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Franco Foda

Da kursieren so viele Gerüchte, ob man Allem Glauben schenken sollte... Naja.



Man darf nicht vergessen, dass es FFs erste Saison ist, aber man darf auch nicht vergessen, wie der FCK es finanziell verkraftet eine weitere Saison in der 2. BuLi zu spielen.



Ich halte viel von FF.
 
Also wenn TA jetzt sogar schon einen neuen Trainer haben möchte, wissen wir
wie schlecht Foda wirklich erst is.... *g*
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Net böse gemeint....


Dann zähl mich noch dazu und Du weißt, dass die Hütte brennt
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Kurz wäre bei mir wohl heute noch Trainer... aber Foda hat für mich fertig... er scheint die Mannschaft komplett nicht zu erreichen... weder taktisch noch motivatorisch und dann bleibt da eben auch nix mehr...
 
Dann zähl mich noch dazu und Du weißt, dass die Hütte brennt
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Kurz wäre bei mir wohl heute noch Trainer... aber Foda hat für mich fertig... er scheint die Mannschaft komplett nicht zu erreichen... weder taktisch noch motivatorisch und dann bleibt da eben auch nix mehr...


Same here - das erste Mal, dass ich rigoros den Trainerrauswurf fordere
 
Kurz wäre bei mir wohl heute noch Trainer



Seh ich auch so / bei mr wäre kurz auch noch im amt


Dann waren/sind aber weniger sportliche Gründe ausschlaggebend als vielmehr persönliche Sym- (Kurz) und Antipathie (Foda). Als Kurz entlassen wurde, war er schon mindestens ein halbes Jahr von der "Mannschaft" entfremdet und konnte längst nichts mehr bewegen, vor allem nicht sich selbst.
 
Dann waren/sind aber weniger sportliche Gründe ausschlaggebend als vielmehr persönliche Sym- (Kurz) und Antipathie (Foda). Als Kurz entlassen wurde, war er schon mindestens ein halbes Jahr von der "Mannschaft" entfremdet und konnte längst nichts mehr bewegen, vor allem nicht sich selbst.


Das sehe ich anders. Ich hatte schon noch das Gefühl, dass die Mannschaft hinter ihm stand und alles gegeben haben, aber es eben von der Qualität her nicht gelangt hat... wie mieß es noch werden konnte hat man dann unter Balakov gesehen... aber das ist wie gesagt ein subjektives Gefühl... und hat nichts mit Sym- oder Antipathie zu tun...
 
Ich habe einfach das Gefühl, dass Foda und Team sich einfach nicht verstehen, taktisch und menschlich. Für mich wirkt Foda zu distanziert. Bei der (theoretisch) vorhandenen Klasse der Mannschaft müsste ein direkter Aufstiegsplatz herausspringen, auch wenn die Hertha sehr gut besetzt ist, Braunschweig einfach gut eingespielt und Köln im Aufwind ist. Es fehlen Automatismen und ein klares Spielkonzept. Ohne Aufstieg sehe ich die Mannschaft auseinander fallen. Heintz, Torrejón und Baumjohann sehe ich als relativ sichere Abgänge in die Bundesliga bei einer weiteren Zweitligasaison. Das wird dann wieder der mittlerweile übliche halbjährliche Umbruch mit einer darauf folgenden "Wolfsburg-light" Transfertätigkeit.
 
Das sehe ich anders. Ich hatte schon noch das Gefühl, dass die Mannschaft hinter ihm stand und alles gegeben haben, aber es eben von der Qualität her nicht gelangt hat... wie mieß es noch werden konnte hat man dann unter Balakov gesehen... aber das ist wie gesagt ein subjektives Gefühl... und hat nichts mit Sym- oder Antipathie zu tun...


Mag sein. Ich hatte aber bei Kurz ein ähnliches Gefühl wie bei Foda. Nämlich, dass Kurz es nicht geschafft hat einer Mannschaft eine Spielidee zu geben (und er hatte dafür sehr viel mehr Zeit und auch gerade in seiner Anfangszeit viel weniger Druck), auch in der Kaderzusammensetzung und Transferpolitik (und kommt jetzt nicht wieder mit dem Argument, dass das alles nur auf Kuntz zurückzuführen ist, denn wenn es so wäre würde es jedem Trainer hier schwerfallen erfolgreich zu arbeiten) gabs da durchaus Parallelen. Der FCK war unter Kurz in Liga Zwei auch abhängig von einem überragenden Einzelspieler (Sam), den ich so in unserem Kader derzeit nicht sehe und starken Standarts. Im ersten Jahr in Liga eins hat er von einer starken Abwehr profietiert, die hat Foda aber auch etabliert (meiner Meinung nach fast der einzige Pluspunkt, den er verbuchen kann) Als dise Stütze wegbrach, folgte das gleiche was jetzt auch passiert -> kein Konzept mit dem man Tore in ausreichender Zahl erzielen kann. Ich seh da insgesamt mehr Ähnlichkeiten, wie große Unterschiede, aber jedem seine Meinung. Gibt sicher auch Argumente die dagegen sprechen. Ich halte z.B. Auftreten und Art während des Spiels (was ja an Foda beispielsweise oft kritisiert wurde und bei Kurz sehr gelobt) für nicht so wichtig, wie viele hier. Von mir aus kann ein introvertierter Autist am Spielfeldrand sitzen und während des Spiels Puzzle zusammensetzen, wenn die Mannschaft ordentlichen Fußball bietet.



Ich stehe übrigens einer Entlassung skeptisch gegenüber. Nicht weil ich von Fodas Fußball begeistert bin, sondern weil ich fürchte, dass der Druck auf den Neuen zu groß ist. Und dann der nächste Trainerwechsel vorprogrammiert ist. Meiner Meinung nach kanns auch schnell ein Balakov 2.0 geben



1.) glaube ich nicht dass sich der Großteil der Fans wirklich mit dem Nichterreichen von Platz 3 abgefunden hat, auch wenn es hier viele schreiben. Verfehlt der Neue das Ziel, vllt sogar deutlich, vllt sogar mit ähnlich katastrophaler Spielweise, ist er angezählt im Sommer und zwar massiv. Man hat immerhin einen Trainer auf Platz 3 (!) entlassen, was wäre das Signal? -> dass man alles tut um doch aufzusteigen



2.) Gewinnen kann er im Übrigen auch nur wenig, mehr als das Halten von Platz 3 ist nicht drin (ich glaube es gibt auch eine Chance, dass dies auch mit Foda noch gelingt). Relegation ist unter weclhem trainer auch immer ein riskantes Spiel. Er müsste die Fans mit überzeugendem Fußball zurückgewinnen, fraglich ob dies mit der Truppe schnell gelingt.



3.) Ein Team das evtl. bis zum Ende der Runde um den Aufsteig mitspielt, kann nicht viel vorausplanen. Die Strategie für die neue Saison kann also erst festgelgt werden, wenn klar ist wohin diese Reise geht. Klar, könnte ein neuer Trainer bereits Strukturen kennenlernen, aber ich traue es ihm auch zu wenn er erst im Sommer übernimmt. So professionell sollte jeder Trainer sein. Ein zumindest kleiner Umbruch steht leider, denke ich, - egal wie es endet - bevor. Wichtiger wäre es meiner Meinung nach dass der Verein in der Zeit auch mal seine Philosophie zu überdenken bzw. überhaupt zu formulieren. Wo will man in 5- 10 Jahren stehen und wie will man es erreichen? Was ist dazu nötig und welche Art von Trainer braucht man um dies zu erreichen? (Herz der Pfalz ist ne nette Kampagne, aber keine Spielidee. Kämpfen und Beißen allein bringt im Profifußball keinen dauerhaft mehr in die Buli...) Das erfordert auch Zeit. Wechselt man jetzt den Trainer ohne da einen Plan gemacht zu haben, müsste man seine Ideen wieder den Ideen des Trainers unterordnen, sofern er den welche hat... Wenn nciht werden wir wieder jede Transerperiode zig neue Spieler holen, wie jetzt unter Foda, aber(!) auch zuvor unter Kurz.



Lange Rede, kurzer Sinn. Mir geht die Spielweise auch tierisch auf den Sack, aber ein Trainerwechsel birgt auch große Risiken. Das Problem des FCK ist nicht mit einer Personalie zu lösen und erfordert Zeit. Ich finde, man sollte Foda die Chance geben die Sasion zu Ende zu spielen, auch wenn ich denke, dass man sie zu keinem erfolgreichen Abschluss führen kann. Aber solnage die Chance besteht, ist ein Trainerwechsel riskant und eine Wiederholung der Fehler der letzten Saison wahrscheinlich.
 
