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EM 2008 im Zeichen des Umweltschutzes

Chiron

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Der österreichische Umweltminister Josef Pröll, sein Schweizer Amtskollege Moritz Leuenberger sowie Turnierdirektor Christian Schmölzer haben am Montag in Wien eine "Nachhaltigkeits-Charta" für die Europameisterschaft 2008 vorgestellt. Österreich und die Schweiz als Gastgeber wollen die Endrunde zu einer umweltfreundlichen Veranstaltung machen. Das legten der österreichische Umweltminister Josef Pröll, sein Schweizer Amtskollege Moritz Leuenberger sowie Turnierdirektor Christian Schmölzer am Montag in Wien in einer "Nachhaltigkeits-Charta" fest.



Umweltfreundliche Stadien und Maßnahmen im Bereich Energie, Mobilität und Abfall sollen das Turnier zu einer "grünen EM" machen. "Wir wollen Standards für künftige Großveranstaltungen setzen", sagte Pröll.



Der Schweizer Leuenberger wies unterdessen auf die Möglichkeiten im Verkehrsbereich hin. "Wir investieren in den öffentlichen Verkehr, damit die Zuschauer ihr Auto stehen lassen. Mehr öffentlicher Verkehr bedeutet weniger Treibhausgase", meinte Leuenberger und ergänzte: "Als Alpenländer sind die Schweiz und Österreich vom Klimawandel besonders betroffen, und beide verfolgen eine nachhaltige Politik, welche Großveranstaltungen einbezieht."



Die Umweltminister und Turnierdirektor Schmölzer verständigten sich zudem darauf, im sozialen und kulturellen Bereich Schwerpunkte bei der Völkerverbindung, beim Anti-Rassismus und in der Fanarbeit zu setzen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) kündigte zudem an, die Erfahrungen aus der Umsetzung des Konzepts bei künftigen Veranstaltungen einfließen zu lassen.





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