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Er kam als Lehrling, er geht als Star: Halil Altintop ist der „FCK-Spieler der Saison 2005/2006“. Bei der von der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ und der SWR-Sendung „Treffpunkt Betze“ veranstalteten Wahl wurde der 23-Jährige mit deutlichem Vorsprung Sieger vor Fabian Schönheim und Florian Fromlowitz. Horst Konzok, Sportchef bei „Der Rheinpfalz“, zeichnete ein Portrait des türkischen Nationalstürmers.
Die Wahl ist eine verdiente Ehrung für Halil Altintop. Der Torjäger wird somit zum Nachfolger von Thomas Ernst. Zuvor waren Tim Wiese, drei Mal Miroslav Klose und Youri Djorkaeff von den Fans der „Roten Teufel“ als Top-Spieler gekürt worden.
Altintop kam 2003 von der SG Wattenscheid in die Pfalz. Wärmstens empfohlen von seinem sportlichen Ziehvater und Trainer Hannes Bongartz. „Der Halil, der geht seinen Weg, der weiß, was er will, er hat das Zeug zu einem Großen“, schwärmte der „Spargeltarzan“ nach der Vertrags-Unterzeichnung seines Torjägers. „Ich habe dem Jungen in die Augen gesehen, da ist Feuer, da brennt was“, erkannte der damalige FCK-Trainer Erik Gerets.
Das erste Jahr – das Lehrjahr. „Miro“ Klose und Vratislav Lokvenc waren gesetzt. Der junge Türke musste sich in der Warteschleife gedulden. Die Joker-Rolle nervte.
Das zweite Jahr – der Durchbruch. Noch fehlte dem Stürmer die seinen Leistungen entsprechende Tor-Quote, aber als Vorbereiter verkörperte der durchsetzungsfreudige Angreifer Extraklasse.
Das dritte Jahr – die Leistungs-Explosion. „Halil hat uns am Leben gehalten“, lobte Trainer Wolfgang Wolf, „dass wir überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt behalten haben, verdanken wir nur ihm.“
Halil Altintop entschied sich früh gegen den FCK, erklärte schon im letzten Herbst, dass er gehen würde. „Ich will mich weiterentwickeln, international dabei sein, nicht immer nur gegen den Abstieg spielen“, begründete der Mann, der beim FCK das Trikot mit der Nummer 19 trägt. Im Januar war sein Wechsel zum FC Schalke 04 Gewissheit. In Gelsenkirchen geboren, im „Pott“ daheim, wird die Arena „AufSchalke“ sein neues Revier. Seine Pflicht aber erfüllte der Noch-Lauterer. „Mein Ziel ist es, mit dem FCK den Klassenerhalt zu schaffen“, versicherte er seit dem Jahresbeginn ein ums andere Mal, „dafür will ich alles tun.“ Den Worten folgten Taten. Große Taten!
„Es war oft schwer, es war nie einfach, aber ich habe in Kaiserslautern viel gelernt“, bilanziert Halil Altintop, der sich auch Anfeindungen ausgesetzt sah, als sein Abschied feststand. „Die Wahl zeigt mir aber auch, dass die Fans insgesamt anerkennen, dass ich immer und auch in den vergangenen Monaten versucht habe, das Beste für den FCK zu geben“, äußert Altintop.
„Halil ist ein wunderbarer Junge, ein Riesenspieler und auch als Mensch super“, attestierte Kollege Ervin Skela dem türkischen Nationalspieler, dessen WM-Traum in der Qualifikation geplatzt ist. Nach dem Skandal-Spiel gegen die Schweiz fielen auch Halil Altintop und sein Zwillingsbruder Hamit auf, die einige Eidgenossen vor Übergriffen schützen. Große Gesten. Faire Gesten.
Vor zwei Jahren verließ „Miro“ Klose als Top-Spieler der Saison den Betzenberg, war auch für Altintop zum Vorbild geworden. „Halil bringt alles mit, um ein Großer zu werden, er tut alles für den Erfolg“, sagt der Bremer über seinen Nachfolger. Halil Altintop, übersetzt „der goldene Ball“, geht. Der FCK-Anhang wird ihn als tollen Stürmer in Erinnerung behalten.
