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[Horst Eckel wird 75] Weiterhin topfit, weiterhin am Ball

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suYin

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[font=Geneva, Arial, sans-serif] Weiterhin topfit, weiterhin am Ball [/font]
[font=Geneva, Arial, sans-serif] Horst Eckel feiert morgen seinen 75. Geburtstag / Jüngster im Team beim "Wunder von Bern" [/font]

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Vom 07.02.2007[/font]

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VOGELBACH (dpa) Horst Eckel ist noch immer rank und schlank wie beim "Wunder von Bern". 1954 leistete er mit 22 Jahren und damit als "Benjamin" der deutschen Mannschaft seinen großen Beitrag zum WM-Triumph. Im Endspiel schaltete er den ungarischen Fußball-Star Nandór Hidegkuti aus, er absolvierte neben Fritz Walter als einziger alle sechs Partien von der ersten bis zur letzten Minute. Morgen feiert der WM-Held seinen 75. Geburtstag. "Mit meinem Alter habe ich überhaupt keine Probleme, weil ich immer noch topfit bin. Ich bin immer noch am Ball", sagt der passionierte Tennis- und Tischtennisspieler.[/font]


[font=Geneva, Arial, sans-serif] Eine gute Kondition wird Eckel, dessen Telefon bereits in den vergangenen Wochen wegen unzähliger Interview-Anfragen nicht mehr still stand, auch an seinem Ehrentag haben müssen, die Liste der Gratulanten ist lang. DFB-Präsident Theo Zwanziger, Landesvater sowie bekennender FCK-Fan Kurt Beck und Ehrenspielführer Uwe Seeler wollen den Mit-Garanten des ersten deutschen WM-Triumphs im Fußball bei einem großen Empfang im Fritz-Walter-Stadion würdigen. "Das ist für mich kein Pflichttermin, dafür hätte ich jeden anderen abgesagt", sagte der mit Eckel "sehr, sehr gut befreundete" Zwanziger: "Es freut mich vor allem, dass Horst Eckel Mensch geblieben ist. Er bleibt auch in heutiger Zeit die Verkörperung deutscher Tugenden." Man müsse einfach nur normal bleiben und so weiterleben wie bisher, lautet Eckels Credo. Der zweifache Familienvater, der nach der WM ein lukratives Angebot aus England ausschlug, erwies sich dabei beruflich wie sportlich als Universaltalent. Technisch versiert und läuferisch stark war der Pfälzer auf dem Fußballfeld. Beruflich wurde aus dem einstigen Werkzeugmacher schließlich ein Lehrer für Kunst und Sport, ehe er 1996 in den Ruhestand ging.[/font]


[font=Geneva, Arial, sans-serif] Doch von Rast auch heute noch keine Spur. "Ich habe in den zurückliegenden Jahren viele Aufgaben gerne übernommen, weil ich etwas tun und nicht die Hände in den Schoß legen möchte", betonte Eckel, der nach dem Rücktritt von Fritz Walter - "uns hat eine tiefe Freundschaft verbunden" - 1997 die Nachfolge als Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung antrat, die sich auch um die soziale Eingliederung jugendlicher Straftäter kümmert. "Ich will helfen, wenn es Not tut", sagte Eckel.[/font]


[font=Geneva, Arial, sans-serif] Der Träger des Bundesverdienstkreuzes half der Stadt Kaiserslautern bei der Bewerbung um die WM 2006 und machte sich als Ratgeber für Sönke Wortmanns Film über das "Wunder von Bern" verdient. 2004 kam sein Buch (Titel: Die 84. Minute) über die Erlebnisse im Wankdorfstadion und die Auswirkungen für den vom Stürmer zum Verteidiger umgeschulten Jungspund im Team von "Chef" Herberger auf den Markt.[/font]


[font=Geneva, Arial, sans-serif] Eckel trug aber auch zu einigen sportlich erfolgreichen Kapiteln des 1. FC Kaiserslautern maßgeblich bei. Auf den "Betze" wechselte er 1949, initiiert von Fritz Walter. Dort holte er zwei deutsche Meistertitel unter anderem mit Fritz und auch Ottmar Walter, der neben Hans Schäfer und Eckel zu den letzten drei lebenden Spielern des 54er Triumphs zählt.[/font]


