ironie an "

Zu:"Welches gesunde Unternehmen verkauft sich schon..."

-hier sind oft keine Möglichkeiten der Firma gegeben,da man eine Firma auch feindlich übernehmen kann.Ebenso werden oft Tochterfirmen verkauft,weil man einen Konzern umbauen will.Diese Tochter muss aber nicht kurz vor der Insolvenz stehen,sondern ist oft kerngesund,hat stille Reserven und erwirtschaftet oft einen Gewinn, zwar nicht überdimensional, aber konservativ und stetig.

Dies wird oft dem alten Management angelastet, es sei zu "unmodern",es müsse unbedingt jedes Jahr über 25 % erwirtschaften !

Also: 5-10 % konservativ sind zu wenig,es wird verkauft an einen Investor, der entlässt bei diesem "maroden" Betrieb das konservative Management,hebt die stillen Reserven(ist ja ne tolle Leistung),entlässt die Leute,denen man vorgegaukelt hat, es gäbe eine Krise,die Bilanz stellt sich nun besser da, und nach 2 Jahren, hokuspokus, ist aus einem maroden Betrieb ein Branchenführer geworden und man kann mit Gewinn verkaufen.



Glaubs mir bei unserer Firma machen wir das durch,ich arbeite in einem Industriepark,habe auch BWL gehabt, und ich bekomme es täglich bei vielen Firmen mit,die es seit Jahrzehnten gibt,und auf einmal soll das,was seit Jahrzehnten funktioniert, auf einmal schlecht sein?

Nur weil es nicht dem anglo-amerikanischen Ansatz entspricht?

Unsere Wirtschaft funktioniert,unser System auch--im Gegensatz zu den Amis und Briten können wir Autos und Stromleitungen bauen
default_ohmy.png
))
 
Nur eine Sache wird hier total vergessen:



Was sollen "Heuschrecken" im Sport? Das ist ein viel zu unsicheres Geschäft, dass von extrem vielen Faktoren abhängt und in dem Worte wie Glück und Emotionen eine große Rolle spielen. Also nicht gerade ein sicheres Geschäft, also das, auf was die "Heuschrecken"aus sind.



Oder anders gesagt, hat von Euch schon jemand von einem Verein gehört, der als Spekulationsobjekt missbraucht wurde? Wenn Investoren in einen Verein einsteigen, dann nur, um ihren Namen (bei Firmen) oder ihr Ego (bei Privatpersonen) aufzupolieren.
 
Übrigens soll bei Hannover die AWD Investment Group, die eben in Hannover ansässig ist und nach der auch schon das Stadion benannt ist, einsteigen, wenn die Regel gekippt wird. Bei nem lokal verankerten Investor, dürfte die Gefahr des Ausstiegs nicht so hoch sein, wie bei ausländischen Investoren.


Da ist aber auch eine gewisse Gefahr vorhanden. AWD hat nämlich ein Übernahmeangebot vorliegen und wenn der neue Investor das Spielchen nicht mehr mitspielt kann sowas ganz schnell ein Schuß in den heißen Ofen werden.



In diesem Fall wird zwar von wenigen Veränderungen gesprochen,aber wenn dann mal ne neue Führung bei Swiss Life antritt,wer weiß wie es dann aussehen würde
 
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