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FCK prüft mögliche Steuerrückzahlung

Wie könnt ihr euch da eigentlich so sicher sein? Habt ihr alle Jura studiert?
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Da Göbel auf Jäggis Gnaden installiert wurde, wäre es durchaus denkbar, dass er seinem großen Mentor nicht ans Bein pinkeln will. Und das würde er wenn er zugeben würde, dass mal eben knapp 8 Millionen € zu unrecht ans Finanzamt überwiesen wurden.
 
Da Göbel auf Jäggis Gnaden installiert wurde, wäre es durchaus denkbar, dass er seinem großen Mentor nicht ans Bein pinkeln will. Und das würde er wenn er zugeben würde, dass mal eben knapp 8 Millionen € zu unrecht ans Finanzamt überwiesen wurden.


Wenn man gut darüber nachdenkt könnte das letztendlich ein Segen für uns gewesen sein. Man stelle sich vor man hätte es nicht gemacht, hätte man noch immer das Stadion am Bein gehabt mit der Zusage alle Mehrkosten zu tragen. Und dann wären spätestens ein paar Monate später in dieser Position gewesen, nur mit dem Unterschied, dass das Ausmaß der Mehrkosten absehbar gewesen wäre und dann sehr wahrscheinlich die Stadt nicht eingesprungen wäre...
 
Und worauf bist du spezialisiert? Kennst du dich auch weiter im Finanzrecht aus?



Es gibt Dokumente (angeblich! Konkret geht es darin darum, dass man hätte beweisen können, dass diese Schweizer Firma eben doch legal arbeitet. Ist ein offenes Geheimnis, wenn man in KL wohnt.), die genau das beweisen sollen, was du oben ansprichst.



Ich hab natürlich nicht Jura studiert, von daher maße ich mir auch nicht an, pauschal zu sagen, dass der Fall so oder so "ausgeht".



Was, wenn es ein Urteil gäbe, dass diese Firma absolut sauber war/ist. Würde das denn was an der Lage ändern? Würde mich brennend interessieren. Mein fundiertes Halbwissen meint nämlich, dass dies durchaus entscheidend wäre.





philos: Ein Segen für wen? Jäggi oder uns?
 
Und worauf bist du spezialisiert? Kennst du dich auch weiter im Finanzrecht aus?


Ich bin auf Bank- und Kapitalmarktrecht und auf Gesellschaftsrecht spezialisiert. Ich bin daher kein ausgewiesener Steuerfachmann, aber ich komme trotzdem ziemlich gut mit AO, dem AE dazu und FGO zurecht.




Es gibt Dokumente (angeblich! Konkret geht es darin darum, dass man hätte beweisen können, dass diese Schweizer Firma eben doch legal arbeitet. Ist ein offenes Geheimnis, wenn man in KL wohnt.), die genau das beweisen sollen, was du oben ansprichst. Ich hab natürlich nicht Jura studiert, von daher maße ich mir auch nicht an, pauschal zu sagen, dass der Fall so oder so "ausgeht". Was, wenn es ein Urteil gäbe, dass diese Firma absolut sauber war/ist. Würde das denn was an der Lage ändern? Würde mich brennend interessieren. Mein fundiertes Halbwissen meint nämlich, dass dies durchaus entscheidend wäre.


Jein. Die Existenz eines solchen Urteils allein sagt gar nichts aus. Vielmehr hätte das Urteil schon zum Zeitpunkt des Vergleichs rechtskräftig sein müssen. Dann müsste man dem Vorstand nachweisen können, den Inhalt des Urteils gekannt und verstanden zu haben und trotzdem zum Schaden des Vereins den Vergleich vereinbart zu haben. Abgesehen davon, dass das nicht logisch wäre, ließe es sich auch kaum beweisen. Selbst dann wäre das zwar ein Grund für eine Anfechtung, die hätte allerdings "unverzüglich" erfolgen müssen. Ob es ein unzulässiges Einwirken auf den Steuerpflichtigen von Seiten des Amts gegeben hat, kann ich nicht sagen, Einigungs- und Vertretungsmängel kann man wohl ausschließen, "Wegfall der Geschäftsgrundlage" definitiv auch.