Quelle. FCK.de
Die Wahl ist eine verdiente Ehrung für Halil Altintop. Der Torjäger wird somit zum Nachfolger von Thomas Ernst. Zuvor waren Tim Wiese, drei Mal Miroslav Klose und Youri Djorkaeff von den Fans der „Roten Teufel“ als Top-Spieler gekürt worden.
Altintop kam 2003 von der SG Wattenscheid in die Pfalz. Wärmstens empfohlen von seinem sportlichen Ziehvater und Trainer Hannes Bongartz. „Der Halil, der geht seinen Weg, der weiß, was er will, er hat das Zeug zu einem Großen“, schwärmte der „Spargeltarzan“ nach der Vertrags-Unterzeichnung seines Torjägers. „Ich habe dem Jungen in die Augen gesehen, da ist Feuer, da brennt was“, erkannte der damalige FCK-Trainer Erik Gerets.
Das erste Jahr – das Lehrjahr. „Miro“ Klose und Vratislav Lokvenc waren gesetzt. Der junge Türke musste sich in der Warteschleife gedulden. Die Joker-Rolle nervte.
Das zweite Jahr – der Durchbruch. Noch fehlte dem Stürmer die seinen Leistungen entsprechende Tor-Quote, aber als Vorbereiter verkörperte der durchsetzungsfreudige Angreifer Extraklasse.
Das dritte Jahr – die Leistungs-Explosion. „Halil hat uns am Leben gehalten“, lobte Trainer Wolfgang Wolf, „dass wir überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt behalten haben, verdanken wir nur ihm.“
Halil Altintop entschied sich früh gegen den FCK, erklärte schon im letzten Herbst, dass er gehen würde. „Ich will mich weiterentwickeln, international dabei sein, nicht immer nur gegen den Abstieg spielen“, begründete der Mann, der beim FCK das Trikot mit der Nummer 19 trägt. Im Januar war sein Wechsel zum FC Schalke 04 Gewissheit. In Gelsenkirchen geboren, im „Pott“ daheim, wird die Arena „AufSchalke“ sein neues Revier. Seine Pflicht aber erfüllte der Noch-Lauterer. „Mein Ziel ist es, mit dem FCK den Klassenerhalt zu schaffen“, versicherte er seit dem Jahresbeginn ein ums andere Mal, „dafür will ich alles tun.“ Den Worten folgten Taten. Große Taten!
„Es war oft schwer, es war nie einfach, aber ich habe in Kaiserslautern viel gelernt“, bilanziert Halil Altintop, der sich auch Anfeindungen ausgesetzt sah, als sein Abschied feststand. „Die Wahl zeigt mir aber auch, dass die Fans insgesamt anerkennen, dass ich immer und auch in den vergangenen Monaten versucht habe, das Beste für den FCK zu geben“, äußert Altintop.
„Halil ist ein wunderbarer Junge, ein Riesenspieler und auch als Mensch super“, attestierte Kollege Ervin Skela dem türkischen Nationalspieler, dessen WM-Traum in der Qualifikation geplatzt ist. Nach dem Skandal-Spiel gegen die Schweiz fielen auch Halil Altintop und sein Zwillingsbruder Hamit auf, die einige Eidgenossen vor Übergriffen schützen. Große Gesten. Faire Gesten.
Vor zwei Jahren verließ „Miro“ Klose als Top-Spieler der Saison den Betzenberg, war auch für Altintop zum Vorbild geworden. „Halil bringt alles mit, um ein Großer zu werden, er tut alles für den Erfolg“, sagt der Bremer über seinen Nachfolger. Halil Altintop, übersetzt „der goldene Ball“, geht. Der FCK-Anhang wird ihn als tollen Stürmer in Erinnerung behalten.
Quelle. FCK.de