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Grenzkontrollen während der WM
Während der Fussball-WM will Deutschland an den Grenzen zu Schengen-Staaten Kontrollen einführen. Für Schweizer Grenzgänger ändert sich nichts, da sie bei Einreisen ins Gastgeberland sowieso immer kontrolliert werden.
Innenminister Wolfgang Schäuble erinnerte heute in Berlin eine Expertenrunde aus allen 32 WM-Teilnehmerstaaten daran, dass Schengen diese Möglichkeit explizit vorsehe.
Deutschlands Schengen-Nachbarn sind Dänemark, Österreich, Frankreich und die Beneluxländer. Die Schweiz gilt frühestens Anfang 2008 als Vollmitglied von Schengen.
Mit der Vorbereitung der Weltmeisterschaft liege Deutschland voll im Zeitplan, sagte Schäuble weiter. Im Rahmen des Sicherheitskonzepts gelte ein besonderes Augenmerk den Hooligans und denjenigen Plätzen, auf denen die Spiele öffentlich auf Grossleinwänden übertragen werden.
Fest der Freundschaft
Deutschland werde alles «Menschenmögliche» für eine sichere Fussball-WM tun, ergänzte der Innenminister. Es solle aber keine Sicherheits-Weltmeisterschaft werden. Deutschland wolle keine Zäune errichten, sondern Tore öffnen, damit es auch ein Fest der Freundschaft werde.
Der Schweizer Präsident des Fussball-Weltverbandes FIFA, Joseph Blatter, sagte, Sicherheit sei ein wichtiges Thema. Aber das zentrale Thema der Weltmeisterschaft seien die Spiele. (pa/sda)
Während der Fussball-WM will Deutschland an den Grenzen zu Schengen-Staaten Kontrollen einführen. Für Schweizer Grenzgänger ändert sich nichts, da sie bei Einreisen ins Gastgeberland sowieso immer kontrolliert werden.
Innenminister Wolfgang Schäuble erinnerte heute in Berlin eine Expertenrunde aus allen 32 WM-Teilnehmerstaaten daran, dass Schengen diese Möglichkeit explizit vorsehe.
Deutschlands Schengen-Nachbarn sind Dänemark, Österreich, Frankreich und die Beneluxländer. Die Schweiz gilt frühestens Anfang 2008 als Vollmitglied von Schengen.
Mit der Vorbereitung der Weltmeisterschaft liege Deutschland voll im Zeitplan, sagte Schäuble weiter. Im Rahmen des Sicherheitskonzepts gelte ein besonderes Augenmerk den Hooligans und denjenigen Plätzen, auf denen die Spiele öffentlich auf Grossleinwänden übertragen werden.
Fest der Freundschaft
Deutschland werde alles «Menschenmögliche» für eine sichere Fussball-WM tun, ergänzte der Innenminister. Es solle aber keine Sicherheits-Weltmeisterschaft werden. Deutschland wolle keine Zäune errichten, sondern Tore öffnen, damit es auch ein Fest der Freundschaft werde.
Der Schweizer Präsident des Fussball-Weltverbandes FIFA, Joseph Blatter, sagte, Sicherheit sei ein wichtiges Thema. Aber das zentrale Thema der Weltmeisterschaft seien die Spiele. (pa/sda)