Ramser Wildsau
Well-Known Member
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,ra14m1/muenchen/artikel/337/157915/http://www.sueddeutsche.de/,ra14m1/muenchen/artikel/337/157915/
Bluttat auf der Rolltreppe
Neue Gewalttat in der Münchner U-Bahn: Nach dem Streit um einen Sitzplatz hat ein Obdachloser einem Studenten mit einem Messer das Gesicht aufgeschlitzt. Der Täter konnte wenig später festgenommen werden.
Nach einem Streit um einen Sitzplatz in der U-Bahn hat ein Obdachloser Mittwochfrüh einem 26-jährigen Studenten am Hauptbahnhof die rechte Gesichtshälfte vom Mund bis zum Ohr regelrecht aufgeschlitzt. Der Münchner wurde sofort notoperiert, ob es Folgeschäden der Verletzung gibt, ist noch nicht abzusehen. Dank eines aufmerksamen Zeugen, der den 64-jährigen Obdachlosen verfolgte, wurde der Täter wenig später festgenommen. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem versuchten Tötungsdelikt.
Vor den Ermittlern der Münchner Mordkommission legte der Obdachlose nach der Tat ein umfassendes Geständnis ab. Er könne sich nur auf diese Art und Weise "Respekt verschaffen", erklärte er. Der gebürtige Tittlinger (Landkreis Passau) ist nach Angaben der Polizei bislang noch nie auffällig geworden, er war zur Tatzeit auch nicht betrunken.
Am gestrigen Mittwoch saß der 64-Jährige nach Polizeiangaben gegen 7.45 Uhr in der U1 in Richtung Hauptbahnhof. Der Zug war voll besetzt, der Obdachlose hatte seinen Rucksack auf den Sitzplatz neben sich gestellt. An der Haltestelle Sendlinger Tor stieg der 26-jährige Student aus München zu. Er sah die winzige Sitzfläche neben dem Rucksack und zwängte sich noch auf den Platz. Das ging dem Obdachlosen gegen den Strich, und er sagte dem Studenten, er solle sich nicht so "herquetschen", er habe eine Waffe dabei und werde ihn erschießen.
Rechte Gesichtshälfte durchtrennt
Sekunden später fuhr der Zug am Hauptbahnhof ein. Der Obdachlose stand auf, spuckte den Studenten an und verließ den Zug. Das wollte sich der junge Mann offenbar nicht gefallen lassen. Er folgte dem 64-Jährigen, stellte sich hinter ihm auf die Rolltreppe nach oben und wollte den Mann zur Rede stellen.
Der drehte sich jedoch unvermittelt um, hatte ein Schweizer Taschenmesser in der Hand und fuhr dem Studenten in einer "wuchtigen, kreisförmigen Schnittbewegung", so die Polizei, durch das Gesicht. Dabei durchtrennte er fast vollständig die rechte Gesichtshälfte des Studenten vom Mund bis zum Ohr. Dann flüchtete er zur S-Bahn und stieg in die S4 Richtung Ebersberg.
Ein 29-jähriger Bankkaufmann hatte die Tat gesehen und verfolgte in gebührendem Abstand den Flüchtenden. Er stieg ebenfalls in die S4, zog sofort sein Handy und hielt über die Notrufnummer mit der Polizei Kontakt. Am Isartor dann zeigte er den eingetroffenen Beamten der Altstadtwache den Mann. Die nahmen den Obdachlosen fest und stellten die Tatwaffe sicher.
Der Student wurde sofort in einem Krankenhaus operiert. Er befindet sich außer Lebensgefahr, allerdings ist noch nicht abzusehen, inwieweit wichtige Gesichtsnerven durchtrennt wurden und ob diese wiederhergestellt werden können. Die Staatsanwaltschaft München I beantragte Haftbefehl. Aufgrund der unkontrollierten Messerführung, so die Begründung, habe der Täter sogar tödliche Verletzungen in Kauf genommen - etwa, wenn er sein Opfer nur ein paar Zentimeter tiefer, im Bereich des Halses, getroffen hätte.
