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Grüß Gott aus Österreich - Trainingslagersplitter

sattom

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as Trainingslager in Irdning/Steiermark hat noch nicht begonnen, schon musste der erste Stress bewältigt werden. Über 8 1/2 Stunden Busfahrt nach Österreich standen auf dem Programm - und das bei 30 Grad und vielen Ausflüglern auf der Autobahn. Nachdem lockeren Aufgalopp in Bernbach (14:0) kehrt nun der harte Trainingsalltag ein.



Auf der Busfahrt konnten sich die FCK-Profis schon auf die nächste Mammut-Reise freuen. Im Pokal geht es am 04./05.08. nach Wilhelmshaven. Dann statt Berge die schöne Nordsee, aber die Strapazen werden ähnlich sein. Gerade mal nur 100 km kürzer ist die Tour an den Jadebusen. Doch immerhin scheint die sportliche Komponente bei diesem Los zu stimmen.

Sportdirektor Michael Schjönberg legt sich schmunzelnd schon jetzt fest: "Ich setze die Jungs jetzt mal richtig unter Druck. Gegen Wilhelmshaven sind wir Favorit!"



Unterwegs wurden die Verantwortlichen um Sportdirektor Michael Schjönberg von einer negativen Nachricht überrascht. Das geplante Testspiel am Mittwoch gegen Dinamo Zagreb muss ausfallen. Am Samstag gab es beim Spiel von Rapid Wien gegen die Kroaten schwere Ausschreitungen. Autos und Fensterscheiben wurden im Nachbarort beschädigt, dazu gab es Verletzte und neun Festnahmen. Konsequenz: Gegen Dinamo Zagreb will hier keiner mehr spielen. Nun heißt es, schnellstens Ersatz finden.



Aber zurück ins beschauliche Irdning nach Österreich. Irgendwann dann am Sonntagabend wurde das Ziel endlich erreicht. Einige kennen die Unterkunft, das Schlosshotel Pichlarn, bereits vom Trainingslager aus dem letzten Jahr. So war die Begrüßung durch die Hotelangestellten teilweise sehr herzlich.



Und dann? Kurze Stärkung, Laufschuhe an und ab in die wunderschöne Landschaft der Steiermark. Nach dem langen Sitzen im Bus mussten die Profis wieder was für die müden Knochen machen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen verkrochen sich die Spieler dann auf ihre Zimmer, denn schließlich haben sie hier in Irdning einiges zu erwarten. Der neue Trainer Kjetil Rekdal hat bereits deutlich gemacht, dass Fitness und Kondition für sein Spielsystem absolut im Vordergrund steht.

Oh, wenn die Spieler nur wüssten, was auf sie in den nächsten Tagen zukommt…





www.fck.de
 
Das angekündigte Testspiel der 2. Mannschaft des FCK gegen die Amateure aus Köln am 04. Juli 2007 in Wirges muss aufgrund der zahlreichen Verletzungen im Lizenzspielerbereich abgesagt werden.



Nach der Nachnominierung gestern von Mariusz Suszko für das Trainingslager der Profis in Irdning/Österreich, sind nun auch Marco Grimm, Nico Weißmann, Timur Özgöz und Ali Demir auf dem Weg nach Österreich.





Sorry, wenns hier nicht rein passt.
 
GRÜß GOTT AUS ÖSTERREICH - 2. TAG





Der erste komplette Trainingstag im beschaulichen Irdning hatte es wirklich in sich. Zwei Einheiten standen auf dem Programm. Jeweils zwei volle Stunden ließ Cheftrainer Kjetil Rekdal seine Jungs schwitzen. Unterstützt von seinem Trainerteam mit Wolfgang Funkel, Roger Lutz und Thomas Neubert hatte Rekdal intensivste Laufarbeit vorgenommen. Zwischendurch gab es kaum mal ein Durchatmen für die Profis. "Fußballer laufen und gehen nicht", so der Norweger in seiner berüchtigt nüchternen Art zu seinen Profis.



Falls es einen Spieler gab, der möglicherweise im Urlaub etwas zu wenig gemacht

hatte, der bekam am Montag prompt die Quittung. Für Sven Müller war das zunächst eine Überraschung, dass Rekdal gleich Vollgas gab: "Wow, wenn das so weiter geht, dann bin ich Ende der Woche völlig am Ende!" Aber am Abend relativierte Müller dann seine Meinung: " Jetzt geht es mir schon viel besser. Das Training war klasse!" Auch Neuzugang Erik Jendrisek war mit dem Trainingsauftakt sehr zufrieden: "Das Training ist schon verdammt hart, aber es macht mir viel Spass!"



