Das Länderspiel gegen Kasach-stan (2:1) bescherte Ervin Skela ein weiteres Erfolgserlebnis. Heute trainiert der albanische Nationalspieler wieder in Kaiserslautern. Dorthin wechselte er, um Verantwortung zu tragen. Diesem Anspruch wird er auf Anhieb gerecht.
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Drei starke Bundesligaspiele (kicker-Notenschnitt 2,83), zwei Assists, ein Tor. "Es läuft sehr, sehr gut für mich. Vom ersten Tag an werde ich akzeptiert, gesucht als Anspielstation. Es passt einfach“, strahlt Skela.
Das war nicht zu erwarten. Denn zunächst lief es alles andere als planmäßig für den ablösefreien Neuzugang aus Bielefeld. Statt Kurt Jara, der Skelas Verpflichtung durchsetzte, hieß sein neuer Trainer Michael Henke. Auch das Wiedersehen mit Ioannis Amanatidis kam nicht zustande. "Wir hatten uns in Frankfurt prima verstanden, sind seitdem gut befreundet“, klärt der 28-Jährige auf. Was nichts an den Plänen des Griechen änderte, zurück zur Eintracht zu gehen. Ein Verlust, der Skelas Lust auf Lautern jedoch nichts anhaben konnte. Mit Halil Altintop fand er schnell einen noch geeigneteren Partner für seine Pässe in die Tiefe.
Die Entwicklung, dass die Integration des Schlüsselspielers reibungslos verlaufen würde, zeichnete sich für Henke früh ab: "Die Mannschaft wartete irgendwie auf einen wie Ervin. Man spürte richtig ein Durchatmen: Jetzt haben wir einen in der zentralen Position, der immer anspielbar ist, der Bälle halten, ein Spiel beruhigen, leiten kann. Die Akzeptanz im Team hat Ervin durch seine fußballerischen Qualitäten bekommen.“
Davon profitiert die Mannschaft, der Trainer. Henke ist auch angetreten, die Art und Weise des Lauterer Spiels zu verbessern. Skela ist ihm eine große Hilfe, seine Vorstellungen umsetzen zu können. Skelas Stärken kommen auch deshalb derart zum Tragen augenblicklich, weil sein "Umfeld“ funktioniert. Dass er nach vorne alle Freiheiten genießen kann, verdankt er zuverlässigen Hintermännern. Marco Engelhardt und Ciriaco Sforza halten dem Regisseur den Rücken frei. Ebenso wichtig für seine Aktivitäten nach vorne sind zuverlässige Anspielstation. Die hat er mit Altintop, Boubacar Sanogo oder Carsten Jancker. "Wir haben drei Topstürmer“, lobt Skela.
Eine weitere Alternative ist Berkant Göktan. Dass das neue magische Dreieck (Skela-Altintop-Sanogo) durch den letzten Neuzugang zum Viereck wird, hält Henke für zu weit vorgegriffen: "Ich bin nicht schnell so euphorisch. Berkant muss erst zeigen, ob er sich in der Bundesliga durchsetzt.“ Lauterns Realität heißt Bremen. "Jetzt kommen die Brocken.“ Für Skela wird schon das nächste Duell zeigen, welche Aussagekraft der fünfte Platz tatsächlich hat.
Uli Gerke
www.kicker.de
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Drei starke Bundesligaspiele (kicker-Notenschnitt 2,83), zwei Assists, ein Tor. "Es läuft sehr, sehr gut für mich. Vom ersten Tag an werde ich akzeptiert, gesucht als Anspielstation. Es passt einfach“, strahlt Skela.
Das war nicht zu erwarten. Denn zunächst lief es alles andere als planmäßig für den ablösefreien Neuzugang aus Bielefeld. Statt Kurt Jara, der Skelas Verpflichtung durchsetzte, hieß sein neuer Trainer Michael Henke. Auch das Wiedersehen mit Ioannis Amanatidis kam nicht zustande. "Wir hatten uns in Frankfurt prima verstanden, sind seitdem gut befreundet“, klärt der 28-Jährige auf. Was nichts an den Plänen des Griechen änderte, zurück zur Eintracht zu gehen. Ein Verlust, der Skelas Lust auf Lautern jedoch nichts anhaben konnte. Mit Halil Altintop fand er schnell einen noch geeigneteren Partner für seine Pässe in die Tiefe.
Die Entwicklung, dass die Integration des Schlüsselspielers reibungslos verlaufen würde, zeichnete sich für Henke früh ab: "Die Mannschaft wartete irgendwie auf einen wie Ervin. Man spürte richtig ein Durchatmen: Jetzt haben wir einen in der zentralen Position, der immer anspielbar ist, der Bälle halten, ein Spiel beruhigen, leiten kann. Die Akzeptanz im Team hat Ervin durch seine fußballerischen Qualitäten bekommen.“
Davon profitiert die Mannschaft, der Trainer. Henke ist auch angetreten, die Art und Weise des Lauterer Spiels zu verbessern. Skela ist ihm eine große Hilfe, seine Vorstellungen umsetzen zu können. Skelas Stärken kommen auch deshalb derart zum Tragen augenblicklich, weil sein "Umfeld“ funktioniert. Dass er nach vorne alle Freiheiten genießen kann, verdankt er zuverlässigen Hintermännern. Marco Engelhardt und Ciriaco Sforza halten dem Regisseur den Rücken frei. Ebenso wichtig für seine Aktivitäten nach vorne sind zuverlässige Anspielstation. Die hat er mit Altintop, Boubacar Sanogo oder Carsten Jancker. "Wir haben drei Topstürmer“, lobt Skela.
Eine weitere Alternative ist Berkant Göktan. Dass das neue magische Dreieck (Skela-Altintop-Sanogo) durch den letzten Neuzugang zum Viereck wird, hält Henke für zu weit vorgegriffen: "Ich bin nicht schnell so euphorisch. Berkant muss erst zeigen, ob er sich in der Bundesliga durchsetzt.“ Lauterns Realität heißt Bremen. "Jetzt kommen die Brocken.“ Für Skela wird schon das nächste Duell zeigen, welche Aussagekraft der fünfte Platz tatsächlich hat.
Uli Gerke
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