Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Hat sich Bayer den Klassenerhalt erkauft?

ist aber halt auch ´ne andere Zeit gewesen - kann man vielleicht genauso wenig vergleichen wie bei der Sache mit dem "Tatsachenentscheid" von Weiner - Helmer-Tor 93, wo´s ´n Wiederholungsspiel gab und es diesen Entscheid noch nicht gab ...
default_icon_confused.gif




Bevor es dazu kommt bzw. bevor man darüber ernsthaft diskutieren sollte, muessen sich die Vermutungen und Verdächtigungen erst mal bestätigen. Aber es scheint so, als sei wirklich was im Busch, wenn man die Staatsanwaltsacht so hört ...
 
Montag, 27. März 2006

Manipulation und "Sesselpupserei"

Hain soll Vorwürfe präzisieren



Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Mathias Hain aufgefordert, "seine Manipulationsvorwürfe zu präzisieren". Demnach soll der Schlussmann von Arminia Bielefeld "ihm vorliegende Erkenntnisse über mögliche Manipulationen im Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen unverzüglich schriftlich anzeigen", hieß es in einer Mitteilung des DFB vom Montag.



Mit Verwunderung und Unverständnis habe der DFB-Kontrollausschuss auf Äußerungen Hains im Anschluss an das 0:0 zwischen Bielefeld und Nürnberg am Sonntag reagiert, hieß es. Hain hatte dem DFB mangelnde Aufklärungsarbeit vorgeworfen und ihn der "Sesselpupserei" beschuldigt. "Ich fühle mich im Nachhinein bestätigt. Das ärgert mich noch heute, dass dieser Sache nicht schon damals nachgegangen wurde. Wenn an den Verdächtigungen etwas dran sein sollte, möchte ich, dass alle Beteiligten hart bestraft werden", so Hain.



Hain hatte den DFB bereits vor der Partie zwischen Nürnberg und Leverkusen (0:1) am 24. Mai 2003 aufgefordert, "genauer hinzusehen". Schon damals war Hain zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert worden. Darin hatte er sich auf in Medien veröffentlichte Aussagen Nürnberger Vereinsvertreter berufen.



Die Staatsanwaltschaft Köln geht derzeit im Zusammenhang mit der Calmund-Affäre Hinweisen nach, nach denen die Partie vor knapp drei Jahren in Nürnberg möglicherweise manipuliert worden sein könnte. Leverkusen hatte die Saison 2002/2003 auf dem rettenden 15. Tabellenplatz beendet, Bielefeld war als 16. abgestiegen.



Arminen-Präsident Hans-Hermann Schwick sagte am Sonntag: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Manipulation gab. Sollten jedoch beweisbare Fakten auf den Tisch kommen, würden wir eine Schadensersatzklage anstrengen."









n-tv.de
 
++ 27.03.2006 18:09, dpa ++

Ex-Manager Calmund sieben Stunden vernommen



Köln (dpa) - Der frühere Fußball-Bundesligamanager Reiner Calmund will bei der Vernehmung durch die Kölner Staatsanwaltschaft die Vorwürfe der Spielmanipulation entkräftet haben.



«Nach der heutigen Vernehmung von Herrn Calmund sehen wir den öffentlich immer wieder verbreiteten Vorwurf der Manipulation von Bundesliga-Spielen als ausgeräumt an», hieß es in einer Erklärung der Calmund-Anwälte nach einem sieben Stunden langen Vernehmungsmarathons.



Gegen Calmund wird wegen des Verdachts der Untreue nach ungeklärten Bargeldzahlungen aus der Kasse seines Ex-Clubs Bayer 04 Leverkusen von 580 000 Euro an einen Spielervermittler ermittelt. Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben Hinweise, dass dieses Geld für die Manipulation von mindestens einem Bundesligaspiel verwendet worden sein könnte.



«Herr Calmund hat ausführlich alle Vorgänge über die Beschaffung von Optionen für neue Spieler wegen des damals anstehenden Lucio- Transfers erläutert», erklärte Calmunds Rechtsbeistand Stefan Seitz. «Er hat ferner die abwegigen Manipulationsvorwürfe entkräftet. Es sind keine Fragen offen geblieben.» Nun hoffe sein Mandant, «dass Bayer 04 Leverkusen die Legende der Spielmanipulation mit der gleichen Klarheit wie Herr Calmund in der Öffentlichkeit zurückweist».