Dito!
Schlechter stünden wir meines Erachtens auch nicht da. Hätten nur zwei Trainer weniger in der Vereinsgeschichte.


Ja, im Nachhinein war es die falsche Entscheidung, die Mannschaft war einfach zu schwach. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Jetzt haben wir allerdings ne gute Mannschaft und alles läuft trotzdem nicht.
 
Also die Entscheidung MK war damals völlig richtig, ihr vergesst anscheinend schnell was das für ein gegurke war und an der Mannschaft so wie sie war, daran war MK ja nun auch beteiligt. Falls jetzt gemeint wird er hatte keine Mitentscheidung, dann seht euch Mal an was ein Armin Veh in Frankfurt macht um Spieler zu bekommen, die er will. Jeder der Trainer sein will und ein Konzept hat, muss auch den Arsch in der Hose haben, das Konzept beim Verein der ihn geholt hat durchzusetzen oder eben zu sagen dann geht mein KONZEPT NICHT AUF.



Jetzt ist wieder der Fall da, das eine Mannschaft ohne Konzept spielt, sollte Foda seine Spielerwünsche nicht durchgesetzt haben, ist er sowieso der falsche Mann für einen Trainerposten. Sollten seine Wünsche erfüllt worden sein, dann schafft er es nicht der Mannschaft sein Konzept zu vermitteln.

Ich möchte es mal so ausdrücken, wenn eine ganze Schulklasse bei einer Klausur ne 5 oder 6 schreibt, ist dann die gesamte Klasse zu blöd oder schafft der Lehrer es nicht, den Stoff richtig zu vermitteln?



Wie ich auch schon geschrieben habe, es geht hier nicht nur um die Platzierung es geht hier um die Zuschauerzahlen die immer weniger werden und damit unser finanzielles Loch immer größer, was auch den Spielraum für Trainer und SD immer kleiner werden läßt.



Sollte also die Mannschaft weiter bis zum Saisonende so planlos spielen, kann sich jeder ausmalen wie hoch unser Minus sein wird und was darauf folgt. Wir werden die guten/besseren Spieler abgeben müssen, die schlechteren die nicht vermittelbar sind lassen sich von uns schön weiter bezahlen und wir spielen wieder 4 oder 5 Jahre 2. Liga oder schlimmer.

wenn man pro Zuschauer mit 30,- incl Essen, Trinken im Stadion rechnet, die fehlen dann ist es nicht schwer bei z.Zt. 15000 Zuschauer unter Plan zu sehen wie schlimm es wird
 
Mag sein. Ich hatte aber bei Kurz ein ähnliches Gefühl wie bei Foda. Nämlich, dass Kurz es nicht geschafft hat einer Mannschaft eine Spielidee zu geben (und er hatte dafür sehr viel mehr Zeit und auch gerade in seiner Anfangszeit viel weniger Druck), auch in der Kaderzusammensetzung und Transferpolitik (und kommt jetzt nicht wieder mit dem Argument, dass das alles nur auf Kuntz zurückzuführen ist, denn wenn es so wäre würde es jedem Trainer hier schwerfallen erfolgreich zu arbeiten) gabs da durchaus Parallelen. Der FCK war unter Kurz in Liga Zwei auch abhängig von einem überragenden Einzelspieler (Sam), den ich so in unserem Kader derzeit nicht sehe und starken Standarts. Im ersten Jahr in Liga eins hat er von einer starken Abwehr profietiert, die hat Foda aber auch etabliert (meiner Meinung nach fast der einzige Pluspunkt, den er verbuchen kann) Als dise Stütze wegbrach, folgte das gleiche was jetzt auch passiert -> kein Konzept mit dem man Tore in ausreichender Zahl erzielen kann. Ich seh da insgesamt mehr Ähnlichkeiten, wie große Unterschiede, aber jedem seine Meinung. Gibt sicher auch Argumente die dagegen sprechen. Ich halte z.B. Auftreten und Art während des Spiels (was ja an Foda beispielsweise oft kritisiert wurde und bei Kurz sehr gelobt) für nicht so wichtig, wie viele hier. Von mir aus kann ein introvertierter Autist am Spielfeldrand sitzen und während des Spiels Puzzle zusammensetzen, wenn die Mannschaft ordentlichen Fußball bietet[...]


Ich finde es etwas anmaßend, Kurz' Arbeit auf die Stärke gewisser (Einzel-) Spieler zu reduzieren. In der ersten Liga hat er ja auch nur von Tiffert und Lakic gelebt, ne? Im Grunde ist es schon ein Zusammenspiel von beidem - das, was ein Trainer an Spielern zur Verfügung hat und das, was er für Vorstellungen hat, die er UMSETZT. Als die Transferpolitik kippte, lief's auch für Kurz und die "Mannschaft" schlechter... andererseits kann man auch sagen, dass - wie zuletzt schon einer schrieb - gewisse Spieler in einer Vielzahl unter ihm eine starke Entwicklung genommen haben. Andererseits war er sicherlich in der letzten Saison mit seinem taktisch-spielerischen Latein am Ende, er konnte nicht mehr auf die Situation adäquat reagieren und/ oder ein sichtbares System gerade in der Offensive umsetzen. Das fehlende System attestieren ihm ja einige von Beginn an, was ich auch relativ schwierig finde zu beurteilen, weil wir wirklich starke Spieler hatten, Kurz aber eben oft die richtigen Entscheidungen traf und sei es die richtigen Leute auf- und zusammenzustellen. Alles in allem halten sich wohl gute Spiele und schlechte Spiele die Waage, es waren auch absolute Highlights dabei genauso wie Tiefschläge. Bei Foda verkneif ich mir jetzt mal den Vergleich...



Das einzige, was man Foda wirklich positiv zuschreiben kann, ist der Einbezug unserer eigene Jungs wie Heintz und Zuck, die wirklich mithalten können/ konnten, und dass er eigentlich jedem Spieler eine faire Chance gibt, auch wenn natürlich auch er seine Favourites hat. Aber ansonsten kriege ich wirklich die Krise, wenn man die Situation jetzt mit Kurz vergleicht, GERADE angesichts unseres Kaders. Das alles mal ungeachtet des Typs Marco Kurz.
 
Der Trainer ist für mich wie jeder unserer Spieler austauschbar, man kann einen neuen holen und vielleicht wird es besser, vielleicht auch nicht. Wenn man unseren Niedergang in den vergangenen anderthalb Jahren betrachtet und die klar absteigende Tendenz, dann wird meiner Meinung nach deutlich, dass es dringend einen Sportdirektor braucht, der hier eine sportliche Linie mitbringt - der Trainer und seine Spieler sind dann wieder etwas anderes, denn diese Sportdirektorposition wäre sozusagen der Königstransfer.



Es mutet schon seltsam an, dass wir zwar Geld für den Transfer namhafter Spieler haben, einen Sportdirektor aber nur mit Haselnüssen bezahlen können - l'etat, c'est moi?
 
Ich finde es etwas anmaßend, Kurz' Arbeit auf die Stärke gewisser (Einzel-) Spieler zu reduzieren.



Das fehlende System attestieren ihm ja einige von Beginn an, was ich auch relativ schwierig finde zu beurteilen, weil wir wirklich starke Spieler hatten, Kurz aber eben oft die richtigen Entscheidungen traf und sei es die richtigen Leute auf- und zusammenzustellen.



Aber ansonsten kriege ich wirklich die Krise, wenn man die Situation jetzt mit Kurz vergleicht, GERADE angesichts unseres Kaders.




Hmm, du kannst Kurz Arbeit nicht auf die Stärke der Spieler reduzieren, aber du kannst auch sein System nicht beurteilen, weil er so starke Spieler zur Verfügung hatte???? Dann wirds schwer irgendwas zu ihm zu sagen oder? Und wir hatten damals wirklich starke Spieler, aber jetzt der Kader ist scheinbar noch um einiges stärker? Vieleicht müsste man auch mal fragen, ob die Spieler dann auch nicht etwas überschätzt sind. Mir gings da aber gar nicht so sehr um Einzelheiten und Details, sondern dass ich eben die Spielidee der beiden Trainer nicht so verschieden finde, wie du sie scheinbar findest. Unter Kurz haben wir uns pahsenweise auch schon imer schwer getan Chancen bzw. Tore zu kreiieren (erinnerst du dich an die Lakic Raus-Phase?) mit Ausnahme des Aufstiegsjahres und da hatten wir eben wie ich geschrieben habe einen sehr, sehr guten Sam und sehr, sehr gute Standarts. Ist mir schon klar, dass da noch andere Dinge dazu gehören, aber ich wollte jetzt eigentlich keine Abhandlung über die Arbeit von MK schreiben, sondern erklären warum ich einen Trainerwechsel skeptisch sehe.



