Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

"Es steht eine Revolution der Hungrigen bevor"

Jonny

Well-Known Member
Ob Reis in Ecuador, Quark in Deutschland oder Croissants in Frankreich: Auf der ganzen Welt steigen die Lebensmittelpreise unaufhörlich und extrem. Die Hauptlast tragen die Ärmsten weltweit – Hilfsgruppen verlangen dringend eine globale Lösung für ein globales Problem



http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543598,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543598,00.html



Volle Tanks in Europa

Leere Teller in Afrika

http://www.n-tv.de/943636.htmlhttp://www.n-tv.de/943636.html



Und der Kampf gegen den Terror verschlingt Billionen! Warum kein Kampf gegen die Armut??
 
Auf NTV gabs heute so nen Bericht, wo ein Schiff (2 km lang, 200 m breit) für Reiche Leute gebaut werden soll.Kostenpunkt 18 Milliarden Euro.



Statt solchem Unsinn könnte man das Geld auch in die Infrastruktur armer Länder investieren.
 
Habe unlängst einen Artikel über Zucker gelesen.



China und Indien kommen immer mehr auf den Geschmack gezuckerter Speisen.



Wer also sinnvoll investieren will: Kauft euch ein paar Zentner Zucker und lagert sie schön trocken im Keller. Bis 2030 sollen sich die Preise ungefähr verdoppeln.
default_wink.png






Das Problem erscheint mir nicht neu, allerdings scheint es zu mutieren.

Ich denke, mit agrarökonomischer Massenerziehung könnte man sogar in unwirtschaftlichen Gegenden Afrikas dazu beitragen, dass die Menschen sich selber versorgen.



Über die Dekadenz einiger reicher Menschen muss man nicht diskutieren.



Ich würde genug andere Sachen wissen, für die ich mein Geld ausgeben würde.
 
Man sieht es ja auch bei uns vor der haustür.

Als ich in Kusel meinen führerschein abgheolt hatte bin ich an der KuselerTafel vorbeigefahren. da herrscht in den letzten jahren ein andrang wie nie zuvor.
 
Dazu gibt es ein passend unpassendes Zitat von Rousseau:



"Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen."
 
Ich denke, mit agrarökonomischer Massenerziehung könnte man sogar in unwirtschaftlichen Gegenden Afrikas dazu beitragen, dass die Menschen sich selber versorgen.


Dann müsste erst mal die Weltbank ihr einseitiges Programm ändern. So lange sie und andere einschlägige Organisationen nämlich Kredite an die Einheimischen nur dann geben, wenn sie Produkte für den Weltmarkt (Tee, Kaffee, Baumwolle etc.) anbauen, wird sich nichts ändern können. Ein nigerianischer Landbewohner bspw., der für seinen Eigenbedarf und für die regionalen Märkte Nahrungsmittel produzieren will, geht leer aus. Und die wenigsten haben das Geld für Düngemittel, Saatgut etc. selbst. Also können einige wenige mit dem Erlös aus dem Anbau von Handelsgütern zwar noch gerade mal ihren Eigenbedarf an Nahrungsmitteln finanzieren, für die Produktion größerer Mengen für den regionalen oder überregionalen Bedarf reicht es aber nicht.
 
Mer lernt nie aus. Obwohls net so gut zum Rousseau paßt, dem alte Aufklärer...


Vielleicht hat er mit der alten Antoinette gechattet und das dann zynisch zitiert.







default_icon_idea.gif
default_icon_cool.gif






Heute hieße es wohl: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch ihren Biosprit trinken"
default_icon_neutral.gif
 
Jo, bin auch froh, dass die Biospritbeimischung gekippt wurde. Und zwar nicht aus Mitleid mit den Autofahrern, sondern halte ich es für absoluten Unsinn Lebensmittel für Autobrennstoff zu verbrennen und eine wirkliche Lösung für das Problem (nämlich weg von fossielen Brennstoffen) aufzuschieben. Bisher nehmen wir den armen Ländern (Nigeria, Mexiko etc...) "nur" ihr öl, jetzt noch ihr Essen.