Das gute Training passt auch zum guten Trainingslager. Sportdirektor Michael Schjönberg ist rundum zufrieden: "Hier kann man sich wirklich optimal auf die neue Saison vorbereiten. Das Hotel ist sehr gut, das Essen klasse und der Trainingsplatz ist im hervorragenden Zustand."



Aber die Hiobsbotschaften ließen auch in Österreich nicht lange auf sich warten.

Eigentlich begann alles schon am Samstag beim Test in Bernbach (14:0). Zunächst erwischte es Daniel Halfar wieder am Rücken (er befindet sich in ärztlicher Behandlung) und bei seiner einzigen Tat traf es auch Torwart Jürgen Macho. Während seine Teamkameraden gestern trainierten, fuhr er mit Mannschaftsarzt Wolfgang Keller ins Landeskrankenhaus Rottenmann. Diagnose: ein "kleiner" Muskelfaserriss. Damit aus dem kleinen kein großer Riss wird, darf der Österreicher in seinem Heimatland zunächst nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Individuelles Training im Kraftraum, Einheiten mit Fitnesscoach Neubert und intensive Behandlung sind zunächst für Österreichs Nummer Eins angesagt.



Apropos Landeskrankenhaus: auch Sascha Kotysch hatte die "Freude" dieses Hospital zu besuchen. Den Neuprofi erwischte es beim Training. Ohne Fremdeinwirkung bekam er wieder Schmerzen an seiner "Schwachstelle" im Knie. Kotysch frustriert : "So ein Mist! Ich hatte mir so viel vorgenommen und jetzt das!"



Doch - Gott sei Dank - ist es kein Schaden am Innenmeniskus. Trotzdem ist für ihn das Trainingslager gelaufen. Nun lässt er sich eine so genannte Falte im Knie entfernen, damit er schnellstens wieder bei der Mannschaft sein kann. Neben Kotysch hatte auch Joel Thomas am ersten Tag richtig Pech. Bei einem wunderschönen Tor im Trainingsspiel verletzte er sich beim Torschuss. Nun muss er mit einem Muskelfaserriss die Heimreise antreten. Für den Youngster aus Frankreich, der sich für die erste Mannschaft empfehlen wollte, natürlich sehr bitter.



Außerdem sind noch weitere Spieler angeschlagen: Demai (Probleme mit der Wade), Simpson (im Aufbautraining nach seinem Innenbandriss), Opara und Diarra (beide Achillodynie, so der medizinische Fachbegriff).



Abends dann war die Stimmung wieder besser. Torwart Florian Fromlowitz bekam zu seinem 21. Geburtstag eine hübsche Torte überreicht. Trainer Rekdal war allerdings über das Geburtstagskind ein wenig überrascht: "In Norwegen muss derjenige, der Geburtstag hat, entweder ein Lied singen, ein Gedicht aufsagen oder eine witzige Story erzählen." Doch leider kam über Fromlowitz’ Lippen weder das eine noch das andere…



www.fck.de
 
Das gibts ja echt nicht,dass sich gleich so viele verletzen,so ein Pech!

Aber vermutlich werden alle relativ schnell wieder fit sein,außer natürlich bei Halfar. Das kann man wohl nicht so einfach voraussagen.Man kann jetzt nur hoffen dass sich nicht noch mehr verletzen.
 
3. Tag



"Na, Gott sei Dank!" - das werden einige Spieler gedacht haben, als sie davon hörten, dass am Dienstag Taktikschulung vorgesehen war. Der vorherige Tag steckte vor allem den Youngstern noch in den Knochen.

Damit Chefcoach Kjetil Rekdal seine angedachten Systeme auch verwirklichen kann, sind diese Einheiten um das Thema "Taktik" natürlich ebenso wichtig wie die anderen Einheiten. "Das war heute nur der Anfang", so der Norweger. Diese Schulungen werden in den nächsten Wochen ein großer Schwerpunkt der Trainingsarbeit sein.







Vormittags nahm sich der Coach während der Übungseinheit auch immer wieder Zeit, um seinen Jungs das eine oder andere genauestens zu erklären. Manchmal sah die Szenerie von außen aus wie ein überdimensionales Schachspiel. Selbstverständlich wurde die vermeintliche Theorie in einer Art Spielform dann auch praktisch umgesetzt. Wie genau diese Übungen ausgesehen haben, wird hier natürlich nicht verraten…

Natürlich war auch dieses Training voller Intensität und dauerte wie gewohnt gute zwei Stunden.