Aber ok, reden wir scheinbar über Kurz, da du ja den Rest meines Beitrags im Quote geflissentlich ignoriert hast. Ich fand Kurz hatte ein System und das war - trotz teilweiser krasser Fehler - aus einer sicheren Defensive zu spielen. Wir hatten im Aufsteigsjahr die beste Abwehr (bei weitem nicht den besten Sturm), wir hatten n der ersten 1. Ligasaison eine gute Abwehr (schon gar nicht den besten Sturm). Wir ahtten soagr im Abstegsjahr von den reinen azhlen her lange eine halbwegs gute Defensive. Vorne war unser Spiel aber wirklich oft abhängig von der Stärke der einzelnen Spieler. Ich konnte, bei Kurz weder konsequentes Spiel über Außen, noch super aggresives Pressing und Doppeln von Spielern (wie es Dortmund macht) noch ein auf Ballbesitz ausgerichtetes System erkennen. Auch unter Kurz wurden regelmäßig viele Spieler geholt und ausprobiert. Ich sag gar nicht, dass er es weitestgehend schlecht gemacht hat, ich sage nur, das ich die Spielidee und gewisse Phänomene unter beiden Trainern nicht besonders unterschiedlich finde.



Auch Foda war in der Hinrunde sehr von der Treffsicherheit von Idrissou und teilweise Bunjaku abhängig. Auch Foda hat es geschafft die Abwehr zu einer der besten der Liga zu machen. Die Transferpolitik ist unter beiden Trainern eine ähnliche. Nicht mal die Argumentation in Interviews, wenn es nicht läuft, ist so unterscheidlich. Wie gesagt, Kurz ist hier auch unter anderen Voraussetzung gestartet (musste nicht aufteigen, hatte im ersten Jahr kaum spielerische Krisen zu bewältigen), Foda hat schon den Druck, den hat er sich auch selbst gemacht. Ich will Foda auch nicht verteidigen, für mich ist aber vieles eben vergleichbar, was es für dich scheinbar nicht ist. Um was es mir geht ista uch eine Vernetzung einzelner Abteilungen im Verein (Jugend, Amas, Erste Mansnchaft). Das ist Kurz hier in 3 Jahren sehr wenig gelunegn beispielsweise. Foda zeigte da einige Ansätze, was ber z.B. durch den Zuckverkauf und die vielen Neuen schon wider zu nichte geacht wurde.
 
Nee, ist es auch nicht - gerade, was seine Analysen angeht und seine Erfolge
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Ich wollte mit den "starken Spielern" nur sagen, dass es für ihn dadurch nur nötig war, die richtige Passung zu finden, die Abwehr zu stabilsieren (wie du sagst) und gewissen Spielern den Freiraum zu geben (Ivo und Sam damals), aber auch nicht allen (!). Man sah nie DEN Kurz'schen Fußball oder das Kurz'sche System, das stimmt wohl auch. Er stand aber definitiv für jemand, der i.d.R. auf Kontinuität eines Teams setzte, der davon dann in seiner dritten Saison leider abgekommen ist. Er stand für eine sichere Abwehrarbeit, die es bei Foda m.M.n. auch noch nicht gibt - im letzten Spiel war's reines Glück und Tobi zu verdanken, dass die Null stand. Er stand m.M.n. auch für die Einführung des 4-1-4-1 in der ersten Liga, wo alle ihre Stärken ausspielen konnten, nachdem das 4-4-2 nicht funktionierte. Er stand für ein 4-4-2 in der zweiten Liga, als Lakic lange ausfiel und die beiden Außen, allen voran Sam, ihre Stärken voll und ganz einbringen konnten und sich toll unter ihm entwickelten. Ist ja nicht so, als ob er da nicht auch taktisch die richtigen Schlüsse gezogen hätte... bei Foda ist das System sch... egal, weil bisher viele Bälle nicht mal über 3m ankommen! Und ja, der Kader ist durchaus vergleichbar mit dem von Kurz damals... Kurz' Rauswurf war letztlich schon ein Resultat furchtbarer Spiele in der letzten Runde, wenn ich aber im Nachhinein die Hinrunde sehe, dann hätte ich lieber eine solche Mannschaft mit diesen vielen Unentschieden und schlechter Chancenverwertung als eine system- und planlose Mannschaft wie in dieser Saison. Nach der Winterpause fing der richtige Schlamassel mit zusätzlich falschen Kaderentscheidungen hauptsächlich ja erst an... vorher standen wir immerhin noch auf dem Relegationsplatz... diese Mannschaft war dann nicht mal mehr in der Lage eine Chance zu kreieren, wie jetzt auch. Wenn du im Vergleich Kurz-Foda sprichst, dann fällt mir außerdem auf, wie schlecht sich die Spieler ohne Ball bewegen, was m.M.n. erst in den letzten Spielen unter Kurz ähnlich war, bei Foda aber von Anfang an relativ schlecht aussah. Ähnlich ist es mit den Abständen zwischen den Mannschaftsteilen, Laufbereitschaft, evtl. auch Kondition - die kann ich aber nicht wirklich beurteilen.
 
Nee, ist es auch nicht - gerade, was seine Analysen angeht und seine Erfolge
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Ich wollte mit den "starken Spielern" nur sagen, dass es für ihn dadurch nur nötig war, die richtige Passung zu finden, die Abwehr zu stabilsieren (wie du sagst) und gewissen Spielern den Freiraum zu geben (Ivo und Sam damals), aber auch nicht allen (!). Man sah nie DEN Kurz'schen Fußball oder das Kurz'sche System, das stimmt wohl auch. Er stand aber definitiv für jemand, der i.d.R. auf Kontinuität eines Teams setzte, der davon dann in seiner dritten Saison leider abgekommen ist. Er stand für eine sichere Abwehrarbeit, die es bei Foda m.M.n. auch noch nicht gibt - im letzten Spiel war's reines Glück und Tobi zu verdanken, dass die Null stand. Er stand m.M.n. auch für die Einführung des 4-1-4-1 in der ersten Liga, wo alle ihre Stärken ausspielen konnten, nachdem das 4-4-2 nicht funktionierte. Er stand für ein 4-4-2 in der zweiten Liga, als Lakic lange ausfiel und die beiden Außen, allen voran Sam, ihre Stärken voll und ganz einbringen konnten und sich toll unter ihm entwickelten. Ist ja nicht so, als ob er da nicht auch taktisch die richtigen Schlüsse gezogen hätte... bei Foda ist das System sch... egal, weil bisher viele Bälle nicht mal über 3m ankommen! Und ja, der Kader ist durchaus vergleichbar mit dem von Kurz damals... Kurz' Rauswurf war letztlich schon ein Resultat furchtbarer Spiele in der letzten Runde, wenn ich aber im Nachhinein die Hinrunde sehe, dann hätte ich lieber eine solche Mannschaft mit diesen vielen Unentschieden und schlechter Chancenverwertung als eine system- und planlose Mannschaft wie in dieser Saison. Nach der Winterpause fing der richtige Schlamassel mit zusätzlich falschen Kaderentscheidungen hauptsächlich ja erst an... vorher standen wir immerhin noch auf dem Relegationsplatz... diese Mannschaft war dann nicht mal mehr in der Lage eine Chance zu kreieren, wie jetzt auch.




Gut grundsätzlich steht jeder Trainer für Kontinuität, solange die Ergebnisse stimmen. Aber ich sehe in Kurz einen soliden Arbeiter, der aber ganz und gar nicht den flexiblen Trainertypen verkörpert und gerade in schlechten Pasen extrem oft Spielermaterial und System gewechselt hat. Nimm mal als Beispiel, die Phase in der Aufstiegsaison als wir in der Rückrunde von Platz 11 oder so auf Platz 16 bzw. 17 (!) innerhalb von wenig Spielen zurückgefallen sind da sind in diesen Spielen Spielerwechsel und Systemwecshel (Doppelsechs <-> 4-1-4-1) zu hauf drin. Bestimmt locker mal 4 Spieler pro Spiel. Weißt du was uns damals gerettet hat? Dass Lakic wieder getroffen hat (was ich Kurz hoch anrechne, dass er damals zu ihm stand) Was ich aber sagen will, ist dass Kurz in Phasen wo es nicht lief auch oft das Konzept gefehlt hat mit seinen Maßnahmen die Misere zu beheben. Er war allerdings auch in den ersten bedien Jahren sehr selten mit wirklichem Misserfolg konfrontiert. Und in der Abstiegssaison war der Kader zusätzlich katatsrophal zusammengestellt. Das Kurz hier natürlich andere Erfolge feierte ist unbestritten (aber man kann eben nie sagen, ob dies einem FOda oder einem XY damals nicht vllt. auch gelungen wäre, weil man nei mehr die gleichen Voraussetzungen schaffen kann udn somit solche Annahmen obsolet werden.)