Bereits zuvor hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass es in der Saison 2002/2003 entgegen von Spekulationen bei der Partie der Leverkusener gegen Arminia Bielefeld keine Manipulationen gegeben hat. «Das hat sich als Gerücht herausgestellt», erklärte Oberstaatsanwalt Günther Feld. Er betonte aber vor Ende der Vernehmung noch einmal, dass es ernst zu nehmende Hinweise gebe, dass es bei einer anderen Begegnung in der Spielzeit zu Manipulationen gekommen sein könnte. «Da geht es über ein Gerücht hinaus, es gibt einen Anfangsverdacht», so Feld. Dabei handelt es sich offenbar um die Partie Bayer gegen 1860 München (3:0).



Unterdessen hat der Torwart von Arminia Bielefeld, Mathias Hain, seine bereits 2003 geäußerte Spekulation über eine illegale Beeinflussung des letzten Saisonspiels der Leverkusener beim 1. FC Nürnberg (1:0 für Bayer) am 24. Mai 2003 am Sonntag indirekt wiederholt. «Ich fühle mich im Nachhinein bestätigt. Das ärgert mich noch heute, dass dieser Sache nicht schon damals nachgegangen worden ist», sagte Hain. Bielefeld war 2002/2003 in die 2. Bundesliga abgestiegen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) forderte den Schlussmann auf, seine Mutmaßungen zu präzisieren.



Werner Hackmann, Präsident des Liga-Verbandes, hat angesichts der vielen Spekulationen und Gerüchte die Staatsanwaltschaft gebeten, was die Vorwürfe eventueller Spielmanipulationen angeht, «so schnell wie möglich endzuermitteln.»



Calmund hatte schon vor dem Gang zur Staatsanwaltschaft angekündigt, alle Anschuldigungen aufzuklären. «Ich bin froh über den Termin, es wird ein Befreiungsschlag», sagte er. Mit der Vernehmung ist weder für den 57-Jährigen alles vorüber noch die Affäre beendet. «Das wird sich noch eine ganze Weile hinziehen, vor allem wenn weitere Zeugenvernehmungen für die Ermittlungen notwendig sein sollten», erklärte Feld.



Der Anfangsverdacht gegen Calmund auf Spielmanipulationen basiert auf einem Brief des Bayer-Juristen Walther Graf, den er am 9. März im Auftrag des Vereins an die Staatsanwaltschaft geschickt hat. Darin wird mitgeteilt, der Ex-Manager habe am 26. Mai 2004 angedeutet, dass bei der Partie Leverkusen gegen München (3:0) am 33. Spieltag der Saison 2002/2003 «etwas gelaufen» sei. Bayer stand vor diesem Spiel auf einem Abstiegsplatz. Laut dem Schreiben von Graf soll Calmund ausgesagt haben, von Spielervermittler Volker Graul vor der Begegnung angesprochen worden zu sein. Der Ex-Profi habe ihm angeboten, «etwas machen zu können» und dafür 580 000 Euro verlangt.



Der Bayer-Konzern und seine Fußball-Tochter Bayer 04 haben indes versucht, sich gegen Folgen von publik werdenden Manipulations- Vorwürfen zu wappnen. Deshalb ließ die Bayer AG bei dem Bayreuther Rechtswissenschaftler Harro Otto ein Gutachten über die juristischen Konsequenzen einer möglichen Schieberei erstellen. «Dies können wir nicht dementieren», erklärte Sportbeauftragter Meinolf Sprink. Zudem hat Bayer Sponsoren bei Vertragsneuabschlüssen von April 2004 an ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. «Dies haben wir aus reiner Vorsorge gemacht», sagte 04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Demnach könnten die Vertragspartner aussteigen, wenn der Club öffentlich im Zusammenhang mit Manipulationsvorwürfen genannt würde.





allgäuer zeitung
 
Gleiches Recht für alle also wenns war ist Bayer 2.Liga oder regionalliga!!


Eben, wenn sich das als Wahrheit rausstellen sollte, müsste nach dem Vorbild von 1971 Bayer zwangsabsteigen...



...aber auf der anderen Seite: glaubt ihr da wirklich dran? Die werden nen Punktabzug bekommen und und ne Geldstrafe.

Wären wir, Bielefeld, Frankfurt, Nürnberg oder irgendein anderer "kleiner" Verein an Manipulationen beteiligt, dann wären Zwangsabstiege sicher realistisch.

Aber Bayer Leverkusen - mit der Lobby beim DfB mit solchen Leuten wie Holzhäuser und Völler...



...das kann man sich doch an drei Fingern abzählen, dass da eher Gnade vor Recht ergehen wird. Ich ärger mich jetzt schon drüber.
 
Wenn es bewiesen werden sollte, wird dem DFB nichts anderes übrig bleiben, als den Zwangsabstieg zu beschließen.



Die Schwierigkeit wird aber darin bestehen, diese Manipulationen zu beweisen. Und da glaub ich nicht, dass dem DFB dran gelegen ist, diese Sache noch vor der WM aufzuklären.
 
Zurück
Oben