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Die Karnevalisierung des Fußball

Mal wieder ein dämlicher Kommentar. Ich habe keinen gemacht, aber genug andere. Grund ist nicht die Art des Spiels, sondern das Ergebnis. Aber egal, hauptsache mal wieder was gemeckert.
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Richtig, sehe ich auch so: Halbfinal-Sieg ist da durchaus ein Grund, ob es ein Sieg gegen Polen sein muss weiß ich nicht, dass muss jeder für sich entscheiden
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Richtig, sehe ich auch so: Halbfinal-Sieg ist da durchaus ein Grund, ob es ein Sieg gegen Polen sein muss weiß ich nicht, dass muss jeder für sich entscheiden
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Das Polen-Spiel war die Grundlage für den Final-Einzug. Wer da einen Autokorso gemacht hat, hat also alles richtig gemacht.
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Das Polen-Spiel war die Grundlage für den Final-Einzug. Wer da einen Autokorso gemacht hat, hat also alles richtig gemacht.
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Die Niederlage gegen Kroatien war der Grundstein zum Halbfinal-Sieg gegen die Türken und trotzdem ist keiner Hupend durch die Straße geeiert
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Die Niederlage gegen Kroatien war das Täuschungsmanöver, um die Portugiesen überheblich werden zu lassen. Folglich mussten die Fans ihren Teil beitragen und das Feiern sein lassen.
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:P:P
 
Verletzungen beim Freizeitsport sind zu tolerieren, der Mensch soll sich ja durchaus fit halten..
Aber zum Rest ein eindeutiges JA von mir. Wer raucht, wer exzessiv trinkt (vor allem Jugendliche), wer seine Haut im Solarium zerstört (hier sprech ich nicht von denen die aufgrund ihres Körpers diese Krankheit haben, sondern diejenigen, die das wirklich exzessiv betreiben), diese Menschen sollte man zumindest zu einem Teil in "Haftung" nehmen, absolut. Das Gesundheitssystem ist ein Gesundheitssystem und kein Selbstbedienungsladen, denn dafür ist es nicht ausgelegt und das wird es auch nicht überstehen
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Seh ich anders. Das Gesundheitssystem ist ein solidarisches. Wenn jeder Bürger sagt, wofür er zahlen möchte ("Mein mein Nachbar über die Straße geht und überfahren wird, dann möchte ich dafür nicht aufkommen. Mag meinen Nachbar sowieso nicht"
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), dann funktioniert das System nicht mehr. Dann können einige sagen: Ich fühl mich fit, ich möchte für niemanden zahlen, nur für mich. So funktioniert es aber nicht.



Ich meine: Wer bestimmt denn dann die Grenze? Ich trinke z.B. gern mal ein Bier, aber rauche nicht...was nun?
 
Ich weiss nicht was ihr wollt. Fussball begeistert ein Land, man feiert gemeinsam, man ist Stolz auf sein Land, man fiebert mit....eigentlich alles im Lot...aber der Deutsche muss mal wieder alles negativ reden und die Suppe im Haar dabei suchen. Koennt ihr Euch nicht einfach mal freuen ohne alles wieder zerreden und reglementieren zu muessen ? Wann hat das eigentlich mal angefangen?



Ich habe 35 Jahre in D gelebt (und zwar gerne), aber diese Wesensart werde ich bei Euch nie verstehen koennen.
 
Seh ich anders. Das Gesundheitssystem ist ein solidarisches. Wenn jeder Bürger sagt, wofür er zahlen möchte ("Mein mein Nachbar über die Straße geht und überfahren wird, dann möchte ich dafür nicht aufkommen. Mag meinen Nachbar sowieso nicht"
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), dann funktioniert das System nicht mehr. Dann können einige sagen: Ich fühl mich fit, ich möchte für niemanden zahlen, nur für mich. So funktioniert es aber nicht.


Ich meine: Wer bestimmt denn dann die Grenze? Ich trinke z.B. gern mal ein Bier, aber rauche nicht...was nun?


gehört nicht hier her aber:

Den wenn sich ein 12jähriges Kind am Wochenende die Birne wegsäuft und am Ende einen Besuch im Krankenhaus hat, dann ist das alles andere als solidarisch. Ich sage nicht, dass jeder sich aussucht wofür er bezahlt, jeder zahlt, ohne wenn und aber wie bisher aber es muss ganz klare Regelungen geben, wofür das Gesundheitssystem da ist. Und es ist nicht da den Vollsuff vorpupertierender Jugendlicher zu finanzieren, ganz sicher nicht.

Das System ist auch nicht dafür da für Folgeschäden durch Piercings, Tattos oder ähnliches aufzukommen.