Und in vielem war er einfach unflexibel. Er hat das Vakuum auf den Außen nie beheben können (auch wenn er zig Spieler da verpflichtet hat), er hat nie weitere AVs geholt, obwohl vorallem die LV Position immer suboptimal bestezt war. Probleme die teilweise Foda geerbt hat und leider auch übernommen. Ich glaube einfach, es ist zu einfach zu sagen, es liegt nur an der Person des Trainers (was du nicht tust aber viele andere); im Erfolgsfall wie im Misserfolgsfall. Aber da nun mal gerade Misserfolg herrscht, finde ich kann man die Mechanismen sehr gut vergleichen.




Wenn du im Vergleich Kurz-Foda sprichst, dann fällt mir außerdem auf, wie schlecht sich die Spieler ohne Ball bewegen, was m.M.n. erst in den letzten Spielen unter Kurz ähnlich war, bei Foda aber von Anfang an relativ schlecht aussah.


Das seh ich ähnlich. Außerdem muss ich sagen, dass unter Kurz in starken Phasen (auch wenn ich das vllt stärker als du am Können der Einzelspielern festmache), der Fußball wenigstens halbwegs attraktiv sein konnte. Bei Foda wirkt selbst der Fußball im Erfolg eher zweckmäßig und minimalistisch.



Aber vllt sollten wir btt kommen, weil ich den Vergleich ja eigentlich eh eher als Aufhänger für meinen Ausgangspost genutzt habe. Hier gehts ja um die Entlassung von Franco Foda
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, die ich eben aus im Ausagangsport genannten Gründen kritisch sehe (wenn auch nicht als komplett sinnlos oder unverständlich)...
 
Aber ich sehe in Kurz einen soliden Arbeiter, der aber ganz und gar nicht den flexiblen Trainertypen verkörpert und gerade in schlechten Pasen extrem oft Spielermaterial und System gewechselt hat.


Solider Arbeiter definitiv, der flexibelste und taktisch beste ist er sicherlich auch nicht, das stimmt wohl!




Nimm mal als Beispiel, die Phase in der Aufstiegsaison als wir in der Rückrunde von Platz 11 oder so auf Platz 16 bzw. 17 (!) innerhalb von wenig Spielen zurückgefallen sind da sind in diesen Spielen Spielerwechsel und Systemwecshel (Doppelsechs <-> 4-1-4-1) zu hauf drin. Bestimmt locker mal 4 Spieler pro Spiel.


Die spielerische und Punkte-Krise wurde durch die Lakic-Geschichte zusätzlich und unnötig verstärkt. Er war dann allein ein Spieler, den man früher oder später rausnehmen musste, bevor er wieder geknipst hat. Zudem wurde er ja gleich zu Beginn rot-gesperrt. Teilweise hat Kurz damals auch auf entsprechende Gegner reagiert, Fall Dortmund z.B., als er Bilek mit Erfolg brachte - das mal aus'm Kopf
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Aber du hast schon recht, er hat damals auch viel probiert und erst im Misserfolgsfall auch System und Spieler gewechselt und das nicht immer mit Erfolg. Aber dennoch auch lange nicht so extrem wie m.M.n. bei uns in dieser Runde. Mir kamen die Wechsel jedenfalls nicht künstlich oder übertrieben viel vor und hatten überwiegend System.




Weißt du was uns damals gerettet hat? Dass Lakic wieder getroffen hat (was ich Kurz hoch anrechne, dass er damals zu ihm stand) Was ich aber sagen will, ist dass Kurz in Phasen wo es nicht lief auch oft das Konzept gefehlt hat mit seinen Maßnahmen die Misere zu beheben.


Gerettet hat uns erst mal, dass alle die Ruhe, aber auch die Zuversicht (!) behalten haben, wir weiter hart und akribisch gearbeitet haben und Lakic damals zwischenzeitlich nicht mehr gespielt hat, stattdessen das Team mit geschlossener Mannschaftsleistung wichtige Big Points gegen Freiburg (Hoffer) und in Gladbach (Eigentor Bailly) machte. Nervenstark waren wir auf einmal, eine enorme Entwicklung in dieser Phase, wenn ich allein an das geduldige und abgeklärte Spiel in Gladbach denke, wo es nur eine Frage der Zeit war, bis wir aus unserer Sicherheit Kapital schlugen... Lakic war im Endspurt derjenige, der dann mit seinen Toren den Unterschied machte, klar, aber letztlich hat die Mannschaft vorher den Grundstein auch ohne ihn gelegt. Letztlich war's richtig, Lucky rauszunehmen und ihn dann gestärkt wieder zu bringen - ich glaube, das war sogar gegen Galdbach gegen Ende des Spiels.




Er war allerdings auch in den ersten bedien Jahren sehr selten mit wirklichem Misserfolg konfrontiert. Und in der Abstiegssaison war der Kader zusätzlich katatsrophal zusammengestellt. Das Kurz hier natürlich andere Erfolge feierte ist unbestritten.


Dass wenig Misserfolg da war, war eben ein starker Verdienst von beiden - Team und Trainer. Dass aber auch in der ersten Erstliga-Saison ZWEI Krisen erfolgreich gemeistert wurden (Hinrunde mit Sieglosserie, Rückrunde mit Lakic-Geschichte und Sieglosserie), fand ich damals schon beachtlich. In der Abstiegssaison machte auch er mehr Fehler, das gehört ebenso zu meiner Sichtweise.




Und in vielem war er einfach unflexibel. Er hat das Vakuum auf den Außen nie beheben können (auch wenn er zig Spieler da verpflichtet hat), er hat nie weitere AVs geholt, obwohl vorallem die LV Position immer suboptimal bestezt war. Probleme die teilweise Foda geerbt hat und leider auch übernommen.


Auch wenn er sie selber nicht verpflichtet hat - und Kuntz da m.M.n. einen größeren Anteil dran hatte - , hast du da schon Recht. Wie gesagt, die Abstiegssaison war von fehlerfrei weit entfernt
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Ich glaube einfach, es ist zu einfach zu sagen, es liegt nur an der Person des Trainers; im Erfolgsfall wie im Misserfolgsfall. Aber da nun mal gerade Misserfolg herrscht, finde ich kann man die Mechanismen sehr gut vergleichen. Das Kurz Verdienste und Erfolge höher sind ist natürlcih unbestritten.


Ja, gewisse Mechanismen mögen dieselben sein (sind sie das nicht sowieso immer im Misserfolgsfall?). Aber es gibt m.M.n. auch genügend Unterschiede. Ich sage z.B. auch nicht, dass sofort alles anders werden würde mit einem neuen Trainer, aber a) ist die Sache (zu) offensichtlich und
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sind es manchmal zu ändernde Kleinigkeiten, die ausreichen.




Das seh ich ähnlich. Außerdem muss ich sagen, dass unter Kurz in starken Phasen (auch wenn ich das vllt stärker als du am Können der Einzelspielern festmache), der Fußball wenigstens halbwegs attraktiv sein konnte. Bei Foda wirkt selbst der Fußball im Erfolg eher zweckmäßig und minimalistisch


Richtig und sehr gut beschrieben: Einmal mehr ein Indiz, dass Foda ein weiteres Missverständnis war. :/
 
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen Trainer hatten, der trotz eines 3. Tabellenplatzes so viel Hoffnungslosigkeit verbreitet hat wie jetzt Foda. Zu seinem Umgang mit den Spielern kann ich nichts sagen, weil ich nie beim Training war. Aber die Körpersprache der Spieler spricht Bände. Keine Begeisterung, keine Freude am Spiel, Resignation. Eigentlich genau das gleiche Phänomen, das sich bei den Fans ausbreitet. Und das zeigt, dass Foda - unabhängig von seiner offensichtlichen Konzeptlosigkeit - nicht einmal als Motivator taugt. Wie vega so grandios beschrieben hat - Foda macht aus besten Zutaten kein Festmahl, sondern einen ungenießbaren Fraß. Ich war nie davon überzeugt, dass ein Trainerwechsel mehr nützt als schadet, aber hier ist die Sache ziemlich eindeutig.



Es ist ziemlich knifflig, einen Trainer, dessen Mannschaft (noch) auf dem Relegationsplatz steht, zu feuern. Es macht es zu einer verdammt undankbaren Aufgabe für seinen potentiellen Nachfolger, der hier viel verlieren kann. Das macht es nicht grade einfacher, einen fähigen Trainer zu finden. Es wird ja kein Retter gesucht, der sich profilieren kann, wenn er erfolgreich ist, sondern er muss hier auf recht hohem Niveau einsteigen und soll den Aufstieg in die 1. Liga erreichen. Da ist das Angebot doch ziemlich überschaubar.
 
