Flüchtlingsdrama vor der Insel Lampedusa
Rom - Vor der süditalienischen Insel Lampedusa sind bei einem neuen Flüchtlingsdrama wahrscheinlich mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Küstenwacht hatte bereits am Mittwoch über 30 illegal Eingewanderte gerettet, die von der Besatzung eines Fischerbootes im Seegebiet der Straße von Sizilien entdeckt worden waren. Die Überlebenden, darunter vier Frauen und zwei Kinder, berichteten, mindestens sieben ihrer Mitreisenden seien ertrunken. Andere sprachen gar von 18 Todesopfern bei der Überfahrt von Libyen nach Italien, wie es in italienischen Medien hieß.
"Wir waren viel mehr, einige sind während der Überfahrt gestorben und wir haben ihre Leichen über Bord geworfen", sagten die völlig entkräfteten Flüchtlinge. Die Zuwanderer hatten von Libyen aus Kurs auf Italien genommen. Nach fünf Tagen auf See hätten sie die Orientierung verloren und ihnen sei der Treibstoff ausgegangen, berichteten sie. Am Donnerstagabend hätten Rettungsmannschaften die Suche nach den Opfern eingestellt, hieß es. dpa
www.fr-aktuell.de
Rom - Vor der süditalienischen Insel Lampedusa sind bei einem neuen Flüchtlingsdrama wahrscheinlich mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Küstenwacht hatte bereits am Mittwoch über 30 illegal Eingewanderte gerettet, die von der Besatzung eines Fischerbootes im Seegebiet der Straße von Sizilien entdeckt worden waren. Die Überlebenden, darunter vier Frauen und zwei Kinder, berichteten, mindestens sieben ihrer Mitreisenden seien ertrunken. Andere sprachen gar von 18 Todesopfern bei der Überfahrt von Libyen nach Italien, wie es in italienischen Medien hieß.
"Wir waren viel mehr, einige sind während der Überfahrt gestorben und wir haben ihre Leichen über Bord geworfen", sagten die völlig entkräfteten Flüchtlinge. Die Zuwanderer hatten von Libyen aus Kurs auf Italien genommen. Nach fünf Tagen auf See hätten sie die Orientierung verloren und ihnen sei der Treibstoff ausgegangen, berichteten sie. Am Donnerstagabend hätten Rettungsmannschaften die Suche nach den Opfern eingestellt, hieß es. dpa
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