Verletzungen beim Sport, im Haushalt, aufgrund der körperlichen Verfassung etc. alles kein Thema, dafür haben wir ein Gesundheitssystem aber eben nicht für die von mir genannten Dinge. Es geht auch nicht darum die Leute dazu zu zwingen nicht mehr zum Arzt zu gehen, aber eine anteilige Beteiligung zum Anreiz das Fehlverhalten zu erkennen ist aus meiner Sicht absolut nicht verkehrt.
 
Ich weiss nicht was ihr wollt. Fussball begeistert ein Land, man feiert gemeinsam, man ist Stolz auf sein Land, man fiebert mit....eigentlich alles im Lot...aber der Deutsche muss mal wieder alles negativ reden und die Suppe im Haar dabei suchen. Koennt ihr Euch nicht einfach mal freuen ohne alles wieder zerreden und reglementieren zu muessen ? Wann hat das eigentlich mal angefangen?


Ich habe 35 Jahre in D gelebt (und zwar gerne), aber diese Wesensart werde ich bei Euch nie verstehen koennen.


diavolo rosso, mit einem beitrag voll ins schwarze getroffen. mehr gibt es nicht zu sagen. ich selbst bin deutscher, lebe schon immer in deutschland - werde es aber genau wie du nie verstehen warum man nicht einfach mal spaß haben kann. einfach so - ohne den tieferen sinn oder ähnliches ergründen zu müssen.



freut euch doch einfach an der nationalelf oder laßt es bleiben - aber nehmt den anderen doch nicht ihren spaß, indem ihr sie als volldeppen oder "nicht vollwertige" fußballfans abtut.

von mir aus kann jeder seinen eigenen autokorso veranstalten, sich hundert fähnchen an den hut stecken oder sonst was tun, ist mir allemal lieber als die "fans" die früher die nationalmannschaft begleitet haben. fragt mal bei daniel nivel nach.
 
Ich weiss nicht was ihr wollt. Fussball begeistert ein Land, man feiert gemeinsam, man ist Stolz auf sein Land, man fiebert mit....eigentlich alles im Lot...aber der Deutsche muss mal wieder alles negativ reden und die Suppe im Haar dabei suchen. Koennt ihr Euch nicht einfach mal freuen ohne alles wieder zerreden und reglementieren zu muessen ? Wann hat das eigentlich mal angefangen?


Ich habe 35 Jahre in D gelebt (und zwar gerne), aber diese Wesensart werde ich bei Euch nie verstehen koennen.


Wie kann man wegen eines Sieges einer Verbandsauswahl bei einem Spiel, bei dem man nicht im Stadion supportet stolz auf sein Land sein? Was hat man dazu beigetragen? Sich wie an Fasnacht verkleidet vor eine Leinwand stellen und hinterher Autokorso fahren? Toller Beitrag, da kann man stolz drauf sein. Oder ist es ein Stolz, dass der kleine Łukasz und der kleine Mirosław sellemals nach Deutschland gekommen sind und jetzt zufällig für den DFB die Tore schießen? Hier Europa, schau, die beiden sind in unser schwarz-rot-geiles Land eingewandert, das müssen wir feiern. Wir haben zwar nichts dazu beigetragen, aber es ist ja UNSER Erfolg, weil WIR haben die Möglichkeit uns fern vom Stadion an der Leinwand im Erfolg zu sonnen.

Oder anders: Hier schaut, wir haben zwar nichts mit Fußball am Hut, aber wir haben Karten bekommen, ach sind wir jetzt große Fußballfans.
 
Wie kann man wegen eines Sieges einer Verbandsauswahl bei einem Spiel, bei dem man nicht im Stadion supportet stolz auf sein Land sein? Was hat man dazu beigetragen? Sich wie an Fasnacht verkleidet vor eine Leinwand stellen und hinterher Autokorso fahren? Toller Beitrag, da kann man stolz drauf sein. Oder ist es ein Stolz, dass der kleine Łukasz und der kleine Mirosław sellemals nach Deutschland gekommen sind und jetzt zufällig für den DFB die Tore schießen? Hier Europa, schau, die beiden sind in unser schwarz-rot-geiles Land eingewandert, das müssen wir feiern. Wir haben zwar nichts dazu beigetragen, aber es ist ja UNSER Erfolg, weil WIR haben die Möglichkeit uns fern vom Stadion an der Leinwand im Erfolg zu sonnen.
Oder anders: Hier schaut, wir haben zwar nichts mit Fußball am Hut, aber wir haben Karten bekommen, ach sind wir jetzt große Fußballfans.




Bullshit
....ob ich im Stadion stehe oder nicht, ändert nichts daran, ob ich auf die Mannschaft stolz sein kann oder nicht....
 