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen Trainer hatten, der trotz eines 3. Tabellenplatzes so viel Hoffnungslosigkeit verbreitet hat wie jetzt Foda. Zu seinem Umgang mit den Spielern kann ich nichts sagen, weil ich nie beim Training war. Aber die Körpersprache der Spieler spricht Bände. Keine Begeisterung, keine Freude am Spiel, Resignation. Eigentlich genau das gleiche Phänomen, das sich bei den Fans ausbreitet. Und das zeigt, dass Foda - unabhängig von seiner offensichtlichen Konzeptlosigkeit - nicht einmal als Motivator taugt. Wie vega so grandios beschrieben hat - Foda macht aus besten Zutaten kein Festmahl, sondern einen ungenießbaren Fraß. Ich war nie davon überzeugt, dass ein Trainerwechsel mehr nützt als schadet, aber hier ist die Sache ziemlich eindeutig.


Es ist ziemlich knifflig, einen Trainer, dessen Mannschaft (noch) auf dem Relegationsplatz steht, zu feuern. Es macht es zu einer verdammt undankbaren Aufgabe für seinen potentiellen Nachfolger, der hier viel verlieren kann. Das macht es nicht grade einfacher, einen fähigen Trainer zu finden. Es wird ja kein Retter gesucht, der sich profilieren kann, wenn er erfolgreich ist, sondern er muss hier auf recht hohem Niveau einsteigen und soll den Aufstieg in die 1. Liga erreichen. Da ist das Angebot doch ziemlich überschaubar.


Zunächst mal glaube ich nicht, dass wir zeitnah den Trainer wechseln werden und das nicht weil es keine Alternative gibt, denn wenn man vom Trainer nicht mehr überzeugt ist, dann sollte man ihn auch entlassen, zur Not könnte das auch jemand im Verein bis Saisonende zu Ende spielen lassen.

Ich glaube auch nicht, dass jetzt ein komplett neuer Trainer so viel bringen würde, ich glaube die Probleme sind tiefer und nicht von heute auf morgen zu bewältigen, falls man dennoch irgendwann zu dem Schluss kommen sollte mit Foda nicht mehr weiter zu machen, wäre es das falsche Zeichen den Aufstieg diese Saison als Ziel auszugeben.

Ich denke was unter anderem fehlt ist ein durchdachtes System und vor allem einstudierte Laufwege, teilweise wissen die Spieler selbst nicht wo sie zu stehen haben, klar das dann die anderen auch nicht wissen wo sie hin spielen sollen.

Grundsätzlich glaube ich aber, dass wir den Trainer wechseln sollten, aber da das sowieso nicht passieren wird und es nur noch 10 Spiele sind würden wir wohl unter dem neuen Trainer nicht sofort was komplett neues sehen.

Was ich allerdings überhaupt nichtso sehe ist, dass wir es schwer hätten einen Trainer zu finden, ich glaube für die meisten Trainer ist es sogar reizvoller eine Manschaft aufzubauen mit der man aufsteigen kann oder muss, als das fast unmögliche zu schaffen und eine Mannschaft vor dem Abstieg zu retten.

Vom Prinzip denke ich, dass man beim FCK eigentlich auh ganz gute Möglichkeiten hat um etwas zu erreichen, es gibt sicherlich in Liga 2 viele Teams mit weniger finanziellen Möglichkeiten als wir, zumindest sieht der aktuelle Kader danach aus. Klar hat man einen gewissen Druck, was allerdings erstens bei anderen Vereinen nicht anders ist und zweitens auch einfach dazu gehört. Ich finde die Möglichkeiten die man als Trainer beim FCK hat sind sicher für Zweitligaverhältnisse nicht die Schlechtesten.
 
@Sven:






Ich hatte aber bei Kurz ein ähnliches Gefühl wie bei Foda. Nämlich, dass Kurz es nicht geschafft
hat einer Mannschaft eine Spielidee zu geben (und er hatte dafür sehr viel mehr Zeit und auch

gerade in seiner Anfangszeit viel weniger Druck)....




Sry, aber diese Aussage is ne Frechheit sondergleichen. Kurz hat in der Zweitligaaufstiegssaison, bzw. in

der darauffolgenden Super-Erstligasaison teilweise wirklich erstklassigen Fußball spielen lassen, taktisch

sehr gut, und neben her noch Talente oder Mittelklassespieler weiter entwickelt, wie Sam, Ilicevic, Lakic,

Trapp, etc.
 
@Sven:










Sry, aber diese Aussage is ne Frechheit sondergleichen. Kurz hat in der Zweitligaaufstiegssaison, bzw. in

der darauffolgenden Super-Erstligasaison teilweise wirklich erstklassigen Fußball spielen lassen, taktisch

sehr gut, und neben her noch Talente oder Mittelklassespieler weiter entwickelt, wie Sam, Ilicevic, Lakic,

Trapp, etc.


Ich denke, dass Kurz genauso von Spielern wie Ilicevic oder Sam profitiert hat wie die Spieler auch von ihm. Ich denke hätten wir Spieler wie die beiden im Moment würde es auch für Foda ein wenig besser aussehen, ohne jetzt eine Ausrede für das Aktuelle zu suchen.

Unter Kurz haben wir meiner Meinung nach gerade defensiv gut gestanden, unsere Standards waren richtig gut, gerade im Aufstiegsjahr und vorne haben wir auch von der individuellen Klasse eines Sam profitiert. Was wir taktisch gespielt haben, hat jetzt nicht die Fußballwelt verändert, war aber durchaus solide, gepaart mit taktischer Disziplin, einem guten Teamspirit und Euphorie haben wir dann den Aufstieg gepackt. Ich denke das die Misschung und damit auch das Konzept speziell im Aufstiegsjahr nahe zu perfekt zusammen gepasst haben.
 
Sry, aber diese Aussage is ne Frechheit sondergleichen. Kurz hat in der Zweitligaaufstiegssaison, bzw. in

der darauffolgenden Super-Erstligasaison teilweise wirklich erstklassigen Fußball spielen lassen, taktisch

sehr gut, und neben her noch Talente oder Mittelklassespieler weiter entwickelt, wie Sam, Ilicevic, Lakic,

Trapp, etc.


Mein lieber Herr Gesangsverein, da stellt aber einer das Fähnchen ganz schön in den Wind. Hast Du Dir mal Deine eigenen Beiträge zu Kurz damals durchgelesen? Klassischer Fall von multipler Persönlichkeit, wenn man mich fragt.

Ich persönlich muss mich ganz klar gegen den Tenor hier aussprechen. Dass Kurz nicht mehr bei uns Trainer ist, hatte damals eben seine Gründe und ich bin ehrlich gesagt sehr erleichtert, dass er nicht mehr hier ist. Ich kann nicht erkennen, dass er auch nur einen der Spieler wirklich weiterentwickelt hätte- Ivo, Sam, Lakic allesaamt hatten schon vorher gezeigt, dass sie kicken konnten, sei es bei uns oder auch in anderen Vereinen. Wo hat Kurz denn auch nur einen unserer Jugendspieler vorangebracht? Er hat sich ja nicht mal die Spiele angeschaut. Taktisch sehr gut? Da muss ich mich doch echt am Kopf kratzen. Ich erinnere mich an sehr viele Spiele, die durch die individuelle Klasse einzelner spieler (Lakic, Sam) entschieden wurden und eben nicht durch das Kurz-Konzept mit hohen Bällen auf den Stoßstürmer zu spielen oder in der 85. Minute einen Abwehrspieler als Stürmer einzuwechseln. Weiterhin habe ich gelesen, dass im Abstiegsjahr das Team immer alles für den Trainer Kurz gegeben hat. Ich muss da wirklich eine andere Saison in Erinnerung haben. Ich erinnere mich an ein Team das schon vor der Winterpause von jetzt auf später völlig führunglos vor sich hin vegetierte- ein Team bei dem der Kapitän nur noch katatonische Reaktionen zeigte- und schon im Wintertrainingslager um eine Ablösung des Trainers bettelte. Es ist doch längst kein Geheimnis mehr, dass es Ende der Rückrunde menschlich zwischen Team und Trainergespann längst nicht mehr gepasst hatte. Warum sollte man also der Person Kurz mehr nachtrauern, als einem Sasic?