Diskutieren wir mal drüber wohin wir den Täter abschieben?
Bluttat auf der Rolltreppe
Neue Gewalttat in der Münchner U-Bahn: Nach dem Streit um einen Sitzplatz hat ein Obdachloser einem Studenten mit einem Messer das Gesicht aufgeschlitzt. Der Täter konnte wenig später festgenommen werden.
Nach einem Streit um einen Sitzplatz in der U-Bahn hat ein Obdachloser Mittwochfrüh einem 26-jährigen Studenten am Hauptbahnhof die rechte Gesichtshälfte vom Mund bis zum Ohr regelrecht aufgeschlitzt. Der Münchner wurde sofort notoperiert, ob es Folgeschäden der Verletzung gibt, ist noch nicht abzusehen. Dank eines aufmerksamen Zeugen, der den 64-jährigen Obdachlosen verfolgte, wurde der Täter wenig später festgenommen. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem versuchten Tötungsdelikt.
Vor den Ermittlern der Münchner Mordkommission legte der Obdachlose nach der Tat ein umfassendes Geständnis ab. Er könne sich nur auf diese Art und Weise "Respekt verschaffen", erklärte er. Der gebürtige Tittlinger (Landkreis Passau) ist nach Angaben der Polizei bislang noch nie auffällig geworden, er war zur Tatzeit auch nicht betrunken.
Am gestrigen Mittwoch saß der 64-Jährige nach Polizeiangaben gegen 7.45 Uhr in der U1 in Richtung Hauptbahnhof. Der Zug war voll besetzt, der Obdachlose hatte seinen Rucksack auf den Sitzplatz neben sich gestellt. An der Haltestelle Sendlinger Tor stieg der 26-jährige Student aus München zu. Er sah die winzige Sitzfläche neben dem Rucksack und zwängte sich noch auf den Platz. Das ging dem Obdachlosen gegen den Strich, und er sagte dem Studenten, er solle sich nicht so "herquetschen", er habe eine Waffe dabei und werde ihn erschießen.
Rechte Gesichtshälfte durchtrennt
Sekunden später fuhr der Zug am Hauptbahnhof ein. Der Obdachlose stand auf, spuckte den Studenten an und verließ den Zug. Das wollte sich der junge Mann offenbar nicht gefallen lassen. Er folgte dem 64-Jährigen, stellte sich hinter ihm auf die Rolltreppe nach oben und wollte den Mann zur Rede stellen.
Der drehte sich jedoch unvermittelt um, hatte ein Schweizer Taschenmesser in der Hand und fuhr dem Studenten in einer "wuchtigen, kreisförmigen Schnittbewegung", so die Polizei, durch das Gesicht. Dabei durchtrennte er fast vollständig die rechte Gesichtshälfte des Studenten vom Mund bis zum Ohr. Dann flüchtete er zur S-Bahn und stieg in die S4 Richtung Ebersberg.
Ein 29-jähriger Bankkaufmann hatte die Tat gesehen und verfolgte in gebührendem Abstand den Flüchtenden. Er stieg ebenfalls in die S4, zog sofort sein Handy und hielt über die Notrufnummer mit der Polizei Kontakt. Am Isartor dann zeigte er den eingetroffenen Beamten der Altstadtwache den Mann. Die nahmen den Obdachlosen fest und stellten die Tatwaffe sicher.
Der Student wurde sofort in einem Krankenhaus operiert. Er befindet sich außer Lebensgefahr, allerdings ist noch nicht abzusehen, inwieweit wichtige Gesichtsnerven durchtrennt wurden und ob diese wiederhergestellt werden können. Die Staatsanwaltschaft München I beantragte Haftbefehl. Aufgrund der unkontrollierten Messerführung, so die Begründung, habe der Täter sogar tödliche Verletzungen in Kauf genommen - etwa, wenn er sein Opfer nur ein paar Zentimeter tiefer, im Bereich des Halses, getroffen hätte.
Diskutieren wir mal drüber wohin wir den Täter abschieben?