In Irdning angekommen sind mittlerweile auch einige Journalisten. Selbstverständlich stehen auch hier in Österreich das skandinavische Duo Rekdal/Schjönberg im Fokus der Journaille. Und so durften die beiden sportlich Verantwortlichen nach dem Mittagessen Rede und Antwort stehen. Man merkt, dass die öffentliche Neugier jeden Tag immer größer wird, denn schließlich ist gerade Rekdal für viele Medien noch ein unbeschriebenes Blatt.





Am Nachmittag durften die Herren Fußballer dann zum ersten Mal den Kraftraum kennen lernen und auch die Übungen von Fitnesscoach Thomas Neubert genießen. Die angeschlagenen Spieler wie Macho, Opara, Simpson und Demai vergnügten sich derweil im hauseigenen Pool. Nein, nicht zur Erholung, auch im Wasser müssen die Jungs Vollgas geben. Unter dem Motto "Aquajogging" durften die Herren einige Zeit im feuchten Nass verweilen. Das dient selbstverständlich alles dazu, damit sie schnellstens wieder komplett fit werden und wieder am Mannschaftstraining teilnehmen können.



Das Trainerteam arbeitet Hand in Hand und so bekommt jeder Coach besondere Aufgaben und das Vertrauen vom Cheftrainer, denn nicht nur die Mannschaft muss funktionieren, sondern auch das komplette Trainer- und Funktionsteam. So hatten auch die Masseure am Dienstag durch die müden Profis Hochkonjunktur.



Hartes Training hätten sich an diesem Tag auch vier nach berufene Amateure gewünscht. Aufgrund der Verletzungsmisere beorderte Rekdal Marco Grimm, Nico Weißmann, Timur Özgöz und Ali Demir nach Irdning. Mit guter Laune sind die vier in Kaiserslautern um 13.00 Uhr losgefahren, schließlich motiviert es ja, dass sie bei den Profis dabei sein dürfen. Doch leider war die Fahrt, die normalerweise maximal sechs Stunden dauert, "etwas" länger. Unterwegs hielt eine Vollsperrung den FCK-Shuttle auf, so dass die Amateure erst kurz vor Mitternacht dann ankamen. Zu dem Zeitpunkt haben bestimmt schon einige Profis gemütlich in ihren Betten geschlummert und vom schönen Training am nächsten Tag geträumt…



quelle : fck.de
 
4. Tag



Regen, Regen, Regen! Endlich weiß jeder, der im Trainingslager in Österreich weilt, was eigentlich Dauerregen bedeutet. Den ganzen Mittwoch schüttete es aus Eimern. Dazu noch die überschaubaren Temperaturen. Bei der Ankunft in Irdning schlug das Thermometer am Sonntag noch bei 30 Grad Celsius aus, am Mittwoch waren es gerade noch zehn!



Touristen, die in der Steiermark Urlaub machen, können ja schön in ihren Hotels und Pensionen verweilen. Die FCK-Profis müssen selbstverständlich bei Wind und Wetter trainieren. Schließlich scheint ja an den Spieltagen auch nicht immer die Sonne…





Da abends ein Testspiel auf dem Programm stand, war die Trainingseinheit eher eine lockerere Angelegenheit. Es gab nette Spielchen mit dem Ball. Aber so nett waren sie auch wieder nicht, denn sie dienten dazu, die Mannschaftskasse aufzufüllen. Die Verlierer mussten zahlen.



och Petrus hatte ein Einsehen mit den Profis. Nach knapp einer Stunde ging nichts mehr. Der Platz war in einem erbärmlichen Zustand. Für Wasserballer vielleicht ideal, aber ein einigermaßen sinnvolles Training war nicht mehr möglich. Auf die Frage eines Journalisten an Axel Bellinghausen, wie er sich nach dem Training fühle, antwortete Bellinghausen trocken: "Nass!"





Nach dem Mittagessen stand eigentlich nur noch die Frage im Raum, ob das Testspiel gegen den österreichischen Zweitligisten SV Stadtwerke Kapfenberg stattfinden kann oder nicht. Gegen 15:00 Uhr dann die Entwarnung. Der begleitende Wind hat den Platz halbwegs spielbar gemacht. Für die FCK-Profis war diese Entscheidung wichtig. Stürmer Marcel Ziemer: "Klar, nach den Trainingseinheiten wollen wir endlich auch mal wieder Fußballspielen. Schön, dass das Spiel trotz des Regens stattfinden kann."



