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Die rhetorischen Tricks eines Populisten - Linkspartei-Thread

Lafontaine hat Krebs:
Viel Glück, Oskar!



Was ist nicht alles spekuliert worden über Oskar Lafontaine nach der Landtagswahl im Saarland. Alles nur haltlose Verdächtigungen und Gerüchte. Das Ausmaß dieses medialen Skandals ist erschreckend. Ein Kommentar von Hans Peter Schütz



Eigentlich wären mediale Entschuldigungen bei Oskar Lafontaine fällig. Wegen all jener gedruckten Spekulationen und geflüsterten Informationen, in denen er massiv menschlich verdächtigt wurde. Dass er seine Wähler vor der Bundestagswahl getäuscht habe über seine wahren politischen Perspektiven. Dass er mal wieder zurückgestürzt sei in die seelischen Untiefen und Unberechenbarkeiten eines Mannes, dem schon einmal ein Messer in den Hals gerammt worden ist. Andere machten es gnädiger. Fragten lediglich öffentlich nach, ob der Mann, der auf die 70 zugeht, vielleicht doch schon ein wenig zu altersmüde geworden sei, um noch gleichzeitig an der Spitze der Bundestagsfraktion der Linkspartei und in der Führung der Gesamtpartei zu stehen. Und schließlich sei nicht verschwiegen, dass auch eine angebliche private Liaison politisch ausgedeutet wurde, deren wahren Stellenwert die beteiligten Medien leicht hätten ausrecherchieren können. Haben sie nicht.


weiter beim stern
 
Der Spiegel ist halt nen SPD-Magazin.


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Also wenn alles außer dem katholischen Kirchenblättchen schon ein SPD-Blatt ist, stimmt die Aussage ja vielleicht.
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Die Skepsis dürfte sich im Nachhinein nicht als ganz unwahr herausgestellt haben.



So hat er nun eingestanden seit längerem von seiner Frau getrennt zu sein und mit S. Wagenknecht eine Beziehung zu führen. Die so gescholtenen Medien hatten damals wohl doch Recht...
 
Dürfte für die Linken in der Beurteilung der Person wohl etwa so relevant sein wie illegaler Handel mit Kriegswaffen, Steuerhinterzieung und Veruntreuung für die Konservativen. Es sollte seinem Ansehen in der Partei also nicht schaden.
 
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