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Die Macht von rtl und Bild...

Jonny

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<___base_url___>/showthread.php?t=7926http://www.roteteufel.de/showthread.php?t=7926



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Oder woran liegt es? Es wird oft gesagt, es sei die Distanz, womit aber nicht die raeumliche gemeint sein kann, denn wer hat den Pfleger schonmal gesehen? Im Fernsehen und nahezu jeder Zeitung (nicht nur bild, sondern auch Qualitaetsblaetter)...also ist es eher eine Distanz der "Gefuehle"??



Warum wurde Knut 24/7 in die Wohnstuben gesenden und "Goma" oder "Kivu", ja selbst "Kongo" sind den rtl-Journalisten Fremdwoerter? Klar...wegen der Werbekunden...aber die gibts es auch nur, wenn es Konsumenten in Form von Zuschauern gibt.



Ich will damit niemanden angreifen oder von oben herab belehren. Konflikte in entlegenden Weltregionen sind nunmal sehr schwer zu verstehen und ich koennte den Darfur-Konflikt auch nicht in 30 Minuten runterbrechen. Es interessiert mich nur, warum es hier schon seit Jahren kaum jemanden interessiert, was draussen in der Welt passiert, aber der Tod einzelner Menschen immer wieder Thema ist. Vielleicht, weil das Schicksal einzelner Menschen leichter nachzuvollziehen ist? Oder sind die Konflikte einfach zu harter Tobak (Kindersoldaten, Massenvergewaltigungen)??
 
Will dich ja nicht angreifen - aber im Großen und ganzen sollte es hier um den FCK gehen. Das hier manch andere Diskussionen möglich sind finde ich auch klasse, dies zeichnet dieses Forum ja auch aus - aber Darfour möchte ich hier nicht diskutieren.

Du hast hier ein sehr starkes spektrum von Usern, von jung bis alt - schlau und dumm - da kann man nicht erwarten das man da über gewisse Themen diskutieren kann. Man sieht ja schon wie es teilweise eskaliert wenn man gewisse Themen, sprich Einwanderung, Politische Präferenzen etc anschneidet.

Ausserdem - wenn ich mich über weltpolitische Themen informieren will komme ich nicht zu Roteteufel.de.



Mal offtopic: ich z.B finde es schade dass in letzter Zeit immer mehr Threads zum "Postings in die Höhe treiben" aufgemacht werden - wir haben jetzt glaub 10 variaten des Assoziationsspiel , was mich so ( vielleicht zu Unrecht ) einfach nur nervt.
 
Ich kann dir da mal nur zustimmen... Das Phänomen gibt's aber leider überall auf der Welt. Wenn ein US-Soldat im Irak getötet wird, gibt es massenhaft Aufschreie der Empörung, aber dass in Ruanda über eine Million menschen abgeschlachtet wurden hat keinen interessiert. Erst nachher. Warum greift dort niemand ein? Klar, weil es da kein Geld zu holen gibt (anders als im irak, da gibt es ja Öl - ach nein, die Amis sind ja nur dort, weil sie solche Gutmenschen sind und die Demokratie durchsetzen wollen).



Ich kann auch nicht begreifen, dass die Verhältnisse da so unterschiedlich sind in der Wahrnehmung von Todesfällen. Ich selbst muss auch zugeben, dass ich besser informiert sein könnte, aber mich berührt das, was in Darfur passiert jedenfalls mehr als der Pfleger von Knut. Einzelne Todesfälle passieren nun mal (ohne die Hintergründe zu wissen), das, was in den Krisenregionen geschieht ist aber reiner Wahnsinn!




Will dich ja nicht angreifen - aber im Großen und ganzen sollte es hier um den FCK gehen. Das hier manch andere Diskussionen möglich sind finde ich auch klasse, dies zeichnet dieses Forum ja auch aus - aber Darfour möchte ich hier nicht diskutieren.
Du hast hier ein sehr starkes spektrum von Usern, von jung bis alt - schlau und dumm - da kann man nicht erwarten das man da über gewisse Themen diskutieren kann. Man sieht ja schon wie es teilweise eskaliert wenn man gewisse Themen, sprich Einwanderung, Politische Präferenzen etc anschneidet.

Ausserdem - wenn ich mich über weltpolitische Themen informieren will komme ich nicht zu Roteteufel.de.



