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Geständnis: 13-Jährige angefahren und vergewaltigt

Glücklicherweise ist es in Deutschland und auch der gesamten EU kein Thema die Todestrafe wieder einzuführen. Egal für welche Verbrechen.


Ein zivilisiertes Land braucht keine Todesstrafe. Ich gehe sogar noch weiter. Länder mit der Todesstrafe sind keine wirklich zivilisierten Länder. Ja, das schließt die USA mit ein.



Was fordert ihr denn eigentlich dann als nächstes Hand abhacken bei Diebstahl. Auspeitschen für ...



Übrigens soll es auch schon zu unrecht Verurteilte gegeben haben. Stellt sich das dann raus und sie waren "nur" in Haft kann man sie wenigstens wieder frei lassen und versuchen zu entschädigen. Bei Strafen wie Todesstrafe, Hand ab, auspeitschen, ... wird das schon schwieriger. Alleine das rechtfertigt schon dne Verzicht auf solche Strafen.





Diese "Gefühlsregung" könnte ich sogar verstehen. Wahrscheinlich wären das auch meine Gedanken wenn jemand einem meiner Kinder das antun würde. Nur ist das trotzdem keine Lösung. Der Staat ist für die Strafe zuständig, sonst können wir es gleich vergessen und das Recht des Stärkeren einführen.



...



Und da kann der Staat meiner Meinung nach problemlos ohne Todessstrafe auskommen. Der Staat sollte nicht selbst zum Täter werden und das wird er mit Vollstreckung der Todesstrafe meiner Meinung nach. Das manchmal dann die Strafe für den Täter auch aus meiner Sicht zu lasch ist und das lebenslänglich auch ruhig wirklich lebenslänglich sein kann, ist ein anderes Thema.



...



Nein, der sollte genau wie das "Schwein" vor Gericht kommen und natürlich auch entsprechend verurteilt werden. So wie es in einem Rechtsstaat zu sein hat.


Sehr gute Stellungnahme.



Auch ich bin der Meinung, dass die Gesetzgebende und Ausführende Staatsgewalt immer ohne Gewalt egal welcher Form auskommen muß. Sich auf die selbe Stufe wie der Täter zu stellen hat mit Zivilisation in meinen Auge nichts zu tun.

Ich kann mit dem Leitsatz "Auge um Auge" nichts anfangen. Dazu ist die Gefahr von Fehlurteilen gegeben. Jeder einzelne zu Unrecht verurteilte wäre hier einer zu viel.

Ich will aber nicht in Abrede stellen, dass ich als Betroffener auch dazu neigen könnte, an Selbstjustiz zu denken - auch wenn ich damit eventuell später ein moralisches Problem bekäme. Der Mensch ist halt nicht immer nur rational.

Für mich steht im genannten Fall der Schutz der Bevölkerung im Fordergrund - ob der aber in unserer Rechtssprechung immer gegeben ist, ist die Frage?



Oft sehe ich das Problem, dass in unserer Gesellschaft kein wirklicher Opferschutz existiert.

Der Fall Gäffgen (auch wenn die Staatsanwaltschaft, oder Polizei hier teilweise durch Androhung von Gewalt einen Rechtsbruch begangen haben sollte) ist für mich ein schillerndes Beispiel.

Das mutmassliche Täter sich auf Kosten der Opfer auch im Nachhinein noch bereichern können (Verlegen einer Autobiographie, etc.) dem müßte meiner Meinung nach unbedingt ein Riegel vorgeschoben werden.

Aber daran ist auch unsere Gesellschaft mitschuld. Wo es keine Käufer solcher Bücher gäbe ...

Ich mag mir auch nicht vorstellen, unter welchem Druck (Belagerungszustand durch Presse, Fotografen, etc.) die Familie des ermordeten Mädchens aaktuell stehen.
 
Was is eigentlich der Sinn dahinter solche "News" hier zu posten? Geht nicht an dich allein, Mikkes, diesmal hatte es ja net mal was mit ner Ausweisung zu tun
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. Die meisten Antworten beziehn sich auf den Wunsch dem Täter eine härtere Strafe als die vom Gesetzgeber festgelegte zu verpassen. "Ich würd ihn nicht mehr rauslassen/ Sack abschneiden/ vergasen." Nur selten schafft es jemand seine erste Reaktion so zu posten das Mitgefühl mit dem Opfer ausgedrückt wird.
Isses ein "in was für einer kranken Gesellschaft leben wir"- Ding? Oder eher eine "Muss man trotzdem hinschauen wie bei einem Autounfall" Geschichte?


Ich zitier mich hier jetzt mal selbst, weil es immer noch niemand geschafft hat, mir eine Antwort auf die Frage zu geben, warum man sowas postet. Den Todesstrafenthread gab's schon lang, wenn man zu dem Thema diskuttieren muss kann man dort posten. Ich wollt auch mit meinem Post nicht kritisieren, dass viele gern die Todesstrafe fordern, sondern wissen warum solche traurigen Vorkommnisse als Thread verewigt werden.

