Fifa zieht nach Formfehler Sperre zurück
„Fall Hanke“ wird neu verhandelt
Mike Hanke kann wieder hoffen: Die 2-Spiele-Sperre der Fifa wurde erst mal zurückgezogen.
Klinsi kann erst mal aufatmen – der Fußball-Weltverband Fifa zog die erst heute bekanntgegebene 2-Spiele-Sperre gegen Stürmer Mike Hanke (21) zurück. Der Fall muß neu verhandelt werden.
Grund für die Neuansetzung ist eine Panne beim Weltverband. Nach der Roten Karte gegen den Neu-Wolfsburger Hanke – aus dem „kleinen Finale“ der Mini-WM gegen Mexiko (4:3 n.V.) – reichte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zur Verhandlung am vergangenen Freitag eine Stellungnahme bei der Fifa ein. Das Schriftstück lag der Kommission dann aber „versehentlich nicht vor“, wie ein Fifa-Sprecher erklärte.
Ein Formfehler, der Mike Hanke wieder hoffen läßt. „Die Verhandlung beginnt wieder bei Null“, so ein Fifa-Sprecher gegenüber dem Sport-Informations-Dienst „sid“. Die neue Verhandlung findet am Mittwoch (27. Juli) statt
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"Fall Hanke" wird neu verhandelt
Nach Foul an Mexikos Salcido sah Mike Hanke (r.) die Rote Karte
München - Aufatmen bei Mike Hanke.
Der Platzverweis des deutschen Nationalspielers muss ein zweites Mal von der Disziplinar-Kommission des Weltverbandes Fifa verhandelt werden.
WM-Aus drohte
Zunächst war der 21-Jährige vom VfL Wolfsburg wegen seiner Roten Karte im Spiel um Platz drei des Confed Cups gegen Mexiko (4:3 n.V.) für zwei Pflichtspiele gesperrt worden.
Da Deutschland WM-Gastgeber ist, wäre er somit 2006 in den ersten beiden Vorrundenspielen nicht dabei gewesen und daher möglicherweise gar nicht erst für die Titelkämpfe nominiert worden.
"Verhandlung beginnt wieder bei Null"
Am Donnerstagnachmittag dann die Wende: Wegen eines Formfehlers hob die Fifa das Urteil auf.
"Die Verhandlung beginnt wieder bei Null", bestätigte ein Sprecher des Weltverbandes. Die neue Verhandlung findet am kommenden Mittwoch statt.
DFB-Stellungnahme wurde nicht weitergereicht
Grund für die Neuansetzung ist eine Panne bei der Fifa. Denn die Stellungnahme des Deutschen Fußball-Bundes vom vergangenen Freitag war aus unbekannten Gründen nicht an die Disziplinarkomission weitergereicht worden.
Um die Pflichtsperre von einer Begegnung wird Hanke aber wohl nicht herumkommen. Auch ein "Absitzen" der Strafe in Pflichtspielen der U21-Nationalelf ist nicht möglich. Die Sperre gilt laut Fifa ausdrücklich für die A-Nationalmannschaft.
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