[font=Geneva, Arial, sans-serif] Die Fußball-Stiefel schnürt Eckel heute noch immer. Zu sozialen Zwecken spielt er in der Lotto-Elf von Rheinland-Pfalz und bei Benefizspielen. "Wenn ich andere 75-Jährige sehe, freue ich mich, dass ich noch so fit bin", sagte Eckel. "Das kann und wird hoffentlich auch so bleiben." [/font]








http://www.wiesbadener-tagblatt.de/sport/objekt.php3?artikel_id=2702937http://www.wiesbadener-tagblatt.de/sport/objekt.php3?artikel_id=2702937
 
sogar das tv hats schon gemerkt, die machten gestern ein interview

im stadionrestaurant. wer das war sag ich jetzt mal nicht, weiss ja

net, obs für´n Horst ne überraschung sein soll
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Beck würdigt Eckel zum 75. Geburtstag als Vorbild





Zum 75. Geburtstag von Horst Eckel an diesem Donnerstag hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck die menschlichen und sportlichen Leistungen des WM-Helden von 1954 gewürdigt. "Horst Eckel ist und bleibt für kommende Generationen ein Vorbild für herausragendes sportliches Können, für soziales Engagement und persönliche Bescheidenheit", sagte Beck am Mittwoch. Am Donnerstag wird Eckel im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern bei einem Geburtstagsempfang gewürdigt. Eckel leistete bei der Fußball-WM 1954 mit 22 Jahren als "Benjamin" der Nationalmannschaft einen großen Beitrag zum "Wunder von Bern".



Beck erinnerte daran, dass der Pfälzer bei 32 Spielen im Trikot der Nationalmannschaft auflief und bei der legendären Weltmeisterschaft in der Schweiz neben Fritz Walter der einzige war, der alle sechs Spiele absolvierte. «Horst Eckel war Fußballer mit Leib und Seele und ganzem Herzen», sagte der Ministerpräsident. «Für ihn und seine Teamkameraden standen die Spielbegeisterung und der Zusammenhalt der Mannschaft im Vordergrund.» Eckel habe mit seiner sportlichen Leistung dazu beigetragen, dass die Deutschen in den schweren Nachkriegsjahren Selbstvertrauen und Anerkennung gewonnen haben.



«Er wollte nie ein Star sein, weil er dafür viel zu bescheiden ist», sagte Beck. Deshalb habe Eckel auf dem Höhepunkt seiner sportlichen Karriere ein lukratives Angebot aus England abgelehnt und seiner Pfälzer Heimat und dem 1. FC Kaiserslautern die Treue gehalten. «Ich hatte das Glück, Horst Eckel noch in seiner aktiven Zeit Fußball spielen zu sehen», sagte der bekennende Kaiserslautern- Fan Beck. «Dankbar bin ich dafür, dass ich ihn später kennen lernen durfte und freue mich heute über jede Begegnung mit ihm auf unserem Betze.» Zum Geburtstag will der Ministerpräsident dem Fußballer eine Radierung schenken, die alle Spielstätten der Fußball- Weltmeisterschaft 2006 zeigt.





Quelle: www.rlp.de
 
horst eckel 75 jahre

Der Windhund mit Ballgefühl

FUSSBALL: Als rechter Läufer ein Garant für den WM-Titel 1954



Von Rudi Michel





Er war mit 22 Jahren der Benjamin der Berner Weltmeister von 1954: Heute wird Horst Eckel 75.





Als er 70 war, hat er über sich selbst gesagt: „Eigentlich bin ich in einer recht guten Form. Wenn ich allerdings mein zweites Spiel an einem Tag mache, habe ich dann in den letzten 15 Minuten etwas konditionelle Probleme." Das Zitat ist authentisch.





Natürlich spielt er heute nicht mehr den Dauerläufer wie in 32 Länderspielen, bei zwei Fußball-Weltmeisterschaften und in 214 Spielen für „seinen" 1. FC Kaiserslautern. Damals, vor mehr als 50 Jahren, nannte ein Journalist den 22-Jährigen den „Windhund des Weltmeisters". Aber Horst Eckel war immer mehr als ein Renner. Er war „Techniker", einer, der am Ball alles konnte: dribbeln, passen und kombinieren.





