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Also wenn TA jetzt sogar schon einen neuen Trainer haben möchte, wissen wir
wie schlecht Foda wirklich erst is.... *g*Net böse gemeint....![]()
Dann zähl mich noch dazu und Du weißt, dass die Hütte brenntKurz wäre bei mir wohl heute noch Trainer... aber Foda hat für mich fertig... er scheint die Mannschaft komplett nicht zu erreichen... weder taktisch noch motivatorisch und dann bleibt da eben auch nix mehr...![]()
Same here - das erste Mal, dass ich rigoros den Trainerrauswurf fordere
Kurz wäre bei mir wohl heute noch Trainer
Seh ich auch so / bei mr wäre kurz auch noch im amt
Seh ich auch so / bei mr wäre kurz auch noch im amt
Dann waren/sind aber weniger sportliche Gründe ausschlaggebend als vielmehr persönliche Sym- (Kurz) und Antipathie (Foda). Als Kurz entlassen wurde, war er schon mindestens ein halbes Jahr von der "Mannschaft" entfremdet und konnte längst nichts mehr bewegen, vor allem nicht sich selbst.
Das sehe ich anders. Ich hatte schon noch das Gefühl, dass die Mannschaft hinter ihm stand und alles gegeben haben, aber es eben von der Qualität her nicht gelangt hat... wie mieß es noch werden konnte hat man dann unter Balakov gesehen... aber das ist wie gesagt ein subjektives Gefühl... und hat nichts mit Sym- oder Antipathie zu tun...
Dito!
Schlechter stünden wir meines Erachtens auch nicht da. Hätten nur zwei Trainer weniger in der Vereinsgeschichte.
Mag sein. Ich hatte aber bei Kurz ein ähnliches Gefühl wie bei Foda. Nämlich, dass Kurz es nicht geschafft hat einer Mannschaft eine Spielidee zu geben (und er hatte dafür sehr viel mehr Zeit und auch gerade in seiner Anfangszeit viel weniger Druck), auch in der Kaderzusammensetzung und Transferpolitik (und kommt jetzt nicht wieder mit dem Argument, dass das alles nur auf Kuntz zurückzuführen ist, denn wenn es so wäre würde es jedem Trainer hier schwerfallen erfolgreich zu arbeiten) gabs da durchaus Parallelen. Der FCK war unter Kurz in Liga Zwei auch abhängig von einem überragenden Einzelspieler (Sam), den ich so in unserem Kader derzeit nicht sehe und starken Standarts. Im ersten Jahr in Liga eins hat er von einer starken Abwehr profietiert, die hat Foda aber auch etabliert (meiner Meinung nach fast der einzige Pluspunkt, den er verbuchen kann) Als dise Stütze wegbrach, folgte das gleiche was jetzt auch passiert -> kein Konzept mit dem man Tore in ausreichender Zahl erzielen kann. Ich seh da insgesamt mehr Ähnlichkeiten, wie große Unterschiede, aber jedem seine Meinung. Gibt sicher auch Argumente die dagegen sprechen. Ich halte z.B. Auftreten und Art während des Spiels (was ja an Foda beispielsweise oft kritisiert wurde und bei Kurz sehr gelobt) für nicht so wichtig, wie viele hier. Von mir aus kann ein introvertierter Autist am Spielfeldrand sitzen und während des Spiels Puzzle zusammensetzen, wenn die Mannschaft ordentlichen Fußball bietet[...]
Ich finde es etwas anmaßend, Kurz' Arbeit auf die Stärke gewisser (Einzel-) Spieler zu reduzieren.
Das fehlende System attestieren ihm ja einige von Beginn an, was ich auch relativ schwierig finde zu beurteilen, weil wir wirklich starke Spieler hatten, Kurz aber eben oft die richtigen Entscheidungen traf und sei es die richtigen Leute auf- und zusammenzustellen.
Aber ansonsten kriege ich wirklich die Krise, wenn man die Situation jetzt mit Kurz vergleicht, GERADE angesichts unseres Kaders.
