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Hilfe für Skandal-Schiri Hoyzer?

fetzmetz

Active Member
Sonntag, 5. Juni 2005, 15.24 Uhr



DFB-Präsident Theo Zwanziger möchte Skandal-Schiedsrichter Robert Hoyzer Hilfestellung anbieten, damit dieser im privaten Leben wieder Fuß fassen kann. „Als Schiedsrichter ist er nie mehr zu gebrauchen, aber wir haben nicht das Recht, ihn als Mensch für alle Zeiten zu verdammen. Man darf einen jungen Menschen nicht vernichten, wenn er in seinem Denken umkehrt“, sagte der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußaball-Bundes (DFB) im Fernsehsender „Phoenix“.





Quelle: www.bild.de Ticker
 
Naja...



Er beging eine Straftat und jetzt wird ihm auch noch geholfen??? Ich sage mal einfach:



Gleiches Recht für alle. Jemand der einen Laden überfällt, der kommt dafür in den Knast und ist danach vllt auch ein anderer Mensch, aber man hilft ihm nicht bei irgendwas, okay auf dem Arbeitsamt, aber ob das so große Hilfe ist?



Naja ich will mich mit dem Thema Hoyzer nicht mehr befassen.
 
aber echt, was macht zwanziger mit den anderen tausenden von häftlingen?

jetzt wird der hoyzer auch noch bevorzugt.
 
Naja ich finde die Einstellung das man auch Straftätern nach dem Absitzen ihrer Strafe bei einer dauerhaften Verhaltensänderung hilft eigentlich schon richtig.
 
Naja ich finde die Einstellung das man auch Straftätern nach dem Absitzen ihrer Strafe bei einer dauerhaften Verhaltensänderung hilft eigentlich schon richtig.


Dagegen hab ich nichts gesagt! Das möchte ich hier mal betonen.



Aber sitzt der Hoyzer denn? Ich habe mich damit nicht beschäftigt, fand die ganze Medienkacke total unnötig.
 
Da muss ich RR rechtgeben! Selbst schweren Jungs hilft man beim Start in ein normales Leben. Immerhin hat Hoyzer ja keinen umgebracht. Außerdem ist ja wohl noch nicht klar, wie diese Hilfe aussehen soll.
 
Da muss ich RR rechtgeben! Selbst schweren Jungs hilft man beim Start in ein normales Leben. Immerhin hat Hoyzer ja keinen umgebracht. Außerdem ist ja wohl noch nicht klar, wie diese Hilfe aussehen soll.


Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, dass man Verbrechen hilft wieder ins normale Leben zurück zu kommen, aber beim Hoyzer sehe ich die Sache anders:



Er hat aus purer Habgier gehandelt und sich in der Öffentlichkeit teilweise als Opfer dargestellt. Was mich am meisten "juckt" ist jedoch, dass die Hilfe (wie auch immer sie aussehen mag) vom dfb kommt. Das wäre ahnlich als wenn die beklaute alte Oma dem Verbrecher, der sie beklaut hat, anbietet, dass er ihr Zivildienstleistender wird.
 
@Jonny:



Ich verstehe schon, wie du das meinst. Aber das Motiv "Habgier" ist doch die Triebfeder der meisten Verbrechen. Und das sich Täter gerne irgendwie auch als Opfer darstellen, ist auch nicht neu.



Wäre deshalb interessant, zu wissen, was sich Zwanziger konkret vorstellt. Zivi beim DFB? Hoyzer könnte ja Fußballschuhe putzen und Bälle aufpumpen!
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Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, dass man Verbrechen hilft wieder ins normale Leben zurück zu kommen, aber beim Hoyzer sehe ich die Sache anders:



Er hat aus purer Habgier gehandelt und sich in der Öffentlichkeit teilweise als Opfer dargestellt. Was mich am meisten "juckt" ist jedoch, dass die Hilfe (wie auch immer sie aussehen mag) vom dfb kommt. Das wäre ahnlich als wenn die beklaute alte Oma dem Verbrecher, der sie beklaut hat, anbietet, dass er ihr Zivildienstleistender wird.


Was meinst du, wieviele andere aus reiner Habgier handeln....das ist für mich kein Argument.



Der Umstand das gerade Zwanziger vom geschädigten DFB das fordert, ist für mich sehr beachtlich.



Der Mann kann wenigstens noch verzeihen. Nur das Opfer kann wirklich verzeihen, nie aber der Täter.
 
Was meinst du, wieviele andere aus reiner Habgier handeln....das ist für mich kein Argument.



Der Umstand das gerade Zwanziger vom geschädigten DFB das fordert, ist für mich sehr beachtlich.



Der Mann kann wenigstens noch verzeihen. Nur das Opfer kann wirklich verzeihen, nie aber der Täter.


Auch damit hast du Recht, aber:

Gerade in dieser öffentlichen Sache kann man verschiedene Meinungen vertreten, auf der einen Seite ist Zwanziger damit sicher ein gutes Vorbild, gerade weil er es in der Öffentlichkeit macht, aber auf der anderen Seite ist es natürlich auch gefährlich, da Hoyzer eigentlich noch gut weggekommen ist und sowas Nachahmer anzieht, gerade wenn ihm jetzt schon verziehen wird. Ich find sowas immer Gefährlich.
 
Ich finde, Hoyzer ist schon mehr gestraft als ein "normaler" Betrüger, der auch aus Geldgier handelt, aber nach seiner Bestrafung wieder eine Chance hat, in ein normales Leben zurückzukehren. Die Chance hat Hoyzer nicht, jeder kennt ihn und weiß, was er auf dem Kerbholz hat. Der wird nie wieder in die Normalität zurückkehren können.



Er ist ein junger Mensch, der einen Riesenfehler gemacht hat. Andere haben da noch Schlimmeres verbrochen, Menschen psychische oder physische Schäden zugefügt, von denen die sich nicht so schnell erholen werden. Mal ganz zu schweigen von den "Weiße-Kragen"-Tätern, die trotz ihrer Delikte weiterhin als geachtete MItglieder der Gesellschaft gelten. Ich brauch nur an das Ehrenwort eines "Ehrenmannes" zu erinnern ...



Gut find ich auch, dass der DFB so handelt. Die Idee des Täter-Opfer-Ausgleichs, die es hier in Rhl.-Pfalz gibt, finde ich ohnehin nicht schlecht.
 
Zwanziger: „Als Schiedsrichter ist er nie mehr zu gebrauchen, aber wir haben nicht das Recht, ihn als Mensch für alle Zeiten zu verdammen. Man darf einen jungen Menschen nicht vernichten, wenn er in seinem Denken umkehrt“



da steht überhaupt nix von Hilfe, das haben nur Journalisten da reininterpretiert. Er sagt nur das sie ihn nicht komplett fertig machen wollen . Dazu hätte der DFB wohl die Macht, wenn er z.B. alles Geld zurückfordern würde, was an Schaden angefallen ist.
 
DFB gibt Gnadengesuch des einstigen Schiedsrichters statt



Hoyzer: Fußball spielen - Ja, Pfeifen - Nein



Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Robert Hoyzer, eine der Hauptpersonen des Wett- und Manipulationsskandals in Deutschland im Jahr 2005, wurde vom DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger begnadigt und kann nun zumindest wieder Fußball spielen. Zwanziger hob ein entsprechendes Verbot auf, der 31-Jährige kann daher bei einem Amateurverein auf Landesverbands-Ebene auflaufen.



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