Ein Mann mit Spielübersicht, aber auch geeignet für taktische Spezialaufträge. So wie im WM-Finale gegen Ungarn, als ihm Sepp Herberger in der Kabine klargemacht hat, dass er als rechter Läufer gegen den zurückgezogenen ungarischen Mittelstürmer Hidegkuti, den eigentlichen Spielmacher, anzutreten hat, weil dieser Hidegkuti „sonst zwangsläufig den Werner Liebrich aus dem Abwehrzentrum locken würde. Liebrich muss gegen Puskas spielen." Horst Eckel, der Ur-Pfälzer aus Vogelbach, war zur Schlüsselfigur der deutschen Elf geworden. Er hatte wesentlichen Anteil an dem Sensationssieg und stand auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn.





Er ist immer seinen Weg gegangen, den geraden, aufwärts und vorwärts. Mit 17 Jahren war der gelernte Feinmechaniker aus der C-Klasse zum FCK abgewandert, einfach so, ohne Vermittler, ohne Späher, ohne Handgeld. Mittelstürmer hat er gespielt, bis sie ihm sagten, er spiele nun rechter Läufer. Rechter Läufer? „Das kann ich nicht", entgegnete der ehrliche, unkomplizierte Mann seinem großer Förderer Fritz Walter. Er konnte es, wurde mit dem 1. FC Kaiserslautern schon 1951 Deutscher Meister. Aber seine Nominierung für dieses Finale blieb bis zum letzten Moment umstritten. Spielausschuss-Mitglieder hatten „dem Vogelbacher" die Nervenbelastung bei 80.000 Zuschauern nicht zumuten wollen. Nerven, nervös? Fremde Begriffe für ihn. Er spielte immer sein Spiel, versuchte, seine Leistung zu bringen, „egal, was passierte". Und 14 Monate nach dem Titelgewinn (der zweite erfolgte 1953) hat ihn Herberger zum ersten Mal in die Nationalelf berufen. Am 9. November 1952 gab er in Augsburg beim 5:1 gegen die Schweiz sein Debüt. Vielleicht erinnern sich nur die alten Fußballer an den Begriff des rechten Läufers, denn die Bezeichnung ist längst aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Heute werden die Nachfolger des Horst Eckel in dieser Position als offensive Mittelfeldspieler auf der rechten Seite bezeichnet.





In seinem Beruf nach der Fußballkarriere hat der faire Sportsmann, der nie vom Platz gestellt worden ist, seine Prinzipien in die Tat umgesetzt. Man könnte eine Laudatio über den Sportlehrer am Kuseler Gymnasium und seine pädagogischen Fähigkeiten beim Schulsport schreiben. „In der Praxis habe ich bis zur Pensionierung alles vorgemacht, auch im Geräteturnen am Barren; nur die Riesenfelge am Reck war mir zu riskant. Der Respekt der Schüler war immer spürbar, weil die Eltern wohl gesagt haben: Der ist Weltmeister", erzählt Eckel und spart nicht mit Kritik, wenn es um den Schulsport geht: „Man muss wieder von zwei auf drei Wochenstunden zurückkommen." Haltungsschäden bei Kindern, Schüler mit kleinem Bauchansatz und Schwächen im koordinierten Bewegungsablauf erschrecken ihn, weil er immer noch den Bewegungsdrang des Allround-Sportlers verspürt. Er bleibt am Ball, spielt in der Lotto-Elf. „Sorgt für zwei Bälle, einen für den Horst und einen für uns, denn wenn er den Ball hat, gibt er ihn nicht mehr her", lautet ein geflügeltes Wort bei solchen Spielen.





Eckel spielt weiter Tennis. Nur von der Tischtennisplatte hat er sich abgesetzt. Golf hat er noch nicht im Programm, er ist ja erst 75. Aber Probeschläge hat er absolviert, und alle Bälle flogen geradeaus ...





Horst Eckel, der Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung, war WM-Botschafter. Der viel gefragte Mann ist dennoch ein Familienmensch geblieben, er ist stolz auf seine Frau Hannelore und die beiden Töchter.





Der Autor





Der in Kaiserslautern geborene Journalist Rudi Michel (85), 26 Jahre Sportchef des Südwestfunks, berichtete 1954 von der WM in der Schweiz. Für die ARD war die Reporter-Legende in fünf WM-Endspielen am Ball.







