20.04.2006 - Größte Solaranlage auf einem deutschen Stadiondach
Auf dem Dach des Kaiserslauterer Fritz-Walter-Stadions wird derzeit eine Solaranlage installiert. Gestern begannen die Arbeiten an der Westtribüne, bis Ende Mai soll ein großer Teil der Anlage, die sich nach Fertigstellung auf insgesamt 6.000 Quadratmetern auch über die Dächer der Süd- und Osttribüne erstrecken wird, installiert und in Betrieb genommen sein.
"Das wird die größte Solaranlage in einem deutschen Stadion, sie kann ca. 200 Familien-Haushalte mit Strom versorgen - und bei ,GreenGoal' hat Kaiserslautern nicht nur wegen dieses Solardaches in vielen Punkten die Nase vorn", sagt Dirk Leibfried, Pressesprecher der Kaiserslauterer Stadiongesellschaft. Man habe ursprünglich nicht mit diesem frühen Zeitpunkt der Umsetzung des Projekts gerechnet, jedoch sei die Entscheidung des Investors, einer Versorgungsgesellschaft, die im Mai bekannt gegeben wird, rechtzeitig gefallen, um noch vor der WM in Betrieb gehen zu können.
Das System ist jedoch nicht zur Stromversorgung des Stadions vorgesehen, vielmehr wird der aus Sonnenenergie gewonnene Strom (die Photovoltaik-Anlage leistet bis zu 800 KWp) ins öffentliche Netz eingespeist. "Für das Stadion ist die Anlage kostenneutral, es lassen sich sogar ein paar Euro damit verdienen", so Leibfried. Unter anderem im Freiburger badenova-Stadion und dem Basler Stade de Suisse sind bereits Solarkraftwerke in Betrieb.
Unterdessen laufen in Kaiserslautern die Restarbeiten an der Stabilisierung des Daches, der Pylon in der Ecke Süd/Ost ist montiert, noch vor der WM sollen die Hilfsstützen entfernt werden. Nicht aus technischer Notwendigkeit, sondern vielmehr aus Gründen der Symmetrie ist es vorgesehen zu einem späteren Zeitpunkt in der gegenüber liegenden Ecke ebenfalls einen Pylon zu installieren. Bei der Montage der Solaranlage kommt eine spezielle Befestigungstechnik zum Einsatz, die sich besonders in den Punkten Dach-Dichtigkeit und Sicherheit auszeichnet und das bestehende Tragwerk weitestgehend schont. (Stadionwelt, 20.4.06)
Auf dem Dach des Kaiserslauterer Fritz-Walter-Stadions wird derzeit eine Solaranlage installiert. Gestern begannen die Arbeiten an der Westtribüne, bis Ende Mai soll ein großer Teil der Anlage, die sich nach Fertigstellung auf insgesamt 6.000 Quadratmetern auch über die Dächer der Süd- und Osttribüne erstrecken wird, installiert und in Betrieb genommen sein.
"Das wird die größte Solaranlage in einem deutschen Stadion, sie kann ca. 200 Familien-Haushalte mit Strom versorgen - und bei ,GreenGoal' hat Kaiserslautern nicht nur wegen dieses Solardaches in vielen Punkten die Nase vorn", sagt Dirk Leibfried, Pressesprecher der Kaiserslauterer Stadiongesellschaft. Man habe ursprünglich nicht mit diesem frühen Zeitpunkt der Umsetzung des Projekts gerechnet, jedoch sei die Entscheidung des Investors, einer Versorgungsgesellschaft, die im Mai bekannt gegeben wird, rechtzeitig gefallen, um noch vor der WM in Betrieb gehen zu können.
Das System ist jedoch nicht zur Stromversorgung des Stadions vorgesehen, vielmehr wird der aus Sonnenenergie gewonnene Strom (die Photovoltaik-Anlage leistet bis zu 800 KWp) ins öffentliche Netz eingespeist. "Für das Stadion ist die Anlage kostenneutral, es lassen sich sogar ein paar Euro damit verdienen", so Leibfried. Unter anderem im Freiburger badenova-Stadion und dem Basler Stade de Suisse sind bereits Solarkraftwerke in Betrieb.
Unterdessen laufen in Kaiserslautern die Restarbeiten an der Stabilisierung des Daches, der Pylon in der Ecke Süd/Ost ist montiert, noch vor der WM sollen die Hilfsstützen entfernt werden. Nicht aus technischer Notwendigkeit, sondern vielmehr aus Gründen der Symmetrie ist es vorgesehen zu einem späteren Zeitpunkt in der gegenüber liegenden Ecke ebenfalls einen Pylon zu installieren. Bei der Montage der Solaranlage kommt eine spezielle Befestigungstechnik zum Einsatz, die sich besonders in den Punkten Dach-Dichtigkeit und Sicherheit auszeichnet und das bestehende Tragwerk weitestgehend schont. (Stadionwelt, 20.4.06)