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Gedanken um die Gesamtsituation des FCK [von DBB]

Mika

Active Member
Das hier hab ich eben auf DBB gefunden. Ich hab mind. 15 min. mit der Suche mich durchs Forum gewühlt,aber keinen Thread gefunden wo ich es rein setzen könnte. Also schon mal Sorry im voraus für die Thread-Eröffnung. Ich finde Altmeister hat sich hier einige gute Gedanken zu versch. Themen gemacht und vieles auch gut analysiert und erläutert. Ich wollte den Thread hier zum disskutieren und evtl. Überlegungen, wie man noch Geld rein kriegen könnte (ok, da gibts ein oder mehrere Threads , aber ich find se net mehr):






Ein Blick auf die finanzielle Ausgangslage des FCK
von Altmeister



Zehn Tage vor dem ersten Pflichtspiel des 1. FC Kaiserslautern - im DFB-Pokal beim SV Wilhelmshaven - werfen wir einen Blick auf die Gesamtsituation des 1. FC Kaiserslautern. Die sportlichen Aussichten werden an dieser Stelle in Kürze separat beurteilt, betrachten wir also heute einmal die finanziellen Rahmenbedingungen des Traditionsvereins aus der Pfalz.



Nachdem der sofortige Wiederaufstieg durch eine schwache Rückrunde verspielt wurde, wurde sehr schnell deutlich, dass das Budget für die neue Spielzeit noch einmal reduziert werden muss. Stand in der Saison 2006/2007 noch ein Etat von gut 9 Millionen Euro für die Profitruppe zur Verfügung, sind es für die anstehende Saison offenbar nur noch runde 7 Millionen. Damit befindet man sich bestenfalls noch im Mittelfeld der zweiten Liga.



Da fragt man sich, wieso ein Verein, der zuletzt noch mehr als 30.000 Zuschauer pro Spiel anzog, plötzlich weniger Geld zur Verfügung haben soll als beispielsweise der SC Paderborn? Gibt es da möglicherweise doch noch Altlasten, unter denen man leidet? Diese Frage müsste man zu gegebener Zeit dem Vorstand bzw. Aufsichtsrat auf der Mitgliederversammlung stellen.



Bei genauerem Hinschauen findet man jedoch auch noch andere Gründe, warum der Spieleretat noch einmal um etwa 2 Millionen gekürzt wurde. Da steht zum Beispiel Ex-Coach Wolfgang Wolf noch mit ca. 1,2 Millionen Euro jährlich bis zum 30. Juni 2008 auf der Gehaltsliste, zudem wurden die TV-Gelder um 1,5 Millionen Euro gekürzt. Und zwar deshalb, weil Absteiger in Liga 2 (wie auch diejenigen in Liga 3) im ersten Jahr ihres dann unterklassigen Daseins noch eine finanzielle Abfederung erhalten, damit der finanzielle Absturz nicht zu tief ausfällt. Aber dieses eine Jahr ist ja nun in der Pfalz vorbei.



In den letzten Jahren hat der FCK den Spieleretat bereits so sehr zusammen gestrichen, dass die Konkurrenzfähigkeit seiner Profitruppe mittlerweile von vielen als gefährdet angesehen wird. Ab sofort muss man sich von daher dringend daran begeben, die Einnahmesituation zu verbessern. Denn wie in der Wirtschaft muss nach einer Konsolidierungsphase irgendwann auch der FCK seine Ertragslage verbessern, um zukunftsfähig zu bleiben. Kaputtsparen war noch nie ein Zukunftskonzept.



Welche Möglichkeiten gibt es hier? Die Zuschauerzahl zu steigern, um höhere Einnahmen zu erzielen, erscheint derzeit kaum möglich. Die Fans stehen treu wie eh und je zum Verein, eine Steigerung ist aber wohl erst wieder in Liga 1 möglich. Auch sollte man davon absehen, die Eintrittspreise zu erhöhen, selbst wenn diese sich auf vergleichsweise niedrigem Niveau bewegen - für die neue Saison wurden richtigerweise die Preise stabil gehalten. Im Bereich der Sponsorengelder müsste noch eine Steigerung drin sein, denn wie sollten sonst andere Vereine mit erheblich niedrigeren Zuschauerzahlen einen ähnlichen oder sogar höheren Etat als der FCK haben? Aber offenbar tut man sich schwer, regionale wie überregionale Sponsoren, die größere Beträge investieren könnten, zu finden. Wobei natürlich dann auch das Thema des Mitspracherechts eines potenziellen Großsponsors wieder auf die Tagesordnung käme.