Die Rücknahmegründe des §130 AO, klingen zwar toll, greifen aber nicht, weil es sich hier nicht um einen "begünstigenden Verwaltungsakt" (legaldef. ebd.). Letztens bleibt eigentlich nur das "offensichtlich unzutreffende Ergebnis", siehe OFD Stuttgart vom 11.10.1996 S 0223 A - 7 - St 44, der BFH hat darauf ein Urteil (VIII R 131/76) gestützt, Leitsatz ist: "Im Steuerrecht - insbesondere in Schätzungssachen - ist eine "tatsächliche Verständigung" über schwierig zu ermittelnde tatsächliche Umstände zulässig und bindend.". Komplett mag ich das jetzt nicht lesen, wer will, kann das hier tun und uns mitteilen, ob es was in dieser Sache hilft.



Die Keule kommt sowieso zum Schluss: Ist die tatsächliche Verständigung bereits in einem Verwaltungsakt verwirklicht (Steuerbescheid - davon kann man ausgehen), kann sich ihre Unwirksamkeit nur dann steuerlich auswirken, wenn die betreffende Steuerfestsetzung verfahrensrechtlich noch aufgehoben oder geändert werden kann.



So, ist etwas ausführlicher als geplant geworden. Gut' Nacht.



Noch ein EDIT für RWR: Doch, denn das FA ist an die Gesetze gebunden.
 
naja, glaub kaum das wir da was zurück bekommen können... wenn doch wärs natürlich geil,und wenns "nur" 100.000 euro wären..hautpsache irgendwas..



an die leuts,die sich da auskennen:



gibts da überhaupt ne REALISTISCHE chance,oder is des alles heiße luft ?
 
Lautern will den Schatz vom Betzenberg heben

Keiner in Deutschland zweifelt daran, dass der 1. FC Kaiserslautern ein ganz besonderer Traditionsklub ist. Aber dass der immer klamme Verein bisher auf rund 7,9 Millionen Euro, die ihm als Steuerrückzahlung zustehen, verzichtet, versteht wohl keiner. Jetzt prüft ein Rechtsanwalt den Fall.



Auf was Stefan Kuntz sich eingelassen hat, weiß er selbst am besten. Von 1989 bis 1995 spielte er beim 1. FC Kaiserslautern, den er seit einer Woche als Vorstandsvorsitzender anführt. Kuntz kennt die Pfalz, wo viele mit dem Kopf immer noch in der Bundesliga sind und mit den Füßen im Tabellenkeller der Zweiten Liga stecken.



Und trotzdem dürften die Turbulenzen der ersten Amtstage selbst den Betzenberg-Insider überrascht haben. Kaum hatte sich der Trubel um seine Rückkehr gelegt, schreckte ihn eine Meldung auf: Als Manager der TuS Koblenz soll er Schwarzgeld kassiert haben, was aus einem Strafbefehl gegen ein ehemaliges Vorstandsmitglied hervorgehen soll. Kuntz wehrt sich: „Die dort genannte Zahlung war ein Mietkostenzuschuss des Vereins, den ich ordnungsgemäß versteuert habe.“ Der Artikel trübte sogar die Freude über das 2:0 vom Dienstagabend gegen den FC Augsburg.



Der Wirbel dürfte aber nur ein Vorgeschmack sein. Sportlich kämpft der Verein ums Überleben, wirtschaftlich ist es ebenfalls nicht gut bestellt um die Pfälzer. Doch zumindest das könnte sich ändern, denn dem FCK winken Steuerrückzahlungen in Höhe von 7,9 Millionen Euro aus dem Jahr 2003 winken. Das Interesse des Vereins aber war bislang überraschend gering. (...)



Jetzt soll der Schatz vom Betzenberg gehoben werden. Anwalt Schneider ist optimistisch: „Ich arbeite gerade die Aktenlage auf und sehe berechtigte Chancen, mit dem Finanzamt Kaiserslautern ins Gespräch zu kommen.“ (...)



quelle: dbb
 
Lautern will den Schatz vom Betzenberg heben
Keiner in Deutschland zweifelt daran, dass der 1. FC Kaiserslautern ein ganz besonderer Traditionsklub ist. Aber dass der immer klamme Verein bisher auf rund 7,9 Millionen Euro, die ihm als Steuerrückzahlung zustehen, verzichtet, versteht wohl keiner. Jetzt prüft ein Rechtsanwalt den Fall.