Mal offtopic: ich z.B finde es schade dass in letzter Zeit immer mehr Threads zum "Postings in die Höhe treiben" aufgemacht werden - wir haben jetzt glaub 10 variaten des Assoziationsspiel , was mich so ( vielleicht zu Unrecht ) einfach nur nervt.


Das hier ist doch das non-FCk-Forum, oder? Ich finde, das passt hier ausgezeichnet rein. und nur weil einige nicht drüber diskutieren möchten, finde ich das noch lange nicht fehl am Platz.
 
Das hier ist doch das non-FCk-Forum, oder? Ich finde, das passt hier ausgezeichnet rein. und nur weil einige nicht drüber diskutieren möchten, finde ich das noch lange nicht fehl am Platz.


Wir missverstehen uns - sicher gehört es hier rein! Und klar ist es klasse wenn man darüber diskutiert. Ich mach mir aber keine Illusionen wie die Diskussion nach 20-25 Posts aussieht, bzw. wenn keiner was darauf antwortet. Darauf wollte ich hinaus.
 
Will dich ja nicht angreifen - aber im Großen und ganzen sollte es hier um den FCK gehen. Das hier manch andere Diskussionen möglich sind finde ich auch klasse, dies zeichnet dieses Forum ja auch aus - aber Darfour möchte ich hier nicht diskutieren.
Du hast hier ein sehr starkes spektrum von Usern, von jung bis alt - schlau und dumm - da kann man nicht erwarten das man da über gewisse Themen diskutieren kann. Man sieht ja schon wie es teilweise eskaliert wenn man gewisse Themen, sprich Einwanderung, Politische Präferenzen etc anschneidet.

Ausserdem - wenn ich mich über weltpolitische Themen informieren will komme ich nicht zu Roteteufel.de.




Wie gesagt, ich moechte keinen dazu zwingen sich damit zu beschaeftigen und sehe Leute die von "Darfur" keine Ahnung haben, auch nicht als dumm oder engstirnig oder so. Ich moechte auch keinen Belehren, dass es superwichtig sei, sich damit zu beschaeftigen.



Du kommst deswegen nicht zu rt.de...aber andere kommen auch (!) fuer "Knut" hierher. Also fuer Themen, die nichts mit dem FCK zu tun haben.



Ich mach mir auch keine Hoffnungen, dass da mehr als 5 Antworten kommen, aber mich wuerde gern mal interessieren, warum es so ist. Kein Interesse, keine Zeit sich mit dem Thema auseinander zu setzen...etc. pp. Wobei ich nicht werte, wenn hier solche Posts kommen sollten! Das ist mir wichtig!!
 
Wie gesagt, ich moechte keinen dazu zwingen sich damit zu beschaeftigen und sehe Leute die von "Darfur" keine Ahnung haben, auch nicht als dumm oder engstirnig oder so. Ich moechte auch keinen Belehren, dass es superwichtig sei, sich damit zu beschaeftigen.


Du kommst deswegen nicht zu rt.de...aber andere kommen auch (!) fuer "Knut" hierher. Also fuer Themen, die nichts mit dem FCK zu tun haben.



Ich mach mir auch keine Hoffnungen, dass da mehr als 5 Antworten kommen, aber mich wuerde gern mal interessieren, warum es so ist. Kein Interesse, keine Zeit sich mit dem Thema auseinander zu setzen...etc. pp. Wobei ich nicht werte, wenn hier solche Posts kommen sollten! Das ist mir wichtig!!


Normalerweise mache ich mich echt schlau, was so in der Welt passiert; auch mit allen Hintergründen. ich profitiere auch davon, dass mein "Schwiegervater" von seinem Arbeitsplatz die ganzen alten Spiegel und Fokus mitbringt, die schon sehr detaillierte Hintergründe liefern.

in letzter Zeit hab ich aber da gewisse Defizite, begründet durch die Endphase meiner Diplomarbeit und Berufseinstieg. Allerdings führt das zu keiner "Verschiebung der Informationsschwerpunkte", da mich Boulevard und der ganze unwichtige Mist weiterhin keinen Deut interessieren. In Zukunft haben solche weltpolitische themen wieder vermehrt meine Aufmerksamkeit.
 
Ich mach mir auch keine Hoffnungen, dass da mehr als 5 Antworten kommen, aber mich wuerde gern mal interessieren, warum es so ist. Kein Interesse, keine Zeit sich mit dem Thema auseinander zu setzen...etc. pp. Wobei ich nicht werte, wenn hier solche Posts kommen sollten! Das ist mir wichtig!!


