Die, die den Batzen einstreichen sind die dfl und die großen Fussballvereine, aber nicht der FCK! Aber was bist Du noch bereit zu ertragen, dass Du den zur Ware verkommenen Fussball "kostenlos" nach Hause ins Wohnzimmer geliefert bekommst und nicht ins Stadion gehen musst????
Ich verweise an dieser Stelle an folgenden Beitrag:
Bekanntmachung
Zum morgigen Spiel im UEFA-Cup gegen den FC Zürich werden sich die aktiven Gruppen aus 22C mit allen Fans und Mitgliedern solidarisieren, denen dieses Spiel aufgrund der frühen Anstoßzeit verwehrt bleibt. Wir werden daher erst 15 Minuten nach Spielbeginn unseren Block betreten, um ein Zeichen gegen die fanfeindlichen Anstoßzeiten zu setzen.
Wie man sehen wird, ist das Stadion bei Weitem nicht ausverkauft – eine Folge der Anstoßzeit. Leider wurde von Seiten des Vorstandes abermals eine höhere Priorität auf die TV-Einnahmen gelegt als auf uns Fans, Mitglieder und damit die Unterstützung der Mannschaft. Denn wir bringen durch unsere Eintrittsgelder scheinbar nicht genug in die Kassen, zumindest nicht mehr, als das DSF für diese Übertragung zahlt.Hierbei darf man sich natürlich fragen, ob die Differenz zwischen den Einnahmen durch 50.000 Fans und der in den Medien verlautbarten Summe von 500.000 Euro und 35.000 Fans wirklich exorbitant groß ist. Die lautstarke Unterstützung der Mannschaft lässt sich ja leider nicht in Bares verwandeln und ist nach Meinung der Entscheidungsträger wohl folglich auch nicht wichtig. So ist zumindest die Entscheidung für diese frühe Anstoßzeit aus unserer Sicht zu werten. Da die Unterstützung offensichtlich nicht als ausreichender Faktor gilt, wird es zu verkraften sein, dass wir diese die ersten 15 Minuten nicht leisten wollen. Denn das ist die logische Konsequenz, die daraus folgt.
Sicherlich fällt es vielen nicht leicht, der Mannschaft 15 Minuten lang die Unterstützung zu versagen, doch haben wir zum Einen das Hinspiel deutlich gewonnen und müssen zum Anderen als Fans auch die Folgen solcher Entscheidungen aufzeigen. Unsere Entscheidung haben wir der Mannschaft mitgeteilt und erklärt und hoffen auch auf Euer Verständnis.
Das Argument, dass durch die TV-Übertragung viele Fans den HSV im Fernsehen verfolgen können, zählt unserers Erachtens nicht, denn die arbeitende Bevölkerung, die es nicht ins Stadion schafft, wird es auch nicht rechtzeitig zur „Bröckchenübertragung“ des DSF (mit Schwerpunkt auf dem Spiel in Leverkusen, also mal wieder Fanverarsche anstatt Service am Fan) schaffen. Ob ich nicht rechtzeitig ins Stadion oder nicht rechtzeitig nach Hause fahren kann, macht keinen Unterschied! Der eventuell angestrebten Zielgruppe von Schülern, Hausfrauen und Arbeitslosen wäre es sicherlich auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich gewesen, das TV-Gerät einzuschalten. Statt sich für fanfreundliche Anstoßzeiten einzusetzen und ein Zeichen gegen die TV-Diktatur zu setzen, muss der Kohle wegen wieder der Fan auf der Strecke bleiben – das ist die neue Fußballwelt, die aufzuhalten offenbar kein Verantwortlicher Willens ist.
Donnerstag 17:00 Uhr – ich könnt’ kotzen. Nur zum Fußball kann ich nicht
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