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habt ihr von dem unfall in thüringen gestern gehört?

Dr.BETZE

Well-Known Member
bei dem eine frau der australischen radnationalmannschaft ums leben kam.

eine schwebt noch in lebensgefahr. die achtzehnjährige verursacherin und die anderen radfahrerinnen sind schwer verletzt.
 
Schlimme Sache und traurige Bilder gestern im TV
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Deutschland scheint diese Tage für ausländische Nationalmannschaften eh kein gutes Pflaster zu sein. Heute morgen ist ein LKW in einen Anhänger der ungarischen Rudermannschaft gebrezelt. Folge: alle Boote für die WM am Sack. Gott sei Dank nur Materialschaden.
 
Die Angst fährt immer mit. Aber mit dem Rennrad gibt's keine Alternative zur Straße. Für die Radwege braucht man inzwischen teilweise Stollen-Bereifung.
 
Habs gestern auch bei der Tour gehört: schlimm.



Bei der Tour meinten sie aber, dass die Autofahrerin nur leichte Verletzungen habe...
 
körperlich sicher nur leicht verletzt,aber sellisch is die doch am arsch.

weis net ob ich an ihrer stelle ,schnell wieder auto fahren könnte.



echt scheiße
 
körperlich sicher nur leicht verletzt,aber sellisch is die doch am arsch.
weis net ob ich an ihrer stelle ,schnell wieder auto fahren könnte.



echt scheiße


das stimmt, ob man schuld ist oder net, das ist schon ein grosser schock.
 
Hab ein Videobericht bei AOL darüber gesehn. Schon heftig und soweit ich das in Erinnerung habe war die Fahrerin des Autos erst 18, also auch Fahranfängerin. Ich bin mol gespannt was das mit mir gebt. Ne des is echt heftig, zudem immer noch Menschen in Lebensgefahr schweben.



@doc: natürlich macht der das extra.
 
@doc: natürlich macht der das extra.


Selbst in einem solchen Thread....
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Was ich noch sagen wollte:

Lieber Autofahrer, fahrt bitte vorsichtig, gerade bei Regen...ich hätte gestern auf einer nur kurzen Tour (eben wegen dem Regen) auch fast eine Begegnung mit einer Stosstange gehabt....



Weiß jemand wie es denn Rennradfahrerinnen jetzt geht? Ist ja immerhin schon zwei Tage her...
 
Habe noch nichts neues gehört! Letzter Stand ist nach wie vor, dass bei manchen noch Lebensgefahr besteht!
 
Rad-Drama

20jährige weiter in Lebensgefahr





Hintergrund





Tour des Todes: 18jährige rast in

Profi-Radler







Nach dem tödlichen Unfall von Australiens Rad-Star Amy Gillett (29) begann gestern die Thüringenrundfahrt der Frauen – ohne Siegerin.





Alexis Rhodes (20)







Die 1. Etappe wurde nicht gewertet. Weltmeisterin Judith Arndt (Leipzig): „Ein normales Rennen ist nach den Ereignissen unmöglich.“ Das komplette Feld trug Trauerflor.



Eine 18jährige Autofahrerin war in eine Trainingsgruppe gerast. In der Uniklinik Jena liegen noch vier verletzte Australierinnen.



Alexis Rhodes (20) mußte gestern an der Lunge notoperiert werden, schwebt in Lebensgefahr. (u.k.)



Quelle: www.bild.de
 
Zustand weiter lebensbedrohlich







Zwei der fünf verletzten australischen Radsportlerinnen sind immer noch nicht über den Berg

Von OTZ-Redakteur Lutz Prager Jena. Die fünf am Montag bei einem Autounfall bei Zeulenroda schwer verletzten australischen Radsportlerinnen werden seit gestern alle im Klinikum der Universität Jena behandelt. Nach dem Unfall, bei dem eine Radsportlerin getötet wurde, waren sie zur Erstversorgung zunächst in Kliniken nach Zwickau, Greiz und Gera gebracht worden.



Alexis Rhodes und Louise Yaxley hat es am schwersten getroffen. Beide Athletinnen sind nicht bei Bewußtsein und werden künstlich beatmet. Sie haben Verletzungen im Brust-, Kopf- und Wirbelsäulenbereich erlitten. Bei der 20-jährigen Alexis Rhodes wurde gestern eine erste Not-Operation vorgenommen.



"Der Zustand beider Mädchen ist unverändert lebensbedrohlich. Die Patientinnen sind so schwer verletzt, dass wir unmöglich eine Prognose abgeben können", bedauerte gestern Nachmittag Prof. Dr. Gernot Marx, Leitender Oberarzt der Klinik für Intensivmedizin, bei einer Pressekonferenz in Jena. In ihrem Zustand müsse man jederzeit mit einer akuten Verschlechterung rechnen, so Prof. Marx. Den drei anderen Sportlerinnen, Lorian Graham, Katie Brown und Kate Nichols gehe es den Umständen entsprechend gut. Der behandelnde Unfallchirurg Dr. Ralf Schmidt geht davon aus, dass seine australischen Patientinnen in den nächsten beiden Wochen die Heimreise antreten können.



Oberarzt Raik Schäfer von der Jenaer Klinik für Unfallchirurgie war am Montagabend als diensthabender Notarzt des ADAC-Rettungshubschraubers "Christoph 70" als erster am Unfallort auf der Landstraße zwischen Zeulenroda und Auma. Kurz vor 18 Uhr war die Hubschrauberbesatzung im Stützpunkt Jena-Schöngleina von der Rettungsleitstelle alarmiert worden.



"Zehn Minuten später waren wir an der Unglücksstelle und es bot sich mir ein Bild, das ich so bei einem Verkehrsunfall noch nicht gesehen habe. Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld", erinnert sich der sehr erfahrene Notarzt Schäfer, der auch bei der Flutkatastrophe in Südasien vor sieben Monaten im Einsatz war.



Die Mädchen hätten weit verstreut auf der Straße und im Feld zwischen ihren Fahrrädern gelegen. Für die 29-jährige Amy Gillett, die zehn Meter vom Auto der 18-jährigen Unfallverursacherin entfernt lag, sei jede Hilfe zu spät gekommen. "Bei ihr gab es keine Chance auf Wiederbelebung. Sie hat die größte Wucht des Aufpralls abbekommen und war wohl sofort tot", sagte Schäfer.



Dr. Ralf Schmidt lobte die Erstversorgung durch die Kollegen in Gera, Greiz und Zwickau. Die Zusammenlegung aller fünf Sportlerinnen in Jena sei vor allem erfolgt, um die Anfragen von Angehörigen und die Betreuung durch die australische Botschaft zu erleichtern, erklärte Prof. Marx. Wie von Klinikums-Pressesprecherin Helena Reinhardt zu erfahren war, sind gestern die ersten Angehörigen der Unfallopfer in Jena eingetroffen.



Für das Schicksal der Sportlerinnen interessierten sich zur Pressekonferenz in Jena nicht weniger als acht Kamerateams und rund 40 Journalisten, die meisten aus Australien.



20.07.2005



Quelle: Ostthüringer Zeitung
 
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