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Fußball-Region Rhein-Neckar bald wieder erstklassig?

Wäre ein Bundesligist im Rhein-Neckar-Dreieck gut für den FCK (es muss ja nicht der SV W*****f sein)

  • ja

    Stimmen: 65 100,0%
  • nein

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    65

French-FCK-Fan

Moderator
Teammitglied
Fußball-Region Rhein-Neckar bald wieder erstklassig?



SPORTFÖRDERUNG: Mit Hilfe der Wirtschaft und der Zukunftsinitiative soll ein Verein ganz nach oben kommen



Von unserem Redaktionsmitglied Gert Goebel



Die neue Metropolregion Rhein-Neckar sollte auch beim Fußball "ganz oben" mitspielen. Diese Ansicht hat dieser Tage Mannheims Kultur- und Sportbürgermeister Dr. Peter Kurz geäußert. Der SPD-Politiker, der mit an der Spitze der von der Zukunftsinitiative Rhein-Neckar-Dreieck gegründeten "Sportregion Rhein-Neckar" steht, drückte sich allerdings sehr vage aus. Dabei sind die Pläne und Überlegungen, in der Region bald Spitzenfußball zu bieten, bereits recht konkret.



Aktueller Diskussions-Stand: Ein Sponsoren-Modell oder ein Investoren-Modell, möglicherweise auch eine Mischung aus beiden, soll dem Rhein-Neckar-Dreieck helfen, spätestens in vier bis fünf Jahren mit einem Verein möglichst in der 1. Fußball-Bundesliga vertreten zu sein. Geldgeber soll vor allem die Wirtschaft sein. Die Frage, welcher Verein in der Region nach oben gepusht werden soll, bleibt allerdings vorerst bei den Offiziellen unbeantwortet. "Wir agieren derzeit vereinsneutral", sagt Kurz.



Auf alle Fälle wird laut Kurz gegenwärtig an einer Konzeption für "die Rückkehr in den bezahlten Fußball" gearbeitet. Nach der Sommerpause sollen Gespräche mit der Wirtschaft, die als Partner unabdingbar ist, geführt werden. Besonders gefragt ist einmal mehr der Motor der Zukunftsinitiative, nämlich die BASF. Deren Vize Eggert Voscherau erklärte gegenüber unserer Zeitung: "Wir sagen zu einem derartigen Projekt grundsätzlich nicht nein". Voraussetzung für ein Engagement sei ein stimmiges Konzept. Neben der BASF müssten sich aber auch andere Unternehmen beteiligen. Und wenn es darum gehe, welcher Verein in den Spitzenfußball gebracht werden solle, dürfe auch nicht nur an den SV Waldhof und den VfR Mannheim gedacht werden, sondern auch an andere Vereine in der Region.

Hintergrund aller Überlegungen ist die Tatsache, dass unter den zehn westdeutschen Metropolregionen das Rhein-Neckar-Dreieck die einzige ist, die keinen Verein in der Fußball-Bundesliga aufweisen kann. Jüngst sind neben dem Rhein-Neckar-Dreieck auch Nürnberg, Hannover und Bremen in den Club der europäischen Metropolregionen aufgenommen worden, alle drei Städte haben Vereine in der Beletage des Fußballs. Dies gilt auch für die bisherigen fünf westdeutschen Metropolregionen, nämlich Stuttgart, Rhein-Main, Hamburg, Berlin und Rhein-Ruhr.



Dagegen steht die Metropolregion Rhein-Neckar in puncto Fußball geradezu jämmerlich da. "Spitzenreiter" in der Region ist die drittklassige SG Hoffenheim, die in der Regionalliga spielt. Waldhof und VfR Mannheim sind derzeit noch eine Stufe tiefer angesiedelt, nämlich in der Oberliga. "Die Menschen müssen sich mit der Metropolregion identifizieren, und Identität kann mit Fußball geschaffen werden", sagt Kurz. Also braucht man auch im Rhein-Neckar-Dreieck Spitzenfußball, lautet der Denkansatz. Als beispielhaft sieht Kurz den VfB Stuttgart, der wie eine Regionalinitiative wirke und die Menschen zusammen bringe.



Nun wissen aber auch die Matadoren der "Sportregion", dass die Fußball-Szene in der Region in den letzten Jahren alles getan hat, um ihren Ruf zu ruinieren. Eifersüchteleien, Streitereien, gescheiterte Fusionen, Misswirtschaft und Insolvenz haben vor allem den SV Waldhof in Misskredit gebracht. "Die Wirtschaft traut den Fußballakteuren in der Region nichts zu", heißt es bei der "Sportregion". Hier müsse erst eine neue Vertrauensbasis geschaffen werden.