Fakt ist, dass uns ein Sportvorstand oder Geschäftsführer für den sportlichen Bereich fehlt, der konsequent eine Strategie verfolgt und diese auch durchsetzt. Stefan Kuntz ist für mich alternativlos als VV, aber mit der Doppelfunktion ist er überfordert. Foda wird mit Sicherheit bis Ende der Saison Trainer bleiben- zu deutlich war die Aussage Kuntz' gestern bei Flutlicht. Ich gehe soweit zu behaupten, dass er gestern mal wieder den Trotzkopf heraushängen lassen hat und deswegen zu seiner ganz eigenen Interpretation des Spiels gefunden hat. Auch dieses mal wird er wieder wie bei Kurz handeln und so lange aus seinem Standpunkt beharren, bis es zu spät ist. Ziemlich teure Angelegenheit, wenn man dieses Jahr den Aufstieg verpasst!
 
Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen Trainer hatten, der trotz eines 3. Tabellenplatzes so viel Hoffnungslosigkeit verbreitet hat wie jetzt Foda. Zu seinem Umgang mit den Spielern kann ich nichts sagen, weil ich nie beim Training war. Aber die Körpersprache der Spieler spricht Bände. Keine Begeisterung, keine Freude am Spiel, Resignation. Eigentlich genau das gleiche Phänomen, das sich bei den Fans ausbreitet. Und das zeigt, dass Foda - unabhängig von seiner offensichtlichen Konzeptlosigkeit - nicht einmal als Motivator taugt. Wie vega so grandios beschrieben hat - Foda macht aus besten Zutaten kein Festmahl, sondern einen ungenießbaren Fraß. Ich war nie davon überzeugt, dass ein Trainerwechsel mehr nützt als schadet, aber hier ist die Sache ziemlich eindeutig.


Es ist ziemlich knifflig, einen Trainer, dessen Mannschaft (noch) auf dem Relegationsplatz steht, zu feuern. Es macht es zu einer verdammt undankbaren Aufgabe für seinen potentiellen Nachfolger, der hier viel verlieren kann. Das macht es nicht grade einfacher, einen fähigen Trainer zu finden. Es wird ja kein Retter gesucht, der sich profilieren kann, wenn er erfolgreich ist, sondern er muss hier auf recht hohem Niveau einsteigen und soll den Aufstieg in die 1. Liga erreichen. Da ist das Angebot doch ziemlich überschaubar.


Ja, aber das Problem ist doch, dass wir über die Jahre immer wieder an den gleichen Punkt gelangen, dass die Lage vollkommen hoffnungslos ist. Letztes Jahr, als eine der schlechtesten Erstligasaisons aller Zeiten gespielt wurde, war es hoffnungslos, unter Rekdal, als der Sturz in die Drittklassigkeit drohte war es noch hoffnungloser und jetzt unter Foda ist es am hoffnungslosesten. Und wenn der neue Trainer au Platz 5 oder 6 endet und vllt eine andere unpopuläre Entscheidung trifft, dann hätte man auch bei dem hoffnunglosen Foda bleiben können...usw.



Und da greifen eben dann die gleichen Mechanismen seit vielen Jahren. Jede Transferphase massive Zukäufe. Oft genug wird vieles einfach auf 0 gesetzt (teilweise gezwungenermaßen, teilweise aber auch nicht ganz verständlich). Spieler werden gekauft und der Trainer bastelt daraus ein System, mal gelingt dies besser (wie unter Kurz in den ersten 1 1/2 Jahren oder bei Sasic im Absteigskampf), mal weniger (wie letztes Jahr und dieses Jahr). Wir holen jedes Jahr Spieler weit im zweistelligen Bereich. Und ja Mika, unter Kurz haben wir wohl die Phase längster Kontinuität auf der Trainerposition seit langer Zeit im Verein gehabt (~ 3 Jahre sind für einen Verein zwischen den Ligen eine gute Dauer) und nein, wir haben es auch unter ihm nicht geschafft eine Spielidee dauerhaft zu etablieren (ich bleib da bei meiner Meinung, da ich eure Argumentation in der Hinsicht nicht schlüssig finde). Mit Spielidee meine ich, dass was zum beispiel u.a. in Mainz gemacht wird, dort wird in kleinerem Maßstab immer noch das "Kloppsystem" (grundsätzlich 1 Stürmer 2 sind nur taktisches Mittel, schnelles Gegenpressing, kompakte Geschlossenheit zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen etc.) von vor ca. 8 Jahen gespielt und entwickelt. Rückschläge gabs da auch genug, aber die Idee steht dort mehr oder minder unantastbar. Als ein Trainer kam, der daran tendenziell etwas änderte (Anderson), wurde er folgerichtig ersetzt. Das hat aber Kurz nicht geschafft (und war von seinem Typ her auch nicht der richtige Mann), was nicht an ihm allein lag und das macht aus ihm auch noch lang keinen schlechten Trainer. Aber wenn dann hätte man in der Zeit eine Möglichkeit dazu gehabt, jetzt ist wieder Trainerwechsel im Dauertakt angesagt.



Was ich mir vorstelle ist einfach, dass hier mal eine moderne, im Rahmen der Möglichkeiten umsetzbare Idee von Fußball entwickelt wird, den man mit dem FCK dauerhaft spielen kann. Das ist absolut möglich und muss auch gar kein technisch brillianter Hurrafußballs ein, sondern kann auch was eher defensives sein. Danach richtet man seine Einkäufe aus und danach versucht man auch Trainer zu finden (so löst man sich nämlich auch ein wenig von dieser leidigen Diskussion, denn Trainerwechsel müssen natürlich stets eine Möglichkeit bleiben). Ich wünsche mir einfach, dass wir sagen können hier ist der FCK, der hat die Spieler um dies und das umzusetzen, das sind unsere Stärken, da haben wir Defizite. Trainer, verfolge die Philosophie, erhalte primär die Stärken und versuch halbwegs maßvoll die Schwächen auszumerzen. So machen das nämlich seit Jahren Nürnberg, Freiburg, Mainz und viele andere. Wenn dazu dann noch wie z.B. in Freiburg hinzukommt, dass wir sagen können, wir haben eine Jugend und eine U23 die kennt diese Spielweise aus dem FF und kann somit sich schnell in das System einfügen, umso besser. Aber das dauert noch viel länger. Es muss aber irgendwann mal beginnen und da sich die anderen handelnden Personen scheinbar schwer tun, muss es evtl. halt mal ein Trainer sein. Kurz hat dahingehend einfach relativ wenig getan und scheinbar ist auch mit Foda, nicht der richtige Mann am Steuer.



Aber mit dem FCK und dem unruhigen Umfeld birgt ein Trainerwechsel derzeit aus meiner Sicht mindestens so viele Risiken (wie TA ja schön darlegt) wie Chance, wenn nicht gar mehr. Und wenn dann ein Balakov 2.0 kommt, dann sit hier wieder das Gejammer groß und jeder schreit, dass alles vollkommen planlos ist. Trennt man sich jetzt vom Trainer muss man seine Ziele sehr gut formulieren, dass sie auch vom Umfeld akzeptiert werden. Aber ich glaub,e da fehlt es im verein momentan auch an der Idee, womit wir wieder am Ausgangspunkt wären. Also sollte man den Trainer auf Platz 3 (!) müsste man das gut, sehr gut begründen und auch sagen wohin die Reise gehen soll. Ich könnte da auch durchaus etwas ertragen, was viele hier vielleicht nicht hören wollen, nämlich dass man zu Gunsten einer Entwicklung wieder die Ochsentour (Jahre in Liga 2) in Kauf nimmt, aber es muss da ein System her, das uns seit Jahren einfach fehlt...
 
Ja, aber das Problem ist doch, dass wir über die Jahre immer wieder an den gleichen Punkt gelangen, dass die Lage vollkommen hoffnungslos ist. Letztes Jahr, als eine der schlechtesten Erstligasaisons aller Zeiten gespielt wurde, war es hoffnungslos, unter Rekdal, als der Sturz in die Drittklassigkeit drohte war es noch hoffnungloser und jetzt unter Foda ist es am hoffnungslosesten. Und wenn der neue Trainer au Platz 5 oder 6 endet und vllt eine andere unpopuläre Entscheidung trifft, dann hätte man auch bei dem hoffnunglosen Foda bleiben können...usw.