Eine Stunde vor Spielbeginn ging es also per Bus ins nahe gelegene Stainach. Und wer war völlig überraschend wieder bei der Mannschaft? Sascha Kotysch! Alle erwarteten, dass er eventuell unters Messer muss. Deswegen fuhr er extra nach Straubing zu einem Spezialisten. Doch dort konnte der Doc mit einer guten Nachricht aufwarten. "Es ist alles nicht so schlimm," so der Neuprofi, "ich habe eine Spritze bekommen und soll bereits am Donnerstag wieder mit trainieren."



Aimen Demai begleitete Kotysch auf seinen Trip und kam ebenfalls mit guten News zurück. Sein Knie ist nach seinem Kreuzbandriss wieder absolut voll belastbar. Wenn jetzt noch seine Blessur in der Wade verschwindet, dann kann Demai wieder voll angreifen. So war er dann beim Testspiel nur Zuschauer, wie auch die Angeschlagegenen Simpson, Macho, Opara und Diarra.



Wer das gute Stadionprogramm des FCK gewöhnt war, für den gab es hier mächtig auf die Ohren. In übermäßiger Lautstärke wurden sämtliche Lieder von Österreichs Superstar DJ Ötzi aufgelegt. Nette Musik für einen Abend auf einer Almhütte, aber nichts vor einem Fußballspiel. Vielleicht wollten die Einheimischen die Lauterer ein wenig schocken. Doch das nutzte nichts.



Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten und guten Reaktionen von Torwart Florian Fromlowitz, lief das Spiel der Pfälzer immer besser. Trotz einiger Rutschpartien auf dem Wasser getränkten Rasen gewann der FCK das Spiel am Ende souverän mit 3:0. In der ersten Halbzeit bereitete Sven Müller das Tor von Axel Bellinghausen vor. In den zweiten 45 Minuten stach der Torschütze dann mit zwei Assists hervor. Einmal per Ecke auf den Kopf von Steffen Bohl, ein weiteres Mal mit einer feinen Flanke auf den Kopf von Stürmer Marcel Ziemer.



So war am Ende Trainer Kjetil Rekdal ganz zufrieden: "Wir haben gewonnen, dazu wieder ohne Gegentor. Das ist wichtig, denn auch in der Liga muss ab und zu auch mal ein 1:0 ausreichen. Es wird zwar jeden Tag besser, aber wir haben trotzdem noch viel zu tun."



uch Sportdirektor Michael Schjönberg bewertete das Spiel durchaus positiv: "Das sah schon nach Fußball aus!"Nur Neuzugang Alexander Bugera fand ein Haar in der Suppe: "Mensch, die muss man doch richtig weghauen…"



Trotz eines schrecklichen Regentages gingen nach dem Abendessen alle Beteiligten zufrieden ins Bett. Und wenn der Spruch stimmt, dass Regen schön macht, dann hat der FCK mittlerweile bestimmt die schönste Mannschaft in Deutschland…
 
GRÜSS GOTT AUS ÖSTERREICH - 5. TAG



Das kann doch nicht wahr sein! Aufgewacht, aus dem Fenster geschaut und schon wieder nur Regen, Regen, Regen. So langsam kommt Frust auf. Nun was solls. Gutes Frühstück, ab in den Bus und los zum Training.



Die FCK-Spieler, die ein Großteil am Abend vorher gegen Kapfenberg (3:0) spielten, liefen aus. Die anderen hatten selbstverständlich wieder eine harte Einheit zu bewältigen. Auch wenn der Platz nicht in optimalem Zustand war, egal, die Arbeit muss weiter gehen.



Einer der "Roten Teufel" spult mal wieder parallel zum Training seine intensiven Laufeinheiten ab. Doch bei Josh Simpson verschwindet sein obligatorisches Lächeln. "Ich will nicht mehr laufen. Du machst mich fertig", so der Kanadier zu Fitnesscoach Thomas Neubert. Klar, wenn man weiß, dass Simpson die letzten zwei Kilometer zum Hotel zurück laufen darf. Das klingt jetzt nicht so schlimm, aber es geht immer steil bergauf. Radfahrer hätten schon Probleme. Intern ist dieser Weg schon in "Simpson Avenue" umgetauft



Und dann gibt es noch den täglichen Kotysch. Gut gelaunt aus Straubing zurück und mit voller Motivation bekam er während des Trainings wieder Schmerzen an gleicher Stelle. Nun kommt er tatsächlich nicht mehr um eine Operation an seinem Knie (Schleimbeutelfalte entfernen) herum.