Jedoch sind auch Stimmen zu hören, letztlich biete sich nur der SV Waldhof als zu fördernder "Aufstiegskandidat" an. Unter der neuen Führung habe sich im Übrigen die Situation stabilisiert, seit einem Jahr herrsche weitgehend Ruhe. Ob auch die Wirtschaft dies so sieht, wird sich bei den kommenden Gesprächen herausstellen müssen.



Zwei Modelle werden derzeit diskutiert: Nach dem Sponsoren-Modell erklären sich vor allem Unternehmen bereit, einem Verein gezielt Mittel zur Verfügung zu stellen. Ist die Mannschaft in der Regionalliga, wird der Profiteil ausgegliedert und in eine eigene Gesellschaft eingebracht und erhält weiter Sponsorengelder.



Nach dem Investoren-Modell wird die Lizenzspielerabteilung in eine GmbH (nicht in eine AG wie in Dortmund) eingebracht, an der sich dann Unternehmen oder Privatpersonen mit Gesellschaftereinlagen beteiligen. Wer bezahlt, hat also eine Chance, sein eingezahltes Kapital verzinst zu bekommen. Neben Gesellschaftern sind aber auch beim Investoren-Modell Sponsoren denkbar. In der Planung ist auch ein Jugendzentrum für den Fußball-Nachwuchs, hier sollen Vereine aus dem Raum Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen kooperieren.



Alles ist noch Zukunftsmusik, nur wenn sie der Wirtschaft gefällt, haben die Pläne eine Chance auf Verwirklichung.



© Mannheimer Morgen - 22.06.2005



Endlich



Von Ulrich Verthein



Auf dieses Zeichen haben die Fußball-Freunde der Rhein-Neckar-Region lange und mit großer Sehnsucht gewartet. Diejenigen, die sich zum Ziel gesetzt haben, den siebtgrößten Ballungsraum Deutschlands wirtschaftlich zu fördern und seine Attraktivität in den Bereichen Kultur und Sport zu steigern, legen nun auch ein Bekenntnis zum Profi-Fußball ab. Eine logische Konsequenz beim Blick über den Tellerrand. Der gerade erworbene Glanz einer europäischen Metropolregion ist ohne großen Fußball einfach nicht so strahlend wie er sein könnte, ja wie er sein muss, wenn mit so genannten weichen Standortfaktoren die Anziehungskraft für umworbene Spitzenkräfte aller Berufsgruppen tatsächlich gesteigert werden soll. Da gehört das Klassik-Konzert ebenso hinzu wie der Breitensport mit dem MLP-Marathon und die Unterstützung von Top-Athleten wie Reiter Ludger Beerbaum oder Kanu-Legende Birgit Fischer, die zudem große Vorbildfunktion für den hiesigen Nachwuchs haben. Bei den Kanutinnen sind die positiven Folgen gerade zu sehen.



Konsequent ist es auch, wenn sich nun der Weltkonzern BASF, der sich lange nur im Breitensport engagierte, nun für die Thematik öffnet. Ein Projekt wie die Zukunftsinitiative Rhein-Neckar lässt sich nur ganzheitlich voran treiben. Da darf die medienträchtigste, ständig sogar international für Aufsehen sorgende, beliebteste Sportart in Deutschland nicht außen vor bleiben. Ein kluger Schachzug von Eggert Voscherau ist es, sich nicht von vornherein auf einen Klub fest zu legen. Ob Waldhof, VfR Mannheim, Südwest Ludwigshafen oder gar ein völlig anderer letztlich das Rennen macht, ist völlig egal. Derjenige Verein, der - sagen wir es mal in der Fußballersprache - den Kopf hoch nimmt vom Ball am Fuß, der schaut, sich einen Überblick verschafft und gedanklich öffnet, d e r verdient es, unterstützt zu werden.



Schließlich geht es um die Zukunft und nicht um die Vergangenheit, um die Freude an diesem attraktiven Sport und darum, das momentan triste Carl-Benz-Stadion endlich wieder mit Leben zu erfüllen.



© Mannheimer Morgen - 22.06.2005
 
Ich frage mich allen Ernstes, was solche hirnrissigen Überlegungen wie "diese Region braucht einen Erstligaverein" sollen? Das ist genauso ein Quark, wie die Behauptung, dass Berlin einen solchen Klub braucht. Wenn dann alle "wichtigen" Regionen bedient sind, ist sowieso kein Platz mehr für andere.



Dumm gebabbeld iss schnell!



Unn Waldhof in de Bundesliga iss so iwwerflissisch wie äm Papst sei.... jedzd hann isch vergess was isch sache wolld...
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Einen weiteren Bundesligisten in der Nähe fände ich wegen der zusätzlichen Derbys nicht schlecht. Aber auf keinen Fall der SV Waldhof. Dieser Verein, seine Fans und sein Management haben keine erneute Chance verdient.