Vorstandsvorsitzender Erwin Göbel brachte kürzlich die Umbenennung des Fritz-Walter-Stadions an einen zu findenden „passenden“ Partner ins Gespräch. Unter Beibehalten des Namens Fritz Walter in einer wie auch immer genannten Arena. Göbel erwähnte, dass der FCK das Namensrecht noch besäße und er dieses Projekt auf der Mitgliederversammlung eventuell präsentieren wolle. Ein Thema, das die Fans bereits nach dieser kurzen Anmerkung wild diskutieren ließ und wohl auch heftige Proteste mit sich bringen würde – obgleich nicht alle Anhänger einen Doppelnamen für den „Betze“ ablehnen würden.



Auf einer finanziell kleineren Ebene hat der FCK zuletzt durch den Umbau und die Neunutzung des Turms zwischen Nord- und Westtribüne eine neue Einnahmequelle entdeckt. Hier soll im VIP-Bereich bei einer Investition von 100.000 Euro ein jährlicher Ertrag von mindestens 400.000 Euro erzielt werden. Ein durchaus vernünftiger Ansatz, wobei mancher Westkurvler sich darüber mokiert, dass einige dieser VIP`s ein solches Fussballspiel nur „zum Sehen und Gesehen werden“ nutzen anstatt die eigene Mannschaft anzufeuern. Allerdings darf hierbei nicht übersehen werden, dass diese neuen VIP`s in einem Jahr soviel Geld bezahlen (3.800 Euro pro Person) wie ein Westkurvenbesucher für seine Dauerkarte in 30 Jahren. Da sollte im Sinne des Vereins eine friedliche Koexistenz möglich sein.



Man muss, um eine vernünftige finanzielle Basis für die Zukunft zu erreichen, in manchen Bereichen umdenken in der Pfalz. Das seligmachende Kleinod Kaiserslautern in seiner ursprünglichen Form gibt es nicht mehr. Auch wenn viele gerne von den guten alten Zeiten schwärmen. Die aktuellen Gegebenheiten annehmen ohne die eigene Tradition zu vergessen oder gar zu verraten ist das Gebot der Stunde. Zu allen neuen Ideen sofort „Nein“ zu sagen, ohne sich intensiver damit auseinander zu setzen, wird dem FCK auf Dauer nicht wirklich weiterhelfen. Andererseits muss der FCK aber auch nicht absolut jeden Trend mitgehen, um wieder erfolgreichen Fußball zu bieten.



Trotzdem muss der Vorstand neue Wege andenken dürfen. Zumal man beim aktuellen Vorstand nicht unbedingt befürchten muss, dass dieser den Ausverkauf des FCK betreibt. Tradition und Moderne müssen keine Gegensätze sein. Im Gegenteil: Mit der Tradition kann man auch wuchern und sie künftigen Partnern entsprechend schmackhaft machen. Ansonsten wird dem Verein kaum etwas anderes übrig bleiben als in den Folgejahren regelmäßig einen oder sogar mehrere seiner talentierten Nachwuchsspieler und damit einen Teil seiner Zukunft zu verkaufen.
 
Hi,



finde die Zusammenfassung super, sachlich und wirklich alles drin zur aktuellen Situation.



Ich bin auch der Meinung,dass wir uns neuen Ideen,wie dem Verkauf des Namens

Fitz-Walter-Stadion mit Erhalt des Namens+Sponsornamen nicht grundsätzlich verschliessen dürfen,wenn wir unsre Talente nicht an Hoffenheim etc. verlieren wollen.

Neue Sponsoren verbinden den FCK immernoch mit dem Finanzskandal,daher ist dies ein langwieriger Prozess.

Gut finde ich,dass der Vorstand auf negative Berichte(FCK bietet zum 100 jährigen ein FReundschaftsspiel an)direkt reagiert, ich hätte mich aber gefreut,wenn nach dem Testspiel mit nur 3 Profis etwas für die enttäuschten Fans(Rabatt für ein Heimspiel o.ä.) gekommen wäre.



@Mika: wie siehst Du die Sache ?
 
Heute haben wir das Problem, neue Einnahmequellen finden zu müssen.



Früher hatten wir das Problem, das Geld, das wir hatten, zum Fenster rauszuschmeissen: Taribo West und Murat Yakin als beste Beispiele.