Oder ist es ein Stolz, dass der kleine Łukasz und der kleine Mirosław sellemals nach Deutschland gekommen sind und jetzt zufällig für den DFB die Tore schießen?


Ich würd mich freuen und wäre stolz auf mein Land, wenn in 20 Jahren auch der kleine, muslimische (! entgegen der Pläne der CDU nur christliche Iraker einwandern zu lassen) Mohammed aus dem Irak, Tore für Deutschland schießt.



Naja....just my 2 cents...
 
diavolo rosso, mit einem beitrag voll ins schwarze getroffen. mehr gibt es nicht zu sagen. ich selbst bin deutscher, lebe schon immer in deutschland - werde es aber genau wie du nie verstehen warum man nicht einfach mal spaß haben kann. einfach so - ohne den tieferen sinn oder ähnliches ergründen zu müssen.


Absolut. Endlich gibts das hier auch mal - Fröhlichkeit, gemeinsames Feiern, unverkrampfter Patriotismus, all das, was wir bei unseren südlichen Nachbarn immer ein bisschen neidvoll bewundert haben...Und die Diskussion darüber mündet dann skurrilerweise in die Frage, wer im Rahmen der Solidargemeinschaft für wen aufzukommen hat. Absurd!
 
Absolut. Endlich gibts das hier auch mal - Fröhlichkeit, gemeinsames Feiern, unverkrampfter Patriotismus, all das, was wir bei unseren südlichen Nachbarn immer ein bisschen neidvoll bewundert haben...Und die Diskussion darüber mündet dann skurrilerweise in die Frage, wer im Rahmen der Solidargemeinschaft für wen aufzukommen hat. Absurd!


hast recht -ich wär froh wenn ich mit meinen Fähnchen bei den "Erfolgsfans" mein Land anfeuern könnte. Wie der ein oder andere mitbekommen hat sind meine Jungs ja schon ausgeschieden.
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In vielen Ländern sagt man über die Deutschen, ohne irgendwen beleidigen zu wollen, dass sie ihre Anerkennung mit Neid & Missgunst zeigen.

Wenn ich sehe wie viele Menschen nach dem Tur - D Spiel friedlich in Berlin gefeiert haben - das gibt es nicht wirklich oft auf der Welt.

Auch was diese " Erfolgsfans" für das ansehen und Prestige der Deutschen im Ausland geleistet haben ist unbezahlbar.

Ob England, Frankreich, Schweden - selbst Deutschlandhasser, die es da zuhauf gibt waren von der Atmosphäre der WM2006 begeistert! Das sind wirkliche Massenbewegungen und ein zusammenrücken gewesen wie ich es so nur bei 9/11 gesehen hab. Das ist doch Wahnsinn, oder nicht? Stellt euch mal vor die Leute werden wieder so euphorisch wenn es um den FCK geht.

Ich wüsste also nicht warum die Euphorie von ein paar bitteren Stinkstiefel die mit nichts zufriedenzustellen sind getrübt werden sollte... Also , Sonntag Finale - geniest es. Viele Länder wären gerne an eurer stelle...
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Absolut. Endlich gibts das hier auch mal - Fröhlichkeit, gemeinsames Feiern, unverkrampfter Patriotismus, all das, was wir bei unseren südlichen Nachbarn immer ein bisschen neidvoll bewundert haben...Und die Diskussion darüber mündet dann skurrilerweise in die Frage, wer im Rahmen der Solidargemeinschaft für wen aufzukommen hat. Absurd!


Wobei du jetzt auch ("wieder typisch deutsch"?!) über redcity und mich den Stab brichst, uns "bewertest"...



Nix für ungut
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Von mir noch ein letztes zum Thema und den eröffneten Unterthemen: Live and let live...
 
@rmpa:



Gute Argumente! Gefällt mir! Also, irgendwie hat es doch schon seinen Wert, wenn man sich in Foren austauscht. Ich sehe die ganze Sache jetzt schon wesentlich entspannter, weil mir eure Argumente gefallen! Muss man auch mal offen zugeben können, finde ich.



Trotzdem dürfte es für meinen Geschmack nen Funken ruhiger zugehen...soviel deutsche Tugend muss dann doch sein.
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hast recht -ich wär froh wenn ich mit meinen Fähnchen bei den "Erfolgsfans" mein Land anfeuern könnte. Wie der ein oder andere mitbekommen hat sind meine Jungs ja schon ausgeschieden.
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In vielen Ländern sagt man über die Deutschen, ohne irgendwen beleidigen zu wollen, dass sie ihre Anerkennung mit Neid & Missgunst zeigen.

Wenn ich sehe wie viele Menschen nach dem Tur - D Spiel friedlich in Berlin gefeiert haben - das gibt es nicht wirklich oft auf der Welt.