Zum Kommentar mit dem Kampf gegen den Terror. Es gäbe weltweit wohl kaum Terror, wenn nur ein geringer Teil dessen, was in Militär und Bespitzelung investiert in richtige Hilfsprojekte stecken würde. Mit richtigen Hilfsprojekten meine ich Hilfe zur Selbsthilfe. Aber dann würde man wohl irgendwann die Kontrolle über diese Länder verlieren und sich selbst Konkurenz schaffen. Ich denke vor allem die USA haben eine historische Verpflichtung in Afrika, denn kein anderes Land hat derart vom Sklavenhandel profitiert wie die USA und ganze Generationen gesunder junger Menschen wurden dadurch den Ländern entzogen.



Aber auch die europäischen Kolonialstaaten sollten sich natürlich nicht nur hinter schönen Worten verstecken, aber wenn man die Situation in Afrika sieht, könnte man fast meinen für einige Länder wäre es fast besser wenn sie die Kolonialzeit wieder zurück hätten (bewusst provozierend gemeint) und es nochmal einen richtigen Anlauf zur demokratischen übergabe mit ausreichender Bildung der Bevölkerung an die Länder gäbe. Denn immer wenn es einen neuen Staatschef gibt kann man darauf zählen, dass er wieder zu einem neuen machtversessenen, korrupten Diktator wird. Ich warte nur darauf, dass auch die Situation in Südafrika noch kippt.
 
Mer lernt nie aus. Obwohls net so gut zum Rousseau paßt, dem alte Aufklärer...


@ Ramser



Ich muss allerdings ehrlicherweise sagen, dass ich gestern Abend, als ich das Zitat gesucht habe auch unter Marie Antoinette suchen musste...aber Wikiquote hat so eine nützliche Sparte "fälschlich zugeschrieben"...da stand es dann auch.
 
Hier ein weiterer Artikel, welcher recht gut passt. Allerdings glücklicherweise sind noch keine Ausmaße wie in Haiti erkennbar, aber knapp 8 Kinder mit 26 Jahren ist extrem übel.







In großen Teilen Afrikas wächst die Bevölkerung so schnell wie nie zuvor. Eine neue Armut ist die Folge. Doch Entwicklungspolitiker verschließen die Augen davor.



Meter für Meter windet sich die unbefestigte Straße den mächtigen Mount Elgon im Osten Ugandas hinauf.



http://www.zeit.de/2008/15/Bevoelkerung-Afrikahttp://www.zeit.de/2008/15/Bevoelkerung-Afrika
 
Weltweite Armut



<span>Die Rückkehr des Hungers</span>



Kekse aus Lehm, Straßenschlachten um Brot: Wegen explodierender Lebensmittelpreise sind Nahrungsmittel für viele Menschen nicht mehr bezahlbar. Weil die Menschheit es trotz oder gerade wegen des steigenden Wohlstands nicht schafft, sich selbst zu ernähren, droht eine Revolte der Hungrigen.




Mehr...(stern)
 
<span>Mindestens 20 Milliarden zur Hungerbekämpfung nötig</span>



Die Lebensmittelkrise in vielen Länder ist keine vorübergehende, sagt der deutsche Agrarökonom von Braun in der ZEIT. Und kritisiert, dass zwar die Finanzkrise, nicht aber der drohende Hunger unmittelbare politische Reaktionen hervorruft



Mehr...(zeit)









<span>Globaler Hunger</span>



Von Joachim Fritz-Vannahme




Europa nimmt die Nahrungs- wie die Finanzkrise zu leicht. Dabei ist die Welt für solchen Leichtsinn einfach viel zu klein geworden. Eine Kolumne



Mehr...(zeit)
 
April 2008, Neue Zürcher Zeitung

Wie Afrika mehr Essen produzieren könnte

Steigende Nahrungsmittelpreise als Chance für die Bauern



Das Welternährungsprogramm sieht die Hilfe für die Hungernden durch die gestiegenen Nahrungsmittelpreise bedroht. Höhere Preise sind aber gut für die Bauern. Um Schwarzafrikas Landwirtschaft auf Trab zu bringen, wären neben guter Regierungsführung auch intelligente Anbaumethoden gefragt.