Habe mir gerade einmal die Transferdaten der letzten Jahren angeschaut. Zwischen 2000 und 2004 haben wir pro Jahr jeweils netto so um die 5 Millionen in die Mannschaft investiert. Und die ist dabei immer schlechter geworden...



http://www.transfermarkt.de/de/verein/2/1fckaiserslautern/transfers/uebersicht.htmlhttp://www.transfermarkt.de/de/verein/2/1fckaiserslautern/transfers/uebersicht.html



Was könnte denn so eine Namensvermarktung bringen?
 
Ich finde den Artikel sachlich gelungen.

Die Stadionmiete in dieser Höhe vernichtet den Etat. Und da wir nicht ausziehen wollen müssen wir unsren Betze zurückkaufen.

Die Frage ist nur mit welchen Miteln? Denn wie der Autor schon sagt, die Frage ist:

"Ein Stück Vergangenheit oder stückweise Zukunft verkaufen."



andere Möglichkeiten sind momentan nicht in Sicht.
 
Artikel ist gut geschrieben finde das alles sehr zutreffend, wie Mika schon sagte alles ausser dem Stadionnamen, wobei wenn er mit einem Zusatz versehen ist, könnte ich mir vorstellen. (Gold - Grub Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern)
 
Ich finde den Artikel sachlich gelungen.
Die Stadionmiete in dieser Höhe vernichtet den Etat. Und da wir nicht ausziehen wollen müssen wir unsren Betze zurückkaufen.

Die Frage ist nur mit welchen Miteln? Denn wie der Autor schon sagt, die Frage ist:

"Ein Stück Vergangenheit oder stückweise Zukunft verkaufen."



andere Möglichkeiten sind momentan nicht in Sicht.


das sinnvollste wäre in meinen Augen ganz einfach eine Senkung der Mietkosten. Das ist das einzig probate Mittel, das wir derzeit haben um von dieser finanziellen Mehrbelastung wegzukommen..

Grundsätzlich stehst du beim Stadion aber vor zwei Problemen, Rückkauf und Miete.

Ein Rückkauf des Stadions ist auch mittelfristig fernab jeglicher Möglichkeiten. Der Rückkauf würde meinen Schätzungen nach Kosten in Höhe von mindestens 80 Millionen € verursachen. Inklusive dem Gelände um das Stadion herum und den Sportpark. Da du vermutlich niemanden finden wirst, der diese Summe bereitwillig einem Fußballverein zur Verfügung stellt ohne dafür Zinsen zu verlangen wird es deutlich schwerer mit dem Rückkauf. Einen Kredit für den Stadionrückkauf aufzunehmen wird vermutlich an zwei Punkten scheitern. Erstens die Höhe des Kredits und zweitens die fehlenden Sicherheiten des Vereins. Denn selbst wenn der Verein das Stadion zurückkaufen würde wäre dies für eine Bank nicht unbedingt eine ausreichende Sicherheit, da sie das Stadion nicht zu Geld machen kann.



Der zweite Punkt wäre eine mögliche Senkung unserer Mietkosten, die sich egal ob in Liga 1 oder in Liga 2 auf 3 Millionen € jährlich beziffern. Hier kommt aber der Knackpunkt "Stadt Kaiserslautern" ins Spiel. Die Stadt ist Eigentümer der Stadiongesellschaft. Das Stadion in seiner jetzigen Form bringt der Stadt aber selbst bei Mieteinnahmen von 3 Millionen € zusätzliche Verluste ein. Das heißt selbst bei 3 Millionen € Mietkosten lässt sich das Stadion nicht gewinnbringend betreiben. Ein Rückkauf würde somit vermutlich auch noch mal höhere Kosten als diese 3 Millionen bringen.

Ich befürchte wie gesagt, dass sich die Stadt darauf nicht einlassen wird, das Land hat dem FCK schon oft genug geholfen, sei es der Stadionkauf oder die Lotto-Millionen für Klose. Der FCK muss in meinen Augen eben auch mal selbst auf die Füße kommen und sich nicht immer darauf verlassen können, dass von irgendwo ein gut gelaunter Helfer aus Mainz aufläuft und die Millionen spendet..



Der FCK hat in meinen Augen nur zwei Chance. Neue Geldquellen aquirieren und das Stadion attraktiver machen, auch wenn es einigen nicht passt, man muss den Schritt mitgehen und aus diesem Stadion eine, wie viele abfällig sagen, "Eventbude" machen..