KONZOKH



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße

Ausgabe: Nr.33

Datum: Donnerstag, den 08. Februar 2007

Seite: Nr.13
 
Bewahrer des Berner "Wunders"



KAISERSLAUTERN. Horst Eckel ist das wandelnde "Wunder von Bern". Als einer von drei noch lebenden Weltmeistern von 1954 neben Ottmar Walter (82 Jahre alt) und Hans Schäfer (79) hält der rüstige Zeitzeuge auch heute noch den "Geist von Spiez" und den "Mythos von Bern" hoch, in öffentlichen Auftritten aus gegebenen Anlässen wie zuletzt zum fünfzigjährigen Jubiläum, in Talkshows, Interviews, Zeitungsbeiträgen, Fernsehauftritten, Dokumentationen, Vorträgen. Eckel war auch Chefberater Sönke Wortmanns bei den Dreharbeiten für den Film "Das Wunder von Bern".



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Der pensionierte Realschullehrer aus Vogelbach, einem Dorf 25 Kilometer von Kaiserslautern entfernt, von wo er einst als Junge mit dem Fahrrad losfuhr, um beim 1. FC Kaiserslautern zu spielen, ist der Historiker des Ereignisses: 4. Juli 1954, Wankdorfstadion Bern, 3:2-Sieg der Deutschen im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen das hochfavorisierte ungarische "Wunder-Team". Der "Windhund", wie der schmale und schnelle rechte Läufer damals genannt wurde, war der Jüngste der Berner Elf. An diesem Donnerstag wird der Benjamin von damals 75 Jahre alt. Der 1. FC Kaiserslautern gibt ein großes Geburtstagsfest für ihn.



Wenn Horst Eckel, der von 1952 bis 1958 zweiunddreißigmal für Deutschland spielte, bei seinen Rückblicken all die schwarzweißen Fotos und Filme sieht, dann "läuft mir immer noch ein Schauer über den Rücken". Im Endspiel war er mit der Bewachung des zurückhängenden Mittelstürmers und eigentlichen Spielmachers Nandor Hidegkuti beauftragt, damit sich der Mittelläufer Werner Liebrich nicht aus dem Abwehrzentrum locken ließ, sondern um Ferenc Puskas kümmern konnte. Wenn Eckel erzählt, wiederholt er immer wieder die Ehrfurcht vor Sepp Herberger: "Eine Vaterfigur, autoritärer Typ, den ich nie richtig lachen gesehen habe." Dann bewundert er Fritz Walter: "War er gut drauf, hat die Mannschaft gut gespielt. Lief es bei ihm nicht, lief es in der ganzen Mannschaft nicht." Und er staunt immer noch über Helmut Rahn: "Irgendwann ist er aus dem Quartier ausgebüxt. Jeder andere wäre nach Hause geschickt worden." Wenn Horst Eckel über die Weltmeistermannschaft von 1954 plaudert, sagt er, was auch Fritz und Ottmar Walter immer gesagt haben: "Wir verspüren keinen Neid auf die heutige Generation, die so viel Geld verdient. Wir hatten dafür die schönere Zeit." Horst Eckel spielt noch regelmäßig Fußball und Tennis, und er hat Aufgaben übernommen wie die als Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung oder als WM-Botschafter. Ein erfülltes Leben. erz.





Text: F.A.Z., 08.02.2007, Nr. 33 / Seite 30

Bildmaterial: dpa
 
bin ich etwa der erste?



na dann herzlichen glückwunsch Horst!!!

bleib so fit wie du bist und auch sonst wünsche ich dir weiterhin alles gute.
 
Die allerherzlichsten Glückwünsche an Horst Eckel!!!



Viel Gesundheit und noch viel Spaß mit unserem FCK!
 
Weltmeister Horst Eckel wird 75 (aus: Sueddeutsche vom 8.2.07)



Vogelbach (dpa) - Horst Eckel ist noch immer rank und schlank wie beim «Wunder von Bern». 1954 leistete er mit 22 Jahren und damit als «Benjamin» der glorreichen deutschen Mannschaft seinen großen Beitrag zum WM-Triumph.