Nee, ist es auch nicht - gerade, was seine Analysen angeht und seine Erfolge![]()
Ich wollte mit den "starken Spielern" nur sagen, dass es für ihn dadurch nur nötig war, die richtige Passung zu finden, die Abwehr zu stabilsieren (wie du sagst) und gewissen Spielern den Freiraum zu geben (Ivo und Sam damals), aber auch nicht allen (!). Man sah nie DEN Kurz'schen Fußball oder das Kurz'sche System, das stimmt wohl auch. Er stand aber definitiv für jemand, der i.d.R. auf Kontinuität eines Teams setzte, der davon dann in seiner dritten Saison leider abgekommen ist. Er stand für eine sichere Abwehrarbeit, die es bei Foda m.M.n. auch noch nicht gibt - im letzten Spiel war's reines Glück und Tobi zu verdanken, dass die Null stand. Er stand m.M.n. auch für die Einführung des 4-1-4-1 in der ersten Liga, wo alle ihre Stärken ausspielen konnten, nachdem das 4-4-2 nicht funktionierte. Er stand für ein 4-4-2 in der zweiten Liga, als Lakic lange ausfiel und die beiden Außen, allen voran Sam, ihre Stärken voll und ganz einbringen konnten und sich toll unter ihm entwickelten. Ist ja nicht so, als ob er da nicht auch taktisch die richtigen Schlüsse gezogen hätte... bei Foda ist das System sch... egal, weil bisher viele Bälle nicht mal über 3m ankommen! Und ja, der Kader ist durchaus vergleichbar mit dem von Kurz damals... Kurz' Rauswurf war letztlich schon ein Resultat furchtbarer Spiele in der letzten Runde, wenn ich aber im Nachhinein die Hinrunde sehe, dann hätte ich lieber eine solche Mannschaft mit diesen vielen Unentschieden und schlechter Chancenverwertung als eine system- und planlose Mannschaft wie in dieser Saison. Nach der Winterpause fing der richtige Schlamassel mit zusätzlich falschen Kaderentscheidungen hauptsächlich ja erst an... vorher standen wir immerhin noch auf dem Relegationsplatz... diese Mannschaft war dann nicht mal mehr in der Lage eine Chance zu kreieren, wie jetzt auch.
Wenn du im Vergleich Kurz-Foda sprichst, dann fällt mir außerdem auf, wie schlecht sich die Spieler ohne Ball bewegen, was m.M.n. erst in den letzten Spielen unter Kurz ähnlich war, bei Foda aber von Anfang an relativ schlecht aussah.
Aber ich sehe in Kurz einen soliden Arbeiter, der aber ganz und gar nicht den flexiblen Trainertypen verkörpert und gerade in schlechten Pasen extrem oft Spielermaterial und System gewechselt hat.
Nimm mal als Beispiel, die Phase in der Aufstiegsaison als wir in der Rückrunde von Platz 11 oder so auf Platz 16 bzw. 17 (!) innerhalb von wenig Spielen zurückgefallen sind da sind in diesen Spielen Spielerwechsel und Systemwecshel (Doppelsechs <-> 4-1-4-1) zu hauf drin. Bestimmt locker mal 4 Spieler pro Spiel.
Weißt du was uns damals gerettet hat? Dass Lakic wieder getroffen hat (was ich Kurz hoch anrechne, dass er damals zu ihm stand) Was ich aber sagen will, ist dass Kurz in Phasen wo es nicht lief auch oft das Konzept gefehlt hat mit seinen Maßnahmen die Misere zu beheben.
Er war allerdings auch in den ersten bedien Jahren sehr selten mit wirklichem Misserfolg konfrontiert. Und in der Abstiegssaison war der Kader zusätzlich katatsrophal zusammengestellt. Das Kurz hier natürlich andere Erfolge feierte ist unbestritten.
Und in vielem war er einfach unflexibel. Er hat das Vakuum auf den Außen nie beheben können (auch wenn er zig Spieler da verpflichtet hat), er hat nie weitere AVs geholt, obwohl vorallem die LV Position immer suboptimal bestezt war. Probleme die teilweise Foda geerbt hat und leider auch übernommen.
Ich glaube einfach, es ist zu einfach zu sagen, es liegt nur an der Person des Trainers; im Erfolgsfall wie im Misserfolgsfall. Aber da nun mal gerade Misserfolg herrscht, finde ich kann man die Mechanismen sehr gut vergleichen. Das Kurz Verdienste und Erfolge höher sind ist natürlcih unbestritten.