Das heißt nicht das man die "Seele" verkauft aber man muss sich eben an anderen orientieren.

Mein Vorschläge wäre hierbei zum einen der Umzug des Fanshops von der Löwenburg in das Stadion. Für einen großen Fanshop könnte man in meinen Augen am besten die oberen Ränge der Südtribüne nutzen, da dort doch einiges an Platz vorhanden ist. Natürlich wäre auch die Osttribüne eine Möglichkeit, hier sehe ich aber immer einige Probleme mit dem Gästeblock. Gerade bei "Risikospielen" wäre es vllt nicht günstig wenn tausende FCK-Fans auf dem Weg zum Fanshop am Gästeblock vorbei laufen..

Nächster Punkt wäre die Unterbringung eines Vereinsmuseums im Stadion, inklusive einem größeren Teil über Fritz Walter. Das Stadion muss also mit seinen 3 Millionen € Mietkosten für den Besucher attraktiver sein, so dass evtl auch nebenbei noch Gelder eingenommen werden können. Wenn ich z.b. die Möglichkeit hätte ein Vereinsmuseum zu besuchen und dabei einen Blick in das Stadion werfen kann, dann fände ich das doch sehr attraktiv und ich glaube der FCK würde davon auch profitieren.

Problem ist nur, dass man hierfür Geld in die Hand nehmen muss. Ich glaube aber, dass man hier evtl einige Arbeiten über Fans machen könnte. Z.b. Malerarbeiten oder am Wochenende beim einräumen und aufbauen..



Was die Gewinnung neuer Kunden und Sponsoren angeht, so ist der FCK eigentlich auf einem guten Weg. Auch die Erweiterung der Incentive-Bereiche im Stadion (hier im West-Turm) sind wichtige Schritte zusätzliche Gelder zu erzielen, da müssen aber auch die Fans mitspielen und den Verein unterstützen. Wenn da irgendeiner anfängt Becher auf die VIP´s zu schmeißen sind wir keinen Schritt weiter! Man muss eine friedliche Existenz der einzelnen Besuchergruppen nebeneinander erreichen, die VIP´s akzeptieren uns, sie kommen ja wegen uns. Jetzt müssten wir eigentlich auch die VIP´s problemlos in unseren Reihen willkommen heißen müssen...
 
Zu dem neuen VIP-Bereich im ehemaligen Medienturm kann ich nur eins sagen. Fragt mal beim Verein nach was diese Plätze derzeit noch kosten und wie die bisherigen Kunden darauf reagieren, dass der Verein Überlegungen anstellt dortige Plätze als Tagestickets zu verkaufen.



Ich bin auch der Meinung, der Verein sollte der Stadiongesellschaft der Stadt und dem Land bezüglich der Stadionmiete härter entgegentreten.



Ich denke auch das die Zeit der Konsolidierung nun langsam mal zuende sein muß und mit bedacht und den richtigen Leuten mehr Risiko eingegangen werden sollte. Es bringt nichts einen Schritt nach vorne zu machen und gleichzeit 2 zurück. Mann sollte 5 nach vorne tun, dann sind die 2 zurück weniger schlimm.
 
Zu dem neuen VIP-Bereich im ehemaligen Medienturm kann ich nur eins sagen. Fragt mal beim Verein nach was diese Plätze derzeit noch kosten und wie die bisherigen Kunden darauf reagieren, dass der Verein Überlegungen anstellt dortige Plätze als Tagestickets zu verkaufen.


nun tagestickets an sich sind ja nichts schlimmes, eigentlich sogar besser wie "vip-Dauerkarten" weil du durch die Einzeltickets normalerweise mehr verdienen kannst wie mit Dauerkarten...und in den meisten vip-Bereich bekommst du ja Tagestickets.

Wüsste jetzt nicht was dabei negativ sein sollte..
 
Du meinst also neue Schulden machen um voran zu kommen... na prima, hat ja das letzte mal schon super geklappt.... Ausserdem hat die DFL da wohl auch noch ein Wörtchen mitzureden.



Der Stadt härter entgegentreten? Du bist lustig. Ohne das Engagement der Stadt gäbe es diesen Verein nicht mehr! Vergiss das nicht. Und da die Stadiongesellschaft von unserer Miete gerade einmal die laufenden Zinsverpflichtungen bezahlen kann (also keinen Cent der Schulden tilgt!) kann man unmöglich einen Abschlag von der Stadt verlangen. Der FCK wäre wieder von den Almosen von Stadt und Land abhängig und das sollte nicht das Ziel sein...