Schmerzen hatte auch Marcel Ziemer. Nach einem Zweikampf löste sich ein Zehennagel. "Das ist zwar keine schwere Verletzung", so der Stürmer, "aber es tut sauweh!" Allein der Gedanke daran verursacht schon Unbehagen.



Während des Trainings tauchte auch ein ganz besonderes Unikat auf: Ein norwegischer Journalist. Er arbeitet als Korrespondent einer norwegischen Tageszeitung in Berlin; allerdings im Ressort Politik! "Na, so viel Ahnung von Fußball hat er nicht gehabt", berichtete Trainer Kjetil Rekdal schmunzelnd nach dem Interview mit seinem Landsmann. Überrascht war auch der FCK-Tross vom Aussehen des Norwegers. Ein feiner Anzug, dazu Sandalen und nackte Füße. Bewaffnet mit Fotokamera und Regenschirm. Ein gewöhnungsbedürftiges Outfit.



Obwohl aus dem Dauerregen nur noch Schauer wurden, improvisierte das Trainerteam dann doch. Kurzerhand wurde das Nachmittagstraining vom Platz in den Kraftraum verlegt. So konnte Thomas Neubert die Jungs dann ohne Wettereinfluss wieder hart ran nehmen.



Kurz zum ärztlichen Bulletin: Neben Simpson müssen weiterhin Demai, Macho, Opara und Diarra auf das Mannschaftstraining verzichten. Dazu kommt ein neuer Verletzter: der FCK-Busfahrer! Ihn hat es mit einem fiesen Hexenschuss erwischt. Hoffentlich ist er bis Dienstag wieder fit, um das Team unfallfrei nach Hause bringen zu können.



Außerdem gab es hohen Besuch! Der Vorstand mit Erwin Göbel und Arndt Jaworski sowie Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Buchholz geben sich ein paar Tage die Ehre. Denn schließlich gibt es zwischendurch auch immer Zeit ernstere Gespräche zu führen. Die Inhalte dieser Gespräche bleiben natürlich geheim
 
6. Tag



…und nun zum Wetter." - Klar, wenn es jeden Tag regnet, dann fragt man sich morgens natürlich, wie das Wetter wird? Und siehe da, "nur" noch ein paar Schauer. Die Temperaturen klettern auch langsam aber sicher höher auf der Quecksilbersäule.



Ansonsten gab es das Übliche. Zehn Uhr Trainingsbeginn auf dem Platz in Stainach. Zwei Stunden lang wurden die FCK-Profis wieder richtig lang gemacht. Vor allem die Laufeinheiten in Intervallform hatten es in sich. Mittlerweile weiß jeder Spieler, wo der Trainer mit dem körperlichen Zustand seiner Jungs hin will. Selbstverständlich standen auch Spielformen auf dem Programm. Die Profis waren fast die ganzen 120 Minuten komplett in Bewegung.

Platt gingen sie dann vom Platz Richtung Bus. Einige Spieler hatten allerdings vor dem Mittagessen noch keine Ruhe, denn die anwesenden Journalisten möchten ja für ihren Arbeitgeber noch einige Interviews geben. Für die erfahrenen Spieler das tägliche Brot, für die jungen Profis wie Christian Henel auch hier neue Erfahrungen. Doch auch in den Gesprächen mit den Redakteuren verkaufen sich alle "Roten Teufel" hervorragend.



Am Nachmittag ging es dann wieder Richtung Trainingsplatz. Doch zum Glück war nun das Schwerpunktthema "Taktik", also nicht so etwas Anstrengendes wie am Vormittag - zumindest was den Körper betrifft, der Kopf wird gefragt. Das Funktionsteam bzw. die medizinische Abteilung hatte allerdings ab Mittag einen Verlust zu beklagen. Der Mannschaftsarzt musste dringend das Hotel verlassen. Nein, kein Notfall! Doc Wolfgang Keller machte sich auf dem Weg in die Heimat, da er am Samstag einen ganz außergewöhnlichen Termin in seinem Kalender hat. Der 07.07.07 ist ja ein ganz besonderes Datum. Ja, auch der Doc hat sich diesen Termin zur Hochzeit mit seiner Nicole ausgesucht. Kann man sich ja auch ganz gut merken, von wegen Hochzeitstag und so…