Ich hab zu diesem und vielen anderen Verbrechen nix zu sagen außer sowas wie Reddy in seinem ersten Post geschrieben hat. Und da solch verabscheuenswürdige Dinge jeden Tag passieren und in den Medien stehn, versteh ich's erst recht nicht.
 
@johnny: du hast meinen einwand ja schon vorweg genommen. ich würde sagen, ein staat garantiert den bürgern schutz, solange sie sich an gewisse regeln halten. aber gerade hobbessche überlegungen deuten ja schon zaghaft in richtung der vertragsidee, und da muss man doch einfach sagen: der bürger bekommt nicht nur rechte, sondern er muss auch etwas geben, nämlich die bereitschaft, sich an die gesetze zu halten. wer das nicht tut, wird dann eben bestraft, je nach härte des verstoßes unterschiedlich. ansonsten gibt nämlich ein vertragspartner garantien, ohne dass er vom anderen etwas davon fordern kann. wer sich an keine regel des vertrags hält, darf nicht erwarten, dass der andere trotzdem einige akzeptiert.


Aber was denken denn die anderen Vertragspartner vom Staat, wenn dieser gegen einige (die ihrerseits Teile der Regeln gebrochen haben) die Regeln bricht und ihnen nicht mehr den Schutz gewährt und sie sogar tötet?



Edit: Ist das nicht ein Vertrauensbruch für die Leute, die sich an die Regeln halten? In meinen Augen schon, auch wenn ichs nicht wirklich erklären kann. Wahrscheinlich wegen ->



Und wer legt fest, welche Regeln gebrochen werden dürfen und bei welchen Regelbrüchen man wiederum mit seinem Leben bezahlen muss/soll? Ist einmal diese Schwelle übertreten und es wird von staatsseiten getötet, dann kannst du auch schnell anfangen zu foltern oder für vermeintlich minderschwere (aber wer bestimmt das?) Verbrechen die Todesstrafe vollstrecken.
 
Ich zitier mich hier jetzt mal selbst, weil es immer noch niemand geschafft hat, mir eine Antwort auf die Frage zu geben, warum man sowas postet. Den Todesstrafenthread gab's schon lang, wenn man zu dem Thema diskuttieren muss kann man dort posten. Ich wollt auch mit meinem Post nicht kritisieren, dass viele gern die Todesstrafe fordern, sondern wissen warum solche traurigen Vorkommnisse als Thread verewigt werden.
Ich hab zu diesem und vielen anderen Verbrechen nix zu sagen außer sowas wie Reddy in seinem ersten Post geschrieben hat. Und da solch verabscheuenswürdige Dinge jeden Tag passieren und in den Medien stehn, versteh ich's erst recht nicht.


Ich denke dem Starter des Threads geht es darum, dass wir alle zutiefst geschockt dem Verfall der Gesellschaft gegenüberstehen. Ich denke, wenn schon ein 5-facher Vater so eine Tat begeht muss man sich fragen, wie man dem Einhalt gebieten kann und wie man Tat und Bestrafung in Einklang bringen kann.



Ich finde man macht es sich ein bisschen einfach wenn man sagt "Der Rechtsstaat wird das schon regeln". Wie oft mussten wir denn schon miterleben, dass die Täter geschützt werden und die Opfer im Stich gelassen werden. Ich denke es ist ander Zeit aufzustehen und zu dem sogenannten "Staat" zu sagen: "Wir haben die Schnauze voll" und wollen Strafen die angemessen sind und nicht, dass der Täter bei Mord nach 2 Jahren wieder frei ist, oder bei Diebstahl von 1,30 Euro entlassen wird, während andere Millionen am Staat vorbeischaffen und danach in einem Schloss leben.



Kein Wunder, wenn sich niemand mehr ans Gesetz hält. Es passiert ihm doch nichts ! Wenn ich früher zu einem Erwachsenen frech gewesen wäre, hätte mein Vater mich grün und blau geschlagen. Heute zeigen Kinder ihre Eltern an, wenn sie einen Klaps bekommen. Kein Wunder, dass alles den Bach runter geht......
 
PRÄVENTION VON SEXUALVERBRECHEN



Mediziner weiten Therapien für Pädophile aus



Von Heike Le Ker

Sie begehren Kinder - und könnten eine Straftat begehen: In Deutschland gibt es rund 220.000 Pädophile. Ein Projekt in Berlin hat gezeigt, dass viele betroffene Männer Hilfe wollen. Jetzt bietet auch Schleswig-Holstein eine Therapie an, Sachsen und Bayern wollen folgen.

Kiel - Pädophilie ist nicht heilbar - darin sind sich Wissenschaftler einig. Doch eine gezielte Psychotherapie könnte Menschen mit dieser sexuellen Präferenzstörung davon abhalten, Kinder zu missbrauchen. Mit diesem Ziel hatten Sexualtherapeuten an der Berliner Charité vor vier Jahren ihr Projekt "Kein Täter werden" begonnen, bei dem sich inzwischen über tausend Pädophile gemeldet haben. Seit kurzem bietet nun auch die Universitätsklinik in Kiel als erste regionale Anlaufstelle in Deutschland das Präventionsprogramm an.





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