Das seh ich ähnlich. Außerdem muss ich sagen, dass unter Kurz in starken Phasen (auch wenn ich das vllt stärker als du am Können der Einzelspielern festmache), der Fußball wenigstens halbwegs attraktiv sein konnte. Bei Foda wirkt selbst der Fußball im Erfolg eher zweckmäßig und minimalistisch
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen Trainer hatten, der trotz eines 3. Tabellenplatzes so viel Hoffnungslosigkeit verbreitet hat wie jetzt Foda. Zu seinem Umgang mit den Spielern kann ich nichts sagen, weil ich nie beim Training war. Aber die Körpersprache der Spieler spricht Bände. Keine Begeisterung, keine Freude am Spiel, Resignation. Eigentlich genau das gleiche Phänomen, das sich bei den Fans ausbreitet. Und das zeigt, dass Foda - unabhängig von seiner offensichtlichen Konzeptlosigkeit - nicht einmal als Motivator taugt. Wie vega so grandios beschrieben hat - Foda macht aus besten Zutaten kein Festmahl, sondern einen ungenießbaren Fraß. Ich war nie davon überzeugt, dass ein Trainerwechsel mehr nützt als schadet, aber hier ist die Sache ziemlich eindeutig.
Es ist ziemlich knifflig, einen Trainer, dessen Mannschaft (noch) auf dem Relegationsplatz steht, zu feuern. Es macht es zu einer verdammt undankbaren Aufgabe für seinen potentiellen Nachfolger, der hier viel verlieren kann. Das macht es nicht grade einfacher, einen fähigen Trainer zu finden. Es wird ja kein Retter gesucht, der sich profilieren kann, wenn er erfolgreich ist, sondern er muss hier auf recht hohem Niveau einsteigen und soll den Aufstieg in die 1. Liga erreichen. Da ist das Angebot doch ziemlich überschaubar.
Ich hatte aber bei Kurz ein ähnliches Gefühl wie bei Foda. Nämlich, dass Kurz es nicht geschafft
hat einer Mannschaft eine Spielidee zu geben (und er hatte dafür sehr viel mehr Zeit und auch
gerade in seiner Anfangszeit viel weniger Druck)....
@Sven:
Sry, aber diese Aussage is ne Frechheit sondergleichen. Kurz hat in der Zweitligaaufstiegssaison, bzw. in
der darauffolgenden Super-Erstligasaison teilweise wirklich erstklassigen Fußball spielen lassen, taktisch
sehr gut, und neben her noch Talente oder Mittelklassespieler weiter entwickelt, wie Sam, Ilicevic, Lakic,
Trapp, etc.
Sry, aber diese Aussage is ne Frechheit sondergleichen. Kurz hat in der Zweitligaaufstiegssaison, bzw. in
der darauffolgenden Super-Erstligasaison teilweise wirklich erstklassigen Fußball spielen lassen, taktisch
sehr gut, und neben her noch Talente oder Mittelklassespieler weiter entwickelt, wie Sam, Ilicevic, Lakic,
Trapp, etc.
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen Trainer hatten, der trotz eines 3. Tabellenplatzes so viel Hoffnungslosigkeit verbreitet hat wie jetzt Foda. Zu seinem Umgang mit den Spielern kann ich nichts sagen, weil ich nie beim Training war. Aber die Körpersprache der Spieler spricht Bände. Keine Begeisterung, keine Freude am Spiel, Resignation. Eigentlich genau das gleiche Phänomen, das sich bei den Fans ausbreitet. Und das zeigt, dass Foda - unabhängig von seiner offensichtlichen Konzeptlosigkeit - nicht einmal als Motivator taugt. Wie vega so grandios beschrieben hat - Foda macht aus besten Zutaten kein Festmahl, sondern einen ungenießbaren Fraß. Ich war nie davon überzeugt, dass ein Trainerwechsel mehr nützt als schadet, aber hier ist die Sache ziemlich eindeutig.
Es ist ziemlich knifflig, einen Trainer, dessen Mannschaft (noch) auf dem Relegationsplatz steht, zu feuern. Es macht es zu einer verdammt undankbaren Aufgabe für seinen potentiellen Nachfolger, der hier viel verlieren kann. Das macht es nicht grade einfacher, einen fähigen Trainer zu finden. Es wird ja kein Retter gesucht, der sich profilieren kann, wenn er erfolgreich ist, sondern er muss hier auf recht hohem Niveau einsteigen und soll den Aufstieg in die 1. Liga erreichen. Da ist das Angebot doch ziemlich überschaubar.
Ja, aber das Problem ist doch, dass wir über die Jahre immer wieder an den gleichen Punkt gelangen, dass die Lage vollkommen hoffnungslos ist. Letztes Jahr, als eine der schlechtesten Erstligasaisons aller Zeiten gespielt wurde, war es hoffnungslos, unter Rekdal, als der Sturz in die Drittklassigkeit drohte war es noch hoffnungloser und jetzt unter Foda ist es am hoffnungslosesten. Und wenn der neue Trainer au Platz 5 oder 6 endet und vllt eine andere unpopuläre Entscheidung trifft, dann hätte man auch bei dem hoffnunglosen Foda bleiben können...usw.