Meine neuen Praktikanten,16 jahre & Deutsche, kennen die Deutsche Hauptstadt nicht, haben KEINE Ahnung wer der Bundeskanzler(in) ist und auch sonst tappen die in Vielen sachen komplett im Dunkeln. Ich glaube, die zeiten in denen man kritische Auseinandersetzungen, bzw Interessen am Weltgeschehen fröhlich wild und frei diskutieren kann sind vorbei.



Gründe dafür sind ganz klar Desinteresse. Ich fänds klasse wenn mal ein oder zwei kommentare über brisante Themen kommen würden anstatt des tumben Gegrunzes dass du in einigen Foren lesen musst.



Vielleicht kannst du die Info in Comics oder Pornos packen- dann gehts bestimmt!
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Oder woran liegt es? Es wird oft gesagt, es sei die Distanz, womit aber nicht die raeumliche gemeint sein kann, denn wer hat den Pfleger schonmal gesehen? Im Fernsehen und nahezu jeder Zeitung (nicht nur bild, sondern auch Qualitaetsblaetter)...also ist es eher eine Distanz der "Gefuehle"??



Warum wurde Knut 24/7 in die Wohnstuben gesenden und "Goma" oder "Kivu", ja selbst "Kongo" sind den rtl-Journalisten Fremdwoerter? Klar...wegen der Werbekunden...aber die gibts es auch nur, wenn es Konsumenten in Form von Zuschauern gibt.



Ich will damit niemanden angreifen oder von oben herab belehren. Konflikte in entlegenden Weltregionen sind nunmal sehr schwer zu verstehen und ich koennte den Darfur-Konflikt auch nicht in 30 Minuten runterbrechen. Es interessiert mich nur, warum es hier schon seit Jahren kaum jemanden interessiert, was draussen in der Welt passiert, aber der Tod einzelner Menschen immer wieder Thema ist. Vielleicht, weil das Schicksal einzelner Menschen leichter nachzuvollziehen ist? Oder sind die Konflikte einfach zu harter Tobak (Kindersoldaten, Massenvergewaltigungen)??


Ich denke, dass es daran liegt, dass vor allem die öffentlich rechtlichen Sender und guten Zeitungen weniger stark frequentiert werden (ganz egal, welche Altersgruppe, da hält sichs glaub ich ungefähr die Waage), bei denen auch die großen Konflikte mehr im Fokus stehen... Woran das liegt, weiß ich nicht. Bei der BILD wahrscheinlich daran, dass sie nun mal - im Vergleich zu den wirklich dicken Zeitungen - viel billiger ist. So, wie ihr Inhalt eben auch. Bei den TV-Sendern kann ichs mir nicht wirklich erklären.



Das wäre meine Idee dazu.



Achja und das, was öfter behandelt wird (na gut, ist dann ja von Sender zu Sender verschieden - zumindest von öffentlich rechtlichen zu privaten), bleibt einem natürlich mehr im Gedächtnis und verfolgt man wohl auch eher.
 
Vielleicht kannst du die Info in Comics oder Pornos packen- dann gehts bestimmt!
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Ein Anfang ist gemacht:

http://www.amazon.de/Palestine/dp/1...ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1222161874&sr=1-1http://www.amazon.de/Palestine/dp/156097432X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1222161874&sr=1-1



http://www.amazon.de/Safe-Area-Gorazde-Eastern-1992-1995/dp/1560974702/ref=pd_bxgy_eb_text_bhttp://www.amazon.de/Safe-Area-Gorazde-Eastern-1992-1995/dp/1560974702/ref=pd_bxgy_eb_text_b



Pornos kenn ich mich net so aus.



Zum ersten Post, ich hab keine Ahnung. Grad was Afrika angeht finde ich beim Economist oder anderen englischen/U.S. Websites eher Nachrichten darüber als auf Spiegel oder Süddeutsche.



Was die Massenmedien angeht, ich schau außer Fussball gar kein TV mehr und höre auch kein Radio, das heißt auch ich mußte mich nie über "Schni-Schna-Schnappi" oder Bohlen's dumme Sprüche beschweren, weil ich den Rotz aus meinem Leben ferngehalten hab. Das macht aber nicht jeder und beim kleinsten gemeinsamen Nenner kann sich jeder drüber unterhalten, wie süß der Knut is...
 
