Dr.BETZE
Well-Known Member
Erst mit der aktuellen Firmware 2.0 gilt Sonys tragbare Spielekonsole PSP als sicher. Version 1.0 und 1.5 hingegen waren offen wie Scheunentore, sodass sich jeder sein eigenes Software-Süppchen kochen konnte. Folgerichtig tauchten bereits kurz nach der erfolgreichen Markteinführung die ersten Hacks für die Überkonsole auf.
Nicht lizensierte Software, auf gut Deutsch illegale Kopien von UMD-Spielen, fanden den Weg auf die PSP. Da es keine Möglichkeit gibt die Mini-DVDs zu kopieren, wurden die Daten per Memorystick eingeschleust. Doch auch selbst geschriebene Software, etwa zur Steuerung der Hauselektronik, gelang so auf den PSP-Speicher. Die aktuelle Firmware schiebt dem einen Riegel vor, zur Freude der Software-Entwickler.
Einmal installiert, müsste ein Umstieg auf eine ältere Firmware-Version eigentlich nicht mehr funktionieren. Durch ein Zusatzprogramm soll es nun aber doch möglich sein, auf Knopfdruck zwischen zwei Firmware-Versionen hin und her zu schalten. Illegalerweise ließen sich so die Vorteile der aktuellen Firmware (Internet-Browser und erweiterte Codecs), mit denen des alten Betriebssystems kombinieren.
Finanzexperten gehen davon aus, dass Sony mit jeder verkauften Konsole ein Minusgeschäft tätigt, und erst an der Software in Form von Spieletiteln verdient.
Mittwoch, 28. September 2005
von Michael Knott
www.netzwelt.de
Nicht lizensierte Software, auf gut Deutsch illegale Kopien von UMD-Spielen, fanden den Weg auf die PSP. Da es keine Möglichkeit gibt die Mini-DVDs zu kopieren, wurden die Daten per Memorystick eingeschleust. Doch auch selbst geschriebene Software, etwa zur Steuerung der Hauselektronik, gelang so auf den PSP-Speicher. Die aktuelle Firmware schiebt dem einen Riegel vor, zur Freude der Software-Entwickler.
Einmal installiert, müsste ein Umstieg auf eine ältere Firmware-Version eigentlich nicht mehr funktionieren. Durch ein Zusatzprogramm soll es nun aber doch möglich sein, auf Knopfdruck zwischen zwei Firmware-Versionen hin und her zu schalten. Illegalerweise ließen sich so die Vorteile der aktuellen Firmware (Internet-Browser und erweiterte Codecs), mit denen des alten Betriebssystems kombinieren.
Finanzexperten gehen davon aus, dass Sony mit jeder verkauften Konsole ein Minusgeschäft tätigt, und erst an der Software in Form von Spieletiteln verdient.
Mittwoch, 28. September 2005
von Michael Knott
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