http://www.nzz.ch/nachrichten/international/wie_afrika_mehr_essen_produzieren_koennte_1.711299.htmlhttp://www.nzz.ch/nachrichten/international/wie_afrika_mehr_essen_produzieren_koennte_1.711299.html
 
Vielleicht sollten NGO's Anteile an solchen Fonds erwerben (http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=15506619http://fonds.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=15506619) und die eventuellen Erlöse an die Betroffenen übergeben.



Heutzutage ist es ja nun einmal so, dass es in den meisten Situationen in denen es Verlierer gibt, es auch Gewinner gibt.



Der Artikel beschreibt serhsc hön, wie die Menschen in den betroffenen Gegenden den Spieß umdrehen könnten und die "Krise" zur "Chance" umwandeln.



Für die Starthilfe wären Mikrokredite oder Entwicklungshilfe denkbar.



Es ist schon ziemlich erschreckend - jeden Tag eskaliert die Lage in anderen Ländern (nachzulesen auf den üblichen Info-Plattformen im Netz) und in den TV-Nachrichten wird sogut wie nicht darauf eingegangen. Hier zählen nur unsere Milchpreise...
 
«Das Problem ist gewaltig»

<span>Ban ruft zu Lösung von globaler Nahrungsmittelkrise auf</span>



Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die internationale Gemeinschaft zu einer Lösung der globalen Nahrungsmittelkrise aufgerufen. Die Produktion von Lebensmitteln müsse erhöht werden, um den Preisanstieg zu stoppen, sagte Ban am Sonntag zur Eröffnung der Uno-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) in der ghanaischen Hauptstadt Accra.



Mehr...(NZZ)
 
Bundestag diskutiert Agrarsubventionen

Der Preis des Hungers



Wie kann die globale Hungerkatastrophe bekämpft werden? Der Bundestag diskutiert über Agrarsubventionen. Nur Minister Seehofer hält sie für einen Nebenkriegsschauplatz. VON C.ZEINER & U.HERRMANN



http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/der-preis-des-hungers/?src=SE&cHash=07e980b25fhttp://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/der-preis-des-hungers/?src=SE&cHash=07e980b25f



Die deutschen Bauern bekommen 6,5 MILLIARDEN pro Jahr, davon ging jahrelang Geld an die Bauern, damit sie ihre Produkte auf dem internationalen Markt verkaufen können, da sie zu teuer produziert haben.



Nun bewilligt Wieczorek-Zeul zusätzliche 10 MILLIONEN an Nahrungsmittelhilfe.



Da wird mir schlecht!! Die anderen Länder zum Bettler machen, da sie durch ihre Arbeit (Viehzucht, Milchwirtschaft) aufgrund der subventionierten Preise kein Geld mehr verdienen können, und diesem Bettler dann einen Penny hinschmeißen! PFUI deibel!!
 
Rationierter Reis

VON STEPHAN BÖRNECKE



In den USA wird der Reis rationiert. Die ersten zwei Lebensmittelketten haben den Reis-Verkauf eingeschränkt. Die Märkte Sam's Club und Costco Wholesale geben das Getreide nur noch portionsweise ab, nachdem ihre Kunden in den letzten Wochen damit begonnen hatten, Reis zu hamstern.



http://fr-online.de/in_und_ausland/...=1324755&sid=e1e8ab1d1401be49f573f5712ad6fe36http://fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1324755&sid=e1e8ab1d1401be49f573f5712ad6fe36
 
Weltbank identifiziert Biosprit als Preistreiber für Lebensmittel



Was treibt die Nahrungsmittelpreise wirklich in die Höhe? Eine bisher geheim gehaltene Studie der Weltbank kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Danach verteuert die Produktion von Biosprit die Lebensmittel deutlich stärker als bisher angenommen.



www.spiegel.del
 
Zurück
Oben