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Hitzfeld'sche Rotation oder "Elf Freunde müsst ihr sein"?

Jonny

Well-Known Member
Mahlzeit,



wir scheinen ja derzeit etwas das Luxusproblem zu haben, dass wir auf nahezu jeder Position doppelt gleichwertig besetzt sind und dass dabei einige Spieler unruhig werden könnten. Zu nennen wären da folgende Pärchen Simunek/Heintz, Torrejon/Orban, Karl/Borysiuk, Ring/Jenssen, Matmour/Fortounis, Mo/Occean ...



Seid ihr eher Freunde der Rotation, damit (junge) Spieler nicht unzufrieden werden? Oder sollte man strikt immer die stärkste und eingespielteste Mannschaft aufstellen? Sollte man bei dieser zweiten Variante auch mal einen stärkeren Einzelspieler außen vorlassen, wenn andere "elf Freunde" besser zusammenspielen?



Oder seht ihr dieses Problem gar nicht auf uns zukommen, da sich eh wieder Spieler verletzen werden oder ein Orban auch noch ins Leistungsloch fallen wird und bspw. Heintz dann wieder auflaufen würde?



Was ist eure Meinung zu dem Thema? (Und falls ihr den Thread für zu verfrüht haltet - einfach ignorieren
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)



Eins noch: Es geht mir hier nicht darum, ob ein Heintz oder Fortounis "spielen muss", weil der Spieler für besser gehalten wird. Sowas können wir ja in den Spieler-Threads diskutieren. Vielmehr soll es um die Frage gehen, welche Herangehensweise ihr für erfolgreicher haltet. Soll die beste, die eingespielte Elf spielen oder sollten alle mal in die erste Elf rotieren, damit sich im Training keiner hängen lässt?



Es gibt sicher einige Argumente für beide Seiten. Ich bin gespannt auf eure Argumente.
 
Es sind gerade mal 2 Spieltage rum und schon werden die Ersten unzufrieden, weil sie nicht Stammspieler sind? Na das kann ja was werden diese Saison...

Beispiel IV: ich glaube wir sind uns alle einig, dass eine eingespielte IV das A und O ist. also kann Foda gar nichts anderes, als die besten 2 aufzustellen, wenn wir erfolgreich sind. Also sollte beispielsweise Heintz ruhig bleiben und um seinen Einsatz kämpfen, indem er sich aufdrängt. Das gleiche bei Boris.
 
Sehe ich ähnlich - Eingespieltheit, gewisse Stammplätze und Stützen sind das A und O. Dennoch sehe ich auch bei Foda die Tendenz, dass er neben seinen Stammspielern auf einigen Positionen durchaus rotiert und glaube auch, dass er - zwar nicht immer, aber doch i.d.R. - eine sehr gute Mischung findet. Da ist's aber auch die große Kunst, wenig Unmut aufkommen zu lassen, wenn du es nicht unbedingt mit Typen wie David Hohs oder Enis Hajri zu tun hast. Da gilt es individuell zu entscheiden, aber nicht alles liegt auch in der Hand des Trainers.



Mit Blick auf die aktuelle Situation ist eines ja besonders interessant: Wir haben z.Zt. ja noch immer einige Verletzte, v.a. Verletzungen von unseren "Stars", vermeintlichen Stammspielern wie Torrejón, Alushi, Bunjaku. Erst wenn wirklich das beste vom besten zur Verfügung steht, könnte ich mich auch damit anfreunden, mehr zu rotieren als im Normalfall. Aktuell empfinde ich uns aber durch deren Ausfälle aber noch nicht ganz so stark, denn noch fehlen uns diese Schlüsselspieler IN DER BREITE.
 
Eingespieltheit is das A und O. Deswegen würd ich , grad jetzt zu dem Zeitpunkt, noch net

viel rotieren, bis jedes Rädchen ineinander läuft. Zumal wir keinen stark besetzten Kader in

der Dimension Bayern / Dortmund haben. Aber zumindest weitaus besser als letzte Saison,

bzw. für unsere Verhältnisse.



Und anstatts jetzt gleich wieder zu den Medien zu rennen und "rumzuheulen", sollen jüngere

Spieler sich eher mal aufs Training konzentrieren, dort Gras fressen und beißen und erstmal

selbst wieder ne Leistung zeigen, die sie zu so einer Kritik berechtigen würde.



Wer derzeit schlechter is als die Konkurrenz, oder weniger Gas gibt , spielt auch zurecht net.

Auch das is besser als letzte Saison!!!
 
Eingespieltheit is das A und O. Deswegen würd ich , grad jetzt zu dem Zeitpunkt, noch net
viel rotieren, bis jedes Rädchen ineinander läuft.


Sicher ist Eingespieltheit verdammt wichtig, vieleicht sogar das wichtigste. Das hätte man aber auch in der Vorbereitung gezielter machen können.

Geht man jetzt hin, und rotiert kaum bis garnicht, hat man die Gefahr, schnell schlechte Stimmung im Haufen zu haben. Zudem muß gute Trainingsleistung auch belohnt werden und keiner darf sich zu sicher sein, das er gesetzt ist.
 
Die Rotation wird schon von selber kommen. Wir haben immer noch genug Spieler, die sich immer mal wieder verletzen. Dazu kommt, dass auch vielleicht ein Orban/Zoller/Ring... irgendwann mal ihre Pausen brauchen.

Wenn ich daran denke wieviele zentrale Mittelfeldspieler sich letztes Jahr verletzt haben bin ich froh, dass wir dieses Jahr etwas breiter besetzt sind.
 
Die Rotation wird schon von selber kommen. Wir haben immer noch genug Spieler, die sich immer mal wieder verletzen.
Natürlich wird das von selber kommen, es wird auch mal Sperren geben. Das Problem ist nur, wenn z. B. ein Kostas 5-8 Spiele nicht dabei ist, wie soll er da Bindung in die Mannschaft bekommen? Die Stimmung wird zudem bei den betroffenen Spielern nicht besser, wie es bei Heintz jetzt auch so langsam zu kommen scheint.

Der verdammt große Kader ist gut, wenn man viele verletzte hat, und ein Fluch, wenn man 10-12 Mann noch nichteinmal in den Kader stellen kann.
 
Kurzes Update: Im Moment ist's eher die Hitzfeld'sche Rotation. Für mich persönlich wieder zu viel Rotation. Mal sehen, wie's mit Blick auf Aalen und Cottbus aussieht - auch bzgl. einer Rückkehr von Torrejon und Alushi. Das wird wirklich interessant.
 
Was wir die letzten Wochen rotiert haben, geht auf keine Kuhhaut. Wir spielen

keine CL und müßen demnach auch nichr rotieren wie die Verrückten...
 
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