Viel feiern kann er allerdings nicht. Noch in der Hochzeitsnacht will er wieder zurück nach Österreich fahren. Die Jungs könnten ihn ja auch gebrauchen. Allerdings bleibt Keller auch gar nichts erspart, denn er hat am Sonntag dann wieder einen wichtigen Termin: seinen Geburtstag! Irgendwie dumm gelaufen für den Doc…



Wenn wir schon bei den Medizinern sind, dann darf ein Blick auf die Verletztenliste nicht fehlen. Hier gibt es allerdings nicht viel Neues. Demai, Diarra und Opara plagen sich weiterhin mit ihren Blessuren herum. Kotysch wartet weiterhin auf seinen OP-Termin Anfang der Woche, Simpson läuft und läuft und läuft, Macho trainiert weiterhin individuell. Leicht erwischt hat es Torwart Tobias Sippel. Er hat eine leichte Zerrung im Allerwertesten. " Keine Ahnung, wie ich dazu gekommen bin. Das würde ich ja gerne mal wissen", so der talentierte Torhüter. Es ist nichts Schlimmes, aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste.



Abends ging es dann wieder auf den Trainingsplatz. Doch diesmal gab es kein Training, sondern einen netten Grillabend mit den angereisten Fans. Freundlicherweise haben die Anhänger alles organisiert, um einmal ein paar Stunden mit "ihren Lieblingen" zu verbringen. Bei Bratwurst, Steak und Kartoffelsalat war Zeit für einen netten Plausch.

Sollte ein Spieler vielleicht etwas zu viel der Grillspezialitäten zu sich genommen haben, keine Sorge, bei den Trainingseinheiten ist das zusätzliche Gewicht bestimmt in Rekordzeit wieder verschwunden.



Während der gesamte FCK-Tross sich mit Würstchen vergnügte, war der Teammanager in Graz unterwegs. Am Flughafen holte er den Brasilianer Leozinho (früher Eintracht Braunschweig) ab, der möglicherweise beim Testspiel gegen den FC Kopenhagen mitwirken darf. Für die sportliche Leitung um den Norweger Rekdal und den Dänen Schjönberg ein besonderer Kick. Endlich können sie wieder in ihrer Heimatsprache kommunizieren. Das Kopenhagen in Dänemark liegt ist klar. So trifft Schjönberg reichlich Landsleute. Dazu kommt, dass der Coach der dänischen Spitzenmannschaft ebenfalls ein Norweger ist. Aber bei einem munteren skandinavischen, freundschaftlichen Treffen wird es bestimmt nicht bleiben, denn schließlich gibt es von Trainer Kjetil Rekdal eine ganz klare Aussage: "Egal wann, wo und gegen wen, ich will jedes Spiel gewinnen. Darum geht es doch beim Fußball!" Dem ist wahrlich nicht hinzuzufügen…
 
War heute Sonntag kein Training? Oder sind alle Berichterstatter auf dem Weg nach Hause?

Wir sind doch so neugierig, was unsere Mannen in Ö so anstellen
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!!!
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will mir das testspiel am nächsten sonntag ansehen. kann mir einer denn genauen spielort und anstoßzeit nennen? kennt vielleicht sogar einer den weg vom letzten freundschaftsspiel?
 
GRÜSS GOTT AUS ÖSTERREICH - DIE LETZTEN TAGE!



Ferienanfang in Österreich! Viele gut gelaunte Menschen freuen sich auf ihren Urlaub. Die Steiermark ist ein herrliches Ferienziel. Nur eine kleine Gruppe aus Kaiserslautern sieht das alles ein wenig anders. Für die Profis des FCK geht die Schweiß treibende Arbeit im Trainingslager weiter.



Zunächst mal der Wetterbericht: pünktlich zum Ferienbeginn ist auch das Wetter wesentlich besser geworden. Und dadurch natürlich auch die Stimmung.

Am Samstag durfte dann auch "Probespieler" Leozinho beim Frühstück begrüßt werden. Nach ca. 24 Stunden Anreise kam er nachts endlich in Irdning an. Klar, dass der junge Brasilianer noch recht müde war. Doch bei der lockeren Trainingseinheit am Vormittag war er dabei. Natürlich wurde nicht Vollgas trainiert, denn abends stand das dritte Testspiel in der Ära Rekdal auf dem Programm.



