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Für alle Widrigkeiten bestens gewappnet

Hessenteufel

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KAISERSLAUTERN (cka). Die Schlagzeilen gehören in diesen Tagen

Ioannis Amanatidis, der, wie sein zukünftiger Verein verkündete, in

einem Jahr wieder zu Eintracht Frankfurt zurückkehren wird. Andere

schätzen sich glücklich, das Trikot der „Roten Teufel" tragen zu

dürfen. Der im Umgang sehr unkomplizierte Axel Bellinghausen steht

hier an vorderster Front. Vom Regionalligisten Fortuna Düsseldorf kam

der Linksfuß, der seine erste Woche in einem Bundesliga-Kader in

vollen Zügen genossen hat.





Die Vorbereitung auf die Saison ist kein Zuckerschlecken und trotzdem

vermittelt der 22-jährige Blondschopf die Freude, die ihm seine neue

Aufgabe bereitet, auch wenn ihm die ersten Einheiten in den Knochen

stecken. Kaputt? „Ach ja, schon. Das ist ja normal in der

Vorbereitung, es wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre", meint

der schnelle Mann, der auf der linken Seite alles spielen kann.

Beeindruckend ist an dem drahtigen, jungen Profi, der gerne liest,

neben der Schnelligkeit die Bissigkeit in den Zweikämpfen. Viele FCK-

Fans fordern nach den schlechten bis durchwachsenen Spielzeiten vor

allem mehr Kampfgeist von den „Roten Teufeln". Vielleicht verkörpert

Axel Bellinghausen genau das. Angedeutet hat er es zumindest im

Training und auch bei seinem ersten Testspiel für den FCK am Sonntag,

als er gegen Marburg in der zweiten Halbzeit auf der Position des

linken Verteidigers eingesetzt wurde. „Ich war nicht wirklich

nervös", erzählt der Mann mit der Trikot-Nummer 16. Als positiv

aufgeregt beschreibt er seinen Gemütszustand vor der Premiere.





Als größten Unterschied zwischen Regional- und Bundesliga empfindet

der Aufsteiger vor allem das Tempo: „Wie es da mitunter von null auf

hundert zur Sache geht, ist beeindruckend." In Düsseldorf hat er sich

auch schon „sehr umsorgt gefühlt, aber in der Bundesliga ist es dann

doch noch einmal etwas anderes." Für ihn sei von vielen unheimlich

viel getan worden „und von der Mannschaft bin ich auch sehr positiv

aufgenommen worden". Vor allem mit den jüngeren Kollegen tauscht er

sich aus, sein Spindnachbar in der Kabine ist FCK-Eigengewächs

Michael Lehmann. Thomas Riedl, am Sonntag FCK-Kapitän, schätzt die

Bodenständigkeit des neuen Kollegen. „Er hat hier die große Chance,

in der Bundesliga Fuß zu fassen. Vom Typ her ist er super", sagt

Riedl.





In der Stadt hat der Neu-Lauterer schon eine Wohnung gefunden. Weil

er noch nicht perfekt eingerichtet ist und ein Herd noch fehlt, hilft

er sich mit einem Campingkocher aus. „Es gibt zurzeit viel Nudeln",

sagt er lachend. Gestern am freien Tag war er viel unterwegs, um das

ein oder andere noch zu erledigen. Beispielsweise hat er sich den

Müllkalender besorgen müssen. Seine Freundin Silvana folgt ihm erst

Ende des Monats in die Pfalz. „Sie hat zum Monatsende gekündigt und

wird dann nachkommen. Im Moment wäre es auch irrsinnig, wenn sie hier

wäre, weil ich viel unterwegs bin." Heute wird Axel Bellinghausen mit

seinen neuen Mannschaftskollegen nach einem Waldlauf am Morgen (10

Uhr) ins Kurztrainingslager nach Studen in die Schweiz aufbrechen. Im

Uhren-Cup wird der FCK in Grenchen morgen (20.15 Uhr) auf den FC

Basel treffen und am Freitag (18 Uhr) auf Young Boys Bern.





quelle: ron 05.07.05/wwd
 
auf mich hat er bislang einen sympathischen Eindruck gemacht, wirkte in den Trains immer sehr engagiert und is´n Kämpfer!
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also, Bello kann ja eigentlich alles spielen auf der linken Seite - Blank ist auch sehr variabel, kann IV, Mittelfeld oder links in der Kette spielen, denke, da kann man gut rotieren...
 
jep, wir haben wohl bei beiden mehrere möglichkeiten. bellinghausen scheint sich gut zu machen wenn man das nach einer woche sagen darf. mal abwarten was er so in der liga zeigt, ich denke das er aber noch ein bisschen zeit braucht, einige spiele um sich ein zu finden.
 
klar, denke ich auch.



Er kam ja aus der Regionalliga, auch wenn er ein unglaublich gutes Talent zu sein scheint.



Aber auch das Beispiel Altintop zeigt, dass man Geduld haben, mitbringen und Fehler verzeihen muss...
 
Abwarten wie er dann im Bundesliga-Alltag aussieht - aber ansonsten gefällt mir seine Einstellung ganz gut!
 
Man muss ihm aber unbedingt Zeit geben und nicht gleich beim ersten Fehler auspfeifen.Denke aus ihm könnte ein großer werden.Hab ihn zwar noch nicht spielen sehen aber die Einstellung scheint ja mal zu stimmen.
 
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