Und da greifen eben dann die gleichen Mechanismen seit vielen Jahren. Jede Transferphase massive Zukäufe. Oft genug wird vieles einfach auf 0 gesetzt (teilweise gezwungenermaßen, teilweise aber auch nicht ganz verständlich). Spieler werden gekauft und der Trainer bastelt daraus ein System, mal gelingt dies besser (wie unter Kurz in den ersten 1 1/2 Jahren oder bei Sasic im Absteigskampf, mal weniger (wie letztes Jahr und dieses Jahr). Wir holen jedes Jahr Spieler weit im zweistelligen Bereich. Und ja Mika, unter Kurz haben wir wohl die Phase längster Kontinuität auf der Trainerposition seit langer Zeit im Verein gehabt (~ 3 Jahre sind für einen Verein zwischen den Ligen eine gute Dauer) und nein, wir haben es auch unter ihm nicht geschafft eine Spielidee dauerhaft zu etablieren (ich bleib da bei meiner Meinung, da ich eure Argumentation in der Hinsicht nicht schlüssig finde). Mit Spielidee meine ich, dass was zum beispiel u.a. in Mainz gemacht wird, dort wird in kleinerem Maßstab immer noch das "Kloppsystem" (grundsätzlich 1 Stürmer 2 sind nur taktisches Mittel, schnelles Gegenpressing, kompakte Geschlossenheit zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen etc.) von vor ca. 8 Jahen gespielt und entwickelt. Rückschläge gabs da auch genug, aber die Idee steht dort mehr oder minder unantastbar. Als ein Trainer kam, der daran tendenziell etwas änderte (Anderson), wurde er folgerichtig ersetzt. Das hat aber Kurz nicht geschafft (und war von seinem Typ her auch nicht der richtige Mann), was nicht an ihm allein lag und das macht aus ihm auch noch lang keinen schlechten Trainer. Aber wenn dann hätte man in der Zeit eine Möglichkeit dazu gehabt, jetzt ist wieder Trainerwechsel im Dauertakt angesagt.
Was ich mir vorstelle ist einfach, dass hier mal eine moderne, im Rahmen der Möglichkeiten umsetzbare Idee von Fußball entwickelt wird, den man mit dem FCK dauerhaft spielen kann. Das ist absolut möglich und muss auch gar kein technisch brillianter Hurrafußballs ein, sondern kann auch was eher defensives sein. Danach richtet man seine Einkäufe aus und danach versucht man auch Trainer zu finden (so löst man sich nämlich auch ein wenig von dieser leidigen Diskussion, denn Trainerwechsel müssen natürlich stets eine Möglichkeit bleiben). Ich wünsche mir einfach, dass wir sagen können hier ist der FCK, der hat die Spieler um dies und das umzusetzen, das sind unsere Stärken, da haben wir Defizite. Trainer, verfolge die Philosophie, erhalte primär die Stärken und versuch halbwegs maßvoll die Schwächen auszumerzen. So machen das nämlich seit Jahren Nürnberg, Freiburg, Mainz und viele andere. Wenn dazu dann noch wie z.B. in Freiburg hinzukommt, dass wir sagen können, wir haben eine Jugend und eine U23 die kennt diese Spielweise aus dem FF und kann somit sich schnell in das System einfügen, umso besser. Aber das dauert noch viel länger. Es muss aber irgendwann mal beginnen und da sich die anderen handelnden Personen scheinbar schwer tun, muss es evtl. halt mal ein Trainer sein. Kurz hat dahingehend einfach relativ wenig getan und scheinbar ist auch mit Foda, nicht der richtige Mann am Steuer.
Aber mit dem FCK und dem unruhigen Umfeld birgt ein Trainerwechsel derzeit aus meiner Sicht mindestens so viele Risiken (wie TA ja schön darlegt) wie Chance, wenn nicht gar mehr. Und wenn dann ein Balakov 2.0 kommt, dann sit hier wieder das Gejammer groß und jeder schreit, dass alles vollkommen planlos ist. Trennt man sich jetzt vom Trainer muss man seine Ziele sehr gut formulieren, dass sie auch vom Umfeld akzeptiert werden. Aber ich glaub,e da fehlt es im verein momentan auch an der Idee, womit wir wieder am Ausgangspunkt wären. Also sollte man den Trainer auf Platz 3 (!) müsste man das gut, sehr gut begründen und auch sagen wohin die Reise gehen soll. Ich könnte da auch durchaus etwas ertragen, was viele hier vielleicht nicht hören wollen, nämlich dass man zu Gunsten einer Entwicklung wieder die Ochsentour (Jahre in Liga 2) in Kauf nimmt, aber es muss da ein System her, das uns seit Jahren einfach fehlt...