Nachdem Mittagessen ging es dann ins 120 Kilometer entfernte Graz. Und schon sind wir wieder beim Wetter: kaum zu glauben, hier war es dann wesentlich heißer, ja fast südländisch. Mindestens fünf Grad wärmer als in Irdning.



Heiß war auch der Gegner. Mit dem FC Kopenhagen wartete ein ganz dicker Brocken auf die "Roten Teufel". Die Dänen sind aktueller Meister in ihrem Land und dementsprechend ist der Teilnehmer in der Champions League gespickt mit zahlreichen Nationalspielern nicht nur aus Skandinavien.



Doch am Anfang hielten die Pfälzer gegen das Topteam sehr gut mit und kamen sogar in der ersten Hälfte zu einigen gelungenen Aktionen. Hier stach vor allem auch die linke Seite Bugera/Bellinghausen hervor. Drei sehr gute Chancen waren auf FCK-Seite zu verbuchen. Zwei feine Kopfbälle (Jendrisek, Bohl) sowie ein toller Fernschuss von Neuzugang Alexander Bugera.



Drei Chancen hatten auch die Dänen, nur mit dem Unterschied, dass es zweimal in Fromlowitz’ Kasten klingelte. Die Herren Ailton Almeida und Atiba Hutchinson ließen die FCK-Abwehr alt aussehen. Zur Halbzeit stand es demzufolge etwas unverdient 0:2.



Die zweite Hälfte hatte dann nicht mehr die Qualität der ersten 45 Minuten. Zum einen waren die Spieler des 1. FC Kaiserslautern nach dem harten Training doch ziemlich platt, zum anderen wechselten die Dänen ihre Mannschaft durch. So gab es nur noch ein Tor für die Kopenhagener. Foulspiel von Banouas an den 1:0-Torschützen, Elfmeter Gronkjaer (Ex-Stuttgarter), Endstand 3:0 für den dänischen FCK. Bei den Pfälzern gab es noch einen sehenswerten Drehschuss von Marius Suszko an die Latte.



Für Chefcoach Kjetil Rekdal ein Spiel mit Licht und Schatten: "Man hat gesehen, dass wir schon ab und zu mit dieser Topmannschaft mitgehalten haben. Aber am Ende haben wir 0:3 verloren und dann kann man nicht zufrieden sein. Wir haben schon noch viel Arbeit vor uns."



Am Sonntag durften dann die Jungs gemütlich auslaufen und hatten auf ihrem Tagesplan einen ganz besonderen Punkt, den sie auch erst nach dem Laufen erfuhren. Überraschenderweise mussten sie drei Gruppen bilden und in drei verschiedene Großraumwagen einsteigen. Dort war für jede Gruppe ein Umschlag mit einer zu bewältigenden Aufgabe hinterlegt. So wurden die Spieler an zehn Kilometer entfernten Orten gebracht, um von dort mit der kompletten Gruppe wieder zum Hotel zu kommen. Nachteil: kein Handy, kein Geld, keine Erlaubnis sich mit Auto oder Fahrrad fort zu bewegen. Dazu mussten sie noch ein Motto auswählen und einen Einheimischen mitbringen.





Nach einer guten Stunde war die Gruppe um Bugera die erste, die das Hotel wieder erreichten. Bewaffnet mit diversen Werkzeugen trafen die "Lustigen Handwerker" mit einem Traktor samt Anhänger ein. Schließlich war ja nur von Autos und Fahrrad die Rede...



Einige Zeit später kam die Gruppe um Sven Müller. Sie waren sicher die hübschesten Spieler von allen Beteiligten. Mit einem Strumpf über den Kopf und somit als Kopie der "sieben Zwerge" unterwegs trällerten sie das bekannte Zwergenlied "Hi ho, hi ho, wir sind vergnügt und froh...".



Nach 2 1/2 Stunden traf dann die letzte Gruppe ein und das obwohl diese Jungs Heimvorteil hatten. Denn sie wurden vom Österreicher Jürgen Macho geführt. Da sie unter dem Motto "Lustige Musikanten" antraten, ging ihnen wohl vor lauter Singen die Puste aus...



Nach so viel Spaß durften die FCKler dann endlich auch mal Freizeit genießen. Zum ersten Mal war der weitere Tagesplan leer.