Ich denke nichtmal, dass komplett niemanden diese Sachen interessiert oder er sich damit außeinandersetzt.

Ich bin der Überzeugung, dass vieles wirklich mit der gefühlten "räumlichen" Nähe in Verbindung steht und natürlich auch und vor allem mit der Berichterstattung in den Medien.

Warum du den Titel so wählst kann ich aber nicht verstehen, denn vor allem Afrika spielt nicht nur bei Bild eine "untergeordnete" Rolle, auch die oft hochgelobten Sender aus der öffentlich-rechtlichen Reihe verlieren nicht wirklich viel Sendezeit für Afrika.

Wenn du über Dinge wie den Wahlkampf in den USA oder über die Georgien-Krise oder die Olympischen Spiele und die Menschenrechtssituation in China sprichst, dann wirst du auch genügend Antworten finden. Das sind einfach Dinge die jedem bewusst sind, die er durch die Medien serviert bekommt, etc. Und ich denke es wäre falsch die Menschen dafür anzuprangern, dass die Medien ihnen zu wenig über diese Konflikte präsentieren.



Andererseits hat jeder sein "Spezialgebiet", Hand aufs Herz, du bist jemand der sich viel um das Thema Afrika kümmert, aber wenn heute jemand kommt und möchte mit dir eine Diskussion anfangen über die Religions-Kriege in Irland/Nordirland oder den Konflikt zwischen Pakistan und Indien, könntest du dann alles so genau wiedergeben, oder würdest du darauf eine Antwort geben (können)?



Ich für meinen Teil muss z. B. auch ehrlich zugeben, dass mich der "schwarze Kontinent" kaum interessiert. Er fasziniert mich zwar aufgrund seiner unglaublichen Flora und Fauna aber das politische und gesellschaftliche Geschehen dort ist nichts womit ich mich näher beschäftigen möchte
 
Da ist sicherlich viel Wahres dran...



Ich selbst hab eigentlich auch kein interesse an rückverdummenden Fernsehformaten, aber manchmal ertappe ich mich halt doch wieder dabei (besonders dann, wenn ich abends heim komme und müde bin), dass ich fast jeden Scheiß anschaue. Ich beschwer mich oft bei meiner Freundin, wenn sie rumzappt und bei MTV hängenbleibt, da die sich meiner Meinung nach absolut zum Schlechten entwickelt haben in den vergangenen Jahren. Da wird die Rückverdummung der Menschheit in Reinform vorangetrieben. Dieser ganze Boulevard-Mist regt mich dermaßen auf, warum sollte es mich interessieren, wenn Promi xy beim Sex mit yz erwischt wurde? Haben die Leute ein so langweiliges Leben, dass sie sowas gucken müssen?



Ich denke, RTL und Bild haben einen so großen Erfolg, da sie bevorzugt die niederen Instinkte wie Sensations- und Demütigungslust ansprechen. Ohne Klischees bedienen zu wollen, aber es kann kein Zufall sein, dass in der Fabrik, in der ich immer feriengejobbt habe, nahezu 100% der leute in der Mittagspause über der bild-Zeitung hängen. politisches Interesse? Fehlanzeige! Kultur? Nö. Aber wenn der Hund von Dieter Bohlen in Nachbars Garten pinkelt, dann werden sie hellhörig. Über sowas lässt sich halt leichter Reden als über Konflikte in Darfur....
 
Andererseits hat jeder sein "Spezialgebiet", Hand aufs Herz, du bist jemand der sich viel um das Thema Afrika kümmert, aber wenn heute jemand kommt und möchte mit dir eine Diskussion anfangen über die Religions-Kriege in Irland/Nordirland oder den Konflikt zwischen Pakistan und Indien, könntest du dann alles so genau wiedergeben, oder würdest du darauf eine Antwort geben (können)?



Ich für meinen Teil muss z. B. auch ehrlich zugeben, dass mich der "schwarze Kontinent" kaum interessiert. Er fasziniert mich zwar aufgrund seiner unglaublichen Flora und Fauna aber das politische und gesellschaftliche Geschehen dort ist nichts womit ich mich näher beschäftigen möchte




Zum Titel: Provokation
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Hatte nur noch im Gedächtnis, dass rtl viel von knut gezeigt hat...da ich keinen Fernseher habe, kann ich jedoch nicht beurteilen, ob die Ard und das zdf weitaus mehr über Konflikte und Weltgeschehen berichten.



