Klingenstädter
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UEFA stellt Financial Fair Play vor
<span>Platini: "Es gibt kein Zurück mehr"</span>
Nachdem viele Klubs in den vergangenen Jahren in beängstigendem Maße roten Zahlen geschrieben und über ihre Verhältnisse gelebt haben, ergreift die UEFA nun Maßnahmen. Mit Hilfe des "Financial Fair Play" sollen die Vereine den Weg aus der Schuldenfalle finden. Nach einer dreijährigen Übergangsfrist müssen die Klubs künftig einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und dürfen nur so viel ausgeben wie sie auch einnehmen. Klubs, die gegen die Auflagen verstoßen, müssen mit dem Ausschluss von den Europacup-Wettbewerben rechnen.
Mehr...(kicker)
Da die meisten deutschen Vereine wirtschaftlich ordentlich dastehen und wir wohl mit den finanziellen Regulierungen keine Probleme haben werden, will ich gar nicht auf die wichtigsten Änderungen hinaus (die finanziellen).
Interessanter ist dies:
Das heißt, dass vor allem die größeren Clubs künftig kräftig abspecken müssen. Während in Deutschland Vereine wie Schalke und Wolfsburg eher Ausnahmen sind, sind in England, Italien und Spanien Kadergrößen von um die 40 Spieler keine Seltenheit.
Das heißt für mich zweierlei:
1. Die Magaths dieser Welt werden es sich künftig genauer überlegen, ob sie einen guten Spieler eines kleinen Vereins verpflichten, oder diesen Kaderplatz mit einem etablierten Spieler besetzen wollen. Kleine Vereine können leichter ihre besseren Spieler halten.
2. Bei Inkrafttreten dieser Regulierung müssen mit einem Mal viele Ergänzungsspieler von Topvereinen (Kaderplätze 26-40) versuchen, bei etwas kleineren Vereinen unterzukommen, bei welchen daraufhin auch wieder einige Spieler für die nächst kleineren Vereine interessant werden. Chancen für kleinere Vereine, günstig an talentierte und vorher nicht finanzierbare Spieler heranzukommen.
Wenn diese Regel wirklich den von mir hier prognostizierten Ketteneffekt in Gang setzt, dann werden wahrscheinlich viele Spieler sportliche und finanzielle Abstriche machen müssen und etliche, die mit dieser Entwicklung nicht klarkommen, werden wohl arbeitslos werden.
Könnte eine interessante Übergangsphase werden...
<span>Platini: "Es gibt kein Zurück mehr"</span>
Nachdem viele Klubs in den vergangenen Jahren in beängstigendem Maße roten Zahlen geschrieben und über ihre Verhältnisse gelebt haben, ergreift die UEFA nun Maßnahmen. Mit Hilfe des "Financial Fair Play" sollen die Vereine den Weg aus der Schuldenfalle finden. Nach einer dreijährigen Übergangsfrist müssen die Klubs künftig einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und dürfen nur so viel ausgeben wie sie auch einnehmen. Klubs, die gegen die Auflagen verstoßen, müssen mit dem Ausschluss von den Europacup-Wettbewerben rechnen.
Mehr...(kicker)
Da die meisten deutschen Vereine wirtschaftlich ordentlich dastehen und wir wohl mit den finanziellen Regulierungen keine Probleme haben werden, will ich gar nicht auf die wichtigsten Änderungen hinaus (die finanziellen).
Interessanter ist dies:
Um die Kosten der Klubs in den Griff zu bekommen, wird die Kaderstärke künftig auf maximal 25 Profis festgeschrieben.
Das heißt, dass vor allem die größeren Clubs künftig kräftig abspecken müssen. Während in Deutschland Vereine wie Schalke und Wolfsburg eher Ausnahmen sind, sind in England, Italien und Spanien Kadergrößen von um die 40 Spieler keine Seltenheit.
Das heißt für mich zweierlei:
1. Die Magaths dieser Welt werden es sich künftig genauer überlegen, ob sie einen guten Spieler eines kleinen Vereins verpflichten, oder diesen Kaderplatz mit einem etablierten Spieler besetzen wollen. Kleine Vereine können leichter ihre besseren Spieler halten.
2. Bei Inkrafttreten dieser Regulierung müssen mit einem Mal viele Ergänzungsspieler von Topvereinen (Kaderplätze 26-40) versuchen, bei etwas kleineren Vereinen unterzukommen, bei welchen daraufhin auch wieder einige Spieler für die nächst kleineren Vereine interessant werden. Chancen für kleinere Vereine, günstig an talentierte und vorher nicht finanzierbare Spieler heranzukommen.
Wenn diese Regel wirklich den von mir hier prognostizierten Ketteneffekt in Gang setzt, dann werden wahrscheinlich viele Spieler sportliche und finanzielle Abstriche machen müssen und etliche, die mit dieser Entwicklung nicht klarkommen, werden wohl arbeitslos werden.
Könnte eine interessante Übergangsphase werden...