Halil Altintop ist derzeit Lauterns Lebensversicherung. Mit seinem zweiten Dreierpack diese Runde setzte der türkische Nationalspieler seinen unglaublichen Lauf fort, erhöhte er sein Konto auf jetzt schon zehn Tore.
Vor allem aber rettete er die "Roten Teufel" gegen Dortmund vor der vierten Heimpleite in Serie. Und damit zunächst vor neuen Turbulenzen. Die Kehrseite der Kaltschnäuzigkeit des Goalgetters: Mit jedem Tor wird der Abschied von Altintop auf dem Betzenberg ein Stück mehr Gewissheit. Spätestens am Saisonende wird der FCK den nächsten Topstürmer nach Miroslav Klose verlieren, wieder ein riesiges Stück Substanz einbüßen. Klubchef René C. Jäggi und Teammanager Olaf Marschall schreiben den Nationalspieler schon heute so gut wie ab.
"Wie ist Halil Altintop zu halten?" Bei der Beantwortung der längst nervenden Frage wird Jäggi grantig. "Wie soll das gehen? Halil will international spielen. Das können wir ihm momentan nicht bieten. Die WM steht vor der Tür, Altintop kann einer der großen Stars werden. Er ist im Sommer ablösefrei, kann zu jedem europäischen Spitzenklub, zu dem er will!" Was den Poker mit dem 22-Jährigen angeht, machen sich die Pfälzer Verantwortlichen nichts vor.
Der nahezu aussichtslosen Ausgangsposition zum Trotz hat der 1. FCK Altintop ein Angebot unterbreitet. "Ein sehr gutes, für unsere Verhältnisse", verrät Marschall. Der ehemalige Meister-Torjäger sagt aber auch: "Heute ist die Entscheidung allein eine Geldfrage!" Und da haben sich die Zeiten eben grundlegend geändert, kann der FCK mit den Großen nicht mehr mithalten. Altintop strebt auf die internationale Bühne, der 1. FCK will national nicht abstürzen. Weil der Torjäger im Überlebenskampf unverzichtbar ist, steht eine vorzeitige Freigabe in der Winterpause nicht zur Debatte. Jäggi unmissverständlich: "Wir wären ja bekloppt, wenn wir Halil vorzeitig für ein paar Hunderttausend Euro ziehen lassen würden. Das kommt überhaupt nicht in Frage."
Der Umworbene geht abgeklärt mit der neuen Situation um, bleibt cool, mit beiden Beinen auf dem Boden. Altintop selbst hat das Kapital Kaiserslautern keineswegs schon endgültig abgehakt: "Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht verlängern werde. Das Spiel gegen Dortmund hat gezeigt, was man hier bewegen kann. Nach einem Rückstand wieder zurückzukommen - das ist einfach ein geiles Gefühl. Wenn uns das häufiger gelingt, habe ich eigentlich keine Zweifel, dass ich verlängere!"
Nur leere Worte oder ein ehrlich gemeinter Hinweis, dass es sich für den 1. FCK lohnen könnte, um Halil Altintop zu kämpfen?
www.kicker.de
Vor allem aber rettete er die "Roten Teufel" gegen Dortmund vor der vierten Heimpleite in Serie. Und damit zunächst vor neuen Turbulenzen. Die Kehrseite der Kaltschnäuzigkeit des Goalgetters: Mit jedem Tor wird der Abschied von Altintop auf dem Betzenberg ein Stück mehr Gewissheit. Spätestens am Saisonende wird der FCK den nächsten Topstürmer nach Miroslav Klose verlieren, wieder ein riesiges Stück Substanz einbüßen. Klubchef René C. Jäggi und Teammanager Olaf Marschall schreiben den Nationalspieler schon heute so gut wie ab.
"Wie ist Halil Altintop zu halten?" Bei der Beantwortung der längst nervenden Frage wird Jäggi grantig. "Wie soll das gehen? Halil will international spielen. Das können wir ihm momentan nicht bieten. Die WM steht vor der Tür, Altintop kann einer der großen Stars werden. Er ist im Sommer ablösefrei, kann zu jedem europäischen Spitzenklub, zu dem er will!" Was den Poker mit dem 22-Jährigen angeht, machen sich die Pfälzer Verantwortlichen nichts vor.
Der nahezu aussichtslosen Ausgangsposition zum Trotz hat der 1. FCK Altintop ein Angebot unterbreitet. "Ein sehr gutes, für unsere Verhältnisse", verrät Marschall. Der ehemalige Meister-Torjäger sagt aber auch: "Heute ist die Entscheidung allein eine Geldfrage!" Und da haben sich die Zeiten eben grundlegend geändert, kann der FCK mit den Großen nicht mehr mithalten. Altintop strebt auf die internationale Bühne, der 1. FCK will national nicht abstürzen. Weil der Torjäger im Überlebenskampf unverzichtbar ist, steht eine vorzeitige Freigabe in der Winterpause nicht zur Debatte. Jäggi unmissverständlich: "Wir wären ja bekloppt, wenn wir Halil vorzeitig für ein paar Hunderttausend Euro ziehen lassen würden. Das kommt überhaupt nicht in Frage."
Der Umworbene geht abgeklärt mit der neuen Situation um, bleibt cool, mit beiden Beinen auf dem Boden. Altintop selbst hat das Kapital Kaiserslautern keineswegs schon endgültig abgehakt: "Ich habe nicht gesagt, dass ich nicht verlängern werde. Das Spiel gegen Dortmund hat gezeigt, was man hier bewegen kann. Nach einem Rückstand wieder zurückzukommen - das ist einfach ein geiles Gefühl. Wenn uns das häufiger gelingt, habe ich eigentlich keine Zweifel, dass ich verlängere!"
Nur leere Worte oder ein ehrlich gemeinter Hinweis, dass es sich für den 1. FCK lohnen könnte, um Halil Altintop zu kämpfen?
www.kicker.de