Genau dieses Denken hat uns schon das letzte Mal an den Abgrund gebracht. Schulden machen und wenn es nicht klappt bezahlen halt Stadt und Land...
 
Grundsätzlich nichts. Wenn man aber bei potentiellen Kunden damit wirbt, dass nur ein Kreis von 100 Leuten diese Plätze inne hat und man besonders guten Zucker in den Arsch geblasen bekommt (Chef der Wartenberger Mühle kocht). Dann ärgert das doch wenn plötzlich, weil man keine Karten verkauft bekommt, dann marktreisserisch die Karten als Tagestickets verkauft werden sollen.
 
Grundsätzlich nichts. Wenn man aber bei potentiellen Kunden damit wirbt, dass nur ein Kreis von 100 Leuten diese Plätze inne hat und man besonders guten Zucker in den Arsch geblasen bekommt (Chef der Wartenberger Mühle kocht). Dann ärgert das doch wenn plötzlich, weil man keine Karten verkauft bekommt, dann marktreisserisch die Karten als Tagestickets verkauft werden sollen.


es bleibt ja weiter bei einem kreis von 100 Personen und es bringt ja auch Vorteile wenn der Kreis nicht immer der gleiche ist. Wenn also die Möglichkeit besteht in "wechselnder Besetzung" in den Turm zu gehen. Somit kommen neue Firmen und Kunden und es kann ein Austausch untereinander stattfinden. Es ist ja gängige Praxis, dass es Tagestickets gibt. Selbst in der SAP-Arena wird immer ein gewisser Anteil an Business-Tickets für Tagesbesucher angeboten, wenn es nicht gerade "Stars auf 4 Pfoten" ist und eh keine Business Karten angeboten werden..
 
Du meinst also neue Schulden machen um voran zu kommen... na prima, hat ja das letzte mal schon super geklappt.... Ausserdem hat die DFL da wohl auch noch ein Wörtchen mitzureden.


Ersten rede ich nicht von planlos und überdimensioniert Schulden machen und zweitens zeige mir einen Verein der keine Kredite am laufen hat. Kredite haben, wenn man Eigenvermögen hat, auch was gutes.




Der Stadt härter entgegentreten? Du bist lustig. Ohne das Engagement der Stadt gäbe es diesen Verein nicht mehr!
Das vergesse ich nicht. Aber ich denke da war bei Stadt und Land auch ne Menge "Schlechtes Gewissen" dabei. Weil auch sie haben den Wagen mit ins rollen gebracht. Als der Wagen plötzlich ein unstabiles Rad bekam, waren sie so begeistert von der rasanten und für sie positiven Fahrt, dass sie lieber bei voller Fahrt den Reifen notdürftig geflickt haben um ja das Ziel zu erreichen.

Die WM war ein voller Erfolg für Stadt und Land und wahrscheinlich auch für den Verein. Aber dem Verein damit Schuldgefühle anzuhängen ist nicht OK.

Es stellt sich eher umgekehrt die Frage. Was bringt der Verein für die Stadt. Jetzt und in zukunft und das sollte den Verantwortlichen mal bewußt sein.




Und da die Stadiongesellschaft von unserer Miete gerade einmal die laufenden Zinsverpflichtungen bezahlen kann (also keinen Cent der Schulden tilgt!)
Zeig mir eine größere öffentliche Baumaßnahme die wirklich abbezahlt wurde.
Abschreibung heißt hier das Zauberwort.




Genau dieses Denken hat uns schon das letzte Mal an den Abgrund gebracht. Schulden machen und wenn es nicht klappt bezahlen halt Stadt und Land...
Ich kann die Ängste voll und ganz verstehen. Nur verharren wir seit diesem Exudus in einer bewegungslosen Starre und hoffen das es so gut wird.
 
Immer diese Etat vergleiche
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Unsere 7 Mio sind nur für die Spieler und der Rest ist da noch gar nicht dabei! Deswegen kann man das mit anderen Teams nicht vergleichen, die geben immer den Gesamtetat an! Viele Teams sind nicht über uns...eben Köln,Gladbach,mainz und vlt 1,2 andere vereine. Heidel sagte selber das mainz's Etat ähnlich hoch sei. Köln hat 40 Mio davon aber aber "nur" 20 Mio für die Mannschaft.

