Das Bundesinnenministerium hat wegen des "Falls Florian Busch" mit sofortiger Wirkung die Auszahlung von Fördergeldern in Höhe von 325.000 Euro an den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) gesperrt. Das gab Sportstaatssekretär Christoph Bergner am Mittwoch im Bundestags-Sportausschuss bekannt.
Florian Busch; Rechte: dpa Florian Busch
Darüberhinaus muss sich der Verband als Folge der verweigerten Dopingprobe des Berliner Nationalspielers und deren nachsichtiger Sanktionierung auf Rückforderungen von öffentlichen Mitteln in Höhe von 125.000 Euro einstellen. Das BMI hat bereits am 18. April beim zuständigen Bundesverwaltungsamt einen entsprechenden Antrag zur Prüfung gestellt. "Wir versuchen aus dem Fall die notwendigen Konsequenzen zu ziehen", sagte Bergner. Der DEB wird jährlich mit 600.000 Euro gefördert. Davon fließen 150.000 Euro ins Bundesleistungszentrum Füssen, die vom Fördermittel-Stopp ausgenommen sind. Der Verband war im Sportausschuss nicht selbst vertreten. Das DEB-Präsidium hatte sich kurzfristig entschieden, keines seiner Mitglieder aus Halifax von der derzeit in Kanada laufenden WM zur Sportausschuss-Sitzung einfliegen zu lassen.
Den Stopp der Fördergelder will der Verband nicht akzeptieren. "Sobald wir den Bescheid mit der Begründung bekommen haben, werden wir uns juristisch damit auseinandersetzen", kündigte Harnos an: "Wir werden das nicht hinnehmen, weil wir es nicht für gerechtfertigt halten", erklärte DEB-Vizepräsident Uwe Harnos.
weiter bei http://sport.ard.de/sp/eishockey/news200805/07/deb_foerderung_gestrichen.jsphttp://sport.ard.de/sp/eishockey/news200805/07/deb_foerderung_gestrichen.jsp
Florian Busch; Rechte: dpa Florian Busch
Darüberhinaus muss sich der Verband als Folge der verweigerten Dopingprobe des Berliner Nationalspielers und deren nachsichtiger Sanktionierung auf Rückforderungen von öffentlichen Mitteln in Höhe von 125.000 Euro einstellen. Das BMI hat bereits am 18. April beim zuständigen Bundesverwaltungsamt einen entsprechenden Antrag zur Prüfung gestellt. "Wir versuchen aus dem Fall die notwendigen Konsequenzen zu ziehen", sagte Bergner. Der DEB wird jährlich mit 600.000 Euro gefördert. Davon fließen 150.000 Euro ins Bundesleistungszentrum Füssen, die vom Fördermittel-Stopp ausgenommen sind. Der Verband war im Sportausschuss nicht selbst vertreten. Das DEB-Präsidium hatte sich kurzfristig entschieden, keines seiner Mitglieder aus Halifax von der derzeit in Kanada laufenden WM zur Sportausschuss-Sitzung einfliegen zu lassen.
Den Stopp der Fördergelder will der Verband nicht akzeptieren. "Sobald wir den Bescheid mit der Begründung bekommen haben, werden wir uns juristisch damit auseinandersetzen", kündigte Harnos an: "Wir werden das nicht hinnehmen, weil wir es nicht für gerechtfertigt halten", erklärte DEB-Vizepräsident Uwe Harnos.
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