Im Endspiel schaltete er den ungarischen Fußball-Star Nandór Hidegkuti aus, er absolvierte neben Fritz Walter als einziger alle sechs Partien von der ersten bis zur letzten Minute. Jahrzehnte danach verfasste Eckel ein Buch über die Minuten, die sein Leben veränderten. Am 8. Februar feiert der WM-Held seinen 75. Geburtstag. «Mit meinem Alter habe ich überhaupt keine Probleme, weil ich immer noch topfit bin. Ich bin immer noch am Ball», sagte der passionierte Tennis- und Tischtennisspieler in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa).



Eine gute Kondition wird Eckel, dessen Telefon bereits in den vergangenen Wochen wegen unzähliger Interview-Anfragen nicht mehr still stand, auch an seinem Ehrentag haben müssen, die Liste der Gratulanten ist lang. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, Landesvater sowie bekennender FCK-Fan Kurt Beck und Ehrenspielführer Uwe Seeler wollen den Mit-Garanten des ersten deutschen WM-Triumphs im Fußball bei einem großen Empfang im Fritz-Walter-Stadion würdigen. «Das ist für mich kein Pflichttermin, dafür hätte ich jeden anderen abgesagt», sagte der mit Eckel «sehr, sehr gut befreundete» DFB-Boss Zwanziger: «Es freut mich vor allem, dass Horst Eckel Mensch geblieben ist. Er bleibt auch in heutiger Zeit die Verkörperung deutscher Tugenden.»



Man müsse einfach nur normal bleiben und so weiterleben wie bisher, lautet Eckels Credo. Der zweifache Familienvater, der nach der WM ein lukratives Angebot aus England ausschlug, erwies sich dabei beruflich wie sportlich als Universaltalent. Technisch versiert und läuferisch stark war der Pfälzer auf dem Fußballfeld. Seine Statur und Schnelligkeit brachten ihm erst Schmährufe auf dem Betzenberg - «Ach Gott, schickt des verhungerte Kerlche wieder hääm» -, dann aber rasch den Spitznamen «Windhund» ein. Beruflich wurde aus dem einstigen Werkzeugmacher schließlich ein Lehrer für Kunst und Sport, ehe er 1996 in den Ruhestand ging.



Doch von Rast auch heute noch keine Spur. «Ich habe in den zurückliegenden Jahren viele Aufgaben gerne übernommen, weil ich etwas tun und nicht die Hände in den Schoß legen möchte», betonte Eckel, der nach dem Rücktritt von Fritz Walter - «uns hat eine tiefe Freundschaft verbunden» - 1997 die Nachfolge als Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung antrat, die sich auch um die soziale Eingliederung jugendlicher Straftäter kümmert. «Ich will helfen, wenn es Not tut», sagte Eckel.



Der Träger des Bundesverdienstkreuzes half der Stadt Kaiserslautern bei der Bewerbung um die WM 2006 und machte sich als Ratgeber für Sönke Wortmanns Film über das «Wunder von Bern» verdient. 2004 kam sein Buch (Titel: Die 84. Minute) über die Erlebnisse im Wankdorfstadion und die Auswirkungen für den vom Stürmer zum Verteidiger umgeschulten Jungspund im Team von «Chef» Herberger auf den Markt.



Der «ballbesessene Alleskönner», wie einst die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» über Eckel schrieb, trug aber auch zu einigen sportlich erfolgreichen Kapiteln des 1. FC Kaiserslautern maßgeblich bei. Auf den «Betze» wechselte er 1949, initiiert von Fritz Walter. Dort holte er zwei deutsche Meistertitel unter anderem mit Fritz und auch Ottmar Walter, der neben Hans Schäfer und Eckel zu den letzten drei lebenden Spielern des 54er Triumphs zählt.



Im Gegensatz zu seiner Nationalmannschaftskarriere, die am 9. November 1952 in Augsburg mit einem 5:1-Sieg über die Schweiz begann und nach dem vierten WM-Platz 1958 im selben Jahr in Berlin am 19. November mit einem 2:2 gegen Österreich endete, trug sich Eckel im Verein auch in die Oberliga-Torschützenlisten mit 64 Treffern in 214 Partien ein. Seine Karriere ausklingen ließ Eckel beim Regionalligisten Röchling Völklingen, den er auch kurzzeitig trainierte. Die Fußball-Stiefel schnürt Eckel aber noch immer. Zu sozialen Zwecken spielt er in der Lotto-Elf von Rheinland-Pfalz und bei Benefizspielen. «Wenn ich andere 75-Jährige sehe, freue ich mich, dass ich noch so fit bin», sagte Eckel. «Das kann und wird hoffentlich auch so weitergehen.»



