Hessenteufel
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Die von Bundestrainer Jürgen Klinsmann entfachte Fitness-Debatte wird in Kaiserslautern schon lange geführt. Weil die körperliche Verfassung der "Roten Teufel" immer wieder zu wünschen übrig ließ. Dass Lautern zum Schluss häufig die Luft ausging, belegen Zahlen.
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Sieben Niederlagen in den letzten neun Spielen. Oder 24 Gegentore in den letzten 30 Minuten des Spiels. Nur die Absteiger Bochum (29) und Rostock (28) ließen nach einer Stunde mehr Tore zu als der 1. FCK.
Von der späten Gegentorflut lässt sich Michael Henke allerdings nicht sonderlich beunruhigen: "Das muss kein konditionelles Problem sein. Wenn Mannschaften müde werden, setzt sich häufig die bessere spielerische Substanz durch."
Dennoch weiß der neue Trainer, dass beim 1. FCK in puncto Fitness Defizite bestehen. Damit die in fünf Wochen Urlaub nicht noch größer werden, bekam jeder Pfälzer Profi einen individuell erstellten Trainingsplan mit ins Reisegepäck. Knapp sechs Wochen haben Henke und sein neuer Assistent Manfred Rauscher dann ab 27. Juni, um das Team körperlich in einen Top-Zustand zu bringen für die kommende Saison.
Mit welchen Neuzugängen Henke neben Ervin Skela, Axel Bellinghausen und Rückkehrer Torsten Reuter planen kann, ist derzeit noch unklar: "Wir haben finanziell wenig Spielraum. Wer Ablöse kostet, ist sowieso kein Thema. Wir müssen kreativ sein."
Dass ihm auf der Suche nach Verstärkungen für die anfällige Defensive und mehr Durchschlagskraft im Angriff seine guten Kontakte zum ehemaligen Klub Bayern München dienlich sein könnten, relativiert Lauterns neuer Hoffnungsträger: "Da ist keine große Chance. Die Bayern schenken mir natürlich auch nichts."
Eine Verpflichtung von Roque Santa Cruz, über dessen Wechsel auf den Betzenberg spekuliert wurde, schließt Henke völlig aus. "Klar würde ich einen Stürmer wie Santa Cruz gerne haben. Das ist aber nicht realistisch, alleine vom Gehalt her nicht möglich."
Bevor ein zusätzlicher Neuer überhaupt kommen könnte, müsste Kaiserslautern zunächst einen weiteren Profi abgeben. Die Nationalspieler Kamil Kosowski oder Lucien Mettomo würde man vorzeitig ziehen lassen. Nur: Angebote sind Fehlanzeige.
Uli Gerke / kicker.de
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Sieben Niederlagen in den letzten neun Spielen. Oder 24 Gegentore in den letzten 30 Minuten des Spiels. Nur die Absteiger Bochum (29) und Rostock (28) ließen nach einer Stunde mehr Tore zu als der 1. FCK.
Von der späten Gegentorflut lässt sich Michael Henke allerdings nicht sonderlich beunruhigen: "Das muss kein konditionelles Problem sein. Wenn Mannschaften müde werden, setzt sich häufig die bessere spielerische Substanz durch."
Dennoch weiß der neue Trainer, dass beim 1. FCK in puncto Fitness Defizite bestehen. Damit die in fünf Wochen Urlaub nicht noch größer werden, bekam jeder Pfälzer Profi einen individuell erstellten Trainingsplan mit ins Reisegepäck. Knapp sechs Wochen haben Henke und sein neuer Assistent Manfred Rauscher dann ab 27. Juni, um das Team körperlich in einen Top-Zustand zu bringen für die kommende Saison.
Mit welchen Neuzugängen Henke neben Ervin Skela, Axel Bellinghausen und Rückkehrer Torsten Reuter planen kann, ist derzeit noch unklar: "Wir haben finanziell wenig Spielraum. Wer Ablöse kostet, ist sowieso kein Thema. Wir müssen kreativ sein."
Dass ihm auf der Suche nach Verstärkungen für die anfällige Defensive und mehr Durchschlagskraft im Angriff seine guten Kontakte zum ehemaligen Klub Bayern München dienlich sein könnten, relativiert Lauterns neuer Hoffnungsträger: "Da ist keine große Chance. Die Bayern schenken mir natürlich auch nichts."
Eine Verpflichtung von Roque Santa Cruz, über dessen Wechsel auf den Betzenberg spekuliert wurde, schließt Henke völlig aus. "Klar würde ich einen Stürmer wie Santa Cruz gerne haben. Das ist aber nicht realistisch, alleine vom Gehalt her nicht möglich."
Bevor ein zusätzlicher Neuer überhaupt kommen könnte, müsste Kaiserslautern zunächst einen weiteren Profi abgeben. Die Nationalspieler Kamil Kosowski oder Lucien Mettomo würde man vorzeitig ziehen lassen. Nur: Angebote sind Fehlanzeige.
Uli Gerke / kicker.de