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EURO-Volksabstimmung um Stadion in Bern

Chiron

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Ausgerechnet in Bern und ausgerechnet im legendären Wankdorf-Stadion soll kein Spiel der EURO 2008 stattfinden? Das ist für viele in der Schweizer Hauptstadt völlig unverständlich.



Und so hoffen die meisten Fußball-Begeisterten, dass eine Volksabstimmung für einen Kredit in Höhe von 5,6 Millionen Franken (fast 3,4 Millionen Euro) mit einem klaren Ja ausgeht. Sonst könnte Bern leer ausgehen, die drei dort vorgesehenen Spiele fänden dann in den anderen Schweizer Austragungsorten Basel, Zürich und Genf statt. Eine schöne Blamage wäre das für die Stadt, in der bei der Weltmeisterschaft 1954 das «Wunder von Bern» mit dem Finalsieg von Deutschland über Ungarn geschah.



Das alte Wankdorf-Stadion gibt es nicht mehr, die Arena heißt nun Stade de Suisse Wankdorf und wurde 2005 eröffnet. Und es geht auch nicht um Geld für das Stadion, sondern was bei einer Europameisterschaft noch dazu gehört: Sicherheit, Regelung des Verkehrs, Marketing und Rahmenprogramm. Dafür wird viel Geld, eben ein Sonderkredit, gebraucht.



Zwar hat dem der Berner Stadtrat bereits zugestimmt, aber man kann nach dem Muster der direkten Schweizer Demokratie auch das Volk darüber abstimmen lassen. Muss man aber nicht, wie etwa in Genf oder Basel geschehen. Nur in Bern drohte eine links-grüne Partei mit einem solchen Referendum. Da entschlossen sich die Verantwortlichen, den Kredit freiwillig zur Abstimmung zu stellen und so Verzögerungen zu vermeiden.



Der Berner Stadionkomplex ist nicht nur eine Spielarena, sondern auch Schauplatz von Konzerten und dient der Kultur - kurz, ein vielfältiger Ort der Begegnung. Und er stellte für die Bewerbung zusammen mit Österreich für die EURO 2008 einen gewichtigen Pluspunkt dar. Da werde auch richtiges Geld verdient, also könnten die Betreiber den Kredit auch selbst finanzieren, meinen Gegner. Andere argwöhnen, dass sie die stinkreiche Europäische Fußball-Union (UEFA) subventionieren sollen. Außerdem beteiligten sich Kanton und Stadt Bern ja bereits an den Kosten für die EURO in Höhe von geschätzten 16 Millionen Franken.



Andere verweisen dagegen darauf, dass die Spiele unbedingt in der Haupstadt Bern stattfinden müssen. Immerhin werden in den Fan-Zonen in der Innenstadt bei den Top-Spielen über 100 000 Anhänger erwartet. Im Stadion haben 32 000 Zuschauer Platz. Für den Berner Bürgermeister Alexander Tschäppät wäre ein «Nein» bei der Abstimmung «ein unvorstellbarer Imageschaden». Denkbar sei dann, dass ein anderer Geldgeber einspringe, etwa der Kanton Bern oder private Sponsoren, «sicher aber nicht die UEFA». Oder die Spiele sind weg, und niemand könnte in Bern neue Wunder vollbringen.



Quelle
 
Schon eine seltsame Diskussion, ob in der Hauptstadt eines Ausrichterlandes ein Spiel stattfinden soll! In St. Denis bei Paris wurde 1998 extra das Stade de France gebaut, dass seither nur noch sporadisch (Länderspiele/Pokalfinale) genutzt wird.
 
Ich finds auf jeden Fall richtig, dass es da ne Volksabstimmung gibt, denn die Bürger müssen entscheiden, was mit ihrem Geld gemacht wird.
 
Ich finds auf jeden Fall richtig, dass es da ne Volksabstimmung gibt, denn die Bürger müssen entscheiden, was mit ihrem Geld gemacht wird.


Und warum dann nur in der Hauptstadt, wenns bei denen auch so geht, das versteh ich nicht, aber es sind ja immer irgendwelche Idioten dabei, die einem einen Stein in den Weg legen wollen und dann, wenns nix wird mit Spielen in Bern, genauso wieder rumjammern, dass in der Stadt nix passiert und die Einnahmen, an die anderen gehen, verstehe das wer will. Da hat man so ein Großereigniss einmal im Leben im Land und wegen ein paar Idioten sollen andere keine Euro in der Hauptstadt genießen dürfen.



Zu deiner Aussage die Bürger sollen über das Geld entscheiden, warum sollen sie das die Mehrheit ist doch eh für die EM, das sind alles unnötige Kosten mit denen man bestimmt die Hälfte oder mehr des geforderten Kredites bezahlen könnte, die Abstimmung ist daher nur rausgeschmissennes Geld, wollte dich mal hören wenns bei uns so wäre und für eine unsinnige Abstimmung Steuergelder verwendet würden, da wär das Geschrei riesengroß, was die Politiker da wieder für eine Verschwendung betreiben.
 
Bern wird Austragungsort der EURO 2008



Bern wird einer der Austragungsorte in der Schweiz für die Fußball-Europameisterschaft 2008 werden. Die Bürger der Hauptstadt stimmten mit knapper Mehrheit für einen Kredit in Höhe von 5,6 Millionen Franken (fast 3,4 Millionen Euro).




Damit sollen die Kosten für Fanzonen, das Rahmenprogramm sowie die Bereiche Verkehr, Marketing und Projektorganisation finanziert werden. Wäre bei der Volksabstimmung ein Nein herausgekommen, wäre Bern und damit das neue Wankdorfstadion als Austragungsort für die von der Schweiz und Österreich im Juni 2008 gemeinsam organisierte Europameisterschaft ausgeschieden. Im alten Wankdorfstadion errang 1954 die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft den Titel gegen Ungarn. Die anderen Schweizer Spiele der EM 2008 sollen in Basel, Zürich und Genf ausgetragen werden.




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