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Eurovision Song Contest 2008

Deutschland vertreten sollte 2008...

  • Carolin Fortenbacher

    Stimmen: 0 0,0%
  • Tommy Reeve

    Stimmen: 0 0,0%
  • Marquess

    Stimmen: 7 29,2%
  • No Angels

    Stimmen: 4 16,7%
  • Cinema Bizarre

    Stimmen: 1 4,2%
  • am besten keiner *flücht*.

    Stimmen: 12 50,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
Michael Wendler!
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Ich weiß nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Song, der komplett aus dem Rahmen fällt, so wie Lordi, durchaus Chancen hätte. Zumindest bessere als ein aalglatter, schlecht vorgetragener Popsong, von ner alternden Girlgroup. Dann doch lieber Freakiges, wie Deichkind oder Scooter oder Alexander Marcus.
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Scooter dürfte auch ein paar mehr Punkte bekommen, weil die in Osteuropa gut ankommen...besser als die No Angels.
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Oder eben Raab. Er war immerhin auf Platz 5 und hat den Song "Guildo hat euch lieb" geschrieben, der auch wiederum Platz 7 oder so erreicht hat. Gab es da noch Punkte von Nachbarländern ?

Maschendrahtzaun wäre bestimmt auch lustig gewesen beim GrandPrix
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Schlimmer wie Gracia kann es eh nicht mehr werden
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die haben se ja damals noch vorm grand prix aufn betze geschickt damit se schonmal weis wies is ausgepfiffen zu werden
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Ich fänds noch cool wenn wir de Olli Pocher zum Grand Prix schicken würden...

dann schreibt irgendeiner nen bekloppten Text in verschiedenen Sprachen,

wir stelln dann noch en paar bekloppte zu dem auf die Bühne und in dem Lied

verrascht der dann internationale Stars(z.b Brintney Spears..).

Dann könnt ich mir noch vorstellen das wir,wenn der Auftritt und das Lied bekloppt genug ist,

noch viele Punkte mit heimnehmen...^^
 
Oder eben Raab. Er war immerhin auf Platz 5 und hat den Song "Guildo hat euch lieb" geschrieben, der auch wiederum Platz 7 oder so erreicht hat. Gab es da noch Punkte von Nachbarländern ?


Raab war dreimal dran beteiligt und hat immer gut abgeschnitten!



Max Mutzke 2004 Platz 8

Raab 2000 Platz 5

Guildo Horn 1998 Platz 7



Kennt noch einer den Beitrag Sürpriz:"Reise nach Jerusalem (Kudüs'e seyahat)" ??? Ich kann mich da garnicht dran erinnern. Wir wurden 1999 mit dem sogar 3.
 
Hab gestern zu Beginn der Zusammenfassungen reingeschaltet und fragte mich nach der kurzen Szene nur, warum die Mädels so verbittert gegeneinander gesungen haben? Dagegen waren die Leistungen unserer Mannschaft in Paderborn oder gegen Koblenz schon fast wie ein perfekt abgestimmtes schweizer Uhrwerk... Selten sowas schiefes gehört, vielleicht hätte ihnen jemand sagen sollen, dass in einem Chor jeder seine feste Stimme hat und sich nicht während des Liedes spontan eine aussuchen darf...



Und lasst doch mal diese Osteuropaverschwörungstheorie. Russland war auch bei den Westländern ziemlich weit vorne und auch letztes Jahr hätte das Ergebnis kaum anders ausgesehen, wenn man nur die Stimmen aus Westeuropa genommen hätte (wurde irgendwo geschrieben)...
 
Ich habe jetzt nicht viel gelesen hier sage nur mal kurz meine Meinung

ICH finde wir sollten diesem "Musikevent" überhaupt nicht mehr beiwohnen das ist für mich die grösste Ver.....
 
Mein Favorit war ja eigentlich Dustin the turkey, schade das die es nicht in die Show geschafft haben
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Das war alles, was ich von dem ganzen Zirkus mitbekommen habe.

Wundert mich nur, dass ich nicht sofort mit Brech-Durchfall reagiert habe. Aber wahrscheinlich ist das Risiko der Langzeitfolge Ohrenkrebs bei mir jetzt drastisch erhöht!
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Die Kapitulation der Eurovision



Das Schlechte an der Demokratie ist, dass die Leute, wenn sie wählen können, was sie wollen, einfach wählen, was sie wollen. Dieses Jahr beim Eurovision Song Contest zum Beispiel haben ganz viele Leute aus dem Osten Europas einfach für den russischen Teilnehmer gestimmt, womöglich weil der in ihrer Heimat ein Star ist und ihnen sein Stil gefällt, obwohl sie doch wussten, dass die Länder im Westen das nicht gut finden. Und die Länder im Westen zahlen schließlich für die Veranstaltung, waren zuerst da und wissen ja wohl besser, wie man Demokratie macht.