Gegen einen Bundesligisten Hoffenheim, VfR Mannheim oder Ludwigshafen hätte ich nichts einzuwenden.
 
Die sollen uff de Betze fahre, wenn se Fußball gucke wolle! Unn die BASF, als größter rheinland-pfälzischer Arbeitgeber, könnte ruhig mal was springen lassen für den größten rheinland-pfälzischen Fußballverein! Einen Trikotvorschlag gibts ja schon.
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Sei Gligger!
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Des is em weldliche Keenisch vorbehall...

Aber en Derby-Gegner brauche mer doch gar nimmi, mer hänn doch Määns! Die sin frech, net ganz ernschd se nemme un abstiegsgefährdet (also wär mer haupts. 6 Punkte Spiele gege die hawe)...
 
um mal auf obige frage zurückzukommen:

ich finde meins und frankfurtz reichen.

ok wären noch trier oder SB.
 
was? Da soll ein SV W - mit allen Mitteln und Finanzspritzen - wieder nach oben gebracht werden, weil eben kein anderer Verein aus der Ecke kommt??
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Oh mann, es ist tatsächlich Sommer und bundesligafreie Zeit...
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Es geht ja nicht (nur) um den SVW. Fände es auch logischer, wenn die BASF den Aufbau einer Ludwigshafener Mannschaft fördern würde.

Der FSV Oggersheim ist gerade in die Oberliga aufgestiegen. Bei konsequenter Förderung könnte der FSV in 3 Jahren als "1913 BASF Ludwigshafen" im Profi-Fußball antreten.
 
Diese Konzept gibt es schon länger, umsetzen wir es die SG Hoffenheim, mit Dietmar Hopp als Motor (SAP) und weiteren eigenen Firmen (Odenwaldquelle, Eichbaum usw.) einer der Reichsten Deutschen verbindungen zu vielen wichtigen Leuten wird das auch gelingen. Dietmar Hopp als" Hoffenheimer" wird was tolles auf die Beine stellen.

Schade nur, dass er uns FCK,ler viele für uns in Frage kommende Sponsoren durch seine Aktivitäten weg nimmt.
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Was soll das?!

Solche Überlegungen sind ein Schlag ins Gesicht für alle Vereine wie den FCK, Mönchengladbach, Werder Bremen etc., die sich bei einem jeweils schlechten Standort, Infrastrukturnachteilen und ähnlichen Problemen schon jahrzehntelang in den oberen beiden Spielklassen behaupten können - und zwar aufgrund von Leistung und einigermaßem soliden Wirtschaften.

Mir geht grad so des Messer im Sack auf!!!!

Ein Verein wie der SV Waldhof zB, der seit Jahrzehnten nur eines beweist, nämlich, dass er es weder sportlich noch wirtschaftlich auf die Reihe kriegt, sich im bezahlten Fußball zu etablieren, hat es schlichtweg nicht mehr verdient, unterstützt zu werden.

Mannheim hat mehr als 400.000 Einwohner, ist das Zentrum vom Rhein-Neckar-Raum. Es sind genug Möglichkeiten vorhanden gewesen, dort was draus zu machen. Aber sie kriegens nicht hin, weil sie zu dämlich sind - PECH!!!!!

Das ist eine Wettbewerbsverzerrung sondersgleichen, was da geplant wird. Und wenn das im Rhein-Neckar-Raum umgesetzt werden sollte, sind bald auch andere Gebiete an der Reihe. Vor allem soll sicher dem FCK das Wasser abgegraben werden. In Städten wie MA oder KA blicken sie schon Jahrzehnte neidisch zu uns, ziehen in Zeitungsartikeln über uns her und sehnen den Tag herbei, an dem wir absteigen, doch leider tun wir ihnen den Gefallen nicht.

Da soll mit Geld und Sponsoring künstlich etwas wiederbelebt werden, was sich in den letzten Jahren selbst auf den Abfallhaufen der Sportgeschichte geschmissen hat. Die Gründe sind ja bekannt!



WER ZU DUMM IST HAT'S NICHT VERDIENT! BASTA!



ICH KÖNNT KOTZEN!!!



Aber wartet nur ihr Penner, solltet ihr in ein paar Jahren auf den Betze kommen....Ich bin ein sehr ruhiger Mensch, aber da krieg ich jetzt echt Aggressionen!
 
awer ehrlich .

von mir aus könne se Ludwigshafe oder sonst n och so em drecksloch kumme ,aber net aus mannem.

jahrelang probiert ,nie funktioniert .



als unternehmer würd ich das lassen .



un südwestvereine ham ma genug lautern ,mainz un die stricher .



vor 3-4 jahren hieß es noch der südwestfußball is am arsch ,als es lautern so dreckig ging un mainz noch im trüben der 2 . liga rumgegammelt is ,n frankfurt war fahrstuhl
 
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