Auch was diese " Erfolgsfans" für das ansehen und Prestige der Deutschen im Ausland geleistet haben ist unbezahlbar.

Ob England, Frankreich, Schweden - selbst Deutschlandhasser, die es da zuhauf gibt waren von der Atmosphäre der WM2006 begeistert! Das sind wirkliche Massenbewegungen und ein zusammenrücken gewesen wie ich es so nur bei 9/11 gesehen hab. Das ist doch Wahnsinn, oder nicht? Stellt euch mal vor die Leute werden wieder so euphorisch wenn es um den FCK geht.

Ich wüsste also nicht warum die Euphorie von ein paar bitteren Stinkstiefel die mit nichts zufriedenzustellen sind getrübt werden sollte... Also , Sonntag Finale - geniest es. Viele Länder wären gerne an eurer stelle...
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Danke für Deinen Beitrag und danke für Deinen Beitrag Diavolo!!! Ich finde es bezeichnend das gerade 2 nicht Deutschland Anhänger die Fakten derart treffend auf den Tisch legen. Möchte Evo nicht außen vor lassen, deren Beiträge ich ähnlich sehe.



Gerade dieser Event 2006 hat so unheimlich viel für das Ansehen der deutschen im Ausland getan, das ich einfach glücklich bin das es genauso passiert ist! Dazu war eben der Event nötig, na und? Ich schäme mich nicht dafür!!!



Wie schon gesagt haben auch Anfang der 90ger sehrsehr viele deutsche, die auch sonst nicht jede Woche zum Vereinsfußball gehen, die Nati geschaut! Haben gejubelt und getrauert, nur gabs eben keine Massen Public Viewings wie in Berlin. Das ist eben neu und nicht schlecht wie ich finde!



Im übrigen konnte ich zb 2006 auch klasse mit den Eventmenschen feiern, breche mir da keinen Zacken aus der Krone! Nervt mich auch nicht weiter, da man außerdem weiß das der Spuk nach 4 Wochen rum ist!
 
Ein interessanter Artikel von http://www.indirekter-freistoss.de

Von wegen Volksnähe



Die Nationalmannschaft wird in Berlin von Zigtausenden in einer „Ceremony“ empfangen, und Daniel Meuren (faz.net) dreht der Veranstaltung seinen Hintern zu: „Der Hype ist kaum noch durch sportliche Leistungen begründet, sondern nur noch die Folge eines reflexhaften, von einer geschickten Marketing-Strategie gelenkten Verhaltens der schwarz-rot-geilen Partygesellschaft, die kaum mehr als fünf Nationalspieler beim Namen nennen kann. Es geht nur noch um das Event statt um Würdigung wirklicher sportlicher Ereignisse oder etwa das Anhimmeln von Vorbildern. Das ist alles schön und gut, untergräbt aber die seriöse Seite des Sports, der nicht nur den ewigen Jubel, sondern eben auch das Gefühl des Scheiterns vermitteln soll. Im Vordergrund, anbiedernd dargeboten von den eigentlich zur Distanz verdonnerten ‚Journalisten’ Johannes B. Kerner und Monica Lierhaus moderiert, nimmt derweil die Vereinnahmung der Fan-Kultur ihren Lauf. Der DFB-Ausrüster klaut den beliebten Fan-Slogan ‚So gehen die Deutschen’, mit denen die Fans seit geraumer Zeit ihre Spieler nach Siegen im Stadion zu feiern pflegen, aus den Boxen dröhnt der White-Stripes-Hit ‚Seven Nation Army’, die ehemalige Erkennungsmelodie der Ultrabewegung, die schon bei den Spielen als Einlaufmelodie missbraucht wurde. Natürlich darf der Wirtschaftszweig Fußball sich marktgerecht verkaufen, da es um sehr viel Geld geht, dass der DFB und seine Eliteauswahl Jahr für Jahr einspielen. Auch die Party vom Montag stellte die DFB-Sponsoren sicher wieder zufrieden, weil Bälle mit Unternehmens-Logos ins Publikum flogen und Autofirmen und Sportartikler im Fernsehen Präsenz zeigen konnten. Der Verband sollte unter diesen Umständen wenigstens darauf verzichten, penetrant auf seine Volksnähe zu verweisen.“

Tsp: Geklonte Träume – Kerner moderiert, Pocher singt, Podolski schüttet ihm Bier über den Kopf. Hunderttausende sehen auf der Berliner Fanmeile und an den Bildschirmen zu. Es soll so sein wie vor zwei Jahren. Aber etwas fehlt. Die Stimmung ist alles, nur eines nicht: ausgelassen
 
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