Die Eurovision schafft die Demokratie deshalb jetzt wieder ab.

Sie hat tatsächlich die Wiedereinführung der Jurys beim Grand-Prix beschlossen. Die Zuschauer dürfen weiterhin abstimmen; ihr Votum wird soll aber voraussichtlich nur noch 50 bis 70 Prozent zählen.

Auf diesem Weg soll das angebliche Punkte-Zuschustern unter Nachbarländern eingeschränkt werden. Und Länder wie die Türkei sollen nicht mehr so stark davon profitieren können, dass in Ländern wie Deutschland viele Türken leben, die „ihren” Beitrag unterstützen können.

Es ist eine Bankrotterklärung. Schon theoretisch: Kleine, anonyme Gruppen von Menschen sollen gegen die Unterstellung von Mauscheleien helfen? Aber auch praktisch: Ein lebendes Mahnmal gegen die Macht von Jurys ist Charlotte Perrelli, die 87-jährige Sängerin, die nach einer verunglückten Schönheitsoperation in diesem Jahr noch einmal für Schweden antreten durfte. Schon den schwedischen Vorentscheid gewann sie aufgrund des Votums der dortigen Jury – gegen die Mehrheitswahl des Publikums. Und auch ins Finale in Belgrad kam sie nur, weil die Jurys (die als Backup im Fall technischer Probleme mit der Telefonabstimmung bereitstehen) bereits in diesem Jahr wieder einen Fuß in der Tür hatten und einen Kandidaten bestimmen durften, der ihnen im Gegensatz zum europäischen Publikum gefallen hatte. Im Finale, ohne die Möglichkeit einer Unterstützung durch Juroren, fiel sie dann verdient durch.

Zur Erinnerung: Dies war Beitrag von Charlotte Perelli.

Schon im ersten Jahr des Grand-Prix sorgten die Jurys für einen Skandal, als sich herausstellte, dass Luxemburg aus Kostengründen auf eine eigene Jury verzichtet und zwei Schweizer hatte wählen lassen. (Die Schweiz gewann.)

Bestenfalls ändern die Jurys gar nichts am Ergebnis. Jan Feddersen berichtete im Grand-Prix-Blog des NDR, dass nach Angaben der Veranstalter 2007 die Wertungen der Jury weder am ersten noch am letzten Platz etwas geändert hätten. Roger Cicero allerdings wäre Sechster geworden, nicht Neunzehnter. Feddersen schrieb:

Unbedingt plädiere ich dafür, dass das Televotingsystem beibehalten wird. Dass die Experten auch nur eine Stimme unter Millionen anderen haben. Musik ist subjektiv, und Experten sollen nicht mehr zu sagen haben als das Publikum, das ja immerhin einen Song zu Popularität trägt oder ins Vergessen stürzt. Ciceros sechster Platz wäre ein kleiner Erfolg ohne Wert gewesen. Lieber ein 19. Rang – aber den mit bestem Gewissen errungen als ein 6. Platz, dem immer der Geschmack der Hintergrundmauschelei anhaften würde.

Der aktuelle deutsche Grand-Prix-Verantwortliche Ralf Quibeldey, Unterhaltungschef beim NDR-Fernsehen, nennt die Kapitulation einen „geeigneten Schritt, um das Abstimmungssystem gerechter zu machen. Denn die Jury wird nicht nach landsmannschaftlichen Aspekten urteilen, sondern das Augenmerk nur auf die Qualität der Musik richten – und kann sich die Titel im Unterschied zum Publikum auch mehrfach anhören.” Aha: Die Jury wird also nicht nach landsmannschaftlichen Aspekten urteilen. Woher weiß er das? Und, vor allem: Wollen wir das? Ist nicht Teil des Reizes dieser Veranstaltung, dass ihr Verlauf Ausdruck des jeweiligen Geschmacks der verschiedenen teilnehmenden Völker ist – und sei er noch so erratisch?

Stefan Raab hat bei seinem Grand-Prix-Auftritt 2000 vor allem Punkte aus den Nachbarländern bekommen. Vermutlich, weil er dort bekannt war und die Menschen in diesen Ländern seinen Humor verstanden. Das sind „landsmannschaftliche Aspekte”. Und die Kombination vieler verschiedener „landsmannschaftlicher Aspekte”, die am Ende immer wieder zu überraschenden, selten vorhersagbaren Ergebnissen führt wie dem, dass plötzlich der halbe Kontinent für zwei Opas aus Dänemark, amerikanischen Funk aus Estland, Maskenrock aus Finnland, Plastik-Pop aus Griechenland oder Ethnotanzgetöse aus der Ukraine stimmt, ist es, die den Reiz des Eurovision Song Contest in den vergangenen Jahren ausgemacht hat.



quelle http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-kapitulation-der-eurovision/http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-kapitulation-der-eurovision/
 
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