Teufelsanbeterin
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FUSSBALL: Hervé Lembi ist beim FCK Sympathie- und Leistungsträger
KAISERSLAUTERN (zkk). Das freundliche Gesicht der „Roten Teufel" trägt weiter ein Siegerlächeln: Hervé Lembi, der Dauerbrenner, in allen 25 Saisonspielen des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern am Ball, ist Sympathie- und Leistungsträger.
Seit bald drei Jahren wirkt der Kongolese als Profi in Kaiserslautern: Es ist Liebe auf den zweiten Blick. Was 2002 zu einem beidseitigen Missverständnis zu verkommen drohte, erweist sich längst als erfolgreiche Verbindung. Lembi ist Stammspieler, in 23 der bislang 25 Saisonspiele zählte die Nummer 2 zur Startformation. Der Vertrag des 29-Jährigen ist bereits bis 2007 verlängert worden.
Als Nummer 6 gesucht und gekauft, als zentraler Spieler im defensiven Mittelfeld geplant, hatte der Mann mit dem belgischen Pass große Anpassungsprobleme. Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten erschwerten die Integration auf und außerhalb des Rasens, dann musste das Trainergespann Brehme/Stumpf gehen.
Bei den Fans hatte Lembi, der zuletzt wiederholt mit Sprechchören gefeiert wurde, zunächst einen schweren Stand: Zwei Jahre war er gescoutet worden, sein Transfer verschlang eine hohe Ablöse, und er hinkte hinter den Erwartungen her. „Nzelo ist ein wunderbarer Mensch, einer der letzten Gentlemen im Fußball. Auch beim FC Brügge hat er"s erst im zweiten Jahr geschafft", mahnte Erik Gerets, der schon in Belgien mit Lembi zusammengearbeitet hatte, zur Geduld. Und behielt Recht.
„Ich möchte immer spielen. Aber ich habe starke Konkurrenz, gute Kollegen. Ich akzeptiere die Entscheidungen des Trainers", beschrieb der gute Mensch jenseits von Afrika seine Gundhaltung. Die Position, sagt „Herbert" Lembi, ist nicht wichtig für ihn: „Bis auf Torwart hab" ich in Brügge alles gespielt, einmal sogar im Sturm."
In dieser Saison hat sich Lembi in der Innenverteidigung bewährt, besetzt seit der Rückkehr zur Viererkette die Position des rechten Verteidigers. „Er spielt stark, er trägt mit seiner Leistung wesentlich zur Stabilität der Abwehrkette bei. Aber ich hab"s ihm auch schon gesagt, ich habe das Gefühl, in der Offensive spielt er immer noch mit angezogener Handbremse", reklamiert Trainer Kurt Jara, das schlummernde Potenzial abzurufen.
Erkennbar, dass Lembi sich bemüht, die früher obligaten Leichtsinns- und Stellungsfehler zu minimieren. Seine Zweikampfstärke, seine mentale Offensive, lassen Lembi oft vor die Gegenspieler schnellen. Im Kopfballspiel besitzt der 1,82 Meter große Profi Vorzüge, klasse seine Ballbehandlung. Zwei Saisontore und zwei Torvorlagen stehen zu Buch. Eine Spezialität, die er gerne bestaunen lässt, sind seine Fallrückzieher.
„Hervé ist als Mensch Weltklasse", schwärmt FCK-Vorstandsassistent Jürgen Bühler. Er schätzt den Verteidiger ohne Allüren sehr. Lembis Umgang mit Platzwart, Putzfrau oder Ordner - freundlich und herzlich!
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
KAISERSLAUTERN (zkk). Das freundliche Gesicht der „Roten Teufel" trägt weiter ein Siegerlächeln: Hervé Lembi, der Dauerbrenner, in allen 25 Saisonspielen des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern am Ball, ist Sympathie- und Leistungsträger.
Seit bald drei Jahren wirkt der Kongolese als Profi in Kaiserslautern: Es ist Liebe auf den zweiten Blick. Was 2002 zu einem beidseitigen Missverständnis zu verkommen drohte, erweist sich längst als erfolgreiche Verbindung. Lembi ist Stammspieler, in 23 der bislang 25 Saisonspiele zählte die Nummer 2 zur Startformation. Der Vertrag des 29-Jährigen ist bereits bis 2007 verlängert worden.
Als Nummer 6 gesucht und gekauft, als zentraler Spieler im defensiven Mittelfeld geplant, hatte der Mann mit dem belgischen Pass große Anpassungsprobleme. Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten erschwerten die Integration auf und außerhalb des Rasens, dann musste das Trainergespann Brehme/Stumpf gehen.
Bei den Fans hatte Lembi, der zuletzt wiederholt mit Sprechchören gefeiert wurde, zunächst einen schweren Stand: Zwei Jahre war er gescoutet worden, sein Transfer verschlang eine hohe Ablöse, und er hinkte hinter den Erwartungen her. „Nzelo ist ein wunderbarer Mensch, einer der letzten Gentlemen im Fußball. Auch beim FC Brügge hat er"s erst im zweiten Jahr geschafft", mahnte Erik Gerets, der schon in Belgien mit Lembi zusammengearbeitet hatte, zur Geduld. Und behielt Recht.
„Ich möchte immer spielen. Aber ich habe starke Konkurrenz, gute Kollegen. Ich akzeptiere die Entscheidungen des Trainers", beschrieb der gute Mensch jenseits von Afrika seine Gundhaltung. Die Position, sagt „Herbert" Lembi, ist nicht wichtig für ihn: „Bis auf Torwart hab" ich in Brügge alles gespielt, einmal sogar im Sturm."
In dieser Saison hat sich Lembi in der Innenverteidigung bewährt, besetzt seit der Rückkehr zur Viererkette die Position des rechten Verteidigers. „Er spielt stark, er trägt mit seiner Leistung wesentlich zur Stabilität der Abwehrkette bei. Aber ich hab"s ihm auch schon gesagt, ich habe das Gefühl, in der Offensive spielt er immer noch mit angezogener Handbremse", reklamiert Trainer Kurt Jara, das schlummernde Potenzial abzurufen.
Erkennbar, dass Lembi sich bemüht, die früher obligaten Leichtsinns- und Stellungsfehler zu minimieren. Seine Zweikampfstärke, seine mentale Offensive, lassen Lembi oft vor die Gegenspieler schnellen. Im Kopfballspiel besitzt der 1,82 Meter große Profi Vorzüge, klasse seine Ballbehandlung. Zwei Saisontore und zwei Torvorlagen stehen zu Buch. Eine Spezialität, die er gerne bestaunen lässt, sind seine Fallrückzieher.
„Hervé ist als Mensch Weltklasse", schwärmt FCK-Vorstandsassistent Jürgen Bühler. Er schätzt den Verteidiger ohne Allüren sehr. Lembis Umgang mit Platzwart, Putzfrau oder Ordner - freundlich und herzlich!
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