Aber ansonsten guter Artikel, nur mit dem Etat ist das immer so eine sache, denn Spieler wie Bugera, Runström Jendrisek können viele 2Ligisten nicht zahlen, bestes beispiel paderborn, die können das aktuelle gehalt Dahams nicht mal im Ansatz zahlen.
 
Und auch das mit der Stadionmiete sehe ich nicht sooo dramatisch. Klar sind da 3 Mio jedes Jahr schon weg. Aber durch im Schnitt 30-35t Zuschauer holen wir die locker wieder rein.
 
es sind 3,5 mio. und "locker" holen wir die mit sicherheit net rein.. von dem geld durch die zuschauereinnahmen bleibt net viel, weil wir auch laufende kosten habenund das net so knapp... angestellte, reinigung des stadions, usw.



das summiert sich auch..
 
Von dem Märchen mit den 3 Millionen Euro, die zuvie sind, können wir uns verabschieden. Gehen wir mal davon aus, das wir nur 60 Millionen finanzieren müssten, um das Stadion zu "besitzen". Dann würden wir bei 4 Prozent Zinsen (die eher zu niedrig angesetzt sind) schon 2,4 Millionen Euro für die Zinsen zahlen. Ein weiteres Prozent Tilgung, und schon wären wir bei den bekannten 3 Mille.



Die 3 Millionen sind deshalb so bitter, weil fast keine Einnahmen gegenüber stehen. Bei einem Gesamtetat des Vereins von 25 Millionen kapiere ich einfach nicht, wieso nur 7 Millionen für die 1.Mannschaft zur Verfügung stehen können. Zu besten Zeiten hatten wir mal 35 Millionen Gesamtetat und haben davon 20 Millionen in die 1. Mannschaft gesteckt.
 
zu den "besten zeiten" wurde auch wahllos geld aus dem fenster geschmiessen, bzw. leuten wie djorkaeff, west , basler usw. in den a**** (handgelder) geschoben.. klar das da so ein gehaltsvolumen dann raus kommt. wenigstens wird jetzt wieder halbwegs seriös gewirtschaftet.



wenn kein geld hast, kannst net groß investieren, was is dadran net zu verstehn ?
 
Zu "den besten Zeiten" war aber auf der Einnahmeseite Geld da, um es Djorkaeff in den Allerwertesten zu hämmern. Umgerechnet 8 Millionen Euro hat der in den paar Jahren kassiert bei uns. Das Geld war da!



Heute haben wir eine saugünstige Mannschaft. Super gewirtschaftet. Schaffen wir nicht mehr Geld ran, spielen wir nie weider auf Dauer 1. Liga. Vereine wie Mainz, Bochum, Hannover oder Nürnberg haben uns auf der Einnahmeseite Meilenweit abgehangen. Kommen wir da nicht wieder ran, kommen wir auch nicht wieder rein. Wer Platz 25 in Deutschlands Proficlubs bei den Einnahmen belegt, kann nicht Platz 15 oder in der Bundesliga für sich beanspruchen. Zumindest nicht auf Dauer....
 
zu den besten zeite war man auch deutscher meister,in der champions league vertreten oder wenigstens dauergast im uefa-cup, das vergißte mal schnell.. dazu noch dfb-pokal gewonnen .. und von den TV-gelder europäisch,wie im dfb-pokal, wolle mehr gar net mal reden, ne ?!dann haste das fehlende geld.. außerdem haben die sponsoren mehr bezahlt und waren zahlreicher vorhanden... is doch klar, dass das in liga 2 , bzw. in den unteren tabellenregionen net mehr so is..



nochmal, was is da net zu verstehn ? einfache rechnung..



und übrigens, nürnberg und hannover haben mäzen, sonst würds die auch net mehr geben, mainz knapp über 10 mio. transfer-einnahmen (plus seriös gewirtschaftet) und das es jeder ruhrpott-klub leichter hat,is wohl auch klar, da gibts ja an jeder ecke 5 sponsoren...
 
Zu "den besten Zeiten" war aber auf der Einnahmeseite Geld da, um es Djorkaeff in den Allerwertesten zu hämmern. Umgerechnet 8 Millionen Euro hat der in den paar Jahren kassiert bei uns. Das Geld war da!


Da möchte ich dann wiederum in die Diskussion einhaken. Wenn also das Geld welches ausgegeben wurde vorhanden gewesen sein sollte...dann hätten wir nach meiner Rechnung nie im Leben 40 Millionen € an Schulden angehäuft!