Ich finde in deinem Beitrag werden einige Dinge sehr deutlich, die ich auch teile, nur bin ich nicht der Meinung, dass es die Aufgabe des Trainers ist ein Konzept für den ganzen Verein zu erarbeiten, sondern im Optimalfall ist ein solches Konzept schon vor dem Trainer da und der Trainer wird integriert.
So viel zum Optimalfall, bei uns ist es viel mehr so als plane man von Saison zu Saison einen mittel- bis langfristigen Plan kann ich nicht erkennen, hier ist ganz klar die sportliche Führung gefordert und da wir keinen Sportdirektor haben in erster Linie Kuntz. Sicherlich sollte der Trainer darin integriert sein und auch seine Argumente mit Einfließen lassen, aber eben nur als ein Teil von einem Ganzen, die entscheidenden (und einzigen?) Impulse sollten jedoch nicht nur vom Trainer kommen.
Ich finde in dem oben zitierten Text sieht man einige Beispiele wie es funktionieren könnte und wie es wahrscheinlich auch bei uns klappen könnte. Leider sind wir davon allerdings, im Moment jedenfalls Meilenweit entfernt und es ist einfach traurig mit an zu sehen, dass z.B. ein Verein wie Mainz uns mittlerweile deutlich den Rang abgelaufen hat.
Ja, aber zu dem Konzept gehört doch auch eine Spielkonzept und das kann doch nur mit einem Trainer gemeinsam entwickelt werden. Natürlich kann und soll ein Trainer nicht auch noch die Jugendarbeit leiten und die Amas trainieren. Und eben dieses Spielkonzept kann man in relativ überschaubarer Zeit entwickeln, die Vereinsstruktur daraufhin auszurichten dauert ewig... Bei Mainz war da auch erst Kloppssystem und der Rest kam nach- und nach und machte es eben möglich Jahre später Leute wie Schürrle etc. weitestgehend problemlos zu integrieren, deutscher Juniorenmeister zu werden usw. Bei Dortmund jetzt ähnlich auch wenn da ganz andere Vorraussetzungen herrschen. Aber auch andere Vereine haben da eine ganz andere Kontinuität in vielen Bereichen.
Wobei ich schon der Meinung bin, dass das Spielsystem oder sagen wir mal die Grundausrichtung schon vorher stehen muss. Denn sonst führt eine Trainerentlassung zwangsläufig zu einem größeren Umbruch, da der neue Trainer wieder ein anderes Konzept hat, eine neue Spielidee etc und dafür wohlmöglich auch wieder neue Spieler braucht. Sicher braucht es irgendwann mal einen Anfang, aber dafür wird man auch eine sportliche Vorlage brauchen.
Ich sprech auch Kurz net ab, dass er alles probiert, mag schon sein. Aber wenn ich in der Rückrunde
noch kein Spiel mit derselben Aufstellung hatte, wenn ich teilweise Spieler habe, die wie Falschgeld
über den Platz laufen und Einsatz/Engagement vermiesen lassen, wenns taktisch teilweise hapert und
wenn Sachen, die im Training wohl klappen,im Spiel aber nicht, bzw. gegnerische Mannschaften wohl
von Teilen der Spieler nicht gesehn oder sich drauf eingestellt wird, weil die Mannschaften ihre Stärken
ausspielen können (siehe GladbachSpiel, als Bsp.), dann muss man auch den Trainer hinterfragen.
Dann hoffe ich lieber auf einen Sforza (der in Zürich herausragende Arbeit liefert, vor allem im
Jugendbereich), oder Foda, trotz seiner Posse, oder whatever.
Aber ich denke, Kurz hat sich mittlerweile abgenutzt und ist mit seinem Latein
am Ende. Taktisch ists schon lange net mehr top, Auswechslungen sind auch teilweise "komisch" und irgendwie
machts halt seit Wochen schon den Eindruck, dass die Spieler entweder net kapieren, was er möchte, oder es
einfach net verstehen wollen!
eigentlich schon...Ist hier doch eigentlich der Foda-thread, oder?
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