(dpa)
 
FR-Online 8.2.07

Noch immer am Ball

Horst Eckel wird heute 75





Bruchmühlbach - In den vergangenen Tagen war Horst Eckel ziemlich im Stress. "Es sind doch noch einige Sachen zu organisieren, dann die vielen Anrufe", sagte der Fußball-Weltmeister von 1954, der trotz der Vorbereitungen für seinen 75. Geburtstag heute weder seine Energie noch seinen Humor verloren hat. Wie es sich für einen Helden von Bern gehört, wird groß gefeiert. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der 1. FC Kaiserslautern, für den Eckel 274 Punktspiele absolvierte, laden zu einem Festakt ins Fritz-Walter-Stadion. Für Eckel wird die Feier allerdings zu einer Art Überrachungsparty, denn weder der DFB noch der FCK wollten den jüngsten der drei noch lebenden Spieler aus der Weltmeister-Elf von 1954 - neben Ottmar Walter (82) und Hans Schäfer (79) - über die Gästeliste aufklären.



"Es werden schon einige Leute kommen. Aber wer genau kommt, weiß ich nicht. Da haben die ein Geheimnis draus gemacht", erzählte der Träger des Bundesverdienstkreuzes, der als einziger neben Kapitän Fritz Walter 1954 alle sechs WM-Spiele absolvierte, insgesamt 32-mal im deutschen Trikot auflief und mit den Roten Teufeln zweimal (1951 und 1953) deutscher Meister wurde.



Eckel hat seine Liebe zum Sport nie verloren. Bei Prominenten- und Benefizspielen schnürt der "Windhund" nach wie vor seine Fußballschuhe. "Zurzeit bin ich allerdings nicht so fit. Vor allem deswegen, weil ich rund um die WM zweieinhalb Jahre viel unterwegs war", sagte der Lauterer WM-Botschafter, dessen Ehrgeiz aber ungebrochen ist: "Ich bin gerade dabei, den Rückstand wieder aufzuholen." Er arbeitet ehrenamtlich als erster Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung und engagiert sich für die deutsche Sporthilfe sowie die Fritz-Walter-Stiftung. "Ich werde meine Tätigkeiten auch weiter fortführen. Dazu fühle ich mich noch nicht zu alt", sagte Eckel. sid
 
Berner WM-Held Eckel feiert heute 75. Geburtstag (RON 8.2.07)



Er ist einer der wenigen noch lebenden "Helden von Bern": Am heutigen Donnerstag feiert Horst Eckel seinen 75. Geburtstag und hatte bereits im Vorfeld des großen Festaktes im Fritz-Walter-Stadion einiges zu tun.



Das große Ereignis warf in den vergangenen Tagen seine Schatten voraus und Horst Eckel war ziemlich im Stress. "Es sind doch noch einige Sachen zu organisieren, dann die vielen Anrufe. Meine Frau Hannelore und ich haben schon zu tun", sagte der Fußball-Weltmeister von 1954, der trotz der anstrengenden Vorbereitungen für seinen 75. Geburtstag am heutigen Donnerstag weder seine Energie noch seinen Humor verloren hat: "Aber keine Bange, das schaffen wir auch noch."



DFB und FCK laden zum Festakt



Wie es sich für einen Helden von Bern gehört, wird groß gefeiert. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der 1. FC Kaiserslautern, für den Eckel 274 Punktspiele absolvierte, laden zu einem Festakt ins Fritz-Walter-Stadion. Für Eckel wird die Feier allerdings zu einer Art Überrachungsparty, denn weder der DFB noch der FCK wollten den jüngsten der drei noch lebenden Spieler aus der Weltmeister-Elf von 1954 - neben Ottmar Walter (82) und Hans Schäfer (79) - über die Gästeliste aufklären.



"Es werden schon einige Leute kommen. Aber wer genau kommt, weiß ich gar nicht so recht. Da haben die ein Geheimnis draus gemacht", erklärte der Träger des Bundesverdienstkreuzes, der als einziger neben Kapitän Fritz Walter 1954 alle sechs WM-Spiele absolvierte, insgesamt 32-mal im deutschen Trikot auflief und mit den Roten Teufeln zweimal (1951 und 1953) deutscher Meister wurde.



