Im Labyrinth des Denkens
VON ULRICH SCHNABEL | © DIE ZEIT, 03.04.2008 Nr. 15
Wie erschaffen 100 Milliarden Nervenzellen in unserem Kopf Geist und Bewusstsein? In Lausanne suchen Forscher auf vielen Wegen nach Antworten. Sie bauen das Gehirn künstlich nach und lassen die Seele aus dem Körper fahren.
...
Video ergo sum – so war der Bericht über dieses Experiment im Fachblatt Science betitelt. Blanke arbeitete dabei mit dem Philosophen Thomas Metzinger zusammen, der schon länger die These vertritt, das »Selbst« sei nichts anderes als eine Repräsentation des Gehirns. Es entsteht Metzinger zufolge aus all den inneren und äußeren Eindrücken, die das Gehirn zu einem Modell der Innen- und der Außenwelt zusammenfügt. Blankes Experimente zeigen beispielhaft, wie fragil diese Modellbildung ist, wie sehr sich sogar unser (scheinbar so selbstverständliches) Körperempfinden manipulieren lässt – und welche Rolle dabei die Arbeitsweise des Gehirns spielt. Als nächstes will Blanke nun mithilfe einer Kombination von virtueller Realität und bildgebenden Verfahren jene Hirnareale und -prozesse detailliert beschreiben, die solche Selbst-Repräsentationen erzeugen.
http://www.zeit.de/2008/15/OdE24-Gehirn?page=1http://www.zeit.de/2008/15/OdE24-Gehirn?page=1
Der Artikel ist zwar ellenlang, aber sowas von interessant.
VON ULRICH SCHNABEL | © DIE ZEIT, 03.04.2008 Nr. 15
Wie erschaffen 100 Milliarden Nervenzellen in unserem Kopf Geist und Bewusstsein? In Lausanne suchen Forscher auf vielen Wegen nach Antworten. Sie bauen das Gehirn künstlich nach und lassen die Seele aus dem Körper fahren.
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Video ergo sum – so war der Bericht über dieses Experiment im Fachblatt Science betitelt. Blanke arbeitete dabei mit dem Philosophen Thomas Metzinger zusammen, der schon länger die These vertritt, das »Selbst« sei nichts anderes als eine Repräsentation des Gehirns. Es entsteht Metzinger zufolge aus all den inneren und äußeren Eindrücken, die das Gehirn zu einem Modell der Innen- und der Außenwelt zusammenfügt. Blankes Experimente zeigen beispielhaft, wie fragil diese Modellbildung ist, wie sehr sich sogar unser (scheinbar so selbstverständliches) Körperempfinden manipulieren lässt – und welche Rolle dabei die Arbeitsweise des Gehirns spielt. Als nächstes will Blanke nun mithilfe einer Kombination von virtueller Realität und bildgebenden Verfahren jene Hirnareale und -prozesse detailliert beschreiben, die solche Selbst-Repräsentationen erzeugen.
http://www.zeit.de/2008/15/OdE24-Gehirn?page=1http://www.zeit.de/2008/15/OdE24-Gehirn?page=1
Der Artikel ist zwar ellenlang, aber sowas von interessant.