Auf was Stefan Kuntz sich eingelassen hat, weiß er selbst am besten. Von 1989 bis 1995 spielte er beim 1. FC Kaiserslautern, den er seit einer Woche als Vorstandsvorsitzender anführt. Kuntz kennt die Pfalz, wo viele mit dem Kopf immer noch in der Bundesliga sind und mit den Füßen im Tabellenkeller der Zweiten Liga stecken.



Und trotzdem dürften die Turbulenzen der ersten Amtstage selbst den Betzenberg-Insider überrascht haben. Kaum hatte sich der Trubel um seine Rückkehr gelegt, schreckte ihn eine Meldung auf: Als Manager der TuS Koblenz soll er Schwarzgeld kassiert haben, was aus einem Strafbefehl gegen ein ehemaliges Vorstandsmitglied hervorgehen soll. Kuntz wehrt sich: „Die dort genannte Zahlung war ein Mietkostenzuschuss des Vereins, den ich ordnungsgemäß versteuert habe.“ Der Artikel trübte sogar die Freude über das 2:0 vom Dienstagabend gegen den FC Augsburg.



Der Wirbel dürfte aber nur ein Vorgeschmack sein. Sportlich kämpft der Verein ums Überleben, wirtschaftlich ist es ebenfalls nicht gut bestellt um die Pfälzer. Doch zumindest das könnte sich ändern, denn dem FCK winken Steuerrückzahlungen in Höhe von 7,9 Millionen Euro aus dem Jahr 2003 winken. Das Interesse des Vereins aber war bislang überraschend gering. (...)



Jetzt soll der Schatz vom Betzenberg gehoben werden. Anwalt Schneider ist optimistisch: „Ich arbeite gerade die Aktenlage auf und sehe berechtigte Chancen, mit dem Finanzamt Kaiserslautern ins Gespräch zu kommen.“ (...)



quelle: dbb


so ein mumpitz dieser artikel im hinblick auf die rückforderung der steuernachzahlungen!

es wurde ein vergleich damals geschlossen und der wurde rechtskräftig.

aus diesem grund werden vergleiche geschlossen, dass nicht eine partei jahre später kommt, und auf einmal sagt, ja damals haben wir das falsch beurteilt etc.es kam eine außergerichtliche einigung zustande, die nihct mehr anfechtbar ist.

würde sich herausstellen, dass meinetwegen 12 mio eur hinterzogen worden wären bzw. nihct ordnungsgemäß bezahlt wurden, könnte der fiskus heute auch nihct kommen und nachforderungen von 3 mio (12-die gezahlten 9) stellen.
 
Das wärs doch,am letzten Spieltag mit einem Sieg gegegn die Geißböcke die Klasse halten,und am nächsten Tag beim Finanzamt gerade mal so Acht Millionen Euronen abholen.



Dann könnten wir uns für die neue Saison gleich nochmals zwei oder drei Oparas leisten.



Ne,war jetzt nur ein kleiner Witz.Aber ich muß meinem Vorredner schon recht geben,wenns einen Vergleich gegeben hat,dann haben wir nichts mehr zu erwarten.

Aber vieleicht kann der Kurtl als großer FCK-Fan ja nochmal was anschieben.
 
Die Frage ist bei solchen Sachen immer: War die Erklärung schon wirksam oder stand noch unter Vorbehalt, also dem Vorbehalt der Prüfun. Dann kann Geld zurückgezahlt werden, oder es kommen Nachzahlungen.
 
rechne doch mal von 7,9 Mio aus - wieviel Zinsen das jährlich bringt.



hätten wir schon fast göbel sein gehalt dafür bezahlen können
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:D



durch die Jahrelange untägigkeit in dieser Angelegenheit ist die Vereinsführung für mich nicht mehr tragbar.



der Fisch stinkt vom Kopf !!!
 
rechne doch mal von 7,9 Mio aus - wieviel Zinsen das jährlich bringt.


hätten wir schon fast göbel sein gehalt dafür bezahlen können
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:D



durch die Jahrelange untägigkeit in dieser Angelegenheit ist die Vereinsführung für mich nicht mehr tragbar.



der Fisch stinkt vom Kopf !!!


Was hast Du gegen den Kuntz...???
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