Naja, aber es kommt halt kaum jemand mit Nordirland oder dem Kaschmir-Konflikt. Oder Terroristen in Malaysia, oder...diese Tatsache zeigt doch, dass wohl generell das Interesse für so Themen gering zu sein scheint.



Und zum Zuschauer-Anprangern: Die Medien zeigen/berichten/senden doch das, was geguckt wird, oder? Gut man könnte sagen, dass wir, als Konsumenten, auch arte oder 3sat gucken können...
 
Das niemand mit anderen Konflikten kommt könnte aber auch daran liegen, dass es sich hier in erster Linie um ein Fußball-Forum handelt.

Mal ganz im ernst: Rt.de ist zu 99,9% das politischste Forum, im Vergleich zu anderen. Und mir kommt es auch nicht so vor, dass es viele Foren anderer Vereine gibt, die sich seitenlang über Obama und den Kaukasus-Konflikt auslassen.



Ein Vergleich: Wenn ich nicht mehr pissen kann und die Wahl zwischen dem Urologen-Forum und RT.de habe, dann wähle ich das Urologen-Forum. Und es wird mit Sicherheit genügend Blogs und Foren zu politischen Themen geben
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Das niemand mit anderen Konflikten kommt könnte aber auch daran liegen, dass es sich hier in erster Linie um ein Fußball-Forum handelt.
Mal ganz im ernst: Rt.de ist zu 99,9% das politischste Forum, im Vergleich zu anderen. Und mir kommt es auch nicht so vor, dass es viele Foren anderer Vereine gibt, die sich seitenlang über Obama und den Kaukasus-Konflikt auslassen.



Ein Vergleich: Wenn ich nicht mehr pissen kann und die Wahl zwischen dem Urologen-Forum und RT.de habe, dann wähle ich das Urologen-Forum. Und es wird mit Sicherheit genügend Blogs und Foren zu politischen Themen geben
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Richtig - und wieder drückst du aus was ich eigentlich schon mit meinem ersten Post sagen wollte.

Man muss nur mal in den Fun & More, Tech Help , etc. schauen. es gibt User die posten nur in diesen Bereichen - zum Thema FCK hörst du dann eher weniger. Dies soll keine Kritik sein, das ist völligst legitim aber unverständlich ist es schon.
 
Ich bin seit ich denken kann ein politischer Mensch. Ich bin linksorientiert, wie Einige schon festgestellt haben dürften. Ich habe mich immer für die Ungerechtigkeit in der Welt interessiert, habe viel darüber gelesen und oft Reportagen und Dokumentationen in den Öffentlich Rechtlichen gesehen. In vielen Bereichen kann ich also mitreden. Aber eines Tages kam dann die Müdigkeit in mir hoch, die Hoffnungslosigkeit und die Erkenntniss, dass nicht das "Gute" siegt, sondern immer öfter verliert. Dass es bestimmte gesellschaftliche Schichten gibt die es vermehrt schaffen den Menschen das Hirn zu verkleistern und in die Richtung zu lenken in die sie es haben wollen.

Es gibtimmer weniger Menschen gibt die sich interessieren aber immer mehr "Baustellen", die diese Wenigen beackern müssen.



Man wird förmlich mit Nachrichten begraben und oft ist man darin überfordert sie zu gewichten und zu sortieren.

Manchmal staune ich wie mein Alltag (Freizeit) sich trivialisiert. Waren es früher politische Veranstaltungen, Seminare, Demos etc. die meine Freizeit ausmachten, so ist sind es heute meine "Familie", mein soziales Umfeld und meine auf Berieselung ausgerichtete Freizeitgestaltung.



Schaute ich mir früher Filme von Fassbinder etc. an, so sind es heute Sience Fiction und Fantasy. Las ich früher Literaturnobelpreisträger (Vargas Lhosa...) so sind es heute Krimis und historische Romane.



So wie mir ging es vielen aus meinem früheren Umfeld.



Zur Zeit picke ich mir fast nur noch die Schlagzeilen heraus und lese bei Bedarf längere Artikel in Zeit, taz, Spiegel, Neues Deutschland und FAZ. Das reicht mir.