Noch immer aktiv am Ball



Doch obwohl diese erfolgreichen Zeiten schon eine Weile her sind, hat Eckel seine Liebe für den Sport immer noch nicht verloren. Bei Prominenten- und Benefizspielen schnürt der "Windhund" nach wie vor seine Fußballschuhe. "Zurzeit bin ich allerdings nicht so fit. Vor allem deswegen, weil ich rund um die WM zweineinhalb Jahre viel unterwegs war", meinte der Lauterer WM-Botschafter, dessen Ehrgeiz aber ungebrochen ist: "Ich bin gerade dabei, den Rückstand wieder aufzuholen."



Die Verwirklichung dieses hochgesteckten Ziels ist allerdings nicht einfach, denn Eckel hat nach wie vor alle Hände voll zu tun. Er ist erster Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung und engagiert sich für die deutsche Sporthilfe sowie die Fritz-Walter-Stiftung. Zudem hat er den 3:2-Finalsieg gegen Ungarn vor 53 Jahren in einem Buch ("Die 84. Minute") festgehalten und war als Berater von Regisseur Sönke Wortmann mit dafür verantwortlich, dass der Film "Das Wunder von Bern" zu einem Kassenerfolg wurde.



"Ich werde meine Tätigkeiten auch weiter fortführen. Dazu fühle ich mich noch nicht zu alt", sagte Eckel, dessen sportliche Erfolgsgeschichte im kleinen Ort Vogelbach begann, bevor er im 30 Kilometer entfernten Kaiserslautern an der Seite von Fritz Walter zu jenem Spieler aufstieg, der den gefürchteten ungarischen Stürmer Nandor Hidegkuti im schon legendären 54er-Finale ausschaltete.



Nach seiner aktiven Laufbahn schulte der ausgebildete Feinmechaniker um. Eckel wurde Lehrer für Sport, Werken sowie Kunst und war bis zu seiner Pensionierung an der Realschule in Kusel tätig. Obwohl ihn sein beruflicher Werdegang weg vom Fußball führte, ist seine Liebe für den FCK bis heute geblieben. Nach wie vor ist er bei den Heimspielen seines Klub auf dem Betzenberg anzutreffen, drückt dem Bundesliga-Absteiger die Daumen, und hält Kontakt zu Trainer Wolfgang Wolf.



"Das mit dem Aufstieg wird schwer. Es ist eine neue Mannschaft, die braucht Zeit", erklärte Eckel, dem die Sorge um den pfälzischen Traditionsklub deutlich anzumerken ist. Doch um den FCK will sich das Fußball-Idol an seinem Geburtstag eigentlich nicht kümmern. Seine Wünsche sind andere: "Es geht nur um die Gesundheit, um die Familie und darum, dass ich weiter meinen Sport machen kann."
 
Bewahrer des Berner „Wunders“ FAZ 8.2.07





Horst Eckel ist das wandelnde „Wunder von Bern“. Als einer von drei noch lebenden Weltmeistern von 1954 neben Ottmar Walter (82 Jahre alt) und Hans Schäfer (79) hält der rüstige Zeitzeuge auch heute noch den „Geist von Spiez“ und den „Mythos von Bern“ hoch, in öffentlichen Auftritten aus gegebenen Anlässen wie zuletzt zum fünfzigjährigen Jubiläum, in Talkshows, Interviews, Zeitungsbeiträgen, Fernsehauftritten, Dokumentationen, Vorträgen. Eckel war auch Chefberater Sönke Wortmanns bei den Dreharbeiten für den Film „Das Wunder von Bern“.



Der pensionierte Realschullehrer aus Vogelbach, einem Dorf 25 Kilometer von Kaiserslautern entfernt, von wo er einst als Junge mit dem Fahrrad losfuhr, um beim 1. FC Kaiserslautern zu spielen, ist der Historiker des Ereignisses: 4. Juli 1954, Wankdorfstadion Bern, 3:2-Sieg der Deutschen im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft gegen das hochfavorisierte ungarische „Wunder-Team“. Der „Windhund“, wie der schmale und schnelle rechte Läufer damals genannt wurde, war der Jüngste der Berner Elf. An diesem Donnerstag wird der Benjamin von damals 75 Jahre alt. Der 1. FC Kaiserslautern gibt ein großes Geburtstagsfest für ihn.



