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Habt ihr schonmal ein Konzentrationslager besichtigt?

Mich hat der Film auch geschockt. Aber sie hat das ganze wirklich übertheatralisiert, denke aber, dass man dafür die Person kennen muss..


Eine aus der Gruppe, die mit mir in Nicaragua war (immerhin war sie dabei, ich hätte mit mehr Quengelei ob des mangelnden "Komforts" gerechnet), hat bei unserer Abschlussbesprechung auch gesagt, dass sie das Leid nicht mehr ertragen kann und dass sie etwas gegen das Unrecht in der Welt tun will.

Wirkte da auch sehr theatralisch und unglaubwürdig (empfanden irgendwie alle so).



Naja, und bei weiteren Aktionen wurde sie nie mehr gesehen...



Ich denke, ich kann mir deine Klassenkameradin einigermaßen vorstellen (ich kann aber auch genausogut komplett danebenliegen).



Ich konnte bei "Nacht und Nebel" nach ner Weile auch nicht immer den Blick auf den Fernseher richten und viele Mitschüler hatten nen dicken Kloß im Hals - aber es hatte wenigstens keiner nötig, sich selbst zu inszenieren.

Sowas finde ich angesichts dieser Tragik einfach nur pervers.
 
Ich denke, ich kann mir deine Klassenkameradin einigermaßen vorstellen (ich kann aber auch genausogut komplett danebenliegen).






Ich konnte bei "Nacht und Nebel" nach ner Weile auch nicht immer den Blick auf den Fernseher richten und viele Mitschüler hatten nen dicken Kloß im Hals - aber es hatte wenigstens keiner nötig, sich selbst zu inszenieren.

Sowas finde ich angesichts dieser Tragik einfach nur pervers.




Recht hast du, und ja, du hast sie sogar sehr gut getroffen.

Das war jemand, der sich gern selbst inszeniert hat, nicht nur bei diesem Film.

Jemand, der sehr sehr viel auf sich gehalten hat, "Schicki-Micki" und auch irgendwo asozial...

Na ja, ich glaub, mehr muss ich da nicht mehr hinzufügen
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Guckst du. Ich hab ziemlich viele bewegende und aufwühlende Filme gesehen.

"Schindlers Liste" und "Die Brücke" waren sehr schlimm, aber "Nacht und Nebel" war echt für mich am Rande einer Grenze. Den Film werde ich in nächster Zukunft auf keinen Fall nochmal anschauen.



Edit


Dabei verbinden sich einprägsame Bilder mit der Musik Hanns Eislers und der künstlerischen Ausdruckskraft der Schriftsteller Jean Cayrol und Paul Celan (für die deutsche Bearbeitung), die beide den Holocaust überlebten, zu einem Dokument von erbarmungsloser Eindringlichkeit. Diese Qualität und sein Stellenwert als Warnung vor kollektiver Entmenschlichung im Zuge ideologischer Verblendung und politischer Diktatur verleihen dem Film eine zeitlose Aktualität.


http://www.bpb.de/publikationen/9QO553,0,0,Nacht_und_Nebel.html'>http://www.bpb.de/publikationen/9QO553,0,0,Nacht_und_Nebel.htmlhttp://www.bpb.de/publikationen/9QO553,0,0,Nacht_und_Nebel.html


Das kann ich so nur bestätigen.
 
Guckst du. Ich hab ziemlich viele bewegende und aufwühlende Filme gesehen.
"Schindlers Liste" und "Die Brücke" waren sehr schlimm, aber "Nacht und Nebel" war echt für mich am Rande einer Grenze. Den Film werde ich in nächster Zukunft auf keinen Fall nochmal anschauen.



Edit





Das kann ich so nur bestätigen.


Klingt so nach Dokumentation!?

Oder is des n "richtiger" Film?
 
Ich war damals in der 8. Klasse im KZ Mauthausen in Österreich. Das Lager war ziemlich übel für die Gefangenen, denn dort war auch ein Steinbruch beim Lager. Dort gab es eine ewig lange, steile Steintreppe die von den Gefangenen auch Todestreppe genannt wurde. Die Häftlinge mußten dort schwere Granitblöcke hochschleppen.

Wenn man so ein Lager gesehen hat, kann man nicht glauben das es Idioten gibt die behaupten das der Holocaust eine Lüge sei.



Ich war erschüttert was dort in Mauthausen alles passiert ist. Wir hatten damals eine gute Führung, die uns alles zeigten was dort ablief.
 
Ich persönlich würde z.b. das KZ in Theresienstadt dicht machen und keine Besucher mehr reinlassen, das Lager ist leider ein "Vorbild-Lager" wo Personen die heute rechts geartet sind sagen würden "denen ging es doch gar nicht so schlecht":..wenn ich ehrlich bin ist Theresienstadt eine wirklich traumhafte Anlage (eine alte Festung, viel Grün, sieht aus wie ein Park) und unsere "Führerin" (mag man in dem Zusammenhang gar net sagen) hat die Sache auch nicht wirklich gut rüber gebracht...


Ich war vor 10 Jahren in Theresienstadt und kann das bestätigen - sogar die schlechte Fremdenführerin. Theresienstadt war allerdings kein Vernichtungslager wie Auschwitz, Dachau oder Buchenwald - vielleicht macht es deshalb einen etwas "humaneren" Eindruck.
 
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