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Mir drängen sich schon seit einiger Zeit einige Fragen auf, die mir eigentlich nur regelmäßige Beobachter unserer Jugendabteilung beantworten können, deshalb will ich hierfür mal nen Treat eröffnen.
Wir haben in den letzten Jahren ja doch das ein oder andere Talent aus unserer Jugendarbeit gewinnen können. Bei genauerer Betrachtung dieser Spieler fällt aber auf, dass es sich dabei zumeist um Defensivspieler oder recht torungefährliche Offensivspieler handelt.
Wirft man dabei einen Blick auf die Tabelle der A-Jugend der letzten Saison sieht man, dass wir von den Teams aus der oberen Tabellenhälfte der 3 Bundesligen bei den erzielten Toren sehr schlecht abschneiden:
01.Werder 103
02.Bayer 87
03.S04 67
04.Köln 61
05.Bielefeld 59
06.Bayern 59
07.MSV 59
08.Hertha 58
09.Wolfsburg 56
10.Mainz 53
11.HSV 51
12.Stuttgart 50
13.BVB 49
14.Hansa 48
15.Gladbach 46
16.Freiburg 44
17.1860 44
18.FCK 42
19.H96 41
20.Sachsen Leipzig 37
21.Fürth 29
Klar relativiert sich das ganze noch, da die Bundesliga Süd/Südwest klar die stärkste Bundesliga ist, was man denke ich auch daran sieht, dass die meisten Teams der Liga relativ wenig Tore erzielt haben. Trotzdem noch teilweise fast 1,5 mal so viele wie wir.
Überhaupt fällt auf, dass unser Standardergebnis der letzten Saison öfters 1:0 war.
Natürlich kann man jetzt gegen Halten, dass wir nur ein Zweitligist sind und auch unser Nachwuchs eben nur durch eiserne Disziplin oben mittspielen kann, aber die Frage sollte sein muss man um jeden Preis als Zweitligist ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft einziehen? Auch auf Kosten der persönlichen Entwicklung der einzelnen Spieler? Sollte es nicht eher anders herum sein?
Man könnte anmerken, dass das nur auf eine einzelne A-Jugendsaison bezogen ist und nicht als exemplarisch für unsere Jugenden betrachtet werden darf, dass wir letzte Saison vielleicht gar nicht die Spieler hatten, um offensiver aufzutreten.
Von einem Henel weiß ich aber beispielsweise von nem aktuellen A-Jugendtrainer aus meinem Heimatverein, dass der zu C-Jugendzeiten, damals zugegebenermaßen noch für Bad Dürkheim, ein sehr torgefährlicher Spieler war. Dabei bleibt aber natürlich die Frage offen, ob die wenigen Tore seiner A-Jugendsaison auf das gehobene Niveau oder ein taktisches Korsett zurückgehen.
So nach meiner etwas längeren Vorgeschichte zu meinen eigentlich Fragen an die Beobachter der Jugend.
Was denken die Leute, die letztes Jahr mehr Spiele der A-Jugend verfolgt haben als ich (2-3 warens bei mir leider gerade mal).
Wird zu erfolgsorientiert gespielt? Sprich knallharte Defensive auf Kosten der Entwicklung des Offensivpotentials der einzelnen Spieler oder wurde dabei blos aus der Not eine Tugend gemacht?
Und zieht sich das ganze schon länger hin und auch durch andere Jugenden?
Ich stelle mir diese Fragen wie gesagt nur, weil es auffällt, dass Offensivspieler sowohl für die Profis als vor allem auch für die Amateure regelmäßig von außerhalb verpflichtet werden müssen. Und wollte jetzt mal hören, wie das "Problem" andere sehen.
Wir haben in den letzten Jahren ja doch das ein oder andere Talent aus unserer Jugendarbeit gewinnen können. Bei genauerer Betrachtung dieser Spieler fällt aber auf, dass es sich dabei zumeist um Defensivspieler oder recht torungefährliche Offensivspieler handelt.
Wirft man dabei einen Blick auf die Tabelle der A-Jugend der letzten Saison sieht man, dass wir von den Teams aus der oberen Tabellenhälfte der 3 Bundesligen bei den erzielten Toren sehr schlecht abschneiden:
01.Werder 103
02.Bayer 87
03.S04 67
04.Köln 61
05.Bielefeld 59
06.Bayern 59
07.MSV 59
08.Hertha 58
09.Wolfsburg 56
10.Mainz 53
11.HSV 51
12.Stuttgart 50
13.BVB 49
14.Hansa 48
15.Gladbach 46
16.Freiburg 44
17.1860 44
18.FCK 42
19.H96 41
20.Sachsen Leipzig 37
21.Fürth 29
Klar relativiert sich das ganze noch, da die Bundesliga Süd/Südwest klar die stärkste Bundesliga ist, was man denke ich auch daran sieht, dass die meisten Teams der Liga relativ wenig Tore erzielt haben. Trotzdem noch teilweise fast 1,5 mal so viele wie wir.
Überhaupt fällt auf, dass unser Standardergebnis der letzten Saison öfters 1:0 war.
Natürlich kann man jetzt gegen Halten, dass wir nur ein Zweitligist sind und auch unser Nachwuchs eben nur durch eiserne Disziplin oben mittspielen kann, aber die Frage sollte sein muss man um jeden Preis als Zweitligist ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft einziehen? Auch auf Kosten der persönlichen Entwicklung der einzelnen Spieler? Sollte es nicht eher anders herum sein?
Man könnte anmerken, dass das nur auf eine einzelne A-Jugendsaison bezogen ist und nicht als exemplarisch für unsere Jugenden betrachtet werden darf, dass wir letzte Saison vielleicht gar nicht die Spieler hatten, um offensiver aufzutreten.
Von einem Henel weiß ich aber beispielsweise von nem aktuellen A-Jugendtrainer aus meinem Heimatverein, dass der zu C-Jugendzeiten, damals zugegebenermaßen noch für Bad Dürkheim, ein sehr torgefährlicher Spieler war. Dabei bleibt aber natürlich die Frage offen, ob die wenigen Tore seiner A-Jugendsaison auf das gehobene Niveau oder ein taktisches Korsett zurückgehen.
So nach meiner etwas längeren Vorgeschichte zu meinen eigentlich Fragen an die Beobachter der Jugend.
Was denken die Leute, die letztes Jahr mehr Spiele der A-Jugend verfolgt haben als ich (2-3 warens bei mir leider gerade mal).
Wird zu erfolgsorientiert gespielt? Sprich knallharte Defensive auf Kosten der Entwicklung des Offensivpotentials der einzelnen Spieler oder wurde dabei blos aus der Not eine Tugend gemacht?
Und zieht sich das ganze schon länger hin und auch durch andere Jugenden?
Ich stelle mir diese Fragen wie gesagt nur, weil es auffällt, dass Offensivspieler sowohl für die Profis als vor allem auch für die Amateure regelmäßig von außerhalb verpflichtet werden müssen. Und wollte jetzt mal hören, wie das "Problem" andere sehen.