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Harry Koch

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Gestern: Harry Koch feiert die Sensation gegen Bayern. Später absolvierte er 187 Bundesliga- und 76 Zweitligaspiele für Lautern und Trier.



Hallo, Harry Koch.

WAS MACHEN SIE EIGENTLICH?



1994 warf er die Bayern mit Vestenbergsgreuth aus dem Pokal – danach machte er Karriere.







kicker: Hallo, Herr Koch, ganz spontan, was war am 14. August 1994?

Harry Koch (36): (nach kurzer Pause) Da sorgten wir mit Regionalligist TSV Vestenbergsgreuth für die Pokalsensation: Wir warfen den FC Bayern raus!

kicker: Mit 1:0. Was ist Ihnen unvergessen geblieben?



Koch: Wir spielten im Nürnberger Frankenstadion vor fast 25 000 Zuschauern. Eine Atmosphäre, die die meisten von uns nie zuvor erlebt hatten. Dann führten wir sogar, verteidigten mit allen Mitteln den Vorsprung, schafften die Sensation. Unfassbar. Ein Glücksgefühl, das man nicht beschreiben, nur genießen kann. Solange es geht.

kicker: Schlusspfiff, Sensation, Siegesfeier. Bekamen Sie nachts über*haupt ein Auge zu?



Koch: Die Nacht war natürlich kurz. Schlafen ging eh’ nicht. Was wirklich passiert war, begreifst du erst am anderen Tag. Ganz allmählich, wenn du überall angesprochen, beglückwünscht wirst, von der Sensation schwarz auf weiß liest!

kicker: Plötzlich Pokalheld. Nur eine Momentaufnahme oder entschei*dender Einschnitt in der Karriere?

Koch: Für mich war es das Spiel, das mir die Tür zur Bundesliga aufstieß. Danach kamen die Späher, aus Köln, Lautern, von anderen Klubs.

kicker: Und Nürnberg?

Koch: Auch. Doch die hatten mich drei Jahre lang vertröstet mit dem Hinweis, eine weitere Saison Regionalliga zu spielen. Dann war es zu spät. Mit 25 musste ich die Chance nutzen, Bundesliga zu spielen, nicht zweitklassig in Nürnberg.

kicker: Ohne den Pokal-Coup gegen Bayern hätte es den Bundesligaprofi Harry Koch nie gegeben?

Koch: Nein.

kicker: War es ihr schönster Tag als Fußballer?

Koch: Nein. Aber der Tag, der mir viele weitere unvergessene Tage bescherte: Pokalsieg, Deutscher Meister, Champions League.

kicker: Haben Sie noch Kontakt zu den Mit-Helden, etwa zu Roland Stein, dem Schützen des goldenen Tores gegen die Bayern?

Koch: Viele, auch Stein, verlor man aus den Augen. Mit anderen, wie Trainer Paul Hesselbach, besteht noch immer Kontakt.

kicker: Pokalheld für einen Tag: Was bleibt übrig?

Koch: Ein unglaubliches Glücksgefühl. Mein größtes außer der Geburt meiner beiden Söhne. Und für mich war es der Anfang eines Traumes, der Jahre anhielt.

kicker: Seit diesem Sommer ist Schluss. Nach dem erneuten Abstieg von Ex-Zweitligist Eintracht Trier in die Oberliga Südwest haben Sie aufgehört. Was kommt jetzt?

Koch: Zur Zeit bin ich bei der Trainerausbildung in Edenkoben und erwerbe meinen B-Schein. Wenn möglich, möchte ich zurück in den Fußball. Auch Jugendtrainer zu sein würde mich sehr reizen, am liebsten beim FCK. INTERVIEW: ULI GERKE







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Heute: Harry Koch arbeitet an seinem Trainerschein.





www.kicker-online.de
 
Harrryyyyyyyyyyyyy



PS: Könntets du bitte bei deinen Threads immer mal die Quelle beifügen ?
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Danke
 
mit den kurzen haare schaut er schon komisch aus.
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einer der besten und sympathistischen spieler, die wir aufm betze hatten.
 
Och der Harry. Der hat mich doch das ein oder andere mal nach Trier ins Stadion gelockt.



Würde mich freuen, wenn er nochmal zurück kommen würde
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Das würde ich mir auch sher sehr wünschen, dass Harry zurück zu uns kommt.
 
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