Am Montag ging es aber wieder richtig hart weiter. Die geliebten Laufeinheiten mussten einmal mehr absolviert werden. Die am Samstag mit muskulären Problemen kurzfristig ausgefallenen Reinert und Schönheim waren wieder dabei.

Probleme beim Laufen hatten eigentlich nur noch die angeschlagenen Sippel, Ziemer und Demai.



Am Nachmittag hatte dann Torwart Jürgen Macho sein positives Erlebnis. Endlich sollte er wieder und damit zum ersten Mal in Österreich mit der Mannschaft trainieren. Schade für ihn, dass es dann in seinem Heimatland die letzte Einheit im Trainingslager war.



Am Dienstag geht es wieder Richtung Kaiserslautern. Nach der strapaziösen Busfahrt dürfen sich die FCK-Profis auf dem Betzenberg am frühen Abend die Glieder ein wenig lockern. Der Mittwoch gehört dann endlich der Freundin oder der Familie. Aber am Donnerstag geht es dann wieder knallhart weiter. Im Kopf allerdings mit hoffentlich schönen Erinnerungen aus Österreich. Servus!





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zu geil die erste Gruppe mit dem Traktor:lol:
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Son Mist...wir waren an diesem Tag im Mannschaftshotel Tennis spielen. Als wir dann gerade heimfahren wollten, haben wir plötzlich lautes Geschreie gehört...

Wir sind dann um das Hotel gelaufen, und siehe da: ein paar bekloppte Jungs in roten Trikots die hüpfend und "Einen Stern, der deinen Namen trägt"-singend den Berg hochgejoggt kommen...ich lag halb auf dem Boden vor lachen
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:D
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P.S: Nach "Ein Stern..." kam dann übrigens "Boubacar Diarra - oh oh oh oh ooooh..."
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Gibt's davon eigentlich Fotos? Vom TL und ins Besondere von dieser Aktion?
 
Also wir haben vom Lauftraining der Mannschaft am Montag und vom "Boubacar Diarra - oh oh oh oh ooooh..." ein paar Fotos und auch Videos. Leider haben wir nur den Schluss der Aktion mitbekommen.



Lasst uns noch ein bisschen Zeit, dann laden wir Bilder etc. hoch...
 
wie geil ist den das ???? *LOL*
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na wenigstens die stimmung scheint gut zu sein..


Finde ich ganz wichtig mit der Stimmung, man hört bislang auch postive Rückmeldungen auf das Training Rekdals siehe Rheinpfalz etc.



Meine Meinung ist: Auch wenn wir nicht die "großen Namen" eingekauft haben oder einkaufen werden, so können wir trotzdem mit einem sehr guten Teamspirit aufsteigen warum net. Wer sagt denn z.B. das sie Bayern mit Ihrem Star-Ensemble alles weghauen ? Das ist ja das Schöne am Fußball: Die Wahrheit liegt aufm Platz....



3 Euro ins Phrasenschwein
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Finde ich ganz wichtig mit der Stimmung, man hört bislang auch postive Rückmeldungen auf das Training Rekdals siehe Rheinpfalz etc.


Da hat unser Axel einen großen Anteil dran... der bringt´s fertig nach 90 Minuten Steigerungsläufen im Schönheim ein imaginäres rotes Stierkampftuch vors Gesicht zu heben beim Vorbeilaufen!
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Falsch Sutsch
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Schönheim hat das Tuch gehalten und Axel hat die Hörner gemacht
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Ist ja alles schön und gut,aber erinnert ihr euch noch an die Stimmung letztes Jahr um diese Zeit?Das war auch super.Wies dann ab der Winterpause aussah wissen wir alle.Hoffentlich wird das dieses Jahr besser.
 
Ist ja alles schön und gut,aber erinnert ihr euch noch an die Stimmung letztes Jahr um diese Zeit?Das war auch super.Wies dann ab der Winterpause aussah wissen wir alle.Hoffentlich wird das dieses Jahr besser.


Eben wollt ich grade auch schreiben...wenn mal ein Spiel verloren wird kann es in einer neuen Truppe ganz schnell krachen, dennoch gut das sich alle gut verstehen hoffe das klappt auch mit Bernier und co.
 
Hab ich noch auf meiner Kamera... haben ein kleines Video, wo Axel im Fabi beim vorbeirennen das imaginäre Stierkampf-Tuch vorhält.

Ne Runde zuvor hatte er noch "niuuuuu...." gerufen, das alte Formel1-Auto
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