Teil 2:
Zitate über und von Oskar:
Die SPD sammelt in ihrem Lafontaine-Zitatenschatz auch weitere Sprüche von und über den heutigen Linkspartei-Chef: Lob von rechtsaußen, dubiose Sprüche über Ausländer und Einsichten über unrealistische Wahlversprechen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert die Liste der Sozialdemokraten - sehen Sie selbst:
2. Teil: Oskars Freunde
"Lafontaine vertritt außenpolitisch lupenreine und völlig authentische NPD-Positionen."
Peter Marx, Generalsekretär der NPD am 21. Juni 2007
Lafontaine "bringt die Sache auf den Punkt."
Klaus Beier, Sprecher der NPD als Reaktion auf den Fremdarbeiter-Ausspruch von Lafontaine, Juni 2005
"Deutschland wird politisch immer stärker durch eine neue Querfront geprägt, in der der alte Rechts-Links-Gegensatz zunehmend seine Bedeutung verliert. Durch seine Bekanntheit und seine Medienpräsenz nimmt Oskar Lafontaine innerhalb dieser Querfront eine gar nicht zu überschätzende Verstärkerrolle wahr."
Peter Marx, Generalsekretär der NPD am 21. Juni 2007
"Geht jetzt noch stärker rein in die WASG-Gruppen. Ihr werdet merken, viele von denen denken so wie wir."
Udo Voigt, Vorsitzender der NPD im Juni 2005
3. Teil: Richtig, Oskar!
"Die PDS konzentriert sich voll und ganz auf die Bekämpfung der Sozialdemokratie. Sie steht damit in der Tradition des untergegangenen deutschen Kommunismus. Deshalb müssen wir uns mit Programm und Politik der PDS inhaltlich auseinandersetzen. (...) Unser Ziel ist es, die Wählerinnen und Wähler der PDS für die Sozialdemokratie zu gewinnen."
(Erklärung nach dem Treffen mit den ostdeutschen SPD-Parteivorsitzenden, 24. November 1995)
Diese Erklärung galt allerdings allgemein als Aufweichen der harten Linie von Rudolf Scharping gegenüber der PDS -d.Red.
4. Teil: ...dem ist nichts hinzuzufügen!
"Dazu gleich hier eine Klarstellung:
Unrealistische Versprechen helfen überhaupt nichts. Das sage ich mit Blickauf einige konkurrierende Parteien. [...] Mit möglichst radikalen Forderungen kann man viel Papier beschreiben und vielleicht auch noch Mehrheiten auf Parteitagen gewinnen. Parteitagsbeschlüsse lösen aber keine realen Probleme."
(Rede auf dem Juso-Bundeskongress, 3. Mai 1996)
5. Teil: Das Letzte
"Kolleginnen und Kollegen, setzt euch an die Spitze der Reformbewegung und
haut jedem aufs Maul, der euch etwas zumuten will, was er selbst nie ertragen würde. Reformschwätzer sind die Plage Deutschlands."
("Bild", 24. Februar 2003)
"In diesen Zusammenhang gehört auch die Übernahme vieler englischer Wörter in die deutsche Sprache. Sie ist ein Indiz der
geistigen Unterwerfung unter die Großmacht USA."
(aus "Politik für alle", 2005)
"Reiche haben unter der Zuwanderung nicht zu leiden. Sie sind eher Nutznießer, denn sie können billigere Arbeitskräfte einstellen."
(aus "Das Herz schlägt links", 1999)
"Die CDU/CSU ist die Schutzpatronin der Aussiedler [...] Drei Viertel von ihnen sind mittlerweile ohne deutsche Wurzeln und Sprachkenntnisse.
Sie beziehen Leistungen aus den Sozialkassen. Junge Aussiedler bilden Banden und werden straffällig."
("Bild", 4. März 2002)
"
Die Nazis waren nicht fremdenfeindlich, sondern in erster Linie rassistisch, denn sie haben Fremde im Deutschen Reich beschäftigt."
(Rede auf dem WASG-Parteitag, 3. Juli 2005)
"Ich bin und bleibe nun mal ein
Gegner jeder Doppelzüngigkeit."
("Bunte", 23. Juni 2005)