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Erdbeben in Haiti

jimjones

Well-Known Member
Gestern wurde sogar mal über ne Größenordnung von bis zu ner halben Millionen Opfer spekuliert. War aber irgend so ein Boulevardnachrichtensender... RTL2 oder so.



Aber so oder so... das sind schon echt bittere Bilder, die man da zu Gesicht bekommt.
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Warum trifft es immer die ärmsten der Arme ???
Stellt sich die Frage nach Gott !!!


Naja. Ich kann deine Wut zwar nachvollziehen, aber das hat mit Gott nur wenig zu tun, sondern einfach mit Wohlstand und Bauvorschriften. In Japan und Taiwan z.B. bebt die Erde jedes Jahr zigtausende Male, einige male davon auch über 6,0. Sieht man mal vom Erdbeben in Kobe ab, das damals schlimme Verwüstungen hinterließ, bleiben diese Länder von schlimmen Zerstörungen und hohen Opferzahlen verschont, weil aufgrund der stabilen politischen Verhältnisse und vorhandener finanzieller Mittel die Bauvorschriften eingehalten werden.

Jedoch gibt es ja in der Spiegel-Galerie auch Beispiele für Erdbebenschutz mit einfachen Mitteln (siehe die traditionell gebauten Häuser in Indonesien).



In Haiti war aber leider seit Jahrzehnten was diese Dinge angeht schlichtweg Hopfen und Malz verloren. Leidtragender ist die Bevölkerung, die in diesen Verhältnissen irgendwie überleben muss und für die es natürlich wichtigeres gab als erdbebensicher zu bauen.
 
Die Reaktion hier ist ja nicht so toll. Naja unser Grinsemann & Aussenminister spendet bestimmt sehr gerne die 1,5 Millionen Spendengelder ins Katastrophengebiet, wo er vom Hotelier bekommen hat oder Hr. Westerwelle ?



LG
 
Ich kann verstehen, dass diese apokalyptische Tragödie hier und auch in anderen Foren nicht intensiv kommentiert wird. Denn ausser zu Spenden kann man nichts tun..... nichts. Gegenüber der Naturgewalt und des endlosen Leids von Millionen bleibt nichts als Ohnmacht und der stille Dank selbst in einer Region der Erde geboren worden zu sein, in der stabile Verhältnisse, sowohl sozial, wie auch in der Natur herrschen, - und 20cm Neuschnee zur nationalen Katastrophe ernannt werden.
 
Die Hilfsaktionen für Haiti sind in meinen Augen nur ein Witz !!

Da schickt die Weltgemeinschaft erst 2 Tage später ihre Hilfskonvois los und dann haben sie keinen Plan. Das es zu Plünderungen kommt ist doch ganz normal.

Was suchen jetzt die ganzen Politiker dort ( Clinton etc. )die sollen lieber Essen und Trinken entsenden.

@Lutra

da hast du vollkommen recht. Wir fangen bei minus 7 Grad an zu jammern und sprechen von einer Katastrophe.
 
Die Hilfsaktionen für Haiti sind in meinen Augen nur ein Witz !!
Da schickt die Weltgemeinschaft erst 2 Tage später ihre Hilfskonvois los und dann haben sie keinen Plan. Das es zu Plünderungen kommt ist doch ganz normal.

Was suchen jetzt die ganzen Politiker dort ( Clinton etc. )die sollen lieber Essen und Trinken entsenden.
Also ich bin nun niemand, der 2x wöchentlich nen Hilfskonvoi organisiert und von daher sehe ich das jetzt nicht so kritisch wie du es siehst. Ist ja sicher nicht so, dass solche Konvois immer auf Abruf bereit stehen, sondern das dies ein ziemlicher Aufwand ist und auch erstmal organisiert werden muss. Das sowas dann mal 2 Tage dauert, kann ich mir gut vorstellen. Das die keinen Plan haben mag ich aber bezweifeln. Weiß aber auch nicht was du erwartest... das da paar Flugzeuge starten, Hilfslieferungen und Personal nach Haiti bringen und diese Leute dann da sofort die genaue Lage kennen und von jetzt auf gleichne absolut effektive Hilfe bereitstellen?

Bei dem Chaos was da herrscht, bei den Zerstörungen, da ist es doch vollkommen normal, dass da die Hilfe erstmal schleppend anläuft. Wie oft hat man in den letzten Tagen gehört, dass Flugzeuge über Port-au-Prince kreisen und nicht landen können, weil der Flughafen in Mitleidenschaft gezogen wurde und man mit dem Ausladen der gelandeten Flugzeuge nicht nachkommt?



Ansonsten muss ich dir Recht geben... Plünderungen und allgemein die Wut der Bevölkerung ist nachvollziehbar. Auch über die ganzen Politikernasen, die sich jetzt auf Haiti präsentieren, muss man nicht diskutieren.
 
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