Und Jonny, deine Bemühungen in allen Ehren, mach dir das Ganze nicht so schwer. Mach dein Engagement nicht davon abhängig wie die "Einschaltquoten" sind, mach es in erster Linie für dich!
 
es wird viele einfach nicht intresieren, weil es nichts mit ihnen zu tun hat.

wenn in afrika sich millionen von menschen mit macheten zerhacken ist die wahrscheinlichkeit doch recht gering, dass ich jeweils irgendwas damit zu tun haben werde.

wenn aber die russen probleme mit der ukraine haben könnte vllt mein gas teurer werden. die begründung mit der 'distanz' trifft also schon teilweise zu.

warum aber de knut so populär wurde oder warum der tod des pflegers (is natürlich traurig für die beteiligten) jetzt so wichtig is... wird wohl wirklich daran liegen, dass es einfach einfache kost ist
 
Grundsätzlich ist es doch so, dass es unglaublich viele Konflikte auf der Welt gibt. Es können nicht alle in jeder Gesellschaft ein Thema sein. Das ist auch gut so, denn weder können wir an den meisten Problemen etwas drehen, noch hilft es jemandem, wenn wir hier symbolisch das Leid der Welt auf uns nehmen.



Du beklagst die mediale Präsenz von Knut im Gegensatz zu den Konflikten. Wieviel medialen Platz nimmt denn der Fußball ein? Es ist doch immer so, dass Unterhaltung und Information nebeneinander existieren. Wenn wir den ganzen Tag nur von den Kriegen auf der Welt hören, stumpfen wir noch viel mehr ab als jetzt schon. Es braucht auch das (in deinen Augen) triviale, damit wir überhaupt noch sensibilisiert sind für das Geschehen in der Welt.



Letztlich ist es aber auch natürlich so, dass wir uns am ehesten für Dinge interessieren, die uns auch irgendwo betreffen. Israel, aus historischen Grund. China, als angehende Weltmacht und Handelspartner. Georgien, weil in Europa.



Was interessiert uns hingegen an Darfur? Soll jetzt nicht herzlos klingen, aber es gibt wie gesagt so viele Konflikte, da befasst man sich halt mit denen, zu denen man auch einen Bezug hat. Die Probleme in Kolumbien sind z.b. nur wieder kurz in das Gedächtnis der Deutschen getreten, wegen Betancourt und ihrem Frankreich-Bezug.



Man kann einfach nicht das ganze Leid der Welt in sich tragen.
 
Ich habe hier viele interessante Beitraege gelesen und moechte einen mehr oder weniger qualifizierten Beitrag dazu abgeben (duerfte im Auge des Betrachters liegen).



Grundsaetzlich verstehe ich die Leute, die sich hier nicht ueber Politik und Auseinandersetzungen unterhalten wollen. Dies ist ein Fussballforum und daher nimmt dieser eben den groessten Teil ein, zu Recht. Trotzdem sehe ich es teilweise wie Jonny. Es gibt Bereiche in diesem Forum, die nichts mit Fussball zu tun haben, aber trotzdem werden total viele Beitraege geschrieben. Dies zeigt mir, dass Interesse an weiteren Diskussionen bei einigen Leuten besteht. Auch fuer mich ist es erschreckend, wie wenig Ahnung viele Leute ueber die Welt haben und wie gross die Macht der Medienkonzerne in gewisser Weise ist. Ueber einige Dinge findet man einfach kaum Informationen. Bei Jonny ist es Afrika, mein Gebiet ist mittlerweile mehr Suedamerika. So hat es mich geaergert, dass in manchen meiner Medien (Zeit, Sueddeutsche, Welt, Spiegel, FAZ,TAZ) nichts ueber die Konflikte von Bolivien in den Medien waren. Wobei mich die TAZ positiv ueberrascht hat, zudem gab es einige Artikel darueber. Eines der Probleme in meinen Augen ist, dass die Themen die Leute nicht interessieren. Es geht eben immer um Quote. Egal ob dies das Fernsehn ist oder Zeitungen. Ohne Lesen/Zuschauer sinken die Werbeeinnahmen und dadurch ist weniger Geld zur Verfuegung... Der Leser/Zuschauer in Deutschland ist in meinen Augen ein ziemlich depressives Wesen. Das Leben ist scheisse und es gibt extrem viele Probleme (fuer mich als liberalorientiertes Wesen (huhu satanischefärse
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) jammern wir auf hohem Niveau, aber darueber soll es jetzt nicht gehen) und daher interessieren sich die Leute eher fuer positive Dinge. Ob dies jetzt ein Eisbaer ist, die wundersame Heilung von xy oder andere Nachrichten, die zumindest einen Moment vom eigenen Leben ablenkt. Vielleicht gibt es auch einfach sehr viele Leute, die sich sagen, dass der eigene Einsatz sowieso nicht belohnt wird. "Aendern kann man ja sowieso nichts".