Und da greifen eben dann die gleichen Mechanismen seit vielen Jahren. Jede Transferphase massive Zukäufe. Oft genug wird vieles einfach auf 0 gesetzt (teilweise gezwungenermaßen, teilweise aber auch nicht ganz verständlich). Spieler werden gekauft und der Trainer bastelt daraus ein System, mal gelingt dies besser (wie unter Kurz in den ersten 1 1/2 Jahren oder bei Sasic im Absteigskampf, mal weniger (wie letztes Jahr und dieses Jahr). Wir holen jedes Jahr Spieler weit im zweistelligen Bereich. Und ja Mika, unter Kurz haben wir wohl die Phase längster Kontinuität auf der Trainerposition seit langer Zeit im Verein gehabt (~ 3 Jahre sind für einen Verein zwischen den Ligen eine gute Dauer) und nein, wir haben es auch unter ihm nicht geschafft eine Spielidee dauerhaft zu etablieren (ich bleib da bei meiner Meinung, da ich eure Argumentation in der Hinsicht nicht schlüssig finde). Mit Spielidee meine ich, dass was zum beispiel u.a. in Mainz gemacht wird, dort wird in kleinerem Maßstab immer noch das "Kloppsystem" (grundsätzlich 1 Stürmer 2 sind nur taktisches Mittel, schnelles Gegenpressing, kompakte Geschlossenheit zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen etc.) von vor ca. 8 Jahen gespielt und entwickelt. Rückschläge gabs da auch genug, aber die Idee steht dort mehr oder minder unantastbar. Als ein Trainer kam, der daran tendenziell etwas änderte (Anderson), wurde er folgerichtig ersetzt. Das hat aber Kurz nicht geschafft (und war von seinem Typ her auch nicht der richtige Mann), was nicht an ihm allein lag und das macht aus ihm auch noch lang keinen schlechten Trainer. Aber wenn dann hätte man in der Zeit eine Möglichkeit dazu gehabt, jetzt ist wieder Trainerwechsel im Dauertakt angesagt.



Was ich mir vorstelle ist einfach, dass hier mal eine moderne, im Rahmen der Möglichkeiten umsetzbare Idee von Fußball entwickelt wird, den man mit dem FCK dauerhaft spielen kann. Das ist absolut möglich und muss auch gar kein technisch brillianter Hurrafußballs ein, sondern kann auch was eher defensives sein. Danach richtet man seine Einkäufe aus und danach versucht man auch Trainer zu finden (so löst man sich nämlich auch ein wenig von dieser leidigen Diskussion, denn Trainerwechsel müssen natürlich stets eine Möglichkeit bleiben). Ich wünsche mir einfach, dass wir sagen können hier ist der FCK, der hat die Spieler um dies und das umzusetzen, das sind unsere Stärken, da haben wir Defizite. Trainer, verfolge die Philosophie, erhalte primär die Stärken und versuch halbwegs maßvoll die Schwächen auszumerzen. So machen das nämlich seit Jahren Nürnberg, Freiburg, Mainz und viele andere. Wenn dazu dann noch wie z.B. in Freiburg hinzukommt, dass wir sagen können, wir haben eine Jugend und eine U23 die kennt diese Spielweise aus dem FF und kann somit sich schnell in das System einfügen, umso besser. Aber das dauert noch viel länger. Es muss aber irgendwann mal beginnen und da sich die anderen handelnden Personen scheinbar schwer tun, muss es evtl. halt mal ein Trainer sein. Kurz hat dahingehend einfach relativ wenig getan und scheinbar ist auch mit Foda, nicht der richtige Mann am Steuer.



Aber mit dem FCK und dem unruhigen Umfeld birgt ein Trainerwechsel derzeit aus meiner Sicht mindestens so viele Risiken (wie TA ja schön darlegt) wie Chance, wenn nicht gar mehr. Und wenn dann ein Balakov 2.0 kommt, dann sit hier wieder das Gejammer groß und jeder schreit, dass alles vollkommen planlos ist. Trennt man sich jetzt vom Trainer muss man seine Ziele sehr gut formulieren, dass sie auch vom Umfeld akzeptiert werden. Aber ich glaub,e da fehlt es im verein momentan auch an der Idee, womit wir wieder am Ausgangspunkt wären. Also sollte man den Trainer auf Platz 3 (!) müsste man das gut, sehr gut begründen und auch sagen wohin die Reise gehen soll. Ich könnte da auch durchaus etwas ertragen, was viele hier vielleicht nicht hören wollen, nämlich dass man zu Gunsten einer Entwicklung wieder die Ochsentour (Jahre in Liga 2) in Kauf nimmt, aber es muss da ein System her, das uns seit Jahren einfach fehlt...


Ich finde in deinem Beitrag werden einige Dinge sehr deutlich, die ich auch teile, nur bin ich nicht der Meinung, dass es die Aufgabe des Trainers ist ein Konzept für den ganzen Verein zu erarbeiten, sondern im Optimalfall ist ein solches Konzept schon vor dem Trainer da und der Trainer wird integriert.

So viel zum Optimalfall, bei uns ist es viel mehr so als plane man von Saison zu Saison einen mittel- bis langfristigen Plan kann ich nicht erkennen, hier ist ganz klar die sportliche Führung gefordert und da wir keinen Sportdirektor haben in erster Linie Kuntz. Sicherlich sollte der Trainer darin integriert sein und auch seine Argumente mit Einfließen lassen, aber eben nur als ein Teil von einem Ganzen, die entscheidenden (und einzigen?) Impulse sollten jedoch nicht nur vom Trainer kommen.

Ich finde in dem oben zitierten Text sieht man einige Beispiele wie es funktionieren könnte und wie es wahrscheinlich auch bei uns klappen könnte. Leider sind wir davon allerdings, im Moment jedenfalls Meilenweit entfernt und es ist einfach traurig mit an zu sehen, dass z.B. ein Verein wie Mainz uns mittlerweile deutlich den Rang abgelaufen hat.
 
Ich finde in deinem Beitrag werden einige Dinge sehr deutlich, die ich auch teile, nur bin ich nicht der Meinung, dass es die Aufgabe des Trainers ist ein Konzept für den ganzen Verein zu erarbeiten, sondern im Optimalfall ist ein solches Konzept schon vor dem Trainer da und der Trainer wird integriert.
So viel zum Optimalfall, bei uns ist es viel mehr so als plane man von Saison zu Saison einen mittel- bis langfristigen Plan kann ich nicht erkennen, hier ist ganz klar die sportliche Führung gefordert und da wir keinen Sportdirektor haben in erster Linie Kuntz. Sicherlich sollte der Trainer darin integriert sein und auch seine Argumente mit Einfließen lassen, aber eben nur als ein Teil von einem Ganzen, die entscheidenden (und einzigen?) Impulse sollten jedoch nicht nur vom Trainer kommen.

Ich finde in dem oben zitierten Text sieht man einige Beispiele wie es funktionieren könnte und wie es wahrscheinlich auch bei uns klappen könnte. Leider sind wir davon allerdings, im Moment jedenfalls Meilenweit entfernt und es ist einfach traurig mit an zu sehen, dass z.B. ein Verein wie Mainz uns mittlerweile deutlich den Rang abgelaufen hat.


Ja, aber zu dem Konzept gehört doch auch eine Spielkonzept und das kann doch nur mit einem Trainer gemeinsam entwickelt werden. Natürlich kann und soll ein Trainer nicht auch noch die Jugendarbeit leiten und die Amas trainieren. Und eben dieses Spielkonzept kann man in relativ überschaubarer Zeit entwickeln, die Vereinsstruktur daraufhin auszurichten dauert ewig... Bei Mainz war da auch erst Kloppssystem und der Rest kam nach- und nach und machte es eben möglich Jahre später Leute wie Schürrle etc. weitestgehend problemlos zu integrieren, deutscher Juniorenmeister zu werden usw. Bei Dortmund jetzt ähnlich auch wenn da ganz andere Vorraussetzungen herrschen. Aber auch andere Vereine haben da eine ganz andere Kontinuität in vielen Bereichen.
 
Ja, aber zu dem Konzept gehört doch auch eine Spielkonzept und das kann doch nur mit einem Trainer gemeinsam entwickelt werden. Natürlich kann und soll ein Trainer nicht auch noch die Jugendarbeit leiten und die Amas trainieren. Und eben dieses Spielkonzept kann man in relativ überschaubarer Zeit entwickeln, die Vereinsstruktur daraufhin auszurichten dauert ewig... Bei Mainz war da auch erst Kloppssystem und der Rest kam nach- und nach und machte es eben möglich Jahre später Leute wie Schürrle etc. weitestgehend problemlos zu integrieren, deutscher Juniorenmeister zu werden usw. Bei Dortmund jetzt ähnlich auch wenn da ganz andere Vorraussetzungen herrschen. Aber auch andere Vereine haben da eine ganz andere Kontinuität in vielen Bereichen.


Wobei ich schon der Meinung bin, dass das Spielsystem oder sagen wir mal die Grundausrichtung schon vorher stehen muss. Denn sonst führt eine Trainerentlassung zwangsläufig zu einem größeren Umbruch, da der neue Trainer wieder ein anderes Konzept hat, eine neue Spielidee etc und dafür wohlmöglich auch wieder neue Spieler braucht. Sicher braucht es irgendwann mal einen Anfang, aber dafür wird man auch eine sportliche Vorlage brauchen.