Das Geld zur damaligen Zeit ist einfach mit beiden Händen zum Fenster rausgeworfen worden. Es sind Transfers gemacht worden mit Spielern die einfach nicht hier her passen, die mit der Mentalität und vor allem der Stadt Kaiserslautern, der Region Pfalz, nicht klar gekommen sind.

Taribo West, Lincoln, Youri Djorkaeff...da wird ja keiner wirklich behaupten wollen, dass die genannten nicht gegen den Ball treten könnten. Sie konnten es und das auch noch gut. Aber sie haben einfach nicht hier her gepasst, waren nicht mit vollem Herzen bei der Sache und so ergibt eins das andere. Ein stetiger Leistungsverfall..

Aber dass diese Spieler hohe Gehälter bzw. Handgelder kriegen war doch eigentlich jedem klar. Selbst mir als Jungspund war das damals schon einleuchtend: Ein Djorkaeff kommt nicht nach Lautern weil hier der Wald so schön ist...



Hinzu kamen natürlich die imensen Kosten für den Stadionausbau. Die Südtribüne und die Osttribüne, die Insolvenz der Philipp Holzmann AG. Dann natürlich die durch die anhaltend schlechteren sportlichen Leistungen auch ein Einnahmeverlust durch die TV-Gelder und die Gelder aus dem Internationalen Wettbewerb..



Der FCK hat einen Moment gehabt wo er sich zwar nicht auf einen Schlag hätte sanieren können aber einen guten und schnellen Schritt zur wirtschaftlichen Konsolidierung gehen können.

Nach der WM 2002 in Japan und Südkorea hat dem FCK ein Angebot über (soweit mir bekannt) 17 Mio € vorgelegen. Für dieses Geld hätte Juventus Turin Klose gekauft und man hätte ihn besser nach Italien geschickt! Die Fußballwelt seit Bosmann hat sich gewandelt, seitdem die Ablösesummen nach Vertragsende wegfallen muss man eben den Trend mitgehen und gute Spieler auch einmal verkaufen. Gerade wenn es dafür so viel Geld gibt. Man könnte sich da als Musterbeispiel die AJ Auxerre anschauen, die finanzieren über ihre Spielertransfers fast den kompletten Kader und spielen trotzdem meist im Uefa-Cup..
 
Vereine wie Mainz, Bochum, Hannover oder Nürnberg haben uns auf der Einnahmeseite Meilenweit abgehangen.


Auf diesen Teil muss ich jetzt eingehen, weil ich hier doch manches mitbekomme und mitbekommen habe. Nürnberg bekommt zwar Geld von Roth, aber wirklich viel dürfte das nicht sein und daher kann man es kaum als Mäzentum bezeichnen. Jedoch kann ich nirgends erkennen, dass Nürnberg uns Meilenweit abgehängt hat. In unserer Abstiegssaison gab es in Nürnberg eine Aktion, dass wir 2 Colakisten kauft auch Clubkarten bekommt. So sah es damals rund um den Club aus. In der letzten Saison waren die Einnahmen sehr hoch auf Grund des DFB-Pokals und der Euphorie. Das Stadion war fast immer ausverkauft bzw. sehr gut besucht und teilweise waren die Preise extrem hoch. 14 Euro hat glaube ich eine normale Stehplatzkarte(!!) gegen die Bayern gekostet. Viel Geld ausgegeben haben sie vor dieser Saison ebenfalls nicht. Lediglich Charisteas war teurer, jedoch muss man den UEFA-Cup, Geld durch die Teilnahme am Ligapokal und die Verkäufe von Schäfer und Kießling(in der letzten Saison) dazunehmen, welche ungefähr 6,8 Mio eingebracht haben. Zudem wurde der Stadionname verkauft. Im großen und ganzen kann ich daher nicht erkennen, dass sie uns abgehängt haben oder überlegen sind. Ich gehe sogar soweit, dass wir höhere Einnahmen hätten, wenn bei uns ebenfalls eine so hohe Euphorie wäre und wir im UEFA-Cup spielen würden
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Habe mir in Ruhe alle Ausführungen zu diesem Thema durchgelesen und finde diese auf einem sehr guten Niveau.



Auch ich beschäftige mich, Möglichkeiten zur Erschließung von neuen Einnahmequellen, die ich unbedingt auch für dringend notwendig erachte, für unseren Verein zu finden.