Insgesamt finde ich es ebenfalls schade, dass man ueber manche Dinge hier nicht diskutieren kann, allerdings fehlen mir auch die Daten ueber den Konflikt. Um nochmals zurueck zu kommen auf die Macht der Medien. Dies habe ich darauf bezogen, dass Medien einen bewusst manipulieren. Dies beziehe ich jetzt auch auf die normalen Medien. Bild lese ich nie, daher schreibe ich dazu nichts, nur finde ich es interessant, wie unterschiedlich Medien ueber die gleichen Dinge berichten. Bei einer Zeitung ist die Sache XY super, alles wird sich zum guten wandeln, total viele Argumente in dem Artikel, bei einer Konkurrenzzeitung wird aber ganz anders darueber berichtet. Die Sache XY ist extrem schlecht. Geht genau in die falsche Richtung, die These ist ebenfalls mit Argumenten belegt und jetzt sag mir bitte jemand, wie man als normal eingeweihte Person, mit relativ wenig Zeit (nicht jeder kann sich immer Artikel bei mehreren Zeitungen durchlesen) eine eigene, gute Meinung bilden kann.
 
puh, hier gibts einiges zu zitieren... ich hoffe, der post wird kein zu großes durcheinander.




Ich glaube, die zeiten in denen man kritische Auseinandersetzungen, bzw Interessen am Weltgeschehen fröhlich wild und frei diskutieren kann sind vorbei.
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das würde ich so nicht sagen. klar gibt es immer mehr menschen, vor allem auch jüngere, die sich nicht mehr für soetwas interessieren. es gibt aber auch immer noch junge menschen, die sich mit politik beschäftigen, auf demos gehen, ja sogar mal 3sat oder arte gucken.
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ich weiß nichtmal, ob die entwicklung im großen und ganzen in richtung desinformation geht. ich kenne jedenfalls viele leute, die sich trotz allem noch politisch engagieren.




Das niemand mit anderen Konflikten kommt könnte aber auch daran liegen, dass es sich hier in erster Linie um ein Fußball-Forum handelt.
Mal ganz im ernst: Rt.de ist zu 99,9% das politischste Forum, im Vergleich zu anderen.
und genau das ist für mich ein wichtiger grund, mich hier öfter aufzuhalten.

an erster stelle ist rt.de ein fußball-forum, was ja auch gut und richtig ist.

aber ich finds immer interessant, auch andere themen zu lesen. man wird hier oft auf probleme und ereignisse aufmerksam, die man sonst vielleicht erst später oder sogar gar nicht mitbekommen würde.




Zur Zeit picke ich mir fast nur noch die Schlagzeilen heraus und lese bei Bedarf längere Artikel in Zeit, taz, Spiegel, Neues Deutschland und FAZ. Das reicht mir.


mir geht es nicht anders, wie soll das erst werden, wenn ich dann alt werde.
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unter der woche habe ich auch kaum zeit für tiefer gehendes, zwischendurch guckt man sich halt immer mal die schlagzeilen diverser online-medien an.

aber dafür freue ich mich umso mehr auf das wochenende und ein ausgiebiges studium der taz oder darauf, mich auch online mal näher mit einem thema zu befassen, dass mir unter der woche aufgefallen ist.




Und Jonny, deine Bemühungen in allen Ehren, mach dir das Ganze nicht so schwer. Mach dein Engagement nicht davon abhängig wie die "Einschaltquoten" sind, mach es in erster Linie für dich!


wie gesagt, man wird hier auf viele probleme aufmerksam. das gilt vor allem für threads von jonny oder auch von klinge, durch die einem immer wieder themen präsentiert werden, die man sonst schlicht übersehen würde. auch wenn ich dazu seltener etwas schreibe lese ich diese threads gerne, vielleicht geht das auch anderen usern so.