Ich denke der Vergleich mit Mainz ist schwierig (zumindest in deren Anfangszeit), da bevor Klopp kam die nie wirklich erfolgreich waren, sicher hat er dort durch seine kontinuirliche Arbeit die Weichen gestellt, die Frage ist hier aber wäre dies auch ohne Heidel möglich gewesen, der auch nach Klopp die Geschicke wirklich sehr gut leitet. Ähnlich sehe ich es auch beim BVB, klar hat auch Klopp den BVB geprägt, aber die Strukturen mit z.B. Zorc waren auch schon vorher da.

Ich denke der Optimalfall würde so aussehen, der Verein (bei uns Kuntz) bzw. die sportliche Führung erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Trainer ein Konzept wie man spielen will, hier erhoffe ich, dass man sich schon vor der Trainerverpflichtung im Klaren war wie es sportlich (System, Taktik, Personal usw.) auszusehen hat. Und aufgrund dieser Grundausrichtung geht man dann seinen Weg, bleibt der Erfolg aus, sucht man einen neuen Trainer der dann in die taktischen Vorstellungen passt und man umgeht einen größeren Umbruch. So ungefähr würde für mich das Idealbild aussehen, sicher sieht das in der Realität teilweise anders aus. Ein Beispiel würde ich aber trotzdem noch gerne nennen und zwar Sammer, egal ob beim DFB oder jetzt bei Bayern, er gibt die Grundrichtung vor und dann kann man in diesem System mehr oder weniger einfach den Trainer austauschen.

Bei uns vermisse ich eine solche Idee, für mich sieht es eher danach aus, als würde man sehr kurzfrisitg planen und würde vor allem bei jedem neuen Trainer, oder auch Misserfolg seinen vorherigen Plan über Bord werfen, für mich ist dies auch ein Grund für die hohe Fluktuation in den letzten Jahren.
 
Wobei ich schon der Meinung bin, dass das Spielsystem oder sagen wir mal die Grundausrichtung schon vorher stehen muss. Denn sonst führt eine Trainerentlassung zwangsläufig zu einem größeren Umbruch, da der neue Trainer wieder ein anderes Konzept hat, eine neue Spielidee etc und dafür wohlmöglich auch wieder neue Spieler braucht. Sicher braucht es irgendwann mal einen Anfang, aber dafür wird man auch eine sportliche Vorlage brauchen.


Jop ist halt irgendwie wie mit der Henne und dem Ei oder? Ansonsten absolut klar: Vergleiche sind schwierig, und ja die Idee muss auf dauer natürlich vom Verein getragen werden, darf irgendwann nciht emrh am Trianer hängen (das wäre ja bei kleinen Vereinen denen ein solcher ja auch mal abgeworben wird sonst völlig unumsetzbar).




Ich sprech auch Kurz net ab, dass er alles probiert, mag schon sein. Aber wenn ich in der Rückrunde

noch kein Spiel mit derselben Aufstellung hatte
, wenn ich teilweise Spieler habe, die wie Falschgeld

über den Platz laufen und Einsatz/Engagement vermiesen lassen
, wenns taktisch teilweise hapert und

wenn Sachen, die im Training wohl klappen,im Spiel aber nicht, bzw. gegnerische Mannschaften wohl

von Teilen der Spieler nicht gesehn oder sich drauf eingestellt wird, weil die Mannschaften ihre Stärken

ausspielen können (siehe GladbachSpiel, als Bsp.), dann muss man auch den Trainer hinterfragen.

Dann hoffe ich lieber auf einen Sforza (der in Zürich herausragende Arbeit liefert, vor allem im

Jugendbereich), oder Foda, trotz seiner Posse, oder whatever.







Aber ich denke, Kurz hat sich mittlerweile abgenutzt und ist mit seinem Latein

am Ende.
Taktisch ists schon lange net mehr top, Auswechslungen sind auch teilweise "komisch" und irgendwie

machts halt seit Wochen schon den Eindruck, dass die Spieler entweder net kapieren, was er möchte, oder es


einfach net verstehen wollen!


Sry, den konnt ich mir net verkneifen, nimm mirs bitte net arg übel...
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Aber du willst mir sagen, dass es da keine parallelen gab?. Im enrst du könntest mit einigen Detail- und Namensänderungen die beiträge auch hierein copypasten...

Wie gesagt, ich sprech doch Kurz gar nicht ab hier längere Zeit gute Arbeit geleistet zu haben, aber Ähnlichkeiten in der Problematik gibts eben für mcih. Deine Beiträge sind doch das beste Beispiel dafür...



Und ich bin wirklich keiner von denen die hier immer "die letzten" sind die irgendwas fordern. Ich halte einen Trainerwechsel immer genauso für legitim, wie einen Spieler mal ein paar Spiele auf die Bank zu hocken, aber man kann ja mal dennoch grundsätzliche Bedenken ausdrücken und die hätte cih eben selbst bei einer Fodaentlassung zu diesem Zeitpunkt...
 
Ist hier doch eigentlich der Foda-thread, oder?



Meine Meinung zu beiden, nach dieser und der letzten Saison:

Modernen Fussball der uns mittel- und langfristig nach vorn bringt, werdet Ihr von keinem der beiden sehen.



Wer Kurz nachtrauert, der schau sich nur mal ein Spiel vom Plastikclub an. Von den Namen her ist dort mehr "brutale Qualität" als bei uns letztes Jahr. Trotzdem bringt er die PS nicht auf die Strasse.

Kurz wär nur ein Foda mit Bart, aber besserem Standing, und das beruht auch "nur" auf dem Aufstieg. Wär wahrscheinlich besser gewesen mit ihm abzusteigen, denn so bleibt nur der Glanz und der Abstieg, den er mitverschuldet hat, haftet an Balakov und nicht an Kurz
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Auf dem Betzte hat´s ein Trainer immer schwer.



Ich finde, Foda ist vom Standing her vergleichbar mit Kurt Jara. Der war damals - wenn ich mich richtig erinnere - sportlich nicht (un)erfolgreicher als andere, aber die Fans mochten ihn als Typ nicht, es hatte irgendwie nicht gepasst (obwohl ich die Einlaufmusik "Hier kommt Kurt" von Frank Zander noch heute in Erinnerung habe, fand ich sehr lustig...).

Erik Gerets war meines Wissens nicht erfolgreicher, aber wesentlich beliebter.



Foda ist halt auch nicht der Typ "Arbeiter", der ähnlich wie Stanislawski, Sasic oder Kurz auch mal kernige Aussagen trifft.



Will sagen: Ich bin auch enttäuscht von den Leistungen der bisherigen Saison, aber objektiv stehen wir auf dem 3.Platz und solange das so ist, hat Foda sein Minimalziel zumindest erreicht - egal wie.

Niemand kann zur Zeit zufrieden sein mit der Art und Weise, wie der FCK sich auf dem Feld präsentiert. Aber die Mannschaft ist meinens Erachtens die Zweitstärkste nach der Hertha und da ist es schon Aufgabe des Trainers, den zweiten Platz zu erreichen. Aber würde Braunschweig nicht solch eine Über-Saison spielen, stünde der FCK da wohl auch - wenns auch nicht schön ist...



Sollte Kuntz Foda jetzt entlassen, würde das glaube ich niemand außerhalb des Betzenbergs nachvollziehen können.

Ich bin mir auch sicher, dass die Fans der anderen Klubs wie 1860, Ingoldtadt, Cottbus, Union, St. Pauli genauso unzufrieden und teilweise ratlos sind, weil in dieser Saison eben mehr drin wäre. Auch diese Teams haben sich (inoffiziell oder offiziell) reelle Chancen auf den Aufstieg gemacht und hängen konstant zwischen den Plätzen 4 und 9. Und wenn sich mal die Chance ergibt, Kaiserslautern näher zu kommen, reicht es eben auch nicht zum Sieg. Außer Hertha und Braunschweig gibt es in dieser Zweitligasaison wohl nur wenige Klubs, die wirklich zufrieden sind (mal der FSV Frankfurt, Köln und vielleicht Aalen ausgenommen): 1860 spielt nie schlecht, gewinnt aber keine Heimspiele, Cottbus war lange mit dem FCK gleichauf, sind abgestürzt (wo ist Sanogo?), Union wollte "um den Aufstieg mitspielen" und schafft den Sprung nie richtig, über St. Pauli brauchen wir nicht reden...



Ich glaube als FCK-Fans teilen wir da unsere (unzufriedene) Gemütslage mit vielen anderen - und die Fans dieser Vereine würden gerne mit uns tauschen - was das Sportliche angeht...



So schecht, wie viele hier reden, steht der FCK nicht da. Klar, das Spielerische ist unbefriedigend. Aber Foda feuern? Das geht dann doch etwas zu weit!
 
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