Mainz am Ziel
Samstag, 12. Mai 2007, 17.18 Uhr: ein Mann, ein Verein, eine Region sind am Ziel: der FSV Mainz 05 ist wieder zweitklassig. Der Jubel kannte keine Grenzen als der erste Bundesligaabstieg in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte besiegelt war. Der Betriebsunfall Aufstieg aus dem Jahr 2004 war im dritten Anlauf endlich wett gemacht. Die Fans standen noch lange beisammen – die Gänsehaut von der Festrede des Trainers Jürgen Klopp wollte gar nicht weichen. Immer wieder wurden die Fußball-Hymne „You´ll Never Walk Alone“ sowie der Schlachtgesang „1. Liga? Nie mehr!“ angestimmt. Noch am nächsten Morgen feierte die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt den großen Erfolg.
Der Abstieg schien nach der Hinrunde bereits nahezu gesichert. Doch dann kamen die Fasnachts-Kicker noch gehörig ins Straucheln. Eine unerwartete Siegesserie mit 16 Punkten aus 6 Spielen nach der Winterpause ließ das Ziel in weite Ferne rücken. Bis wenige Spieltage vor Schluss kämpfte die halbe Liga um einen der drei begehrten Abstiegsplätze.
Doch Mannschaft, Trainer und Management haben immer an das Erreichen des großen Ziels geglaubt. Letztlich hielt das Team dem großen Druck stand und sicherte sich mit einer Serie von sieben sieglosen Spielen den Gang in die 2. Liga. Dass das letzte Heimspiel mit 3:0 gewonnen wurde, war schnell vergessen: das Ziel war aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz dennoch erreicht.
Besonders der Trainer profitiert vom Gang ins Fußball-Unterhaus. Seine Glaubwürdigkeit als neutraler Kommentator im Bundesligageschäft steigt erheblich und sein Terminplan erlaubt ihm künftig samstags bei arena vor der Kamera zu stehen.
Am nächsten Samstag heißt es noch mal Daumen drücken, denn theoretisch könnte der Verein noch auf der Ziellinie scheitern. Doch daran, dass das komfortable Polster von 3 Punkten und 14 Toren auf einen Nichtabstiegsplatz noch verspielt werden könnte, glaubt hier wirklich niemand.
In diesem Sinne alle im Chor: „1. Liga? Nie mehr, nie mehr, nie mehr …“
Samstag, 12. Mai 2007, 17.18 Uhr: ein Mann, ein Verein, eine Region sind am Ziel: der FSV Mainz 05 ist wieder zweitklassig. Der Jubel kannte keine Grenzen als der erste Bundesligaabstieg in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte besiegelt war. Der Betriebsunfall Aufstieg aus dem Jahr 2004 war im dritten Anlauf endlich wett gemacht. Die Fans standen noch lange beisammen – die Gänsehaut von der Festrede des Trainers Jürgen Klopp wollte gar nicht weichen. Immer wieder wurden die Fußball-Hymne „You´ll Never Walk Alone“ sowie der Schlachtgesang „1. Liga? Nie mehr!“ angestimmt. Noch am nächsten Morgen feierte die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt den großen Erfolg.
Der Abstieg schien nach der Hinrunde bereits nahezu gesichert. Doch dann kamen die Fasnachts-Kicker noch gehörig ins Straucheln. Eine unerwartete Siegesserie mit 16 Punkten aus 6 Spielen nach der Winterpause ließ das Ziel in weite Ferne rücken. Bis wenige Spieltage vor Schluss kämpfte die halbe Liga um einen der drei begehrten Abstiegsplätze.
Doch Mannschaft, Trainer und Management haben immer an das Erreichen des großen Ziels geglaubt. Letztlich hielt das Team dem großen Druck stand und sicherte sich mit einer Serie von sieben sieglosen Spielen den Gang in die 2. Liga. Dass das letzte Heimspiel mit 3:0 gewonnen wurde, war schnell vergessen: das Ziel war aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz dennoch erreicht.
Besonders der Trainer profitiert vom Gang ins Fußball-Unterhaus. Seine Glaubwürdigkeit als neutraler Kommentator im Bundesligageschäft steigt erheblich und sein Terminplan erlaubt ihm künftig samstags bei arena vor der Kamera zu stehen.
Am nächsten Samstag heißt es noch mal Daumen drücken, denn theoretisch könnte der Verein noch auf der Ziellinie scheitern. Doch daran, dass das komfortable Polster von 3 Punkten und 14 Toren auf einen Nichtabstiegsplatz noch verspielt werden könnte, glaubt hier wirklich niemand.
In diesem Sinne alle im Chor: „1. Liga? Nie mehr, nie mehr, nie mehr …“