Insgesamt finde ich es ebenfalls schade, dass man ueber manche Dinge hier nicht diskutieren kann, allerdings fehlen mir auch die Daten ueber den Konflikt. Um nochmals zurueck zu kommen auf die Macht der Medien. Dies habe ich darauf bezogen, dass Medien einen bewusst manipulieren. Dies beziehe ich jetzt auch auf die normalen Medien. Bild lese ich nie, daher schreibe ich dazu nichts, nur finde ich es interessant, wie unterschiedlich Medien ueber die gleichen Dinge berichten. Bei einer Zeitung ist die Sache XY super, alles wird sich zum guten wandeln, total viele Argumente in dem Artikel, bei einer Konkurrenzzeitung wird aber ganz anders darueber berichtet. Die Sache XY ist extrem schlecht. Geht genau in die falsche Richtung, die These ist ebenfalls mit Argumenten belegt und jetzt sag mir bitte jemand, wie man als normal eingeweihte Person, mit relativ wenig Zeit (nicht jeder kann sich immer Artikel bei mehreren Zeitungen durchlesen) eine eigene, gute Meinung bilden kann.


ich greife mir diesem teil mal raus, weil das ein problem ist, was mir in letzter zeit auch immer öfter auffällt und mich sehr stört. man muss echt jeden artikel hinterfragen, am besten diverse artikel zum gleichen thema lesen, damit man einigermaßen sicher sein kann, dass man das ganze vernünftig beurteilen kann. aber wer hat dafür bitte die zeit?

selbst medien wie der spiegel berichten teilweise sehr einseitig, bei meiner taz ist das okay, da erwarte ich ja nichts anderes.
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Ich kann dir da mal nur zustimmen... Das Phänomen gibt's aber leider überall auf der Welt. Wenn ein US-Soldat im Irak getötet wird, gibt es massenhaft Aufschreie der Empörung, aber dass in Ruanda über eine Million menschen abgeschlachtet wurden hat keinen interessiert.


Ich kann auch nicht begreifen, dass die Verhältnisse da so unterschiedlich sind in der Wahrnehmung von Todesfällen. Ich selbst muss auch zugeben, dass ich besser informiert sein könnte, aber mich berührt das, was in Darfur passiert jedenfalls mehr als der Pfleger von Knut. Einzelne Todesfälle passieren nun mal (ohne die Hintergründe zu wissen), das, was in den Krisenregionen geschieht ist aber reiner Wahnsinn!


das problem, welches du ansprichst, resultiert einfach daraus, dass die wichtigsten weltmedien aus dem westen stammen und diese eingeschränkt aus westlicher sicht für den westen berichten.

sieht man doch auch an den alljährlichen hurricanes, die jedes jahr über amerika hinwegfegen.

diese nachrichten erreichen uns erst, wenn die stürme in den us-amerikanischen metropolen angekommen sind.

dass vorher halb mittelamerika plattgemacht worden ist, tausende menschen gestorben sind, millionen obdachlos geworden sind, kümmert in der regel niemanden, obwohl genau dort berichterstattungen wichtig wären, um den menschen dort zu helfen.

was dort stattfindet ist eine klassifizierung des menschens in wichtig und unwichtig.

9/11 hat die ganze welt berührt, die darauffolgenden kriege, wo zig tausend leute mehr gestorben sind, werden einfach nur als allabendliche "krieg in ganz weit"- potpourri abgetan.

ein amerikanischer oder europäischer mensch ist für den selbigen eher "greifbar", als irgendwelche dritteweltländler, was einfach daher kommt, das diese ständig in den medien sind, und deshalb eine nähere verbundenheit assoziiert wird.

und so isses auch mit knuts pfleger. durch die ständige medienpräsenz verbindet man was mit ihm, mit den schwarzen aus sonstwo, die keine plattform bekommen eben nicht.

und solange die medien für den westen gemacht werden, ändert sich daran auch nichts.
 
wie gesagt, man wird hier auf viele probleme aufmerksam. das gilt vor allem für threads von jonny oder auch von klinge, durch die einem immer wieder themen präsentiert werden, die man sonst schlicht übersehen würde. auch wenn ich dazu seltener etwas schreibe lese ich diese threads gerne, vielleicht geht das auch anderen usern so.
ich wollt hier nur mal zustimmen und die leute ermuntern weiter zu machen, auch wenn oft keine antworten kommen. ich kann zu vielen der themen einfach nix sagen, weil ich mich nicht auskenn, finds trotzdem immer intresannt.
 
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