Henke stellt Denkzettel aus
FUSSBALL: FCK-Trainer: Bescheiden und kreativ
MÜNCHEN (zkk). Michael Henke, der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, ist überzeugt, mit dem bestehenden Kader plus der Neuzugänge Skela und Bellinghausen das Klassenziel zu erarbeiten.
Das sagte der 48-Jährige gestern in einem RHEINPFALZ-Gespräch in München. Heute hat der Coach verschiedene Gesprächstermine in Kaiserslautern. Am Abend ist er mit Marcel Reif Gast im WM-Globus auf dem Alten Theaterplatz.
,,Natürlich habe ich als Trainer eine Wunschliste. Aber wir haben - und das war mir vorher klar - finanziell wenig Bewegungsspielraum. Ablösesummen sind gar nicht drin, umsomehr muss man kreativ sein. Es ist eine Situation, die ich als Vorgabe akzeptiere", sagte Henke. Er hat die Nationalspieler Altintop, Amanatidis, Kosowski, Mettomo, Lembi, Skela und Zandi, die wegen der WM-Qualifikation später in Urlaub gehen, direkt kontaktiert, mit allen festgelegt, wann Dienstbeginn für sie sein wird. Nun folgt noch „Confed"-Akteur Marco Engelhardt. ,,Alle unsere Spieler haben Trainingspläne mit in den Urlaub bekommen, die auf den Daten aus den letzten Leistungstests beruhen", sagte der neue Lauterer Trainer, der die ,,Denkzettel" mit seinem Assistenten Manfred Rauscher festgeschrieben hat.
In Henkes Planungen spielen die Routiniers Christian Nerlinger, Ciriaco Sforza und Carsten Jancker durchaus noch eine Rolle. ,,Die Operation bei Christian Nerlinger ist gut verlaufen, er wird mit ein paar Tagen Verspätung in die Vorbereitung einsteigen", setzt der Trainer auf das Prinzip Hoffnung. Klar ist die Lesart bei Sforza: ,,Er war wichtig für die Mannschaft. Aber er war 18 Monate verletzt, ist 35 Jahre. Da kann er keine optimale Fitness haben, den müssen wir körperlich in einen Top-Zustand bringen.' Als ,,vollwertigen Stürmer" stuft Henke Carsten Jancker ein: ,,Er kann mehr als das, was in der letzten Saison gelaufen ist. Er ist voll in meiner Planung, wir haben ja nur drei echte Stürmer!'
Quelle: Die Rheinpfalz
KULLMAK / KULLMAK
FUSSBALL: FCK-Trainer: Bescheiden und kreativ
MÜNCHEN (zkk). Michael Henke, der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, ist überzeugt, mit dem bestehenden Kader plus der Neuzugänge Skela und Bellinghausen das Klassenziel zu erarbeiten.
Das sagte der 48-Jährige gestern in einem RHEINPFALZ-Gespräch in München. Heute hat der Coach verschiedene Gesprächstermine in Kaiserslautern. Am Abend ist er mit Marcel Reif Gast im WM-Globus auf dem Alten Theaterplatz.
,,Natürlich habe ich als Trainer eine Wunschliste. Aber wir haben - und das war mir vorher klar - finanziell wenig Bewegungsspielraum. Ablösesummen sind gar nicht drin, umsomehr muss man kreativ sein. Es ist eine Situation, die ich als Vorgabe akzeptiere", sagte Henke. Er hat die Nationalspieler Altintop, Amanatidis, Kosowski, Mettomo, Lembi, Skela und Zandi, die wegen der WM-Qualifikation später in Urlaub gehen, direkt kontaktiert, mit allen festgelegt, wann Dienstbeginn für sie sein wird. Nun folgt noch „Confed"-Akteur Marco Engelhardt. ,,Alle unsere Spieler haben Trainingspläne mit in den Urlaub bekommen, die auf den Daten aus den letzten Leistungstests beruhen", sagte der neue Lauterer Trainer, der die ,,Denkzettel" mit seinem Assistenten Manfred Rauscher festgeschrieben hat.
In Henkes Planungen spielen die Routiniers Christian Nerlinger, Ciriaco Sforza und Carsten Jancker durchaus noch eine Rolle. ,,Die Operation bei Christian Nerlinger ist gut verlaufen, er wird mit ein paar Tagen Verspätung in die Vorbereitung einsteigen", setzt der Trainer auf das Prinzip Hoffnung. Klar ist die Lesart bei Sforza: ,,Er war wichtig für die Mannschaft. Aber er war 18 Monate verletzt, ist 35 Jahre. Da kann er keine optimale Fitness haben, den müssen wir körperlich in einen Top-Zustand bringen.' Als ,,vollwertigen Stürmer" stuft Henke Carsten Jancker ein: ,,Er kann mehr als das, was in der letzten Saison gelaufen ist. Er ist voll in meiner Planung, wir haben ja nur drei echte Stürmer!'
Quelle: Die Rheinpfalz
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