Dazu habe ich eine Idee mit der ich leider bisher keine positive Resonanz erfahren habe. Trotzdem spukt mir dies immer noch im Kopf herum und deshalb mein Versuch, in unserem Forum Unterstützung zu erfahren.



Könnte man nicht eine Initiative / Gruppe / Vereinigung installieren, die es sich zur Aufgabe die Manifestierung oder Sicherung des Namens von Fritz Walter in Verbindung mit dem Stadion in der Satzung festschreibt?



Die Verdienste unseres Idols Fritz Walter haben für uns und den Verein einen hohen Stellenwert. Der wirtschaftliche Aufschwung der Nachkriegszeit wird mit der WM 54 und des Ehrenspielführer immer wieder in Verbindung gebracht. Also müsste auch die Wirtschaft Interesse haben, dieses 'Symbol' zu dokumentieren. Könnte mir denken, dass eine solche Initiative auch die Unterstützung beim DFB, Beckenbauer, Seeler & Co fände.



Und die augenblickliche Einmaligkeit der Namensgebung eines Stadions könnte doch ein besonderes Privileg des FCK sein.



Ich persönlich könnte mir vorstellen einer solchen Aktivität beizutreten und entsprechend meiner

Möglichkeiten einen Obolus zu entrichten.
 
@weber:




Nürnberg bekommt zwar Geld von Roth, aber wirklich viel dürfte das nicht sein und daher kann man es kaum als Mäzentum bezeichnen


im kicker stand mal was, das er ca. 7-8 mio. in den vergangenen jahren, bzw. seit er präsident ist, in den verein gesteckt haben soll... auch wenn das einen zeitraum von (glaub ich) über 10 jahren ist, find ich das schon ne stange geld...



@fck-freund:




Könnte man nicht eine Initiative / Gruppe / Vereinigung installieren, die es sich zur Aufgabe die Manifestierung oder Sicherung des Namens von Fritz Walter in Verbindung mit dem Stadion in der Satzung festschreibt?


in unserer satzung ist doch schon was mitm fritz fest geschrieben... oder irre ich mich da ?
 
Der FCK will seine finanzielle Situation doch gar nicht verbessern!



Schon das zweite Mal, dass ich keine Reservierungsbestätigung bekomme oder diese viel zu spät kommt und mir andere Fans Karten besorgen.



Das kanns doch echt nicht sein. Ich schäme mich schon, wenn ich mit anderen Fans drüber rede und die sich sicher denken: Tjoa Dorfverein...



Ich glaub zwar nicht, dass ich persönlich dadurch noch weniger ins Stadion gehe, aber wie sieht das bei anderen Fans aus, die eine geringere Toleranzgrenze haben?



*koppschüttel*
 
heimspiel-karten oder auswärts-karten? und welches spiel..


Auswärts. Whv. Hab da angerufen und die meinten, die Bestätigung sei unterwegs. Das war am Samstag. Das Fax wurde noch vor dem 12ten abgeschickt. Da weiß ich so genau, da ich da noch in Osna war.
 
hast du die bestätigung mittlerweile erhalten?

Das Problem bei den Auswärtskarten ist folgendes: Die Reservierungen gehen vom FCK erst raus, wenn die Karten in Kaiserslautern sind und der FCK definitiv weiß wieviele Karten zur Verfügung stehen. Alles andere würde keinen Sinn machen. Die Reservierungsbestätigung heißt gleichzeitig auch, dass die Karte in Kaiserslautern bereit liegt und die Karten abgeholt werden können..Das ist auch der Grund, warum Auswärtskarten teilweise erst spät verschickt werden. Für das Koblenz-Spiel in 30 Tagen sind z.b. bis heute noch keine Karten beim FCK eingegangen und es wird wohl auch noch eine Weile dauern..
 
Nein...Bestätigung ist noch immer nicht da und sowohl die Post als auch die City-Post (Konkurrent der Post) waren schon da. :/



Dann ist es diesmal also nicht 100% dem FCK anzulasten, dass sehe ich ein.



Schwer zu verstehen ist es jedoch, dass es beim Heimspiel gg Gladbach oder 1860 (weiß nicht mehr bei welchem Spiel) das gleiche war. Da kam gar keine Bestätigung. Ich bin mal gespannt, wann die zum Spiel gg Whv kommt und werde den FCK auch informieren, dass es so nicht geht und man auf diese Art und Weise Fans vergraulen kann und Tickets nicht absetzt. Denn die beiden Tickets werden jetzt wohl kaum verkauft werden, oder?
 
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