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Ex-Weltmeister Eckhard Dagge gestorben
Tod nach langem Krebsleiden
Der ehemalige Box-Weltmeister Eckhard Dagge ist nach langer Krankheit im Alter von 58 Jahren am Dienstag (04.04.06) in Hamburg an Krebs gestorben.
Eckhard Dagge wurde 58 Jahre alt.
Der frühere WBC-Champion im Superweltergewicht hatte bereits die vergangenen Wochen im Hamburg-Leuchtfeuer-Hospiz verbracht. Dagge wurde am 17. Juni 1976 in Berlin durch einen technischen K.o.-Sieg über Titelverteidiger Elisha Obed (Bahamas) als zweiter Deutscher nach Max Schmeling Weltmeister im Profiboxen.
"Schmeling hat seinen Titel im Liegen gewonnen, ich immerhin im Stehen", meinte Dagge in Anspielung auf den Disqualifikationssieg des deutschen Boxidols 1930 gegen Jack Sharkey. Im Keller des Hamburger Szenelokals "Ritze" an der Reeperbahn, dessen Wirt Hanne Kleine sich bis zuletzt um Dagge gekümmert hatte, steht der Boxring, in dem Dagge trainierte.
Noch immer hängen dort seine Meisterschaftsgürtel an der Wand. Der vom Berliner Gerhard "Bubi" Dieter trainierte Dagge verteidigte seinen WM-Titel zweimal erfolgreich, bis er ihn am 6. August 1977 durch eine K.o.-Niederlage in Berlin an den Italiener Rocco Mattioli verlor. Dagge beendete seine Karriere am 6. November 1981 nach einer Niederlage gegen den Briten Brian Anderson in Kiel.
1976 holte Eckhard Dagge den WM-Titel.
Er gewann in seiner Profi-Laufbahn 26 Kämpfe, verlor fünf Mal und boxte einmal unentschieden. Nach seiner aktiven Laufbahn war der in Probsteinhagen bei Kiel geborene Dagge als Trainer tätig. Er war 1991 der erste Profi-Coach von Dariusz Michalczewski bei der Hamburger Universum Box-Promotion, wo er auch Michael Löwe betreute. Den Berliner Mario Schießer führte er zur Deutschen Schwergewichtsmeisterschaft.
Dagge verfiel jedoch immer wieder dem Alkohol. Wegen Unregelmäßigkeiten im Trainingsbetrieb trennte sich Universum deshalb bereits Anfang 1994 von ihm. Michalczewskis Aufstieg zum Champion konnte er nicht mehr als Coach begleiten.
"Kaufmannsgehilfe" lautete seine offizielle Berufsbezeichnung im bürgerlichen Leben, sein wahres Leben aber war das Boxen. Im Alter von 20 Jahren kletterte er erstmals in einen Boxring. Als Amateur war Dagge in 80 Kämpfen 66 Mal siegreich. Als er 1972 nicht für die Olympischen Spiele in München nominiert wurde, wechselte er aus Trotz kurzerhand ins Profilager. Bereits in seinem sechsten Profikampf wurde er Deutscher Meister und gewann 1975 die Europameisterschaft.
Tod nach langem Krebsleiden
Der ehemalige Box-Weltmeister Eckhard Dagge ist nach langer Krankheit im Alter von 58 Jahren am Dienstag (04.04.06) in Hamburg an Krebs gestorben.
Eckhard Dagge wurde 58 Jahre alt.
Der frühere WBC-Champion im Superweltergewicht hatte bereits die vergangenen Wochen im Hamburg-Leuchtfeuer-Hospiz verbracht. Dagge wurde am 17. Juni 1976 in Berlin durch einen technischen K.o.-Sieg über Titelverteidiger Elisha Obed (Bahamas) als zweiter Deutscher nach Max Schmeling Weltmeister im Profiboxen.
"Schmeling hat seinen Titel im Liegen gewonnen, ich immerhin im Stehen", meinte Dagge in Anspielung auf den Disqualifikationssieg des deutschen Boxidols 1930 gegen Jack Sharkey. Im Keller des Hamburger Szenelokals "Ritze" an der Reeperbahn, dessen Wirt Hanne Kleine sich bis zuletzt um Dagge gekümmert hatte, steht der Boxring, in dem Dagge trainierte.
Noch immer hängen dort seine Meisterschaftsgürtel an der Wand. Der vom Berliner Gerhard "Bubi" Dieter trainierte Dagge verteidigte seinen WM-Titel zweimal erfolgreich, bis er ihn am 6. August 1977 durch eine K.o.-Niederlage in Berlin an den Italiener Rocco Mattioli verlor. Dagge beendete seine Karriere am 6. November 1981 nach einer Niederlage gegen den Briten Brian Anderson in Kiel.
1976 holte Eckhard Dagge den WM-Titel.
Er gewann in seiner Profi-Laufbahn 26 Kämpfe, verlor fünf Mal und boxte einmal unentschieden. Nach seiner aktiven Laufbahn war der in Probsteinhagen bei Kiel geborene Dagge als Trainer tätig. Er war 1991 der erste Profi-Coach von Dariusz Michalczewski bei der Hamburger Universum Box-Promotion, wo er auch Michael Löwe betreute. Den Berliner Mario Schießer führte er zur Deutschen Schwergewichtsmeisterschaft.
Dagge verfiel jedoch immer wieder dem Alkohol. Wegen Unregelmäßigkeiten im Trainingsbetrieb trennte sich Universum deshalb bereits Anfang 1994 von ihm. Michalczewskis Aufstieg zum Champion konnte er nicht mehr als Coach begleiten.
"Kaufmannsgehilfe" lautete seine offizielle Berufsbezeichnung im bürgerlichen Leben, sein wahres Leben aber war das Boxen. Im Alter von 20 Jahren kletterte er erstmals in einen Boxring. Als Amateur war Dagge in 80 Kämpfen 66 Mal siegreich. Als er 1972 nicht für die Olympischen Spiele in München nominiert wurde, wechselte er aus Trotz kurzerhand ins Profilager. Bereits in seinem sechsten Profikampf wurde er Deutscher Meister und gewann 1975 die Europameisterschaft.