Ehrfurcht vor Sepp Herberger



Wenn Horst Eckel, der von 1952 bis 1958 zweiunddreißigmal für Deutschland spielte, bei seinen Rückblicken all die schwarzweißen Fotos und Filme sieht, dann „läuft mir immer noch ein Schauer über den Rücken“. Im Endspiel war er mit der Bewachung des zurückhängenden Mittelstürmers und eigentlichen Spielmachers Nandor Hidegkuti beauftragt, damit sich der Mittelläufer Werner Liebrich nicht aus dem Abwehrzentrum locken ließ, sondern um Ferenc Puskas kümmern konnte. Wenn Eckel erzählt, wiederholt er immer wieder die Ehrfurcht vor Sepp Herberger: „Eine Vaterfigur, autoritärer Typ, den ich nie richtig lachen gesehen habe.“



Dann bewundert er Fritz Walter: „War er gut drauf, hat die Mannschaft gut gespielt. Lief es bei ihm nicht, lief es in der ganzen Mannschaft nicht.“ Und er staunt immer noch über Helmut Rahn: „Irgendwann ist er aus dem Quartier ausgebüxt. Jeder andere wäre nach Hause geschickt worden.“ Wenn Horst Eckel über die Weltmeistermannschaft von 1954 plaudert, sagt er, was auch Fritz und Ottmar Walter immer gesagt haben: „Wir verspüren keinen Neid auf die heutige Generation, die so viel Geld verdient. Wir hatten dafür die schönere Zeit.“



Horst Eckel hält sich fit. Der Vater zweier Töchter erklärt die Gründe für sein Wohlbefinden: „Ich lebe normal, esse normal und mache immer noch sehr viel Sport.“ Er spielt regelmäßig noch Fußball und Tennis, nicht mehr so oft Tischtennis. Eckel hat Aufgaben übernommen wie die als Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung oder zuletzt als WM-Botschafter 2006. Er kümmert sich um Kranke oder Menschen mit finanziellen Engpässen und besucht Jugendstrafanstalten.

Text: erz., F.A.Z., 08.02.2007, Nr. 33 / Seite 30

Bildmaterial: dpa
 
ein großer fußballer mit noch größerem herz....

herzlichen glückwunsch zum geburtstag, alles gute, viel glück und vor allem gesundheit, und das wir dann ach irgendwann die 100 mal feiern..
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Schöne Sache! Ich schließe mich mit den besten Glückwünschen an!!!



Alles Gute, vor allem gute Gesundheit und sportlich noch viele schöne(re) Jahre!
 
Herr Eckel, ich wünsche ihnen alles Gute und viel Gesundheit!
Als pensionierter Lehrer würde Herr Eckel sagen: "Ihnen schreibt man aber immer noch mit großem I" - und als untadeliger Sportsmann, der er ist: "Seit wann siezen wir uns denn, Herr Jonny? Isch bin de Horst!"
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Alles gute Horst! Auf dass du noch lange gesund bleibst und noch viele schöne Stunden mit deiner Familie und natürlich auch mit dem FCK erlebst!
 
Als pensionierter Lehrer würde Herr Eckel sagen: "Ihnen schreibt man aber immer noch mit großem I" - und als untadeliger Sportsmann, der er ist: "Seit wann siezen wir uns denn, Herr Jonny? Isch bin de Horst!"
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Na ich wollte dem Herrn Eckel die Ehre erweisen...was bin ich normaler Fan denn schon gegen so ein FCK-Urgestein?



Ich wünsch sie alles gute
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Na ich wollte dem Herrn Eckel die Ehre erweisen...was bin ich normaler Fan denn schon gegen so ein FCK-Urgestein? Ich wünsch sie alles gute
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Schiedsrichter (Deutscher) zu Willi "Ente" Lippens (Holländer): "Ich verwarne Ihnen"" --> Gelb

Willi "Ente" Lippens (Holländer) zu Schiedsrichter (Deutscher): "Ich danke Sie" --> Rot



Nicht missverstehen - ich weiß, dass du des Deutschen mächtig bist - und habe deinen Joke kapiert.
 
hehe, sein (FCK)herz ist so gross, deshalb muss er noch sport treiben.

ist das tatsächlich so oder nur ne ausrede von ihm?
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